Deutsche Tornados absolvierten erste Nachtflüge im Anti-ISIS-Einsatz (mit Nachtrag)

20160130_Tornado_NVG_Incirlik

Unmittelbar nach dem Umbau, der den Besatzungen deutscher Tornado-Kampfjets den Einsatz mit Nachtsichtbrillen erlaubt, sind die Aufklärungsflugzeuge zu Nachteinsätzen gegen die ISIS-Terrormilizen in Irak und Syrien gestartet. Inzwischen habe es an zwei Tagen nächtliche Einsatzflüge gegeben, sagte eine Sprecherin des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr am (heutigen) Mittwoch auf Anfrage von Augen geradeaus!. Zum genauen Einsatzgebiet machte sie keine Angaben.

Die Tornados im Anti-ISIS-Einsatz waren erst am vergangenen Wochenende mit einer veränderten Cockpit- und Instrumentenbeleuchtung ausgerüstet worden, die dem Piloten und dem Waffensystemoffizier die Nutzung der so genannten Night Vision Goggles (NVG) ermöglicht, ohne dass sie von den Leuchtdioden geblendet werden. Nach Angaben der Bundeswehr ist ein Flug mit diesen Nachtsichtbrillen insbesondere dann nötig, wenn nicht eine Luftraumkontrolle sicherstellen kann, dass es nachts keine anderen Maschinen auf Kollisionskurs gibt. Deshalb wären bereits jetzt schon solche Nachtflüge über dem Irak möglich gewesen, nicht aber über Syrien, wo neben der US-geführten Operation Inherent Resolve (OIR) russische Kampflugzeuge, aber natürlich auch syrische Maschinen unterwegs sind.

Das Verteidigungsministerium hatte bislang auch darauf verwiesen, dass vom OIR-Hauptquartier bislang keine deutschen Aufklärungsflüge in den Nachtstunden angefordert gewesen seien und ohnehin die Bildqualität der Aufklärungstechnik bei Nacht nicht so gut sei wie am Tage. Offensichtlich wurde aber vom OIR-Kommando dennoch die Notwendigkeit von Nachtaufklärung so eingeschätzt, dass nunmehr das deutsche Kontingent mit diesem Auftrag betraut wurde.

Nachtrag: Nach Angaben des Verteidigungsministeriums dienten die Nachtflüge unter Einsatzbedingungen der Prüfung, ob für die Tornados solche Einsätze möglich sind. Auch weiterhin würden aber die Aufklärungsmissionen tagsüber geflogen; die Nachtsichtfähigkeit bedeute keinen Wechsel zu Nachteinsätzen, sagt ein Ministeriumssprecher.

(Foto: Herstellen der Nachtsichtfähigkeit für die Tornado-Besatzungen durch den Anbau der Halterung für die Nachtsichtbrille am Pilotenhelm im Rahmen der Mission Counter Daesh in Incirlik, Türkei, am 30.01.2016 – Bundeswehr/Falk Bärwald)

29 Gedanken zu „Deutsche Tornados absolvierten erste Nachtflüge im Anti-ISIS-Einsatz (mit Nachtrag)

  1. „Das Verteidigungsministerium hatte bislang auch darauf verwiesen, dass vom OIR-Hauptquartier bislang keine deutschen Aufklärungsflüge in den Nachtstunden angefordert gewesen seien und ohnehin die Bildqualität der Aufklärungstechnik bei Nacht nicht so gut sei wie am Tage. Offensichtlich wurde aber vom OIR-Kommando dennoch die Notwendigkeit von Nachtaufklärung so eingeschätzt, dass nunmehr das deutsche Kontingent mit diesem Auftrag betraut wurde.“

    zwei nachteinsätze an den zwei tagen nach erreichen der nachtsichtfähigkeit….

    aber vorher wurde nichts angefragt…

    beim BMVg ist man kommunikativ scheinbar völlig schambefreit

    für investigativen journalismus wäre jetzt interessant ob irgendwo im bereitstellungsprocedere vorgemeldet wurde seitens OIR bitte nur tagflüge „anzufordern“.

    „Wir wurden nicht grfragt und müssen X deswegen nichht können,liefern, beitragen“ ist ja usance deutscher SiPo.

  2. Soviel zur Glaubwürdigkeit der Aussagen des BMVg.
    Von „nicht notwendig, nicht zweckmäßig und nicht gefordert“ zu „notwendig, zweckmäßig und gefordert“ innerhalb von 2 Wochen.
    Noch mehr als beim Besenstiel zeigt dies eine sehr flexible Einstellung zur Realität.

    Aber politisch und medial scheint das nicht weiter zu stören.

    Glaubwürdigkeit ist anders.

    Wäre schön, wenn sich das Beispiel so mancher „Gläubiger“ hier („Aber das BMVg hat gesagt…“) merken könnte.

  3. @T.Wiegold: Vielen Dank für ihre Nachfrage beim Einsatzführungskommando.

    Allerdings ergibt der Nachtrag der BW keinen Sinn. Wenn die Flüge für die Tornados nicht möglich gewesen wären, dann macht man erst gar keinen Einbau!

    Und Einsatzflüge sind nicht dasselbe wie Nachtflüge unter Einsatzbedingungen.

    Ich frage mich also, ob hier die Öffentlichkeit irre geführt werden soll, um weiter zu verschleiern, daß das Problem mit der fehlenden Nachtsichtfähigkeit seit 17 Jahren bestanden hat und leider haben dies nur wenige Medien erkannt und berichtet.

    Und ich glaube nicht, daß die Aufklärungsmissionen weiterhin vor allem tagsüber geflogen werden, sondern entweder schon nachts geflogen werden bzw. bald geflogen werden, und der Nachtrag nur der Täuschung der Öffentlichkeit dient. Denn die Kämpfer der ISIS werden sich vor allem nachts bewegen in Syrien, so daß eine Nachtaufklärung durch die Tornados sehr wohl Sinn macht.

  4. @Closius

    Warum sollte man einen Tornado mit RecceLite in der Nacht nutzen, wenn es die MC-12W (Liberty Intelligence, Surveillance and Reconnaissance (ISR) Aircraft) der USA gibt?

    Macht für ein Bruchteil der Kosten bessere Bilder und ist SAT Com fähig.

  5. Für den einen vielleicht Haarspalterei, für mich aber wesentlich zur Bewertung:

    1. Waren es a) Einsatzflüge oder b) Testflüge unter Gefechtsbedingungen?
    2. Wo fanden die Flüge statt (falls das noch ermittelt werden kann)?

  6. Wahrscheinlich waren dies Testflüge für die neue Technik und Eingewöhnungsflüge für die Piloten. Würde irgendjemand mit umgerüsteten Maschinen und neuen Verfahren (NVG) sofort einen scharfen Einsatz fliegen ohne Tests ?
    Erscheint mir ziemlich unwahrscheinlich.

  7. @Georg:
    Das ist sehr wahrscheinlich.
    Aber warum redet das EinsFüKdo dann von Einsatzflügen?

    Das BMVg betont weiter, dass Nachtflüge mit NVG nicht notwendig sind.
    Warum erprobt man es dann? Und das auch noch im Einsatz?

    Ich wiederhole mich: Hoffentlich hilft dieser zutiefst unlogische Vorgang zu verstehen, dass das BMVg nicht faktenbasiert „informiert“ und argumentiert, sondern mit selbst den abstrusesten Behauptungen die jeweils tagespolitische Linie der Leitung des BMVg „fachlich“ zu unterfüttern.

    Darum geht es, fernab von der Wahrheitspflicht und allgemeinen Anstandsregeln.

  8. @ Memoria

    Volle Zustimmung. Ich habe den Eindruck das BMVg ist so weit von einer objektiven Berichterstattung entfernt, wie eine unabhängige Stelle ihnen die Falschmeldungen beweisen kann. Anscheinend wird nur noch bedacht, was ist politisch erwünscht, was kann uns gegebenenfalls widerlegt werden, alle Dinge dazwischen werden dann berichtet.

    So spricht das Einsatzführungskdo eben von Einsatzflügen und das BMVg von Überprüfungsflügen für eine Technik und Einsatzverfahren, die zwar offiziell nicht gebraucht werden, aber inoffiziell mit Hochdruck durch eine truppeneigene Lösung erarbeitet wurden, damit der Imageschaden für die Bw und das BMVg nicht dauerhaft so hoch ist, wegen der Nichteinsatzfähigkeit der Tornados bei Nacht über Syrien.

  9. @Memoria

    „Warum erprobt man es dann? Und das auch noch im Einsatz?“

    Ganz einfach – im Einsatz bekommen die Piloten ohnehin ihren AVZ. Bei einer nächtlichen Erprobung in der Heimat wird es schwierig, die Piloten wollen abends heim zu ihrer Familie, und dann ist da noch die 41h-Woche… Da bleibt der nächste Tag dann frei. Und die Nachtzuschläge, alles zu komplizierte Bürokratie. /SCNR

  10. @ Hans

    Die Antwort empfinde ich jetzt doch als etwas unfair der Situation gegenüber.
    Nun hat man die Maschinen quasi im Einsatz umgerüstet, dann muss man die Maschinen auch vor Ort testen und zwar mit genau den Piloten, die auch einen event. scharfen Einsatz mit den NVGs machen müssen.

  11. Irgendwie sind diese ganzen Pressekonferenzen des BMVg und die diffusen Meldungen zur nächtlichen Einsatzbereitschaft unserer Tornados in Incirlik karnevalistisch unterwandert.

  12. Denkbar ist doch, dass man, nach einer ersten Erprobung über der Türkei auch mal das Ganze im weniger abstrahlenden Luftraum über SYR und dem Nordwest-IRQ testen will. Quasi ein Erprobungsflug über dem Einsatzgebiet. Dann wäre man bei der Definitionsfrage.

    Die Flieger in kurzer Zeit im Einsatz umzurüsten, ist schon ne Leistung. Und vielleicht will da jemand vorschnell zeigen, was sein „Laden“ so kann….. Auch wenn das nicht gefordert wird oder wurde.

  13. Auch wenn ein wenig OT, aber weil es thematisiert wurde: Die MC-12W Liberty ist seit Mitte Oktober 2015 nicht mehr im Bestand der USAF, deren Hauptaufgabe sollen MQ-9 Reaper übernehmen. Von den 41 Flugzeugen gingen 11 an die US Army, 26 an das US Special Operations Command und 4 haben noch keinen bestimmten Abnehmer (Stand 09- 2015).
    https://www.flightglobal.com/news/articles/beale-afb-farewells-mc-12-as-spy-plane-moves-to-army-417153/

  14. @Hunter:
    Irgendwie so wird es das BMVg verkaufen.
    Es ist trotzdem hinsichtlich der Informationspolitik bezeichnend.
    Man hat durch den Ausdruck Einsatzflug etwas anderes als Erprobungsflüge (die ich mit wenig Restlichtbaich anderswo machen kann) suggeriert.

    Es ist zudem weiterhin nicht klar, ob man ggü. COAC Einschränkungen zum Nachtflug über SYR gemeldet hat.
    Öffenich jedoch die Dauerausrede „wir wurden nicht angefordert“ benutzt. Dieses andauernde Weglassen von wesentlichen Informationen hat im BMVg System (bestmögliche Ausrüstung, grundsätzlich gegeben, keine anderen Forderungen bekannt, aktuell nicht notwendig, nicht gefordert, etc).

    Diese Art der „Information“ von Öffentlichkeit, Parlament und Presse ist aus meiner Sicht jedoch höchst fragwürdig.

    Funktioniert aber prima:
    Über die jüngste Tornado-Meldung wurde völlig unreflektiert berichtet. Der Besenstiel lässt grüssen.

    Das BMVg muss mittlerweile nichtmal innerhalb von 2 Wochen logisch und stringent berichten.

    Wirklich stören lässt man sich dadurch offenbar nicht.
    Gleichzeitig sinkt die Glaubwürdigkeit aller Beteiligten (BMVg, Presse, Politik) mit jedem weiteren Bundeswehr-Medien-Hype.

    Fazit: X=U?!

  15. Die MC 12W sind von verschiedenen Einheiten gegen IS im Einsatz, einschl
    der MC-12W (ohne SAT Com) in Balad Airbase (Irak) stationierten.

  16. Im Einsatz über Kosovo wurde die Problematik Laserschutz deutlich.
    Eine Erprobung mit Visier, und Fliegerbrille ergab Probleme, weil ingesamt mehrere brechende Medien den Visus beeinflussten.
    Die zusätzlichen NVG sind weitere Linsensysteme, so daß sich nicht nur ein eingeengtes Sichtfeld ergibt, sondern auch Verzerrungen.
    Dies mag bei Aufkläungsflügen noch ok sein, bei Kampf ist es definitiv nicht ok.

  17. Syrische Regierungstruppen erreichen Vororte von Aleppo, RUS Jets bereiteten mit einwöchigen Angriffen das Feld.
    http://orf.at/stories/2304605/
    In der syrischen Metropole Aleppo steht offenbar eine Entscheidungsschlacht bevot, TÜR befürchtet daher neu Flüchtlingswelle. Der Armee ist es gelungen, die nach Norden zur TÜR Grenze führende Hauptversorgungsstraße abzuschneiden. Die Freie Syrische Armee (FSA), bedrängt von Regierungstruppen, Daesh und der kurdischen YPG wird ohne die bisherige Versorgung in Nordsyrien geschlagen werden, was ein Umkippen bisheriger Kräfteverhältnisse bedeuten wird.
    Die wesentliche Änderung der Lage im Raum Aleppo (auch im Süden in Derra’a) zugunsten Assads hat erste politische Auswirkungen erkennen lassen. Die Genfer Friedensgespräche wurden ersteinmal verschoben, Assad sieht sich am Zuge. Warum sollte er in Verhandlungen über Zugeständnisse sprechen wollen, wenn doch die Waagschale sich in seine Richtung neigt?

  18. @Klaus-Peter Kaikowsky | 04. Februar 2016 – 19:06
    „Syrische Regierungstruppen erreichen Vororte von Aleppo“
    Taktische Erfolge der Russen und der Assad-Leute werden von vielen nicht gerne gesehen.
    Aber es könnte schlimmer:
    Welt und Spiegel berichten, daß SA Bodentruppen nach Syrien schicken möchte/will um daesh zu bekämpfen. Da muß man erst mal schlucken.
    Damit könnten sich im Syrienkonflikt Dynamiken entwickeln, die international nicht mehr kontrollierbar wären.
    Man darf aber annehmen, daß die USA den Saudis davon abraten werden.

  19. @Memoria
    Unabhängig von Informationspolitik, Ehrlichkeit, Glaubwürdigkeit etc. des Hauses, bin ich doch ganz froh, dass man eine Einsatzoption erst testet bevor man sie vielleicht in einem (unwahrscheinlichen) Realeinsatz anwenden muss.
    Sie wären doch einer der Ersten der etwas von unverantwortlichem Handeln der Vorgesetzten schreiben würde… Es läuft momentan sicherlich nicht alles richtig im Hause BMVg (wann lief es das jemals?), aber das ist doch kein Grund grundsätzlich gegen alles zu wettern.

  20. CENTCOM strike update für 02. Februar
    http://www.centcom.mil/en/news/articles/feb.-2-military-airstrikes-continue-against-isil-terrorists-in-syria-and-ir

    The following is a summary of the strikes conducted against ISIL since the last press release:

    Syria
    * Near Ar Raqqah, two strikes struck an ISIL tactical unit and destroyed three ISIL excavators.
    * Near Dayr Az Zawr, two strikes struck two ISIL gas and oil separation plant well heads.
    * Near Manbij, two strikes struck an ISIL training facility and destroyed three ISIL buildings.

    Iraq
    * Near Albu Hayat, one strike struck an ISIL tactical unit and destroyed an ISIL staging area.
    * Near Habbaniyah, one strike struck a large ISIL tactical unit and destroyed two ISIL vehicles, three ISIL front end loaders, and an ISIL homemade explosives cache.
    * Near Kisik, three strikes struck three separate ISIL tactical units and destroyed an ISIL vehicle, an ISIL fighting position, and an ISIL mortar system.
    * Near Mosul, four strikes struck an ISIL tactical unit and an ISIL checkpoint and destroyed an ISIL homemade explosives cache.
    * Near Qayyarah, six strikes struck six separate ISIL tactical units and destroyed an ISIL mortar system, an ISIL vehicle, an ISIL bunker, and an ISIL fighting position.
    * Near Ramadi, four strikes struck two separate ISIL tactical units and destroyed four ISIL staging areas, an ISIL vehicle, four ISIL fighting positions, an ISIL weapons cache, and denied ISIL access to terrain.
    * Near Sinjar, one strike struck an ISIL tactical unit.

    Strike assessments are based on initial reports. All aircraft returned to base safely.
    Die SP-Verlagerung Richtung MOSSUL setzt sich fort. QAYYARAH liegt am westlichen TIGRIS-Ufer, rund 70 Km südlich MOSSUL. Damit bestätigt sich die doppelte SP-Setzung, ALEPPO in SYRIEN, MOSSUL im IRAK, was Daesh zwingt, die ohnehin voneinander getrennt operierenden Kräfte gleichzeitig einsetzen zu müssen.
    Für CJTF OIF von Aufmerksamkeit, das airfield at QAYYARAH-west has the potential to be a major supply point in northern Iraq with its runway capable of supporting a C-5 Galaxy.
    http://www.globalsecurity.org/jhtml/jframe.html#http://www.globalsecurity.org/military/world/iraq/images/qayyarah-west-ik-br2.jpg|||
    Die Darstellung der „hardened aircraft shelters“ sind vernachlässigbar, image aus 2002, die runway „soll“ noch verwendbar sein.

  21. @Spowi:
    Es geht nicht darum grundsätzlich gegen alles zu wettern, sondern um die in sich widersprüchlichen Behauptungen des BMVg. Nach Angaben von heute waren es keine Erprobungsflüge sondern Eibnsatzflüge auf Anforderung des CAOC:CAOC (siehe anderer Nachtflug-Thread).

  22. Die Abschrift der RegPK:
    „NANNT: Wir haben am Wochenende die so sage ich einmal Nachtsichtfähigkeit der Tornados insgesamt wiederhergestellt, haben die Einrüstung dazu gemacht und haben in dieser Woche die ersten beiden Nachtflüge dazu gehabt. Das waren Missionsaufträge durch das CAOC. Für uns war es wichtig, dass in dieser Phase die Dinge, die wir geleistet haben, feststehen. Es läuft.

    Wie ich es auch in der Vergangenheit gesagt habe, ist es weiterhin so, dass wir insgesamt, auch wenn man die Zukunft betrachtet, in der Masse natürlich weiterhin Tagflüge machen werden. Wir werden aber bestimmt auch in Zukunft Nachtflüge machen. Das hängt von der Auftragslage ab. Wie gesagt, der Schwerpunkt wird bei Tagflügen bleiben.“

    Man hätte vor 2 Wochen auch einfach sagen können:
    Wir sind da nicht auf der Höhe der Zeit und müssen nacharbeiten.

    Stattdessen ein unwürdiges Herumgeeiere.
    Wie passt diese Aussage denn zum obigen Nachtrag?

    Ihr habt uns tausendmal belogen…

  23. Wer es günstig und schnell haben will:

    Hier nur einige Bsp

    http://www.airbornetechnologies.at/media-news/news/315-i-m-not-a-model

    oder MX-20 HD – Das elektro-optische Auge der ORION

    Das „Logsheet“ wird von einem Überwasseroperateur an der „Sensor Station 3“ in Echtzeit ausgewertet. Von hier aus wird das elektro-optische Kamerasystem, die „MX-20HD“, bedient. Das System ist eines der modernsten welches es derzeit auf dem Markt gibt. Es kann in „high defintion“ aufzeichnen. Die Orion könnte man ohne Probleme mit SAT Com ausrüsten. Der Seefernaufklärer fliegt mit ungefähr 200 Knoten (360 Km/h) Er ist zur Ergänzung der MX 20 auch mit einer Digitalkamera (500mm Teleobjektiv) ausgerüstet.

    http://www.wescam.com/index.php/products-services/airborne-surveillance-and-reconnaissance/mx-20/

    http://www.wescam.com/index.php/products-services/airborne-surveillance-and-reconnaissance/mx-25/

    oder Do des MFG3 mit erweiterte Sensoren für den Einsatz zur „Luftüberwachung/Meeresverschmutzung (LM)“, Seitenradar (Side looking airborne radar – SLAR) und den IR/UV-Scanner (Infrarot/Ultraviolett).

    Evtl sind die ISR Fähigkeiten für Nachteinsätze bei der Marine und nicht bei der Lw.

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