Neues Mandat für UN-Einsatz in Mali: Hubschrauber „übergangsweise“ bis Mitte 2018 (m. Nachtrag)

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Die Bundeswehr soll sich weiterhin am Blauhelmeinsatz der Vereinten Nationen in Mali beteiligen und dafür ab März auch Hubschrauber zur Verfügung stellen – allerdings zeitlich begrenzt bis Mitte 2018. Dafür wird die mögliche personelle Obergrenze für den MINUSMA-Einsatz von bislang 650 auf künftig 1.000 Soldatinnen und Soldaten erhöht, beschlos das Bundeskabinett am (heutigen) Mittwoch. Das neue, erweiterte Mandat soll noch im Januar vom Bundestag gebilligt werden.

Der geplante Einsatz von Hubschraubern – sowohl NH90 für Transport und medizinische Evakuierung als auch Tiger-Kampfhubschrauber – war bereits seit dem Spätsommer vergangenen Jahres absehbar: Die Niederlande, die wie die Bundeswehr in Gao im unruhigen Norden Malis stationiert sind und mit ihr gemeinsam das Camp Castor betreiben, hatten den Abzug ihrer Hubschrauber schon angekündigt. Ersatz für die niederländischen Chinook-Transporthubschrauber und Apache-Kampfhelikopter war dringend nötig, um die so genannte Rettungskette sicherzustellen: Für die Deutschen, aber auch für die Niederländer soll sichergestellt sein, dass Soldaten nach einer Verwundung innerhalb von einer Stunde in ärztlicher Versorgung sind.

Die Bundesregierung hatte sich zunächst schwer getan, sich zur Ablösung dieser niederländischen Kräfte bereit zu erklären: Nicht Deutschland steht in der Pflicht und schon gar nicht in der ersten Reihe, wenn Ersatz gesucht werde, hatte Außenminister Frank-Walter Steinmeier betont. Dem Vernehmen nach hatte deshalb auch das Auswärtige Amt die Entscheidung über die Entsendung der deutschen Hubschrauber gebremst.

Vermutlich auch aus diesem Grund findet sich im Zusammenhang mit dem neuen Mandat auch die interessante Formulierung, dass der deutsche Hubschraubereinsatz nur übergangsweise stattfindet und bis Mitte 2018 begrenzt sein soll. Das steht zwar nicht im eigentlichen Mandatstext (da wäre es auch schwer unterzubringen, weil dort nur die Fähigkeiten für die einjährige Laufzeit des Mandats genannt werden, nicht aber zeitlich darüber hinaus gehende Absichtserklärungen). Aber in der Begründung wird das eindeutig festgelegt:

Zur Deckung der durch den Abzug der niederländischen Hubschrauber entstehenden Lücke wird Deutschland Transporthubschrauber NH90 und Kampfhubschrauber Tiger übergangsweise bis Mitte 2018 in den Einsatz entsenden. Damit wird Deutschland dazu beitragen, eine Lücke in den Schlüsselfähigkeiten von MINUSMA zu reduzieren und damit die Wirksamkeit der Mission zu verbessern.

Zugleich ist vor allem die Entsendung der Hubschrauber die wesentliche Begründung für den Personalaufwuchs. Aus dem Anschreiben von Auswärtigem Amt und Verteidigungsministerium zur Mandatsbefassung im Kabinett:

Erhöhte logistische Aufwände in Gao, verbunden mit einem stärkeren Personalansatz für den Objektschutz sowie der geplante, zeitlich begrenzte Einsatz der Fähigkeiten Lufttransport inklusive luftgestützter qualifizierter Verwundetenversorgung und Unterstützung aus der Luft, machen bis zu 350 Soldatinnen und Soldaten zusätzlich erforderlich.
Es sollen damit insgesamt bis zu 1.000 Soldatinnen und Soldaten bei MINUSMA eingesetzt werden.

Damit wird das deutsche Engagement in Mali ab dem Bundestagsbeschluss, der für den 26. oder 27. Januar erwartet wird, die größte Auslandsmission der Bundeswehr. Schon die Obergrenze für die Blauhelme in der UN-Mission liegt formal knapp über der für den Einsatz in Afghanistan (980). Hinzu kommen die bis zu 300 (derzeit aber nur rund 125) deutschen Soldaten in der EU-Ausbildungsmission in Mali, die künftig aus dem vergleichsweise sicheren Süden zum Teil in den Norden und auch nach Gao ausgedehnt werden soll.

Den kompletten Wortlaut des Mandats und der Begründung gibt es hier. Der ist interessant zu lesen: Ausführlich geht die Bundesregierung auf die anderen, nichtmilitärischen Aktivitäten Deutschlands in Mali und in der Sahel-Zone ein. Das wirkt wie eine Reaktion auf den Vorwurf unter anderem vom Deutschen Bundeswehrverband, dass der viel zitierte vernetzte Ansatz der verschiedenen Ressorts der Bundesregierung in den Einsatzregionen noch lange nicht Realität sei.

Nachtrag: Dazu aus der Bundespressekonferenz am Mittwoch von Oberst Boris Nannt vom Verteidigungsministerium und Martin Schäfer vom Auswärtigen Amt:

Frage: (…)  Zunächst zu den Hubschraubern in Mali, deren Einsatz ja zeitlich befristet sein soll. Gibt es schon Hinweise, welche Nationen die Deutschen dann ablösen könnten? Ursprünglich gab es ja Überlegungen, dass die Niederländer dann vielleicht wieder einsteigen. Oder muss sich Deutschland darauf einstellen, dass das zwar zeitlich befristet ist, aber letztlich immer wieder verlängert wird? (…)

Nannt: Ich beginne mit Mali. Wir sind bezüglich des Mali-Einsatzes und auch des Einsatzes der Hubschrauber gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt schon seit Längerem in direkten Gesprächen mit den Vereinten Nationen. Es gibt eine ganz klare Absprache, und zwar ist es Ziel der Vereinten Nationen, ein Rotationsmodell zu schaffen. Unsere Fähigkeit werden wir bis Mitte 2018 bereitstellen. Das ist auch so mit den Vereinten Nationen abgesprochen. Dann wird diese Fähigkeit durch eine andere Nation oder vielleicht durch Nationen übernommen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich jetzt zu den einzelnen Nationen noch keine Kommentierung vornehmen werde. Aber die Absprachen mit den Vereinten Nationen sind, wie gesagt, so weit getroffen, dass der Einsatz bis Mitte 2018 geplant ist.

(…)

Schäfer: Ich möchte eigentlich nur ergänzen und bestätigen, vielleicht noch etwas verstärken, was Herr Nannt gerade zum Thema Mali und des Einsatzes deutscher Hubschrauber gesagt hat.

Bevor die Bundesregierung die Entscheidung getroffen hat, diese Hubschrauber im Wesentlichen für Zwecke der medizinischen Evakuierung einzusetzen und damit die Niederländer zu ersetzen, hat es klare Ansagen und dann auch Absprachen mit den Vereinten Nationen gegeben, dass das keine Dauerlösung sein kann. Wir hatten und haben Verständnis dafür, dass die Niederländer Schwierigkeiten in der Nachhaltigkeit hatten. Sie haben sich in Mali sehr engagiert. Wir alle haben ein gemeinsames Interesse daran, dass das funktioniert. Aber das kann nicht bedeuten, dass das auf Dauer ist. Wir gehen davon aus, dass die Vereinten Nationen bereits ab jetzt Gespräche darüber führen, in welcher Weise dieser Teil des deutschen Engagements und vielleicht auch andere Teile in Mali, die andere Partner übernehmen, im Wege der Arbeitsteilung der internationalen Gemeinschaft fair und gerecht aufgeteilt werden können und sollen.

Frage : Herr Nannt, nur eine kurze Lernfrage: Am 12. Dezember sagten Sie hier in Bezug auf Mali und die Hubschrauber, dass es bis zu vier Hubschrauber im Bereich der Unterstützungshubschrauber und der Rettungshubschrauber sein werden. Jetzt sind auch Kampfhubschrauber im Gespräch oder geplant.

Wie viele werden es jetzt insgesamt sein? Könnten Sie das sagen? Unterstützungshubschrauber, Rettungshubschrauber, Kampfhubschrauber.

Nannt: Wir werden dort insgesamt acht Hubschrauber bereitstellen. Das sind vier NH90 und vier Kampfhubschrauber Tiger, die für die Schutzfunktion vonnöten sind, also insgesamt acht Hubschrauber.

(Foto: Christina Lux/Kathol. Militärseelsorge)

67 Gedanken zu „Neues Mandat für UN-Einsatz in Mali: Hubschrauber „übergangsweise“ bis Mitte 2018 (m. Nachtrag)

  1. Da hat der künftige BPräs irgendetwas falsch verstanden, zu Deutschland und seiner internationalen Rolle. „Nicht Deutschland steht in der Pflicht und schon gar nicht in der ersten Reihe, wenn Ersatz gesucht werde, …“
    Natürlich DEU als europäische Zentralmacht, speziell nach dem Brexit. Wer denn sonst? FRA ist ausgebucht mit Berkhane und kann trotz Ambitionen die UK-Rolle zu übernehmen, nicht mehr als bis dato leisten.
    Zur Not darf nochmal der künftige Alt-BPräs befragt werden, zu internationaler Verantwortung. Siehe Münchener Sicherheitskonferenz!
    Das Folgekontingent ab Sommer ’18 = Germany.

  2. @ Klaus-Peter Kaikowsky | 11. Januar 2017 – 11:26

    Nur zur Erinnerung, der Brexit findet (fruehestens) in zwei Jahren statt, also nach Ablauf des DE Mali-Unternehmens.

  3. „Das steht zwar nicht im eigentlichen Mandatstext (da wäre es auch schwer unterzubringen, weil dort nur die Fähigkeiten für die einjährige Laufzeit des Mandats genannt werden, nicht aber zeitlich darüber hinaus gehende Absichtserklärungen).“

    Wer findet den – besser gesagt – die Fehler deutscher Mandate, die in dieser Formulierung des Hausherren aufgezeigt werden ?

    Kleine Auswahl an Begriffen zur Lösung des „Rätsels“:
    never, ending, purpose, own end, consequence, exit,

  4. @MikeMolto
    Schon klar. Mit BREXIT rechnet speziell FRA im Quasi-Vollzug. Auch NATO mit D-SACEUR dem Vernehmen nach. Zudem, Mali dauert ~~~. Besser ohne UK planen.

  5. Ich lese nur“ luftgestützter q u a l I f I z I e r t e r Verwundetenversorgung“.
    Mit max. 40 % des TCTP ( Tactical Training Combat Program ) der zu entsendenden Air Crews ? Das bedeutet de facto : Weniger als die Hälfte vom dringend notwendigen Einsatztraining erfüllt. Ergo NCR ( Non Combat Ready)
    Dieser Einsatzbefehl für die NH90 Kameraden ist GROB FAHRLÄSSIG.

  6. Wird mit dem Tiger bisher überhaupt CAS geübt in diesem Szenario? Also als fester Ausbildungsinhalt für die Piloten?
    ILÜ zeigt immer schön den scharfen Schuss mit HOT3 auf Panzer (ja, ist ILÜ schon klar). Aber Panzerabwehr wird wohl eher nicht nötig sein in Mali.

    Habe nichts dazu gefunden. Auch im Video der BW im Juli zur Vorbereitung auf Mali war nur der NH90 zu sehen.

    Oder wird sich hier auf die Einsatzerfahrung mit dem UH Tiger in AFG verlassen, wo der Einsatz – zumindest nach meinem Verständnis – vergleichbar war?

    Gruß

  7. @Tobias 15:36

    Mal auf der Seite http://www.deutschesheer.de im Nachrichtenarchiv (Aktuelles –> Nachrichten und Berichte –> Jahr 2016 –> September 2016) nach dem Artikel „Feuerunterstützung aus der Luft – Tiger greifen an“ (07.09.2016) stöbern. Da werden Sie geholfen ;-)

  8. @Fux: Danke für den Artikel! :-)

    Hier ist aber auch wieder das Szenario, dass ein Angriff mit regulären Kräften (bzw. sogar KPz und SPz) erfolgt, jedoch nicht ein Angriff irregulärer/leichter Kräfte auf Patroullie/Konvoi oder eine ähnliche Lage aus dem Hinterhalt.

  9. @SEAKING:

    Na ja, wir haben ja hier in Mali noch „Starliteaviation.com“ Die wissen auch was sie tun und eine der Crews kenne ich noch aus einem anderen Einsatz.

  10. @ Seaking und @ Cosmo

    Die Crews der NH90 werden ihren Auftrag hoffentlich unfallfrei erfüllen, dafür sind zu viele alte Säcke im Boot !
    Aber JA, der Auftrag ist nicht grob fahrlässig sondern eher vorsätzlich. Es waren alle Rahmenbedingungen bekannt und dennoch …

    Höhepunkt war offensichtlich ein „Spektakel“ am 09.01.17, als beim feierlichen Verabschiedungsappell eine von der Truppe als „peinlich“ bewertete Rede des Kdr DSK zu hören war … Ebenso ein alter RgtKdr der orakelte es ergäben sich aus dem Einsatz Mali höchst wundervolle Perspektiven für den NH90, besser als in Afghanistan 2013-2014 …

    Offensichtlich fragt sich die Truppe was besser wurde nach 2014 … und woher der Optimismus stammt ist auch nicht schlüssig … Vielleicht geben persönliche Karrierechancen den Sprechern der Worte Optimismus, der Truppe mit Sicherheit nicht !

    Und wenn selbst der Kdr der Aufklärungskräfte vor Ort in Mali mit sich ringt um seinen Männern und Frauen etwas sinnvolles „verkaufen“ zu können zu diesem Einsatz, ach herrje ,dann versteht man vielleicht diesen armen Divisionskommandeur und seine Aufgabe vom 09.01.17 die er zu lösen suchte …

    Hätte er geschwiegen, er wäre Philosoph geblieben !

    So ist die Peinlichkeit nur noch offensichtlicher und offizieller geworden …

  11. Dass nicht jeder Journalist weiß, daß die BW ihre Tiger Hubschrauber, die früher nur Unterstützungshubschrauber heißen durften, jetzt Kampfhubschrauber heißen, verstehe ich noch, aber ein Herr Oberst Nannt sollte dies wissen und dieses Mißverständnis des Journalisten aufklären.

    Was die Befristung angeht des Hubschraubereinsatzes, bleibt auch der Nachtrag völlig schwammig in Sachen Abzug, weil daß die UN weiß, daß die BW abziehen will 2018 heißt nicht, daß sich andere Nationen finden werden. Denn daß die UN neue Nationen suchen soll, dies hatten schon Steinmeier & Co uns erzählt, bevor die BW doch übernehmen wollte. Und wenn man jetzt angeblich weiter keine Namen nennen kann, dann heißt dies, daß außer vielleicht Kanada oder den Niederlanden, keine Nationen vorhanden sind, die einspringen könnten, so daß ich wette, daß die BW-Hubschrauber über 2018 im Einsatz bleiben werden, mindestens entweder Tiger oder NH 90, weil sich entweder keine Nachfolgernation findet oder höchstens für eines von beiden.

  12. @Tobias 17:59

    Ein Szenario ist für die Einübung, Inübunghaltung, Festigung von standardisierten Abläufen und Verfahren (CAS oder CCA) immer nur ein Vehikel.
    Die Tiger des KHS Rgt 36 sind aber auch anderweitig regelmäßig bei den Ausbildungs- und Übungsvorhaben der Joint Fire Support Teams am Ausbildungszentrum STF Idar-Oberstein, der FRA/DEU-betriebenen C.F.A.A. (JTAC / FAC Schule) oder der VerbKdoLw zu den Kampfverbänden beteiligt.
    Da werden bedarfsgerecht für die jeweilig zu beübende Truppe (am Boden oder in der Luft) die Szenarien auch entsprechend „gestrickt“. Das kann auch mal kurzfristig quasi per Fingerschnipp durch das Personal am Boden im Situation Update für die LFz-Besatzung eingespielt werden ohne das große „Drum-Rum“ der Gesamtübung zu ändern ;-)

  13. @Fux
    Die Übungen KHS Rgt 36 gibt’s mit Beteiligung JFST auch im scharfen Schuss, mit echten runs?

  14. Aus dem Schreiben von BM von der Leyen und BM Steinmeier an den Generalsekretär der Vereinten Nationen vom 30.10.16:

    „Als Voraussetzung für die Entsendung eines deutschen Hubschrauber-Kontingents im Rahmen von MINUSMA nach Mali 2017 betrachten wir das Vorliegen verbindlicher Zusagen anderer Mitgliedsstaaten, die Hubschraubergestellung im zweiten Halbjahr 2018 zu übernehmen.“
    http://augengeradeaus.net/2016/11/jetzt-offiziell-deutschland-bietet-un-hubschrauber-fuer-einsatz-in-mali-an/

    Der Sprecher des BMVg am 11.01.17 in der RegPK (s.o.):
    „Es gibt eine ganz klare Absprache, und zwar ist es Ziel der Vereinten Nationen, ein Rotationsmodell zu schaffen.“

    Der Sprecher des AA am 11.01.17:
    „Wir gehen davon aus, dass die Vereinten Nationen bereits ab jetzt Gespräche darüber führen, in welcher Weise dieser Teil des deutschen Engagements und vielleicht auch andere Teile in Mali, die andere Partner übernehmen, im Wege der Arbeitsteilung der internationalen Gemeinschaft fair und gerecht aufgeteilt werden können und sollen.“

    Sehe nur ich da erhebliche Widersprüche zwischen den Aussagen?

    Bisher scheint alles sehr unverbindlich zu sein.

  15. Der für ein Jahr geplante Einsatz wird bis Mitte 2018 laufen, denn der Einsatz beginnt erst, wenn die Truppe vor Ort auch einsatzbereit ist. Das ist nicht im März.

    @ Memoria
    Es gibt zwischen den Aussagen keinerlei Widersprüche, sondern lediglich satte zwei Monate :-)))

  16. Für die Deutschen, aber auch für die Niederländer soll sichergestellt sein, dass Soldaten nach einer Verwundung innerhalb von einer Stunde in ärztlicher Versorgung sind.

    Eine Stunde zwischen Anforderung Medevac und Einlieferung ins CSH (Combat Support Hospital) erscheint mir viel, sehr viel. Ich finde auf die Schnelle die Quelle nicht, habe aber im Hinterkopf, dass die durchschnittliche Zeit zwischen Pickup Dustoff und Ankunft CSH schon in Vietnam weniger als eine halbe Stunde betragen hat. Vielleicht bringe ich hier aber auch etwas durcheinander.

  17. @K-P-K 20:41

    Natuerlich. Vornehmlich auf den Plaetzen, auf denen man TOW und RSS-70 schiessen kann (z.B. Oberlausitz oder Baumholder, letzteres schon aufgrund der Naehe zum AusbZ STF)

    Da der scharfe Schuss „Hot Run“ zur jaehrlichen Inuebunghaltung der JTAC zwingend gehoert, sind die Tiger gern gesehen. Insebesondere in Zeiten, wo die eigenen DEU Tornados oder assets der befreundeten Nachbarn entweder anderweitig auf der Welt gebunden sind oder der zugewiesene Truppenuebungsplatz fuer das Ausbildungsvorhaben zu weit vom Stationierungsort der Lfz weg liegt (Bsp: Munster fuer FRA Lfz oder selbst fuer Tornado aus Buechel ist die nutzbare On Station Time dort sehr begrenzt).
    Dies war unter anderem ein Grund dafuer, warum sich die Luftwaffe in der Reform 2011 fuer den Erhalt des TrUebPl Baumholder stark gemacht hatte und sich das AusbZ STF (ehemals ArtS, ggf. zukuenftig „multintionales Joint Fire Competence Center“) heute noch in Idar-Oberstein befindet, auch wenn es nun eine Aussenstelle des AusbZ Munster ist.

  18. @Fux
    Danke.
    Das ggf Multinational Joint Fire Competence Center, wer macht mit?
    FRA, NLD, BEL und …?
    Warum ggf, was fehlt, schießt jemand quer?

  19. @Fux Ich stimme zu, dass die Tiger Besatzungen CAS und CAA üben, auch im scharfen Schuß. D.h. die Verfahren werden beherscht. Aber wirklich geeignete Bewaffnung, steht dem Tiger nicht zur Verfügung. Das Abstellen der in AFG festgestellten Unzulänglichkeiten der vorhandenen Bewaffnung wurde nach Einsatzende nicht konzequent weitergeführt. Jetzt kommt der nächste Einsatz. HOT läuft aus. Nachfolge nicht in Sicht. Gelenkte 70mm Rakete nicht verhanden. Laser FAZ. Selbst wenn kurzfristig irgendeine Beschaffung durchgewinkt wird, dauert die Integration einer neuen Bewaffnung in den Tiger bis nach dem Einsatz. Trotzdem Hals- und Beinbruch für die Kameraden.

    Meine Meinung: Der Einsatz wird sich so entwickeln wie AFG. Die Politiker werden Verlängerungen wieder und wieder verabschieden. Und dann irgendwann läuft der Einsatz ohne spürbaren Erfolg aus.
    Schade.

  20. @Ini 7:48

    Ihrem Punkt der mangelhaften (oder besser nicht MEHR auftragsgerechten) Bewaffnung stimme ich uneingeschraenkt zu. Hierbei muss man aber beruecksichtigen, wofuer der „PAH 2 Tiger“ urspruenglich einmal geplant war und sich im Zeitverlauf (leider) entwickelt hat.
    Von der absichtigten Abloesung der Bo-105 als PzAbwHschr auf Basis eines Modells von Ende der 70er zu einem politischen Projekt DEU/FRA-„Aussoehnung“ Anfang der 80er, ueber technische Herausforderungen und Verzoegerungen in den 90ern zum (Industriebezeichnung) „Unterstuetzungshubschrauber“, weil man in StabOp ala AFG ploetzlich keine PzAbwHschr mehr brauchte, aber nur das eine Produkt nunmal bestellt hatte zum „KpfHschr“ (kann ja theoretisch das gesamte Faehigkeitsspektrum, was KpfHschr abdecken sollen) …. Aber es ist wie es ist, aus einem spezialisierten Sportwagen der 1970er einen flexiblen Multi-Van fuer die 2010er zu machen ist eben, nicht so einfach.
    Da kann man als betroffene Truppe nur versuchen, mit dem was man hat, das beste draus zu machen, Defizite ala „steter Tropfen hoehlt den Stein“ aufzuzeigen und zu hoffen, dass diese erhoert und zeitnah priorisiert abgestellt werden (ich weiss, die Hoffnung stibt zuletzt) ;-)

  21. @rebel4life

    Mmn zählt nicht die Zeit ab Pickup des Verwundeten sondern ab Alarmierung!

  22. Dann bleiben wir gespannt, wie sich dieser Einsatz mit der Ersatzteillage des Tiger darstellt. Im Einsatzland wie im Heinatland. Thema Mastvisier ?!
    So wichtig wie die Unterstützung des Bodenpersonals auch ist, muss man sich dennoch die Frage des Ziels und Sinnhaftigkeit im Sudan stellen. Afghanistan ist dabei sicher kein Aushängeschild oder Abbild für politischen wie militärischen Erfolg.
    So wichtig reale Aufgaben für die Bundeswehr auch sind, bleibe ich bei der Auffassung das es solche Einsätze aufgrund fehlender positiver Nachhaltigkeit nicht sein können.

    [Sudan?? T.W.]

  23. @ SER | 11. Januar 2017 – 19:15

    Mir ist da ehrlich gesagt zu viel Anführungszeichen und Spekulation. Auch ein Divisionskommandeur kann keine anderen Umstände erfinden. Es gibt auch Leute, die sagen, die Rede sei – unter den gegebenen Umständen – gut gewesen.

    Ich zum Beispiel. Und ich war dabei!

    Allerdings bin ich auch der Meinung, dass der Einsatz in AFG nicht nur gut abgelaufen ist, sondern für die Bodentruppen, aber auch für die HFlgTr sehr wichtig war.

    Gruß

  24. Jetzt mal von allen fliegerischen Problemen abgesehen. Im Einsatzland gibt es massive Wasserknappheit und jetzt wird das Mandat nochmal Erweitert … weiß ned was ich davon halten soll. Die Kameraden vorort sind jetzt schon nicht Ausreichend versorgt und jetzt kommt noch ein Mandatzuwachs

  25. ​Liebe Soldaten,
    Ich hoffe, das jene, die euch in die Gefahr schicken, auch dafür sorgen, das ihr zurückgeholt werden könnt, solltet ihr einmal stecken bleiben. . . .​

  26. @Soldat90
    Die Bw produziert täglich etwa 20 Kubikmeter sauberes Wasser. Das Lager in Koulikoro liegt am Fluss Niger welcher selbst in der Trockenzeit nicht austrocknet.
    Das Wasser ist ohne Aufbereitung nicht genießbar.

  27. Hier noch ein neues Interview mit dem künftigen Staffelkapitän: http://tinyurl.com/jr7tukj

    Abseits der Dauerdiskussion hier um die Bewaffnung des Tiger, erlaube ich mir mal wieder den Hinweis, dass dies sicherlich nicht das Kernproblem des Einsatzes ist.

    Vieleher ist es die politische Lage in Mali, die Probleme bei der Koordinierung der verschiedenen Missionen und anderer Akteure, die unklare Rolle von MINUSMA, unzureichendes Lagebild, fehlende Ziele und Teilziele der Bundesregierung und deren Koordination, zu wenig Engagement anderer Ressorts, fehlende militärische Ziele und geeignete Mittel, mögliche Unklarheiten bei den ROE, Ausbildungsdefizite bei den Piloten – und wenn alle anderen Probleme einmal ansatzweise verstanden (!) sind, dann kann man auch nochmal über die Bewaffnung des Tigers sinnieren.

  28. @Memoria
    Dies ewige Lamento zu fehlenden Zielen geht mir auf den Keks.
    UN, BT-Mandat geben diese vor, über deren Weitsicht ließe sich trefflich streiten und ff konkreter militärischer Ableitung erfahren wir naturgemäß nichts, ist auch richtig so.
    Die innenpolitische Lage in Mali, zugehörige Akteure, die auch von außerhalb herrühren und deren Interessenlage, alles hinlänglich bekannt. Falls Politik selbige nicht kennt, was allerdings keinesfalls zutrifft, steht in diversen Mali-Fäden hierbei AG.
    Was ich individuell nachvollziehen kann, dem einen oder anderen passen die Schlussfolgerungen nicht. Es dürfen dann aber bessere, zumindest andere Vorschläge unterbreitet werden.
    Und dann noch das Dauerthema ROE, was bitte bedeutet es, „mögliche“(!) Unklarheiten zu beklagen? Mögliche, konkret unmögliche oder was? Darstellung!
    ROE im Sinne „kill them all and good bye“ gibt’s wenigstens in unserem verfassten Staatsverständnis und dem Zweck von militärischer Gewalt nicht.

  29. @Zimdarsen | 13. Januar 2017 – 10:17

    Der groessere Teil des Kontingents ist aber in festen Unterkuenften im Centre d’instruction militaire Boubacar Sada Sy de Koulikoro (CIBSSK) untergebracht und da kommt das oertiche Wasser aus der Leitung: erst braun, dann weiss :)
    Ich putze mir damit die Zaehne seit Monaten…and nothing happened!

    @Soldat90 meint den Norden. Im Camp Castor sieht es anders aus, Allerdings sinkt dort auch den Geruechten nach der Grundwasserpegel der einheimischen Brunnen in der Umgebung da seitens der UN dort viel Wasser verbraucht wird.

  30. @cosmo

    Vielen Dank für die Info. Wäre ein ein gutes Thema für einen Workshop durch UvdL ;-)

  31. @KPK:
    Mir geht es eben nicht im die globalen Ziele, sondern jeweilige Teillieferungen, siehe oben. Die finden sich gerade für zivile Elemente nicht im Mandat. Der Verweis auf die VN ist eher bequem.
    Bei den ROE besteht aufgrund der wandelnden Rolle von MINUSMA Anpassungsbedarf, wenn es die VN es mit der aktivieren Rolle ernst meinen. National stellt sich die selbe Frage insbesondere aufgrund der Hubschrauber.

    Wir beide haben offenbar aus den letzten 10 Jahren völlig unterschiedliche Schlussfolgerungen gezogen. Finde ich interessant. Nur die damit verbundene Tonart bedauere ich.

    Die Alternative wäre es entweder richtig oder gar nicht zu machen.

  32. Edit
    Der Wandel der Blauhelmeinsätze hin zu einer proaktiveren Rolle (http://augengeradeaus.net/2016/12/mali-sammler-ausruestungsmangel-auch-bei-den-niederlaendern/#comment-257908) zeigt sich derzeit insbesondere bei MINUSMA:
    „The disconnect between the mandate that the Council adopted in June and how it is being carried out on the ground given the insufficient capacities and resources of MINUSMA is a key issue for the Council.“
    http://m.securitycouncilreport.org/466255/show/eb67acae01b86856e883eff9bfb784f9/?

    Die Ausgestaltung dieser proaktiveren Rolle ist zentrales Element von aktuellen Diskussionen in Politik und Wissenschaft:

    „Current programs aimed at preventing or countering “violent extremism” (P/CVE) lack clarity and too easily mask the complex dynamics of jihadist recruitment. Instead, local governments and their partners should focus on the classic problems of integration, political representation and the equitable sharing of natural resources. Such classic peacebuilding policies should not be framed as P/CVE, since it risks stigmatising communities and undermining the programs. To enable officials to return safely and rebuild the state, governments and their partners must invest politically and financially in neglected rural zones and give communities that feel sidelined a stake in society. If they don’t, jihadist groups will remain a real threat for the foreseeable future.“
    https://www.crisisgroup.org/africa/west-africa/mali/forced-out-towns-sahel-africas-jihadists-go-rural (allgemein sehr lesenswerter Artikel über den Wandel der Strategie der Gegenseite in der Sahel-Zone)

    Im BT-Mandat wurde die Formulierung aus der UN-Resolution übernommen:
    „Aktiver Schutz des Mandats von MINUSMA durch das Bekämpfen asymmetrischer Angriffe“.

    Da ist dann schon die Frage wie man sich das in Berlin praktisch vorstellt – zumal wenn man Kampfhubschrauber bereitstellt.

  33. Memoria | 14. Januar 2017 – 9:29
    …Interview mit dem Staffelkapitän der NH 90 Staffel aus Fassberg.

    „Da es sich um einen Einsatz der Vereinten Nationen handelt, ist die Vorbereitung vor Ort recht umfangreich und sehr administrativ. Alle Luftfahrzeuge und Luftfahrzeugführer müssen z e r t i f i z i e r t werden“

    Zertifiziert?? Von wem? ..und für was?

  34. @SEAKING
    Good point – bedeutet das auch, daß HQs (z.B. das MNHQ in ULM) sich auch zertifizieren lassen müssen? Dann sollte man dies doch schon vor einem Einsatz angehen.

  35. @ SEAKING | 18. Januar 2017 – 8:23

    Zertifiziert?? Von wem? ..und für was?

    sarcon/ Gem ISO 9001, von TUEV Rheinland, um ein Zertifikat zu haben / sarcoff.

    Mich hat es vor Kurzem in einen Lachanfall gebracht, in einer Bundesoberbehoerde ein Zertifizierungs-Zertifikat fuer die Dienststelle nach ISO 9001 zu finden. Vielleicht sollte sich das BMVg auch mal zertifizieren lassen….

  36. Wg. Zertifizierung: In der Tat verlangen die UN, so höre ich aus dem BMVg, die Zertifizierung von Gerät und dann auch von Piloten. In einem eigenen Zertifizierungsprozess. Hintergrund ist natürlich, dass es hier nicht um die NATO mit STANAG und eingespielten Verfahren geht, sondern um einen Gemischtwarenladen, in den Nationen mit seeeehr unterschiedlichem technischen und ausbildungsmäßigem Niveau ihre Beiträge einbringen.

    (Vielleicht hat @klabautermann aus seiner UN-Erfahrung dazu was zu sagen?)

  37. @Thomas Melber@MikeMolto

    Einen Antrag auf Bestätigung des Antragsformulares zur Beglaubigung der Nichtigkeit….

  38. M.Erfahrung nach geht es nur um Versicherung. Falls etwas passiert, davon ist ja rein statistisch auszugehen, lehnt sich die UN zurück und legt den Zettel vor, auf dem steht, was man alles kann. Für einige Nationen sind UN „Einsätze“ ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor, deshalb können die ALLES und überall. Die einzigen, die diese Absicherungsmentalität ernst nehmen sind die Deutschen, klar, die haben es erfunden und in der BW perfektioniert,

  39. Die VN sind „Verkehrs“- Zulassungsstelle für alle Fahrzeuge (Land/Luft/Wasser), die als „VN“ in einem Gastland stationiert und betrieben werden im Rahmen des Freedom-of-Movement-Agreement. Dazu gehört solche Dinge wie VN- Kennzeichnung/Registrierung, Vorlage und Übersetzung/Prüfung aller möglichen nationalen/internationalen oder Hersteller-Zulassungs-und Betriebsdokumente etc. pp.
    Die VN sind ja eigentlich der Capo de Tutti Capi aller internationalen Normen- und Standards und den spezifisch zuständigen internationalen „Behörden“ wie z.Bsp. ICAO – da muß sie schon darauf achten, dass bei VN-Missionen nur zulassungsfähiges Gerät von den Nationen zur Vfg gestellt wird. Haftungsrecht spielt auch eine gravierende Rolle bei VN-Einsätzen.

  40. klabautermann | 18. Januar 2017 – 10:26

    …Haftungsrecht spielt auch eine gravierende Rolle bei VN-Einsätzen…

    Und wer haftet dann, wenn fliegendes Personal zertifiziert wird ( durch wen und wie auch immer..) welches nachgewiesen nur zu 40% einsatzfähig ist…?

  41. @SEAKING

    Einsatzfähigkeit im Sinne von Combat Ready nach NATO/GE-Military Standards interessiert die VN nicht – haftungsrechtlich geht es um „Betrieb“ und nicht um „Einsatz“.
    Und einen auch international anerkannten, „gültigen“ Pilotenschein wird das deutsche, fliegende Personal ja wohl haben. Wenn es kracht, haftet natürlich der Bund am Ende der Haftungskette, die VN sind insofern immer „fein raus“ weil sie eben gegenüber dem Gastland nachweisen können, dass sie ihrer Prüf-Pflicht als „Aufsichtsbehörde“ nachgekommen sind im Sinne von Zulassung zur Teilnahme am zivilen Verkehr in dem Gastland.

  42. @SEAKING

    In einem anderen Faden hatte ich ja schon einmal erwähnt, dass diese VN-Zertifizierung eigentlich eine Akkreditierung darstellt, sie ist in erster Linie administrativer und nicht technischer Natur.

  43. Verlegung der Hubschrauber beginnt:

    http://tinyurl.com/zhaljnb

    [Leider führt der Link – wieder – nur auf die Übersichtsseite… Dabei wäre die Aussage, sollte sie denn überhaupt zutreffen, recht interessant: Das wäre nämlich eine Verlegung vor Zustimmung des Bundestages. Angesichts der politischen Tragweite deshalb bitte auch den Beleg liefern. T.W.]

  44. Der Artikel bezieht sich auf die Verlegung nach Leipzig, dort werden die NH90 für den Weitertransport „zerlegt“. Der eigentliche Transport Leipzig – MLI dann am 27.01.

  45. @T.Wiegold: Der Link von STEK funktioniert aber bei mir und führt, wie schon PzH2000 angibt, zu dem Bericht vom 18.01.2017 unter der Überschrift: „Hubschrauber für Mali :Die Verlegung beginnt“. Nach diesem BW Bericht sind 2 NH90 bereits nach Leipzig geflogen und zerlegt worden, zwei weitere NH90 sollen in den nächsten Tagen folgen und am 27.01. sollen die NH90 nach Mali (Bamoko) geflogen werden,.

    Ob der BT bis zum 27.01 zustimmt oder nicht weiß ich nicht? Ich denke man hat die Flugzeuge gechartert und muss jetzt in jedem Fall verlegen, ob mit oder ohne BT Mandat, weil man sonst die Flugzeuge trotzdem bezahlen muss.

    Nur die Tiger Kampfhubschrauber sollen erst später verlegt werden.

    der BW (Mörder)Link ist: :

    https://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/start/aktuelles/aus_dem_einsatz/!ut/p/z1/hY_NCoMwEITfyE0ENT0q0tYiVvpnzaUEE2yKTSSk0kMfvgkFb9I9DOx-s7MsULgCVWySPbNSKza4vqXxLSPlqQxXYVieCUJFWZF9FCKMNjFcoPlnoQ6jhUoRHLmA1mUkixnEmYAC5SLotBLWqxXKSqe9YVabYNTGDp68jHEkkBxahPMMJ_Mp_Em39a7JYkLyIjv4wAeb2HveZZ1_Gto7U3wQte7S32B8rklVRf0X-WXJ2g!!/dz/d5/L2dBISEvZ0FBIS9nQSEh/#Z7_B8LTL2922LU800ILN8O5201080

  46. Hallo Zusammen,
    kann ich bestätgten, die ersten beiden NH-90 sind gestern hie rbei uns am Flughafen Leipzig/Halle eingetrudelt. Und wurden bereits transportfertig gemacht…

    Die beiden konnten heute beim Umschleppen auf dem Gelände gesichtet werden…

    LG André

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