In den Niederlanden politische Mehrheit für Luftangriffe in Syrien

Afghanistan, Mazar E Sharif. 25 juni 2012. F16 voor het opstijgen. Foto: F16 opweg naar startbaan in Mazar E Sharif.

Für die ISIS-Sammlung: In den Niederlanden scheint es jetzt eine politische Mehrheit dafür zu geben, die Luftangriffe der eigenen Streitkräfte im Kampf gegen die ISIS-Terrormilizen auf Syrien auszuweiten. Die sozialdemokratische PvdA habe ihre Zustimmung dazu signalisiert, melden niederländische Medien:

De PvdA heeft niet langer bezwaren tegen Nederlandse bombardementen boven Syrië. De sociaal-democraten waren lange tijd tegen de uitbreiding van de militaire strijd tegen Islamitische Staat (IS).

Nederlandse F16’s droppen nu alleen bommen boven Irak.
Als het kabinet met een brief komt waarin het kenbaar maakt de strijd tegen IS uit te breiden, dan staat de PvdA daar „welwillend“ tegenover, zegt PvdA-Kamerlid Michiel Servaes tegenover NU.nl.

Meine quick&dirty-Übersetzung (Verbesserungsvorschläge willkommen):

Die Arbeitspartei (PvdA) hat ihre Einwände gegen Luftangriffe der Niederlande in Syrien aufgegeben. Die Sozialdemokraten hatten sich lange gegen die Ausweitung des militärischen Kampfs gegen den islamischen Staat (IS) gewehrt. Bislang werfen niederländische F-16 ihre Bomben nur über dem Irak ab.
Wenn die Regierung schriftlich den Wunsch anmelden sollte, den Kampf gegen den IS auszuweiten, stehe die Arbeitspartei dem „wohlwollend“ gegenüber, sagte ihr Abgeordneter Michiel Servaes gegenüber NU.nl.

(Weitere Updates zum Thema Anti-ISIS-Koalition gerne auch in den Kommentaren.)

(Archivbild 2012: Niederländische F-16-Kampfjets in Afghanistan – Rob van Eerden/defensie.nl)

6 Kommentare zu „In den Niederlanden politische Mehrheit für Luftangriffe in Syrien“

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   26. Januar 2016 - 18:30

    Uitstekend, stellt sich allein noch die Frage, von wo aus die eingesetzt werden?

  • jay   |   26. Januar 2016 - 19:21

    Übersetztung ist wieder gut.

    Es stimmt auch das die partein pvda, pvv, cda und sp haben da keine beschwerden mehr gegen. Nur die groen-links ist noch dagegen, sowie die partei der tiere ( kein scherz die gibts wirklich )

    Allerdings ist das niederländische volk stark dagegen unter anderem durch die Flüchtlings kriese sowie der einsatz in mali.

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   26. Januar 2016 - 23:08

    Zum nahöstlichen Stationierungsort der NLD F-16 teilt mit – auf Anfrage – „@hdevreij: Nee, wel een debat. (Zur Frage der Parlamentsbeteiligung: nur eine Debatte) Vliegveld zal hetzelfde blijven (in Jordanië)“ Und zum zu nutzenden Fliegerhorst, wie für die Irak-sorties, von Jordanien aus, was logistisch absolut Sinn macht, und hinsichtlich der Entfernung zum Operationsraum sowieso.
    Am 22.01.16 hat die https://www.defensie.nl/onderwerpen/irak/nieuws/2016/01/22/nieuw-f-16-detachement-neemt-strijd-tegen-isis-over übrigens den 6. Kontingentwechsel vollzogen; verfügbar: 6 F-16, davon 2 in Reserve, insgesamt 180 Soldaten.
    Unterstellt, es kommen 4 Lfz wegen Syrien hinzu, werden die Lw-Kommentatoren gut beurteilen können, was/wieviel an Peripheriepersonal nachzuschieben ist.
    Der NLD – Beitrag wird sich auf jeden Fall signifikant erhöhen!

  • Rado   |   27. Januar 2016 - 20:54

    Ebenfalls für die ISIS Sammlung:
    https://www.youtube.com/watch?v=5J4leFXoZm0
    Siehe Video ca. 8:54
    Begleittext: Bab-al-hawa Border crossing town. The russian warplanes struck convoy crossing from Turkey into Syria
    Zu sehen ist ein getroffener weißer Mercedes mit dem deutschen Kennzeichen KN-JM648 samt Fahrer. (nichts für schwache Nerven)

  • Rado   |   27. Januar 2016 - 21:09

    PS: Weiter hinten bei 11:21 kommt auch ein ungarischer Audi.
    (War eigentlich auf der Suche nach Aufnahmen deutscher Tornados von unten, bis jetzt aber Fehlanzeige)

  • klabautermann   |   28. Januar 2016 - 7:12

    „But radicalization was not the result of the United States’ inaction. Obama could do nothing to keep the opposition from radicalizing or from forming myriad militias based on clan, village, and tribal loyalty. The same process of radicalization and fragmentation has taken place in every Middle Eastern country where the state has been overthrown by force, whether in Iraq, Yemen, or Libya. Although Syrian liberals do exist, they are not numerous enough or strong enough to take power and hold the country together. In every instance, foreign-driven regime change has led to state collapse, social fragmentation, and radicalization…….“…..und Flüchtlingswellen Richtung Europa
    https://www.foreignaffairs.com/articles/syria/2016-01-19/assad-has-it-his-way

    Selten „einsichtiger“ Artikel bei Foreign Affairs. Sehr lesenswert.