Chinesen vor Fehmarn

Auf dem Weg zu einem gemeinsamen Manöver mit der russischen Marine in der Ostsee haben chinesische Kriegsschiffe am (heutigen) Mittwoch den Fehmarnbelt zwischen der deutschen Insel Fehmarn und Dänemark passiert – beobachtet von der NATO und einem Boot der deutschen Wasserschutzpolizei. Der Lenkwaffenzerstörer Hefei, die Fregatte Yuncheng und der Versorger Luomahu befanden sich auf dem Weg zu gemeinsamen Manövern mit der russischen Marine in der Ostsee. Zur Übung Joint Sea 2017 (so die englische Übersetzung von russischer Seite) werden die Schiffe der Volksbefreiungsarmee am kommenden Freitag in Kaliningrad erwartet.

(Vorne die Yuncheng, gefolgt von der Luomahu und der Hefei)

Die Deutsche Marine hatte zur Beobachtung des chinesischen Verbandes den Tender Main abgestellt, der die Flottille südlich der dänischen Hoheitsgewässer erwartet hatte:

Die NATO hatte den chinesischen Verband schon zwei Tage zuvor eng begleitet. Zunächst die Niederlande

und auch die Briten

Royal Navy scrambles to shadow Chinese warships in English Channel as they head to Baltics for first war games with Russia

ehe die Norweger übernahmen:

SNMG1 Greets Chinese Task Group in North Sea

Zu den zunehmenden weltweiten (militärischen) Ambitionen Chinas ein Hintergrundbericht von Reuters:

Künftige Weltmacht – Chinas erste Militärbasis im Ausland

(Fotos mit freundlicher Genehmigung von Frank Behling)

35 Kommentare zu „Chinesen vor Fehmarn“

  • Blackbox   |   19. Juli 2017 - 17:10

    Freundlich von der Volksmarine unser großes Flotten-Nachrüstungsprogramm mit dieser Vorbeifahrt argumentativ zu untermauern, stets belauert durch beeindruckende Show-of-Force der NATO…

  • Fishman53   |   19. Juli 2017 - 17:38

    So richtig interessant wird es erst an einem der nächsten Tage: Dann kommen die Russen mit Kirov-Kreuzer und Typhoon U-Kreuzer, beide nuklear angetrieben. Ich glaube das gab’s noch nicht in der Ostsee.

  • Roadrunner   |   19. Juli 2017 - 19:00

    Nee, da stimme ich zu: ein U-Kreuzer, das gab es noch nicht in der Ostsee (oder irgendwo anders) ^^

  • closius   |   19. Juli 2017 - 19:09

    Was würden die Chinesen sagen, wenn wir unsere Fregatten ins Südchinesische Meer schicken würden und dort Manöver mit Japan, Taiwan oder den Philippinen veranstalten würden??

    Aber wenn die Chinese bei uns schon provozieren wollen, dann sollten auch Deutschland richtige Kriegsschiffe zur Beobachtung schicken und nicht nur die Wasserschutzpolizei!

  • Mitleser   |   19. Juli 2017 - 19:27

    Weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen.

    China hat bloß gerade den Schritt von der brown water zur blue water Navy gemacht. Einfach ignorieren. Alle schauen bitte weiterhin konzentriert auf Rußland!

    Chinas Navy sammelt seit Jahren Erfahrung bei internationalen Antipirateriemissionen und anderswo und entwickelt sich nach dem Vorbild der US Navy, während Chinas Werften nach Raketenschnellbooten jetzt moderne Zerstörer, Fregatten, Atom-U-Boote vom Fließband läßt wie VW den Golf. Der erste Type 055 Kreuzer ist am 28.06. diesen Jahres vom Stapel gelaufen, drei weitere sind parallel im Bau. 2020 wird der zweite Flugzeugträger einsatzbereit sein, der dritte ist bereits im Bau.

    Also alles bestens. Rußland ist das wahre Problem…

  • Fishman53   |   19. Juli 2017 - 19:49

    @ Roadrunner
    Ein Gerät mit 23000 to Verdrängung (aufgetaucht wohlgemerkt) und Bewaffnung die der eines Kreuzers nicht nachsteht als „Boot“ zu bezeichnen ist lächerlich.

  • Ungedienter   |   19. Juli 2017 - 20:22

    „werden die Schiffe der Volksbefreiungsarmee am kommenden Freitag in Kaliningrad erwartet.“ sicherlich gemeint der Oblast. Der Marinestützpunkt ist Baltisk (Pillau). Von der Größe her könnte es im Kanal zwischen Frischen Haff und Kaliningrad eng werden. Wenn auch (nach den offiziell bekannten) Maßen her es geradeso ginge.

  • Roadrunner   |   19. Juli 2017 - 20:28

    @Mitleser:
    Warum sollte es nicht möglich sein, sich auf mehr als eine Sache gleichzeitig zu „konzentrieren“, wie Sie es ausdrücken?
    Meiner Meinung nach ist China eine der größten Herausforderungen für den Weltfrieden und das Vorgehen im Südchinesischen Meer äußerst besorgniserregend .
    Aber Russland ist quasi vor unserer Haustür und eine gegenwärtige Bedrohung, die nicht ignoriert werden kann.

  • Mitleser   |   19. Juli 2017 - 21:23

    @Roadrunner | 19. Juli 2017 – 20:28

    Da haben Sie eine Wahrheit ausgesprochen. Dieses Verhältnis zwischen „Weltfrieden“ und „vor der Haustür“ wird aber von deutscher Seite und der NATO so nicht gesehen. Hier ist man von Rußland besessen und alles andere irrelevant…

  • Mariner   |   19. Juli 2017 - 21:35

    Huch, ein Tender … sonst war nichts verfügbar? Kein Flottendienstboot (ok, geschenkt, wenn man direkt an Fehmarn vorbei fährt, kann man ja auch alles von Land vermessen), keine Fregatte, keine Korvette, kein U-Boot, keine MPA … ein Tender (Marschfahrt 9kn) …
    Waren das noch Zeiten, als es Schnellboote gab …

  • Ehemaliger   |   19. Juli 2017 - 21:51

    Verständnisfrage, ohne Wertung des Vorganges :
    Wenn die Amerikaner überall in der Welt präsent sind, z.B. auch im südchinesischen Meer, im arabischen Golf, vor Syrien etc., mit welchem Recht will man dann den Chinesen das Recht absprechen, im Prinzip das Gleiche zu tun ?
    Ich will damit nicht sagen, daß ich das gut finde, aber wie argumentiert man schlüssig dagegen ?

  • IstEgal   |   19. Juli 2017 - 21:54

    @closius

    Nö ging nicht, weil nix da alles im Einsatz, Einsatzgleich, Werft, außer Dienst, SAZV usw. usw.

    Aber schon ein wenig traurig wenn das Land mit dem 5. höchsten BIP es nicht schafft im eigenen Vorgarten ein paar vernünftige Einheiten vorzuhalten.

  • Sachlicher   |   19. Juli 2017 - 22:17

    @Mitleser | 19. Juli 2017 – 19:27
    Danke, 1+

  • Roadrunner   |   19. Juli 2017 - 22:35

    @Ehemaliger:
    Das tut ja keiner. Die Chinesen tun nichts Verbotenes und keiner käme auf die Idee denen da irgend etwas verbieten zu wollen. Anders als wenn Amerikaner oder andere in internationalen Gewässern unterwegs sind, die aber die Chinesen unrechtmäßig für sich beanspruchen…..
    Was die NATO tut ist lediglich beobachten und sicherlich fleißig mit der Eloka Infos abgreifen, soweit möglich. Das was die Russen bei BALTOPS mit uns gemacht haben untern anderen Vorzeichen quasi.

  • Bürger   |   19. Juli 2017 - 22:46

    @ Fishman53 | 19. Juli 2017 – 19:49:

    Deswegen heißt der Pott offiziell ja auch „schwerer Raketen-U-Kreuzer zur strategischen Verwendung“ (Тяжёлые ракетные подводные крейсеры стратегического назначения). ;)

  • Schneemann   |   19. Juli 2017 - 22:51
  • es-will-merr-net-in-mei-Kopp-enei   |   20. Juli 2017 - 0:26

    Die Volksrepublik China ist eine der größten Handelsmächte. In jeder Ecke dieser Welt werden gerade chinesische Container entladen und chinesische Schiffe sind auf allen Meeren der Welt unterwegs. Da ist zur Sicherung der Handelswege eine global einsetzbare Marine unentbehrlich. Wir argumentieren da ja auch nicht anders (Unsere Marine stellt die Versorgung unseres Landes mit Bananen sicher – oder so). Und so sind unsere Schiffe auch mal in Chile oder Südafrika. Ist halt bei allen Marinen so, man kommt in alle Ecken der Welt. In diesem Fall besucht man freundlich die entlegensten Häfen seines Nachbarlandes. Die dürfen das. Eigentlich müssen sie das auch, um das Vertrauen der Handelspartner zu sichern.

    @ closius 19:09h – Wir werden sicher keine gemeinsamen Flottenübungen mit Taiwan unternehmen. Es gibt da die Ein-China-Politik zu der sich unser Land bekennt, woraus folgt: keine diplomatische Anerkennung = keine militärischen Übungen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Ein-China-Politik

  • Stefan Büttner   |   20. Juli 2017 - 3:34

    Eine russische-chinesische Übung mit dem Namen „Морское взаимодействие“ (Meeres-Zusammenwirken) gab es 2015 schon einmal, im japanischen Meer.
    Das aktuelle Wappen sieht so aus:
    https://tvzvezda.ru/storage/mil_ru/original/2017/07/19/46a7716d1da744309068985199ec2abf.jpeg

  • Fishman53   |   20. Juli 2017 - 4:39

    @Bürger
    Danke! Ich hatte das auch gesucht aber nicht gefunden.

  • Les Grossmann   |   20. Juli 2017 - 8:57

    @Ungedienter
    geht gut rein, entscheidend ist meist die Wassertiefe, für die Breite reichen ein paar Zentimeter, wegen Verdrängung und Strömungseffekten, wird es im Kanal sogar sicherer.
    @Mariner
    Fehmarn hat auch SAZV, Fehmarn ist auch den Chinesen bekannt und wer nich „strahlt“ kann auch nicht vermessen werden, wobei der Trend bei richtigen Marinen eher dazugeht, alles zum Leuchten zu bringen. Motto: Schau was ich a<lles kann und du gar nichts dagegen hast. M.E. ignorieren ist noch am elegantesten, um das eigene Unvermögen diplomatisch zu kaschieren.

  • Das Meer   |   20. Juli 2017 - 9:53

    @closius / IstEgal:

    Vermutlich ist ein Tender Ihnen gerade gut genug um bei OP Sophia mit dabei zu sein, aber einen fremden Flottenverband durch Präsenz und Aufklärung in unseren Heimatgewässern zu begleiten, ist in Ihren Augen anscheinend peinlich – sehr unpassender Kommentar Ihrerseits.

  • Pilgrym   |   20. Juli 2017 - 10:08

    Die Chinesen üben also mit ihren Verbündeten vor deren Haustür – na und ?
    Alles „business as usual“, wenn auch das chinesische Vorgehen vor der eigenen Haustür derzeit nicht in Ordnung ist.

    Übrigens hat ein chinesischer Verband etwa der selben Größe schon vor gut einem Dutzend Jahren die Nordseeanrainer besucht – ich durfte damals in Wilhelmshaven Verbindungsoffizier sein. War ein sehr interessanter Blick über den Tellerrand.
    Und gemeinsame Übungen (im beschränkten Rahmen) mit der Deutschen Marine hat es damals bei An- und Abmarsch in der Nordsee auch gegeben.

  • Dante   |   20. Juli 2017 - 10:26

    die deutsche marine hat flugkörperschießen vor Südafrika gemacht und ist mit nem U-boot in die karibik gefahren. Da haben die Anrainerstaaten auch nicht gleich die Marinen scharf gemacht.

  • Ungedienter   |   20. Juli 2017 - 12:03

    @Les Grossmann
    DANKE! Ich bin über den SBF See nicht hinausgekommen und daher „interessiert“ aber nicht wirklich „fachkundig“.

  • Hubi   |   20. Juli 2017 - 12:11

    Und die chinesische Marine bitte nicht mehr als „Volksmarine“ bezeichenen. Der Begriff ist belegt.

  • Fishman53   |   21. Juli 2017 - 7:01

    Der Begleitschlepper „Nikolay Chiker“ sendet seit gester abend AIS. Derzeit ist dessen Position querab Laesoe, Sie kommen also näher…

  • Stefan Büttner   |   22. Juli 2017 - 6:51

    Ein ziemlich großes Boot ist da jetzt unterwegs ….

    http://bmpd.livejournal.com/2742941.html

  • Fishman53   |   22. Juli 2017 - 13:41

    Eine kleine aber feine Fotostrecke gibt’s bei KN online

  • Klauspeterkaikowsky   |   22. Juli 2017 - 20:12

    Was Seemacht bedeutet, wird hier deutlich:
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/USS_Gerald_R._Ford_(CVN-78) Indienststellung durch Trump gestern.
    Parallel kündigte er eine Erhöhung VtdgHaushalt um 10% an, was allerdings auch in der GOP auf Kritik stößt.

  • Mitleser   |   23. Juli 2017 - 22:00

    Es gibt Gerüchte, daß es die letzte Fahrt der Dmitri Donskoi ist. Sie ist der älteste der russischen Haie (Akula heißt der Typ bei den Russen). Ihre jüngeren Schwesternschiffe sind bereits außer Dienst und die Ostsee nicht wirklich ein Operationsgebiet für eine Einheit dieser Art. Sowohl von Größe und Tiefe des Seegebietes als auch von der Einsatzdoktrin. Außerdem steht die vierte Borei-Einheit kurz vor dem Stapellauf, wenn auch in diesem Jahr mehrfach verzögert. St. Petersburg wäre durchaus geeignet, das Schiff nach einer letzten Übung außer Betrieb zu nehmen und zu verschrotten.

    @KPK
    Soweit man hört funktionieren die Katapulte immer noch nicht zuverlässig genug und liegen in der Startfrequenz deutlich unter der der anderen CVNs. Größe und Kosten allein reichen bedeuten nichts, wenn die Einsatzfähigkeit fehlt. Gibt auch teuren Schrott, auch bei der US Navy…

  • SvD   |   25. Juli 2017 - 5:51

    Die USA fallen gerade massiv zurück und werden auch nicht mehr aufholen können.

    Die Ford Klasse kannibalisiert Milliarden von der restlichen Flotte, hin zu einem exorbitant teuren Prototypen, dessen elektrische Katapulte nicht richtig funktionieren.

    Das gleiche gilt für die Fangseilanlage. Auch das Design des Deckhauses wurde für die nachfolgenden Einheiten schon geändert, es gibt da Probleme mit dem Radar.

    Versprochen wurde, durch Benutzung von Goldrand Hardware, eine Betriebskostensenkung zu erreichen und die Verfügbarkeit zu erhöhen.

    Für die Kosten der Ford hätte man 2 Nimitz Träger bekommen, auf Stand der USS George H.W. Bush, also um das Jahr 2003/2004.
    Dazu kommt das die Ford lange das Dock blockiert hat und sich der Bauplan für die Träger immer weiter verzögert. Die letzten Nimitzträger waren in 3 Jahren aus dem Dock und am Kai zur Ausrüstung. Die Ford hat 4 Jahre gebraucht.

    Die Lücke bei den Trägern ließe sich nur mit einem kleineren Träger lösen, was bereits von Teilen des Kongress gefordert wird.
    Die Überlegung die USS Kitty Hawk aus der Reserve zu holen, zeigt schon wie groß das Problem ist. Die Kitty Hawk sollte ihren Reservestatus mit Indienststellung der Ford verlieren und entweder als Museum oder Altmetall enden.
    Dieser Träger ist wirklich ein Museum…
    „Kitty Hawk was laid down by the New York Shipbuilding Corporation, Camden, New Jersey, on 27 December 1956. The ship was launched on 21 May 1960“
    Es dürfte schwer werden den alten Pott nach 8 Jahren in der Reserve wieder flott zu machen und wie lange soll der dann noch Dienst tun?
    Die Werft gibt es schon lange nicht mehr, die Besatzung ist zerstreut oder hat die Navy schon längst verlassen.

    Man hat 2 America Class Landungsschiffe ohne Dock und Welldeck gebaut, um mit der F-35B Flugzeugträger für die Marines zu spielen. Das wird nicht helfen, die Marines sind eh völlig irre geworden und wollen Airforce zu Wasser spielen, statt sich für ihren eigentlichen Auftrag zu rüsten.

    Währenddessen fängt China an, Fregatten, Zerstörer und Kreuzer in einem Tempo zu bauen, wie die Südkoreaner Containerschiffe.
    Dazu kommen Docklandungsschiffe. Das Chinesische Heer wird verkleinert und eine Marineinfanterie stattlicher Größe geschaffen.

    Die USA werden da von den Kosten pro Schiff und ihren Personalkosten nicht mitziehen können.

    Das Weiße Haus hat auf EINEM zusätzlichen LCS bestanden um die Navy zu vergrößern, während in der Navy der Wunsch nach einer Fregatte kaum noch zu unterdrücken ist.
    Aber genau wie bei uns die K130, läuft in den USA die Beschaffung der LCS munter weiter. Es geht halt um Arbeitsplätze.
    Ein nutzloses übergroßes Speedboot ist alles was das weiße Haus gefordert hat aber gleichzeitig faselt man von der 355 Schiff starken Marine.
    Der Marinesekretär den Trump ernannt hat, sagte dazu nur „Mal sehen“.
    Die Erhöhung des Verteidigungsbudget auf 700 Milliarden kam aus dem Abgeordnetenhaus und dem Senat, Trump hat daran nicht mitgewirkt.

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   25. Juli 2017 - 9:57

    @Navifi
    Russian ships Dmitriy Donskoy and Pyotr Velikiy at the Gulf of Finland. #merivoimat #seasurveillance #finnishnavy #readiness
    pic.twitter.com/oC51dNZ2AM
    Chinesen nicht dabei?

  • uli   |   27. Juli 2017 - 16:49

    Empfehlenswerter Gastbeitrag von M.Terhalle auf FAZ net : „Atom-U-Boote für die Ostsee“.
    Paßt trotz des Titels ehrlicherweise nur bedingt zum Thema.
    „Dazu (strategisches Denken) gehört der kalte Blick auf die Realität und die eigenen Fähigkeiten.Und: Häufig übersehen, häufig parallele Entwicklungen der Gegenwart unabhngig von Tagespolitik und opportunen Hausmeinungen auf ihre Zukunftsrelevanz hin zu befragen und dabei den Blick auf das strategische „big picture“ zu wahren.“

  • Martin   |   28. Juli 2017 - 12:30

    Der chinesische Zerstörer der 052-Klasse ist alleine in der Lage die gesamte deutsche Marine zu vernichten. Aber unsere Ministerin scheint auf ganz andere Schwerpunkte zu setzen.

  • SvD   |   29. Juli 2017 - 12:42

    Auch wenn es unseren Schiffen an funktionierenden Radars und Lenkflugkörpern mangelt, ein Typ 52 ist nicht wirklich eine Bedrohung.

    Es gibt Typ 052, 052B, 052C und 052D, die sollte man nicht verwechseln. Der Generations- und Technologiewechsel geht in China extrem schnell von statten.

    Die „Zerstörer“ vom Typ 055 sind allerdings eher Kreuzer und könnten durchaus das Kräfteverhältnis auf den Meeren verändern.
    Die Typ 052D Zerstörer sind auch schon nicht ohne.

    Und während laut ThyssenKrupp die F125 64 VLS Zellen verkraftet (in älteren Präsentationen sind es eventuell noch mehr bei halben Hangar), sind genau 0 installiert.
    Die K130 ist noch so eine Gurke.

    Vor dem Hintergrund der massiven Expansion Chinas im Südchinesischen Meer ist das problematisch.