Bällebad Dezember 2016/I

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Nein, noch ist es nicht Dezember. Aber das Bällebad für den November ist fristgemäß geschlossen, und ehe alles in thematisch nicht so passenden Threads abgeladen wird…

206 Gedanken zu „Bällebad Dezember 2016/I

  1. @Observer
    Diese Bilder zumindest geben nichts her.
    Fragen:
    – welcher LFK-Typ,
    – Zustand der Besatzung nach dem Beschuss,
    – ggf. Durchschlag, da Pz die 3-Uhr-Seite zeigt?
    Die Bilder geben nicht mal zuverlässig her Treffer ja/nein.
    Targeted entspricht „bekämpft“, ansonsten stünde da „hit“.

  2. am letzten Samstag (10.12.2016) stand in der Printausgabe der FAZ ein sehr ausführlicher Bericht zum Angriff auf das deutsche Konsulat in Masar-i-Scharif. Mit einigen Hintergrundinformationen zu Themen, über die damals hier im Blog kräftig spekuliert wurde. Da das Thema schon geschlossen ist, hier ein paar Kernpunkte:
    – die Entscheidung für diesen Standort war eine „einsame Entscheidung“ des AA – gegen die ausdrücklichen Empfehlungen von Bundespolizei, Bundeswehr, BKA etc.
    – Die Verteidigung des Konsulates erfolgte durch BuPol-Kräfte, die von der GSG9 ausgebildet wurden
    – Bewaffnung mit G36C plus Dienstpistole
    – die Bundepolizisten haben sich wohl ausgezeichnet geschlagen.
    – es wurden nach dem Gefecht keine getöteten / verwundeten Angreifer auf dem Gelände gefunden (nur der unverletzte Taliban, der dann festgenommen wurde)
    – der äußere Sicherungsring wurde von Afghanen gebildet, die für ein britisches Unternehmen arbeiten
    – diese Afghanen glänzten in dieser Nacht durch dezente Zurückhaltung. Es wird sogar vermutet, dass sie dafür gesorgt haben, dass sich die Angreifer unbehelligt zurückziehen konnten.
    – die Angreifer hatten beängstigend gute Informationen über das Gebäude und die Sicherheitsmaßnahmen. Es steht zu vermuten, dass diese Informationen aus dem Kreis der angestellten Afghanen kommen.

    (den Artikel gab’s auch online, aber nur hinter Paywall)

  3. @ f28

    Zitat:
    „- die Angreifer hatten beängstigend gute Informationen über das Gebäude und die Sicherheitsmaßnahmen. Es steht zu vermuten, dass diese Informationen aus dem Kreis der angestellten Afghanen kommen.“

    Also wie immer in AFG, Freund und Feind kann nicht unterschieden werden !

  4. @ Georg | 14. Dezember 2016 – 14:29
    „Also wie immer in AFG, Freund und Feind kann nicht unterschieden werden !“

    der Tenor des Artikels ging eher in die Richtung: auf jeden, der eine deutsche Uniform trug, war unbedingter Verlass (BuPol & BW).
    Alle anderen Uniform-Träger: bestenfalls Füll-Material, schlimmstenfalls verkappte Feinde.
    Wenn ich mich recht entsinne, haben sich (laut Artikel) auch die Georgier nicht besonders hervorgetan. Nunja, warum sollten sie auch.
    Man muss diese Dinge wohl im Hinterkopf behalten, wenn es um multinationale Einsätze geht (Achtung, ich weiß durchaus, dass US-Piloten in AFG durch extrem mutige Einsätze deutsche Soldaten gerettet haben….)

  5. @Klaus-Peter Kaikowsky

    Danke für Ihre Antwort!
    Tja, diese Fragen stellen sich mir auch.
    Möglicherweise wird ja später noch etwas bekannt.

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