Bällebad November 2015/II

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Und weiter geht’s – irgendwas ist immer Off Topic.

Off Topic · 23:30h ·  

189 Kommentare zu „Bällebad November 2015/II“

  • f28   |   27. November 2015 - 16:57

    MikeMolto | 27. November 2015 – 15:32
    „@ gk jürgen | 27. November 2015 – 7:31
    .“Dort wurde die Besatzung unter anderem von einer Truppenpsychologin und einem Militärpfarrer in Empfang genommen.““

    dieses zwanghafte Hervorheben der psychologischen Betreuung irritiert mich auch immer wieder auf’s Neue. Ich gönne der Besatzung diese Form der Betreuung. Aber die ständige Betonung erweckt irgendwie die Vorstellung, dass die Besatzung eines deutschen Kriegsschiffes nach einem solchen Vorfall bis auf weiteres nicht einsatzfähig ist, sondern erstmal auf die Couch muss..puh…

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   27. November 2015 - 17:06

    @Ungedienter
    Besonders der letzte Satz: „…Sie haben die Gelegenheit mit Fachleuten offene Gespräche über diese Themen zu führen.“, lässt mich schmunzeln. Die Fachleute, vor allem deren zugrundeliegende Kompetenz, nicht ausschließlich in illustren Studiengängen erworben, sind/ist die zu haben/zu benennen?
    Wenn im Seminar Klartextaussagen ohne unfehlbare „ex cathedra“ – Attitüde gesucht werden sollte, hier bei AG wären sicher Referenten verfügbar.
    Frage: „… Sicherheitspolitik in Theorie und Praxis vor Ort zum
    Anfassen, Erleben und Hinterfragen. …
    „. Ist dies tatsächlich der Flyertext? Hinterlässt mich kopfschüttelnd, … Sicherheitspolitik … zum … Anfassen??? Ein Truppenbesuch ist nun schon Sicherheitspolitik?
    Dann wundert mich gar nichts mehr, was andernorts so vor sich geht.

  • gk jürgen   |   27. November 2015 - 17:22

    @Voodoo
    ihr Kommentar war dann wohl an MikeMolto gerichtet oder :\

  • MikeMolto   |   27. November 2015 - 18:14

    @ Voodoo | 27. November 2015 – 16:24

    “ Sie standen selbst noch nie nach dem Verlust von Kp- oder Besatzungsangehörigen in Führungsverantwortung, richtig? Sonst würden Sie nämlich nicht so einen Käse schreiben, sorry.“

    Leider doch, aber dann hatte man (ich) den Geschwaderpfarrer mit bei den Besuchen der betroffnenen Angehoerigen, und nicht um die Besatzung zun beruhigen.
    Und wirklich Truppenpsychologin – daran stoert mich die ‚Truppe‘ welche Truppenerfahrung da wohl vorliegen mag?

  • T.Wiegold   |   27. November 2015 - 18:19

    Uff. Irgendwo geht’s abseitig, nicht mehr nur OT…

  • Voodoo   |   27. November 2015 - 20:42

    @ gk Jürgen

    Ja, war es – aber lassen wir das, T.W. hat schon recht. Jeder wie er meint.

  • Jens Schneider   |   27. November 2015 - 22:06

    Die neue Fregatte Baden-Württemberg hat schon jetzt Muschelbefall am Rumpf melden einige
    Nachrichtenportale ( z.B. T-online news )
    Lt. Marine aber angeblich kein Problem.

    Langsam fragt man sich, was funktioniert überhaupt im Rüstungsbereich.
    Oder sind die Medien nur noch auf der Suche nach Negativschlagzeilen, was die Bundeswehr und ihre Waffensysteme angeht ?

  • Jens Schneider   |   27. November 2015 - 22:26

    1,17 % vom BIP soll also jetzt für unsere kaputte Armee als Verteidigungshaushalt für die nächsten Jahre verstetigt werden, wenn ich Fr. UvdL richtig verstehe und der DBwV klatscht dazu Beifall!

    Ja geht es noch, oder muckt wirklich niemand mehr auf, dass unsere Srteitkräfte WESENTLICH mehr Finanzmittel benötigen, um einigermaßen wieder in die Spur zu kommen!!

    Ignoriert unsere Politik die Signale aus der Welt und die ihrer eigenen Bevölkerung?!

    Armes.Reiches.Deutschland.

  • klabautermann   |   28. November 2015 - 10:20

    Das sollte man gelesen haben:
    „Der Nährboden des Terrors“ auf FAZ……………

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   28. November 2015 - 12:34

    Die Mali-threads sind geschlossen, warum?
    Nicht mehr aktuell genug mit Blick auf Daesh in Syrien, etc?
    Raketenüberfall auf UN-Stützpunkt und MINUSMA – Stützpunkt in KIDAL in NO-Mali. Drei-vier Gefallene in NLD Magazinen gemeldet.
    http://www.nrc.nl/nieuws/2015/11/28/drie-doden-en-twintig-gewonden-bij-raketaanval-in-mali
    KIDAL war bis Beginn 2013 Hauptstützpunkt der MNLA, die Rebellenorganisation der Tuareg. Ziel war/ist die Errichtung eines unabhängigen Touaregstaates AZAWAD. FRA „OP SERVAL“ bewirkte ein Zurückdrängen der Touareg, die im Norden neben „Al-Quaëda-au Maghreb“ Hauptproblem der DEU-Kräfte sein werden.
    https://nl.m.wikipedia.org/wiki/Mouvement_national_pour_la_libération_de_l’Azawad
    KIDAL, in mittelbarer Nähe zur Grenze Algeriens und des Niger, ist (noch) Ausgangspunkt von Einsätzen NLD Spezialkräfte, des KCT (Korps Commandotroepen).
    http://www.elsevier.nl/Nederland/nieuws/2014/11/Commandos-Mali-actief-vanuit-onrustig-Kidal-1645932W/
    Von 62 durch UN gemeldete TICs in Mali im Zeitraum Mai-Oktober 2015 ereigneten sich ca. 50 rund um KIDAL.
    Der NLD GI, generaal Tom Middendorp, noch am Montag: Kidal ist unser Sprungbrett für SOF-Einsätze im Norden.

  • T.Wiegold   |   28. November 2015 - 14:51

    @KPK

    Alle Threads werden automatisch nach zwei Wochen geschlossen, kein Grund, hier ausfällig zu werden. Außerdem gibt’s einen aktuellen Mali-Thread, wie andere Kommentatoren ja auch entdeckt haben.

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   28. November 2015 - 14:57

    @T.W.
    Ausfällig, ich bitte Sie. Ich orientiere mich an Aktualität. Der neueste ließ keinen Eintrag zu.
    Vllt auch mein Fehler, nichts für ungut.

  • Edgar Lefgrün   |   28. November 2015 - 15:18

    Jens Schneider | 27. November 2015 – 22:06 „…………….Oder sind die Medien nur noch auf der Suche nach Negativschlagzeilen, was die Bundeswehr und ihre Waffensysteme angeht ?“

    Den Eindruck kann man haben, jedenfalls sind es meist die Schlagzeilen. Oder steht etwas von einer guten Apfelernte auf der Seite 1 oben?

  • MikeMolto   |   28. November 2015 - 15:33

    @ Jens Schneider | 27. November 2015 – 22:06

    „Die neue Fregatte Baden-Württemberg hat schon jetzt Muschelbefall am Rumpf melden einige….“

    Das ist ganz normal bei laenger liegenden Schiffen. Und die FF hat ja einige Zeit am Ausruestungspier gelegen….
    Die modernen Antifoulings benoetigen, um richtig zu wirken, eine Mindeststroemung am Schiffskoerper ueber entsprechende Zeit….

    Mich wundert, dass man offenbar selbst bei der Flotte deshalb ueberrascht ist, sonst waere die Mediennotiz wohl nicht hochgekommen?

  • csThor   |   28. November 2015 - 16:06

    @ Jens Schneider

    Ignoriert unsere Politik die Signale aus der Welt und die ihrer eigenen Bevölkerung?!

    Welche Signale aus der Bevölkerung? Ein paar läppische Umfragen ohne Tiefgang, mit einer Zustimmung die verschwinden würde sobald man ins Detail gehen würde (z.B. um wieviel Milliarden der Haushalt steigen müßte, was 2% vom BIP in Milliarden € sind etc) … Von welchen „Signalen“ reden Sie da? Die Politik kann sicher und geruhsam mit ihren Worthülsen um sich werfen, da die genau wissen den gemeinen Wähler interessiert das einen feuchten Kericht.

  • Kratylos   |   28. November 2015 - 17:33

    Im #Raqqa-Tweet sind Fotos aufgetaucht, die Bilder von angeblichen Phosphor- oder Brand- bzw. Cluster-Bomben zeigen sollen… Weiß jemand Nähreres, um welche Waffen es sich dabei handeln könnte? Thx.

    https://pbs.twimg.com/media/CU5wH-DUEAA5mme.jpg

    (Hoffe, der Link geht in Ordnung…)

  • Nikom   |   28. November 2015 - 17:41

    @Klabautermann
    Danke für den Hinweis auf den FAZ-Artikel.
    Selbst erlebt: Während meines Einsatzes im Jahre 2000 im HQ KFOR zeigte mir der (amerikanische) G2 ein Foto aus dem Camp, welches zwei Männer zeigte. Dies seien Al-Quaida-Angehörige, sagte er, und sie gehörten offiziell einer saudi-arabischen Hilfsorganisation an. Deshalb hätten sie einen Ausweis und könnten das Camp ungehindert betreten und sich dort ohne Aufsicht bewegen !

  • Zimdarsen   |   28. November 2015 - 17:53

    @Jens Schneider

    Die Bw wird durch mehr Geld nicht besser. Die Reformen und Rüstungsthemen haben die Bw da hin gebracht wo sie nun ist und mit diesen Verfahren, Denken, Prozessen wird durch mehr Geld nichts besser.
    Wir haben grundsätzliche Probleme im europäischen Militär.
    Der DBwV sieht das Angehen der strukturellen Probleme als primär und kurzfristig wichtiger, langfristig ist auch der Verband für das Einhalten von Zusagen.
    Die NATO sollte mal klären was genau alles eingerechnet werden kann, schließlich sind die Haushalte in der NATO nicht vergleichbar.
    Sicherheitsvorsorge ist mehr als Ausgaben fürs Militär. Was machen unsere Partner in Europa präventiv (zB für UNHC, Polizei, Geheimdienste, Sozialbereich)?

  • JCR   |   28. November 2015 - 18:04

    Russland hat heute nördlich von Aleppo erstmals Luftunterstützung für YPG geflogen.
    (Quelle, kurdische Twitter accounts)

  • MikeMolto   |   28. November 2015 - 18:15

    @ klabautermann | 28. November 2015 – 10:20
    Danke fuer den Artikel.
    Hoffentlich hat der Autor mit seinen Zitaten nicht das Todesurteil fuer Frau F. angestossen.

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   28. November 2015 - 20:31

    In aller Stille: Die Ausbildung der ersten acht litauischen Artilleristen an der PzHaub 2000, zunächst mit der MKf-Ausbildung, hat begonnen. Die ersten Acht, Kaderpersonal, werden zudem in die Ausbildungssystematik eingewiesen.
    http://www.armyrecognition.com/november_2015_global_defense_security_news_uk/lithuanians_to_be_trained_by_germans_in_the_pzh2000_operation_42711154.html
    Litauen erhält einem Vertrag aus dem September 2015 zufolge 21 PzHaub, 26 FüFu M577 V2 und sechs BPz-2 im Lieferzeitraum 2015-19.

  • Memoria   |   29. November 2015 - 2:19

    Am kommenden Mittwoch berichten die Inspekteure im VertA wieder zur Einsatzbereiitschaft.
    Vorab berichtet bereits BamS (Bild.de; „Viel zu viele
    Hubschrauber sind Schrott“).

    Dabei interessant:
    Man hat einene neue Systematik (Gesamtbestand/ Verfügungsbestand/ einsatzbereite Systeme).
    Tornado: 93/ 66/ 29. 44% des Verfügungsbestandes sind einstzbereit.

    Begründung: Es fehlen Ersatzteile

    Ansonsten sieht esmim Vergleich zum Vohrjahr nicht viel besser aus (insbes. bei fliegendeden Systemen). Aber was wird denn nun wirklich gemacht, um etwas zu ändern?

    Ersatzteile nachbestellt?

  • Memoria   |   29. November 2015 - 8:44

    Im BamS- Interview kündigt der GI auch die Umsetzung von 650 Maßnahmen und Investitionen zur Erhöhung der Einsatzbereitschaft von 5,6 Mrd € an.

    Eine spürbare Verbesserung soll 2017 eintreten.

    Die Ministerin wurde ja bereits im Sommer mit diesen Zählen im SPIEGEL zitiert. Im letzten Rüstungsbericht wurde dies auch erwähnt.

    Aber bisher fehlen noch viele Informationen:
    Zeitraum? Was sind Zusatzausgaben und was bisher schon Geplantes? Welche Verdrängungseffekte entstehen hierdurch?
    Werden damit 70% Verfügbarkeit erreicht?
    Wie kann dies beschleunigt erreicht werden?

    Man kann nur hoffen, dass es hierzu bald mehr Klarheit gibt.
    Bis jetzt ist die Verbesserung der Einsatzbereitschaft eine Luftnummer.

  • Closius   |   29. November 2015 - 12:20

    Abgesehen davon, daß man bei der Bildzeitung auch keine Ahnung von Hubschraubern hat, sonst würde man nicht einen Heereshubschrauber abbilden, aber Sea King Hubschrauber unter das Bild schreiben, scheint die neue Kategorie nur ein Schwindel zu sein.

    70 % vom Gesamtbestand müssten verfügbar sein, jetzt hat man den Verfügungsbestand eingeführt, um die Zahlen zu schönen! Arme Bundeswehr, wenn man so was nötig hat.

    Die Zahlen bestätigen mal wieder, daß bei der Luftwaffe fast nichts fliegt und die 60 EF für die Nato erreichen wir mit 38 immr noch nicht. Allein dafür hätte die Ministerin längst zurück treten müssen!

    Es kann doch nicht sein, daß die BW ein Jahr später immer noch keine Ersatzteile hat…..

  • Georg   |   29. November 2015 - 16:14

    @ Closius

    Zitat: „Es kann doch nicht sein, daß die BW ein Jahr später immer noch keine Ersatzteile hat…..“

    Dazu muss man die Ersatzteile erstmal bestellen, dann müssen sie in den knappen Fertigungseinrichtungen produziert werden und dann muss die Industrie freie Kapazitäten haben um diese Ersatzteile in die Maschinen einzubauen, bzw. bei Grundüberholungen die Hubschrauber damit nachzurüsten.

    Also wenn man die logistische Betreuung von den Hubschraubern an einen einzigen großen Hersteller ausgelagert hat (mit Ausnahme der Bell UH 1 D an die Fa. RUAG), dann ist man auf Gedeih und Verderb auf diese Firma angewiesen. Die Firma denkt betriebswirtschaftlich und frägt sich, „wie kann ich eine hochspezialisierte Stammbelegschaft für den militärischen Support möglichst gut auslasten“ ?

    Das geht am Einfachsten, wenn man die Belegschaft für den militärischen Support möglichst klein hält, um so auf Jahre eine Auftragswelle vor sich herzuschieben und die Auslastung sicherzustellen. Außerdem sind die Techniker für die militärischen Systeme im Durchschnitt wesentlich älter als die Belegschaft für die zivilen Produkte (Babyboomergeneration mit SaZ12 Hintergrund im Lebenslauf), die in den kommenden Jahren nach und nach in Rente gehen werden. Auch dadurch wird sich der logistische Support für militärische Systeme verschlechtern. Die Strategen der Industrie fahren hier personaltechnisch auf Sicht, weil sie nicht wissen wie groß der militärische Kuchen (Instandsetzungsvolumen) in 5 – 10 Jahren noch ist.

    Da technische Experten für militärische Hubschraubersysteme nicht auf Bäumen wachsen, sondern in einem jahrzehntelangen Berufsleben heranwachsen müssen, wird sich so schnell nichts ändern, wenn sich die Bundesregierung nicht längerfristig bei den verschiedenen Industriebetrieben für die Instandhaltung engagiert.

    Jahresverträge sind da kontraproduktiv und eigene Instandsetzungskapazitäten hat man ja aus Rationalisierungsgründen abgebaut !

  • Memoria   |   29. November 2015 - 16:49

    @Georg:
    Volle Zustimmung. Mir ist trotz aller Task Forces und Ankündigungen von „Maßnahmen“ in Mrd-Höhe nicht klar, ob man schon Ersatzteile bestellt hat.

    Man könnte ja auch Ersatzteile vor neuen Systemen vorziehen.

    Ist das ein Ergebnis der TF Drehflügler?

  • Thomas Melber   |   29. November 2015 - 16:49

    Z.B. wurden beim NH 90 durch die Bw keine Ersatzteilpakete mit bestellt, das weiß ich aus „erster“ Hand. In wie weit das nun glatt gezogen ist – ?

  • Memoria   |   29. November 2015 - 19:16

    @Thomas Melber:
    Genau das ist die Frage.
    Es war ja schon letztes Jahr lächerlich auf Entscheidungen von 2010 zu verweisen.

    Was hat das BMVg denn bisweilen unternommen?
    Was wurde wann bestellt?

    Die Aussagen zu den Maßnahmen sind aus meiner Sicht weitgehend Blendwerk (wie auch bei der Infrastruktur).
    Einfaches Beispiel: Ist die Beschaffung des SeaLion Teil der Maßnahmen?

    Das kam man logisch so argumentieren, aber dann soll man nicht so tun als würden gesondert weitere Milliarden (die woher kommen?) für MatErh ausgegeben.

  • politisch inkorrekt   |   30. November 2015 - 15:03

    @TW

    Total Off-Topic

    http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/!ut/p/c4/NYyxDoMwDET_KCaoVaVuoCwdy0LpZohLrZIEGQNLP75h6J30lqc7eEJuxI1HVE4RJ3hAN_C1302_ezJhnZQDeUazsaeEMrx5M4sKsX4E6aXU48KLKQt7hva4y7MhRdKDSlE5cxTUJGZOotNhVpFsDHvoCutqeyn-sd_q1Li7s6V1t7qBOYTqB1lw_aY!/

    „Nach der Übung ist vor dem Rückmarsch. Manchmal ist dieser Rückmarsch ziemlich lang: Rund 1.800 Kilometer quer durch Europa liegen vor den Soldaten des Logistikbataillons 472, die am NATO-Manöver Trident Juncture teilgenommen haben.“

    Beeindruckend. Marsch als besonders Gefechtshandlung in Perfektion ohne Roadshow.

    pi

    [Wie Sie schon sagen: Total Off Topic. Also ins Bällebad. T.W.]

  • Nikom   |   30. November 2015 - 15:15

    Zitat: „“Die Armee ist unterbesetzt und unterfinanziert“, sagte ein hochrangiger Offizier SPIEGEL ONLINE. „Wir können unsere neuen Rekruten kaum noch einkleiden oder versorgen.“
    Nein, das war kein deutscher Offizier, das war ein Grieche :-)

  • 803er   |   30. November 2015 - 17:30

    politisch inkorrekt | 30. November 2015 – 15:03

    ~450Km/Tag ist in der Tag für militärische Verhältnisse keine schlechte Leistung.
    Ein ziviler Trucker schafft ALLEINE bei günstigen Verhältnissen 600-700km/Tag.

    Tolle Altion.

  • Voodoo   |   30. November 2015 - 17:48

    @ 803er

    Ach ja? Und seit wann fahren zivile Trucker mit

    – einem Marschkredit, nebst dauerhaft befohlener Geschwindigkeit i.d.R. unterhalb von 100km/h;
    – in Kolonne(n) mit befohlenen Abständen;
    – ggf. mit polizeilicher Absicherung, die ebenfalls das Marschtempo beeinflusst?

    Die Distanz ist bei einem Marsch lediglich EIN Faktor, viel wichtiger sind Marsch- und Zeitdisziplin. Wenn so etwas jetzt auf 460km pro Tag geübt wird – top! Aber sie hätten das ja mit einer unerfahrenen Truppe alles an einem WE abgezogen (und den Rest der Woche dann als Lumpensammler für ausgefallene Kräfte verbracht), stimmts? (SCNR)

  • 803er   |   30. November 2015 - 18:35

    Ich zitiere mich mal selber @Voodoo

    ~450Km/Tag ist in der Tag für militärische Verhältnisse keine schlechte Leistung

  • Edgar Lefgrün   |   30. November 2015 - 20:01

    defence blog schreibt von der Verlegung 1000 Fahrzeuge an die syrische Grenze einschließlich Leopard 2A4, 25% der 1.Armee.

    [Hier gerne ein Link… T.W.]

  • Edgar Lefgrün   |   30. November 2015 - 20:15

    Das waren ja richtig Kilometer. Aus meiner Zeit kann ich mich nur einen sochen Fall erinnern in meinem Umfeld: Mit der Umrüstung von Basic HAWK auf Improved HAWK 1978 holten die Verbände die neuen Raketen selbst in Italien ab. Für die Kameraden unseres Btl 37 bedeutete das einen Mot-Marsch von Cuxhaven über Frankreich nach Italien und zurück. Ich kann micht nicht genau erinnern, aber die waren wohl so anderhalb oder sogar zwei Wochen unterwegs.

  • wacaffe   |   30. November 2015 - 20:58

    zur Landmarschübung:

    sicher positiv das derartiges mal wieder in mittlerem rahmen geübt wird.

    trotzdem erschließt sich mir nicht warum man nicth auch substantielle verbände, i.s.v. Brigadegefechtsverband inklusive kampftruppe mit dem nötigen gerödel um unmittelbar nach ankunft im bereitstellungsraum gefechtsfähig zu sein über realistische distanzen (wie weit ist es ins baltikum? (übertragen auf innerdeutsche (besser internationale) marschroute) verlegt.

    aud den unweigerlichen fehlern kann man dann lernen und nachjustieren.

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   30. November 2015 - 21:06

    Ausschließlich um die Relationen von Marschleistung fair zu bewerten:
    Marsch auf Kette im Rahmen TrVsu SPz Marder 1969, Munster – Hannover – Kassel – Hammelburg – Frankfurt und zurück. Ca 1200 km, fünf Tage, Kettenmarsch wohlgemerkt!

  • Vtg-Amtmann   |   30. November 2015 - 22:13

    @Thomas Wiegold: @Memoria hat mit http://augengeradeaus.net/2015/11/baellebad-november-2015ii/comment-page-4/#comment-218824 eine hochinteressante Diskussion angestoßen, gerade mit Blick auf den kommenden Mittwoch und die Tagesordnung des VA. Leider ist diese zunächst mehrfach angenommene Diskussion hinter dem Thema „Marschleistung“ im Bällebad versunken. Wäre vielleicht bei den Threads zu den einzelnen Waffensystemen, so auch im DF-Thread, besser aufgehoben oder ab Mittwoch auch einen eigenen Thread zum Tagesordnungspunkt 10 „Bericht des Bundesministeriums der Verteidigung zur Verbesserung der Versorgungsreife, des Materials und des Klarstandes der Hauptwaffensysteme“ wert?

  • Voodoo   |   30. November 2015 - 23:00

    @ 803er

    Muss mich entschuldigen, ich habe Ihren Beitrag offensichtlich falsch gedeutet und den ewigen Nörglern zugeordnet.