279 Gedanken zu „Bällebad Februar 2016/II

  1. Labacco | 28. Februar 2016 – 19:15

    Meine Frage wo
    EAGLE V sind 2015 beendet dafür laufen ab Nov IVECO 15t und 20 MAN HX

    Boxer wird März der Letzte Ausgeliefert und erst ab 2017 kommen neue

    wo ist die Spürbare Aufstockung der Bw

  2. @Alarich

    Sehe ich ähnlich, in den letzten 12 Monaten sind so gut wie keine neuen Aufträge an die Industrie rausgegangen mit Ausnahme der Boxer oder kleinere Beschaffungen wie z. B. Enok’s, Trakker oder in paar Gewehre. Die finanziellen Mittel sind gebunden und Luft ist kaum vorhanden.

    Ist halt Ankündigungspolitik statt Entscheidungspolitik

  3. @Labacco:
    Aber personell ist es bei der Polizei auch eher ein Fähigkeitserhalt (Pensionierungswelle). Zudem hat die BPOl dieses Jahr keine Mindestgrösse mehr und der Sportfest würde erheblich aufgeweicht.

    Der BFT lässt grüßen. Aber auch die abgesenkten Kriterien bei den Karrierecentern der Bw.

    Man kann das Nachwuchsproblem so angehen oder auf Klasse, statt Masse setzen.

    Egal wie müssen Auftrag, Kräfte und Mittel in Einklang stehen.

    Das Gegenteil ist der Fall und gerade in der Inneren Sicherheit merkt es der Bürger unmittelbar und stellt daher wir noch nie seit 1949 unser Staatswesen in Frage.

  4. Labacco | 28. Februar 2016 – 20:01
    Genau und deshalb glaub ich denen nichts mehr
    den Mehr Geld müsste Neue Beschaffung Fördern und Modernisierung Wege frei geben aber alles ist nicht da

  5. @Memoria
    Meiner Meinung nach ist eine Trendwende in der inneren Sicherheit eingeleitet, auch wenn man dies erst in 2 oder 3 Jahren merken wird. Mehr Polizei ist notwendig, mit Bürgerwehren habe ich ein Problem.

    Das Nachwuchsproblem bei der Bundeswehr war nach der Aussetzung der Wehrpflicht ein Problem mit Ansage, auch hier wurde auf die vielen Kritiker nicht gehört. Aber im Jahr 2011 hatten wir auch noch eine deutlich entspanntere weltpolitische Lage. Im nachhinein ist man immer schlauer.

  6. @Labacco:
    Es ist nur leider keine echte Trendwende, sondern ein halten des bisherigen Personalumfanges.
    Es wird suggeriert es gebe 3.000 neue Stellen, es sind jedoch Neueinstelllungen, die vorallem Pensionierungen ausgleichen.

    Die Stellen gibt es übrigens nur auf Intervention von Siegmar Gabriel. TdM hat entsprechende Anträge seit 2012 immer abgelehnt. Nun muss die BPOL schnell sehr viele Leute ausbilden. Dafür werden erhebliche Kompromisse bei der Eignung gemacht. Das BMI hat hier über Jahre versagt.

    Aber Stimme Ihnen insoweit zu: besser als nichts.

    Die Weltlage war ab 2014 kritisch, bis jetzt hat das BMVg bzw. die Bundesregierung nicht wirklich reagiert. Daher ist es keine Frage von „danach ist man immer schlauer“.

    Die letzte Chance ist der Haushalt 2017.

  7. @Labacco:
    Es ist bei der BPOL besser als nichts, aber es kommt zu spät.
    Das BMI negiert seit Jahren die Anträge des BPOLP.
    Hinsichtlich der Bw war die Lage ab 2014 erkennbar, daher ist der HH 2017 der Realitätstest.

    Schau mir mal.

  8. @Labacco
    „Im nachhinein ist man immer schlauer“.
    Trifft zu, entschuldigt aber nicht eklatante Führungsfehler derer, die es nicht nur hätten besser wissen müssen, sondern es auch tatsächlich besser wussten, aber – nur meine Annahme – unfähig waren, Erforderliches in der politischen Führung umzusetzen.
    Ich kenne niemanden in mehr oder minder verantwortlicher Dienststellung, der nicht angesichts des stümperhaften Übergangs entsetzt warnte.
    Schiffbruch durch Unterlassung! Ein Personalwerbekonzept, wo war es?
    Losgelöst von militärischem Verständnis wird Führung umschrieben mit „leiten“, „die Richtung bestimmen“, „(etwas) in Bewegung setzen“.
    Was wurde in puncto Übergang von der Wehrpflicht zum Neuen, zum Unbekannten bewegt, welche Richtung wurde bestimmt, wer hat etwas geleitet, ggf was bitte wurde denn ein-geleitet?
    Vor allem, wer war leitend initiativ?
    Nun, hinterher schlauer akzeptiere ich nicht, ist mir zu billig, in diesem Fall.
    Mil Führer/Führung hat gefälligst zu wissen, was passieren muss, damit es funktioniert.
    Anleihen bei NATO-Partnern mit Übergangserfahrungen im „weg von der Wehrpflicht“ gab es die? Die Niederlande und Frankreich hätten geholfen.

  9. @ Labacco

    Richtig, die Bundeswehr hat in den letzten Monaten wieder mehr Rückhalt in der Bevölkerung bekommen, aber mal ehrlich letztendlich wird dies nicht reichen ! Und in letzter Konsequenz ist den Bürgern die Bundeswehr doch auch egal, es geht doch allen gut !

    Und das ist schlichtweg der Casus Knackus – wir leben nun mal in einer Gesellschaft, die sich nur im Falle einer direkt fühlbaren militärischen Bedrohung auch mit den eigenen Streitkräften beschäftigt. Da es aktuell auch weiterhin kein nennenswertes Bedrohungsempfinden militärischer Natur in der Gesellschaft gibt, ist auch die „Unterstützung“ bzw der „Rückhalt“ eher Ergebnis bzw Spätfolge der Schlagzeilen zum Zustand der Bundeswehr denn echtes Interesse oder gar steigende „Nachfrage“ nach militärischen Fähigkeiten. Da die Politik schon seit Jahren ohnehin nur von Umfrage zu Umfrage hechelt und sich aufs Verwalten beschränkt, ist da auch keine Führungsleistung, kein „In-Vorlage-Treten“ zu erwarten. Ist ja auch ne alte Wirtschaftsweisheit – wo keine Nachfrage, da kein Angebot.

  10. Hallo an die Experten !
    „COLD RESPONSE“ in NOR läuft ja an.
    Gibt es immer noch keine Info über die deutsche Beteiligung ?
    Oder ist es nur eine symboliche Beteiligung mit drei Stabsoffizieren ?

  11. @erzgebirgler
    na, na, jetzt fangen Sie an zu locken – fällt aber garantiert kein SO darauf rein.

  12. @Erzgebirgler

    Aus dem Newsletter der Gebirgsjägerbrigade 23, 4. Quartal 2015:

    Im März 2016 nimmt die Gebirgsjägerbrigade 23 an der NATO-Übung „Cold Response 2016“ teil. Soldaten der Brigade werden zusammen mit Einheiten der Division Schnelle Kräfte (DSK) und Verbänden aus verschiedenen NATO-Ländern eine Gefechtsübung unter den extremen klimatischen Bedingungen des hohen Nordens absolvieren.

  13. @Erzgebirgler
    http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/!ut/p/c4/NYvBDsIgEET_iC0n1BsNB72amFovDS2bhkiBbBd78eOFgzPJu7wZeEFttB-_WvYp2gBPGBd_mQ8xHw6FfXPBEHAXtuyTQ5qYSs4IQzvWwZIiciNjZF-5kuVEIifi0EwhqkZ4B2MnTS9V94_8anXVD3NSZ3Pr75C3Tf8A0wOIiA!!/

    [Gerne als verkürzter Link, weil der obige beim Klicken nur die Startseite und nicht den eigentlichen Text holt…

    https://bw2.link/e247P

    Allerdings: Interessanter Gegensatz zum Newsletter der Gebirgsjäger, denn von denen ist in dem Bundeswehr-Text gar nicht die Rede… T.W.]

  14. @T.Wiegold | 29. Februar 2016 – 17:26
    @ chris | 29. Februar 2016 – 17:27
    Danke, für die Antwort !
    und
    @Les Grossmann | 29. Februar 2016 – 17:23
    Es war nicht hinterfotzig gemeint ! Sorry so sagt man in Sachsen !

  15. @KPK

    Leicht zynische Antwort: Die Lokalpresse ist, wie ich da stellenweise lesen konnte, dazu ja schon vor ner Woche eingeladen worden. Vom Kommando Heer oder vom BMVg hab‘ ich bislang nichts dazu gesehen. (Selbst der Bw Aktuell vom 22. Februar ist das nur der vage Hinweis wert: Offiziell wird das Panzerbataillon 414 Mitte März in Dienst gestellt.

    Aus dem dpa-Landesdienst Niedersachsen (!):

    Bergen (dpa/lni) – Das deutsche und niederländische Heer geben in Kürze den Startschuss für das gemeinsame Panzerbataillon in der Lüneburger Heide. Zu dem feierlichen Aufstellungsappell in Bergen am 17. März wird der Inspekteur des Heeres sowie ein hochrangiger Vertreter aus den Niederlanden erwartet, teilte die Bundeswehr heute mit.

    Von einem Unterstellungsappell der niederländischen Brigade unter die deutsche Division gibt’s hierzulande wohl noch keine öffentliche Ankündigung.

  16. @T.Wiegold
    Zumindest ansatzweise hatte ich dazu bereits informiert, soweit 414 betroffen ist.
    Klaus-Peter Kaikowsky | 19. Februar 2016 – 14:39
    Nachtrag zur ersten Gef- und Schießausb PzBtl 414 auf TrÜbPl OBERLAUSITZ.
    Das AusbZentr MUNSTER und die PzLehrBrig 9 stehen bei der Unterstützung in Aufstellung sowie Anfangsausblidung des gemischt-nationalen Verbandes im Zentrum der Aktivitäten.
    Konkret wird derzeit mit Unterstützung der 4./L93 ein erster NLD PzZg am 2A6 eingewiesen.
    In OBERLAUSITZ übten zusammen mit den Niederländern aus der PzLehrBrig 9 Tle L92, L93 sowie PzPiBtl 130/Minden, dass auch L9 untersteht.
    An Großgerät waren 22 SPz sowie 12 KPz neben PiGer beteiligt.
    Absicht war, die Fähigkeit zur Integration des neuen PzBtl in die 43. (NLD) MechBrig voranzutreiben. https://www.defensie.nl/organisatie/landmacht/inhoud/eenheden/43-gemechaniseerde-brigade (Link zeigt noch die alte Struktur).
    414 wird am 17. März 2016 offiziell seinen Ausbildungsbetrieb aufnehmen.
    [Alle Angaben gem BÖHME-ZEITUNG (BZ) vom 19. Februar 2016]

    Absolut unverständlich, auf der Seite des Heeres gibt’s dazu NULL Hinweise.
    Es treten beide Inspekteure auf, allein schon aus Gründen der Gastfreundschaft gehörte es sich, zeitgerecht Ôffentlichkeit zu informieren.

  17. Gefunden bei Marineschepen.nl:
    Das Seebataillon wird an der kommenden BALTOPS-Übung im Juni mit einer gesamten Kompanie an Bord des niederländischen Landungsschiffs „Johan de Witt“ teilnehmen. Dies erklärte VAdm Krause beim 7. Parlamentarischen Frühstück der Deutschen Maritimen Akademie in Berlin am 18.02.
    bit.ly/1Sd5PGA

  18. @ Klaus-Peter Kaikowsky | 29. Februar 2016 – 8:37

    „Nichts hält TOW 2 (+++) aus, zumal topattackfähig!“

    Da es keine folge Explosion und ein Teil der Besatzung das Gefährt verläßt, wurde trotz eines Volltreffer die Panzerung nicht durchschlagen.
    Es hat den Anschein das die „Shtora“ Anlage bei diesen Angriff ausgeschaltet war, da die Schutzbleche runter geklappt sind und die „Augen“ nicht leuchten. Genaues kann man aber wegen der schlechten Qualität des Clips nicht sagen.

  19. @Langnase & Juncker

    Danke für den Hinweis; habe ich in der Übungsübersicht nachgetragen, damit das bei einer Aktualisierung nicht unter den Tisch fällt.

    Übrigens gibt marineschepen.nl auch die deutsche Originalquelle dazu an, in der die ganze Rede des Inspekteurs abgedruckt ist. Daraus:

    Mitte März wird die KAREL DOORMANN nach Eckernförde kommen, dort Gefechtsfahrzeuge und Personal des Seebataillons aufnehmen. Im Juni wird eine gesamte Kompanie des Seebataillon auf dem niederländischen Schiff Johann de Witt eingeschifft und gemeinsam mit niederländischen Soldaten im Rahmen des großen maritimen NATO-Manövers BALTOPS trainieren Mittelfristig ist es unser Ziel, bereits 2017 gemeinsam an einer großen amphibischen Übung teilzunehmen und so schnellstmöglich die Interoperabilität zwischen beiden Verbänden zu erreichen und Expertise auszutauschen.

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