ExerciseWatch: Saber Strike (mit Säbelrasseln?)

Practice Makes Perfect at Saber Strike

In Estland ist in dieser Woche die von der US-Armee in Europa organisierte, multinationale Übung Saber Strike (Säbelschlag) zu Ende gegangen. Die Bundeswehr war mit einem vergleichsweise kleinen, dafür bedeutsamen Kontingent vertreten: Ein halbes Hundert Heeresaufklärer des Aufklärungsbataillons 8 aus Freyung mit ihren Fenneks waren wichtiger Teil der Aufklärungskräfte bei dieser Übung.

Den deutschen Anteil bei Saber Strike hat das Deutsche Heer jetzt  auf seiner Webseite beschrieben. Und angesichts der Debatte der vergangenen Tage, angesichts der recht strittig diskutierten Warnung von Außenminister Frank-Walter Steinmeier vor Säbelrasseln und Kriegsgeheul frage ich mich natürlich, ob das Heer bewusst diese Form der Berichterstattung gewählt hat: Zwischentitel wie Kampfstark dem Feind entgegen oder Geballte Feuerkraft zerschlägt den Feind zur Schilderung einer Übung im Baltikum an der russischen Grenze dürfte genau das sein, was dem Auswärtigen Amt ein wenig aufstößt?

(Foto: German Army Soldiers convoy back to Tapa Army Base after completing a combined arms live fire exercise for Saber Strike 16 at the Estonian Defense Forces central training area near Tapa, Estonia on June 19, 2016 – Tech. Sgt. Amy M. Lovgren/ Minnesota National Guard)

38 Gedanken zu „ExerciseWatch: Saber Strike (mit Säbelrasseln?)

  1. Aus eigener Kenntnis der Abläufe (Generieren von Häkchen bis zur abschließenden Billigung eines eigenen Artikels) kann ich mir nicht vorstellen, dass man bewusst das AA ärgern wollte. So schreiben halt Presseoffiziere, die Webseiten etc. sind voll davon.

    Weiß nicht, ob es hier schon thematisiert wurde, aber der Befehlshaber der US-Landstreitkräfte in Europa, Ben Hodges, ist wohl ziemlich ernüchtert über die Erkenntnisse aus der Anaconda-Übung. Sein Zeit-Interview schlägt auch im Baltikum Wellen…

    http://en.delfi.lt/lithuania/defence/russia-could-overrun-baltic-states-before-nato-could-respond-us-general-hodges.d?id=71630674

  2. Tja. Dann habe ich, wie etliche Kollegen, bei meinen gelegentlichen Dozenten-Auftritten an der AIK wohl versagt.

    (Der Link führt zu einer PayWall – gibt es auch frei lesbare Beispiele?)

  3. TW: Sorry, unten der komplette Text aus Delfi. Versagt haben Sie sicher nicht, gerade Sie nicht. Aber viel zu viele Vorgesetzte buchen Lehrgänge halt unter Leergängen ab.

    ‚Russia could overrun Baltic states before NATO could respond‘ – US General Hodges the Lithuania Tribune Wednesday, June 22, 2016 As things stand now, NATO would be unable to protect the Baltics against a Russian attack, the commander of US ground forces in Europe, General Ben Hodges, said in a news report on Wednesday.

    Russia’s military could overrun the Baltic states before the NATO alliance could respond, according to Lt. Gen. Hodges. „Russia could capture the Baltic states quicker than we could get there to defend them,“ he was quoted as saying by German weekly Die Zeit.

    [Sorry, aber genau das geht nicht – einen Text, der hinter einer Paywall steht, einfach hier reinkopieren. Für rechtliche Streitigkeiten wg. Verletzung von Urheberrechten habe ich weder Zeit noch Geld. Deshalb deutlich gekürzt. T.W.]

  4. Im Grunde sagt Hodges (auch) das, was er schon letztes Jahr im Zuge des Aufkommens der VJTF-Geschichte gesagt hat: Die bürokratischen Prozedere für Truppenverlegungen innerhalb der EU in den baltischen Raum sind ein Alptraum und kosten mehr Zeit als die eigentlichen „Märsche“/Verlegungen selbst. Die Schlußfolgerung daraus läßt er aber offen (permanente Stationierung vs Zurechtstutzen/Harmonisierung des Paragraphen-Dschungels).

    Viel gruseliger finde ich die Kommentare auf deutschen Zeitungs-Websites zu dem Thema. Entweder haben die die Trollbrigade in St. Petersburg zum Korps ausgebaut oder die Anzahl der „Bekloppten“ in diesem Lande ist weitaus größer als ich dachte.

  5. @T.W.
    Es gab gestern einen Artikel darüber bei der WELT. ich hoffe ich darf den Titel posten, wenn nicht bitte löschen:
    „US-General traut Nato Baltikum-Verteidigung nicht zu“
    Zusammenfassend ging es dabei um die Aussage des Oberkommandierenden, dass es aufgrund einer Bürokratie gerade beim Transport von schweren Gerät (zeit-)kritisch ist. Auch Kommunikationstechnik stellt ein großes Hindernis dar.
    Ergänzung: AFP hat auch einen solchen Artikel gepostet.

    Beste Grüße

  6. Das Interview hat Hodges der Welt gegeben, also den O-Ton wird man wohl hier nicht verlinken können.
    Imho ist Hodges mit Abstand strategischer und politischer in seiner Denke und Spreche als sein Vorgänger – der gehörte definitiv zur Kategorie Lemnitzer.
    Dieses neueste Interview von Hodges muß man als capstone einer Interview-Serie ansehen, die im Zusammenhang gelesen eine ganz andere Message ergibt als „Abschreckung ist der neue Normalfall“.
    Hier zwei Meilensteine dieser new message:
    https://www.tagesschau.de/inland/oberbefehlshaber-hodges-sicherheitskonferenz-101.html
    http://www.bbc.com/news/world-europe-36575180

    Zusammenfassung aus meiner Sicht:
    Liebe Balten, selbst wenn die EU für NATO und US eine Art militärischen Schengenraum aufmacht, der SACEUR einen größtmöglichen freedom and speed of movement ermöglichen würde, so schließen einfach die Raum-, Zeit-, Kräfte-Relationen in Sachen baltische Länder eine effektive (Vorne)Verteidigung gegen Rußland aus. Andererseits brauchen „wir“ (US, NATO, EU) Rußland als Partner an der Front gegen den IS, denn da brennt es wirklich.
    Durch die Blume sagt also Hodges mit seinen Worten: liebe Balten, glaubwürdige Abschreckung ist schlicht und einfach gegenwärtig und mittelfristig nicht herstellbar, also dreht mal ein wenig das rhetorische Abschreckungs-Volume runter, denn gegenwärtig und mittelfristig brauchen wir die Russen als Partner an einer ziemlich heißen Baustelle im Südosten.

  7. DAS Interview war in der ZEIT – und wurde bei Delfi lediglich übersetzt. Wobei Hodges in den letzten Tagen viele Interviews gab.

    Medial aufgegriffen wurde folgender Satz aus der ZEIT:

    Russland könnte die baltischen Staaten schneller erobern, als wir dort wären, um sie zu verteidigen.

    Ohne einordnenden Kontext taugt dieser Satz aber nur als Schlagzeile. Denn es geht keinerlei Folgerung daraus hervor. Auch nicht in der Gesamtschau des Artikels.
    Man kann ihn lesen wie man selber gerne möchte: Als Aufgabe des Baltikums, als Appell an mehr Vorne-Stationierung, als Appell an schnelleren Transport, als Appell an bessere Aufklärung, …

  8. Aber um zum eigentlichen Thema zurück zu kommen.
    Steinmeier hat (verkürzt) gesagt: Übungen ja, Propaganda nein.
    Ich vermag beim besten Willen nicht zu erkennen, wo in dem zitierten Heersbericht Propaganda oder gar Kriegsgeheul enthalten sein soll. Das ist die ganz übliche „Fachsprache“ der Bodenkrieger – kann mir nicht vorstellen, dass man sich im AA über so etwas ernsthaft echauffiert.

  9. @LTC007

    Das die NATO das Baltikum nicht halten kann ist nicht gerade was neues.
    Was die NATO aber tun kann, ist den Preis für den Angriff und das Halten des Baltikums so hoch zu halten, das Russland dieses nicht ernsthaft in Erwägung zieht.

    Was müsste im Baltikum stationiert werden um die russischen Streitkräfte militärisch davon abzuhalten?
    Eine Armee, eine Heeresgruppe mit entsprechendem Support aus anderen TSKs?
    Ist dies wirklich möglich?

    Andere Frage wurde bzw. wird versucht die Lehren aus den Erfahrungen der Manöver zu ziehen und umzusetzen?
    Das ist ja auch ein Grund für die Manöver.

    @csThor

    Teilweise könnte es Unwissenheit sein.
    So allgemein bekannt ist der Angriff/Einmarsch der Sowjetunion in Finnland, dem Baltikum , Polens und der Holdomor etc. auch nicht unter Akademikern.

  10. Um nochmal auf das eigentliche Thema von TW zurückzukommen: Wäre schon spannend zu erfahren, ob es jetzt zwischen den Hausspitzen AA/BmVg Telefonate hinsichtlich der regierungsamtlichen Pressearbeit inkl. Wahl der Schlagzeilen gibt. Der Freundeskreis der Putinversteher (Steinmeier, Gabriel, Gazprom-Schröder, Drehofer und jetzt auch noch Erler, Patzeck ist wohl im Urlaub) war ja überdeutlich in der Bestätigung der Wortwahl „Säbelrasseln und Kriegsgeheul“: Das passt nun gar nicht zu martialischen Artikeln, wie toll das Baltikum durch die Bw geschützt wird – womit man sich selbst und anderen was in die Tasche lügt.

  11. @ThoDan | 23. Juni 2016 – 12:21

    Eben! Die NATO hätte auch im Kalten Krieg West-Berlin mit den dort stationierten zwei Brigaden aus den USA und Großbritannien nicht „halten“ können.
    Wobei der „Preis“ für einen Angriff (wie auch immer ausgestaltet) auf die batischen Staaten oder Polen und dort stationierte EFP-Kräfte der NATO nicht nur ein militärischer, sondern vor allem ein politischer wäre.

  12. Ööööha, auch ein Ischinger haut in die Mäßigungskerbe:
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/nato-und-russland-wolfgang-ischinger-warnt-vor-kriegsgefahr-a-1099341.html

    „Die Kriegsgefahr zwischen der Nato und Russland sei größer als in den Achtzigern, warnt der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger. Die Nato müsse sich mäßigen……..Ischinger hält die Russland-Strategie der Nato für eindimensional, sie setze „nur auf eine Demonstration militärische Stärke“. Dialog, Entspannung und die Rückkehr zur Rüstungskontrollen müssten aber ein „zweiter Pfeiler“ der Strategie sein, so Ischinger.“

    Ischinger auch ein Putinversteher ? Verrat ! /SCNR
    ….und Kujat auch !

  13. Der Ischinger hat doch bloß Angst, dass er sein ermüdendes Treffen in München wieder in Wehrkundetagung umtaufen muss und dann Kujat sein Nachfolger wird.

  14. Örgs. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass das jetzt in gegenseitiges Beschimpfen – Du Putinversteher! – Du NATO-Kriegstreiber! – ausarten könnte. Bitte nicht.

  15. TW: Beschimpft habe ich niemanden. Ich finde, dass Ihr Beispiel von dem Artikel der „Feldarbeiter“ (wie sich die Presseleute der TSK Heer sehen) deutlich macht, wie groß mittlerweile der Abstand zwischen dem Handeln der Militärs und dem der Diplomaten ist, um mal die Parteibücher wegzulassen. Das geht nicht mehr lange gut.

  16. @LTC000

    Zwischen dem Handeln der deutschen „Militärs“ (das Wort allein sagt schon alles) und der deutschen Diplomaten passt noch nicht einmal ein Blatt Seidenpapier.

    In Sachen Bellingcat: diese ganzen Blder und Videao sind nur in einer Hinsicht verwertbat, nämlich als Propaganda, wobei man natürlich wissen muß, woher bellingcaz seine „Weißheiten“ bezieht:
    http://ukraineatwar.blogspot.de/2014/07/russian-transport-of-buk-into-ukraine.html
    Und wer Interesse hat, sich mal en detail anzuschauen wie man solches Propaganda-Material ganz wunderbar faken kann, der sollte hier mal nachlesen:
    http://energia.su/mh17/buk_vids/fake_buk_vids.html

    Noch Fragen, Kienzle ?

  17. Klabautermann war schneller mit Ischinger und Kujat – ich muss an meiner Performance arbeiten …

    So langsam wird’s aber übersichtlich, wenn wir die ganzen Verräter internieren, wer bleibt denn dann übrig? Nur einige Kommentatoren hier?

  18. „Kalter Krieg, Teil 2
    Russland und der Westen rüsten atomar auf. Diese Gefahr treibt den Außenminister um, nicht das Nato-Manöver.“ auf ZEIT

    Da kann man dann lesen, was Ischinger, Kujat, Steinmeier etc.pp wirklich umtreibt. ein neues nukleares Wettrüsten mitten in Europa mit kleineren und präzieseren Waffensystemen, deren limited, surgical effect geradezu verführerisch ist auch in einem konventionellen Krieg zum Einsatz zu kommen – was dann eine nicht mehr zu kontrollierende Eskalationsspirale in Gang setzen könnte.

  19. Ob man sich Weisheiten über Websites erarbeiten kann, die auf .su enden, glaube ich eher nicht. Weißheiten vielleicht.

  20. Ischinger und Kujat werden regelmäßig von ARD-Panorama und anderen „NATO-Kritikern“ eingeladen, um ihre erstaunlich oberflächlichen , mit Putin sehr milde umgehenden Einschätzungen abzugeben. Das passiert so alle 6 Monate.
    Nicht fehlen darf wie immer die mittlerweile etwas abgedroschene Phrase von der „Rüstungsspirale“, die angeblich drohe, wenn die NATO auch nur ein wenig mehr in Verteidigung investiere. Auch Putin „warnt“ ja häufig vor einer „Rüstungsspirale“.
    In Deutschland ist das Wort „Rüstungsspirale“ mittlerweile ein Kampfbegriff der eher zur Stimmungsmache genutzt wird und oft nicht sachlich verwendet wird.
    Nebenbei: Ein „Rüstungswettlauf“ -den es nicht gibt, dagegen ein einseitiges Aufrüsten Russlands in Europa- wäre aus westlicher Sicht nicht besonders schwierig zu gewinnen, Russland hat ein Bruttoinlandsprodukt in der Größenordnung von Spanien.

  21. Wie man hört, lädt heute abend die deutsche Botschaft in Wilna eine Delegation der Bundeswehr-Übungstruppen in Litauen zu einem netten Beisammensein ein. Grußwort ist vermutlich vorgesehen, aber zur Motivation der Soldaten dürfte es eigentlich ausreichen, Passagen des Steinmeier-Interviews vorzulesen. So als kleines Danke schön…

    LT Armee meldet Eintreffen von Transportzügen mit Bradley und Abrahams der 369. US-Brigade (Rotation im Rahmen von Altlactic Resolve).

  22. Das Eintreffen vom M1 Abrams stellt eine neue Qualität dar. Keine BAL Armee führt KPz. Zur Anzahl etwas bekannt? Begleitet? HFla, PzPi. SPz/SPw ohnehin anwesend(!)?

  23. Abrams waren auch letztes Jahr im Baltikum. US-Soldaten klagen zudem über schlechten/ungeeigneten Untergrund für Panzer.

  24. Jetzt kommen die ganz Schlauen aus der Deckung, der Teaser zu ARD Panorama heute Abend: Wenn Russland will, sind sie in drei Tagen an der Ostsee. Überraschung, da sind sie schon (Oblast Kaliningrad). Ohne Spott:
    @ klabautermann | 23. Juni 2016 – 14:17:

    Danke für das Aufgreifen eines Kernelements der eigentlichen Zielstellung konstruktiver Entspannungspolitik.

    Ansonsten schrieb ich schon so oft dazu, dass ich nur ein Ischingerbeitrag (hier in die Diskussion von Klabautermann eingeführt) aufgreifen möchte:

    Dialog, Entspannung und die Rückkehr zur Rüstungskontrollen müssten aber ein “zweiter Pfeiler” der Strategie sein, so Ischinger.”

    Das waren und sind die Schlüssel für eine erfolgreiche Außen- und Sicherheitspolitik einer Handelsnation. Das Militär sicherte und sichert diese Elemente deutscher Außen- und Sicherheitspolitik der Nachkriegszeit ab. Von „nur“ kann dabei freilich nicht die Rede sein.

  25. @ Klabautermann:

    Die chirurgischen A-Waffen: was steht denn da konkret an? Die Rucksack-ADM der 1960er nun als Autobombe oder im Altglascontainer?

  26. Der Präsident von Estland wird gerade bei SPON zum Freundeskreis Putler etc. zitiert. Sehr hübsch

  27. @Schorsch52

    Taktische Nuklearwaffen – Detonationswert (im konventionellen Bereich: wenige Kilotonnen) plus Reichweite der Verbringungsmittel wie Flugkörper (unterhalb der Vertragsrange des INF) – sind ein ziemlich komplexes Thema…da hat die Technik eben doch erhebliche „Fortschritte“ gebracht.
    Zweites Thema in diesem Zusammnehang ist EMP. Da haben die US die Nase vorne
    https://www.youtube.com/watch?v=Jk2wcqcUBl8

  28. @Sachlicher

    Ja, da können die Russen auch so einiges. Wie bei den taktischen Nuklearwaffen haben wir hier auch mittlerweile ein Zuordnungsproblem. Was sind denn nun tactical nukes und nukleare/konventionelle EMPs ? Konventionelle Waffen ? Nuklearwaffen ? Cyber-Waffen ? Es wird höchste Zeit, dass in diesen Technologien zumindest rüstungskontrollpolitische Standards international abgestimmt werden.

  29. For the record:
    http://deepcuts.org/images/PDF/Third_Report_of_the_Deep_Cuts_Commission_English.pdf
    Der aktuelle Bericht des Projekts „Deep Cuts“. Dort beraten Sicherheits- und Rüstungsexperten aus den NATO-Ländern und Russland, wie die Konfrontation NATO-Russland wieder abgebaut werden kann.

    „Das grundsätzliche Problem ist: Die NATO möchte reden über die Vermeidung von militärischen Zwischenfällen etwa über der Ostsee, über die Involvierung Russlands in der Ostukraine, über die Annexion der Krim, über die Verletzung diverser Sicherheitsverträge durch Russland. Darüber will Russland aber nicht sprechen, sondern über die NATO-Osterweiterung und über das Raketenabwehrsystem in Rumänien und Polen. Darüber will aber die NATO nicht reden. Wir haben hier also einen Dialog unter Tauben.“
    http://www.heise.de/tp/artikel/48/48611/1.html

    Auch wenn zwei Monologe noch kein Dialog ist, es ist zumindest ein Anfang.
    Wir brauchen halt noch eine „Trendwende“ ;-)
    (Sollte Wort des Jahres werden)

  30. Man hört gar nichts mehr
    Es ist in der BRD Medien Welt unsichtbar
    Außer hier Liest man nicht viel Darüber
    und wie die Bw Fahrzeuge durchhalten

  31. @Alarich
    Über Selbstverständlichkeiten braucht niemand zu reden. Deutsches Material hält immer durch.
    Ein „leichtes“ Augenzwinkern ist unbedingt erforderlich, aber nur leicht.

  32. Da vor Ort das Geld da ist man nicht auf die unerträgliche HIL angewiesen ist und unsere Inst Soldaten buckeln wie die Weltmeister ist das Material vor Ort tatsächlich Einsatzbereit, wie in Afghanistan auch schon gezeigt.
    Der bürokratische Moloch fängt halt nur im Friedensbetrieb, sobald Wille und etwas Geld da ist geht überraschend viel.

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