Exercise Watch: Die Bundeswehr bei ‚Saber Strike‘ (Update mit mehr Fotos)

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Von der Übung Saber Strike im Baltikum und in Polen gibt es jetzt langsam Bildmaterial – unter anderem vom Einsatz deutscher Fallschirmjäger aus dem Fallschirmjägerregiment 31 auf dem Übungsplatz Pabrade und von Soldaten des Jägerbataillons 292 in Rukla in Litauen; außerdem Fotos aus Polen (welche Einheiten, ist auf den Bildern der U.S. Army Europe leider nicht angegeben).


Direktlink: https://youtu.be/6QkH_qxvfT8


(Direktlink: https://youtu.be/xIh3FpY–_k)

Litauen:

 

 

 

 

 

 

Polen:

 

 

 

 

…. und nach Leserhinweis/Wunsch noch dieses Foto:

Nachtrag: Und noch ein Foto zum Thema Forward Air Controller/Observer/Joint Fires:

German Army Capt. Jochen Haack, left, and 1st Lt. Tobias Schulten, forward observers assigned to 5th Company, Jager Battalion, scan for targets on the battlefield during during a multinational exercise held at the Great Lithuanian Hetman Jonusas Radvila Training Regiment, in Rukla, Lithuania, that involved a bombing run by two A-10C Thunderbolt IIs from the 175th Wing, Maryland Air National Guard are based at Ämari Air Base, June 12, 2015 – U.S. Army Photo by Sgt. James Avery, 16th Mobile Public Affairs Detachment

… und auch im Video:


(Direktlink: https://youtu.be/S6EYvfukUA4)

 

(Foto oben: Screenshot aus dem Video; übrige Fotos: U.S. Army Europe – Klick macht nicht nur größer, sondern zeigt teilweise auch mehr Infos und den Namen des Fotografen)
 

45 Kommentare zu „Exercise Watch: Die Bundeswehr bei ‚Saber Strike‘ (Update mit mehr Fotos)“

  • Closius   |   13. Juni 2015 - 8:55

    Sieht aus, daß man hier mal realitisch einen Kampf gegen „Separatisten“ übt, nachdem hier Zivilisten mit Maschinengewehren kämpfen.

    Fragt sich nur, ob man auch bedacht hat, das tatsächliche Separatisten auch mit Panzern und Artillerie kämpfen würden?

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   13. Juni 2015 - 9:20

    Wie gut, dass FSchJg durchaus panzerabwehrstark sind, sogar unsere Ausstattung passt dabei.
    Bei Art hilft nur ABRA und Ähnliches, (nicht besetzte) Scheinstellungen, schanzen spart Blut und schnellster Stellungswechsel vor dem „Krachen“, ja und dann noch Jabo/KHubSchr mit interdiction.
    Und all das können die Jungs.

  • Alexander F.   |   13. Juni 2015 - 9:22

    @Closius Zumindest die eingesetzten Apaches im Video könnten Panzer und Artillerie schon effizient bekämpfen. Und die gezigten TOW-Wiesel der Fallschirmjäger sind zumindest für eine kurzfristig herangeführte QRF-Einheit auch nicht so schlecht.

  • politisch inkorrekt   |   13. Juni 2015 - 9:54

    Erklärt mir einer den Marder im Bild. Ist das JFST?

    pi

  • Memoria   |   13. Juni 2015 - 9:56

    Mit Blic auf die obigen Bilder:
    Nachtsicht, Nachtkampf und Nachtfahren sind im deutschen Heer weiterhin Mangelware.

    Willkommen im 21. Jahrhundert.

    Aber wenn einem Insp H 2 Monate vor Ende der Amtszeit auffällt, dass es ein Nachtsicht- und Nachtkampf Problem bei der Infanterie (nur da?) gibt, dann fällt einem eigentlich gar nichts mehr ein.

    Aber wir haben ja soooooo viel aus ISAF gelernt und alle bewundern uns.

    Weltklasse-Träumer.

  • Memoria   |   13. Juni 2015 - 10:02

    @T.W.:
    Bitte dieses Bild von Saber Strike bittte noch oben verlinken und für weitere Wetlklasse-speichern:
    https://www.flickr.com/photos/usarmyeurope_images/18554333829/in/photostream/

    Man könnte auch ein Bilderrätsel daraus machen:
    Ist dieses Bild aus den 1990ern oder nach dem Ende von ISAF (2015)?

  • T.Wiegold   |   13. Juni 2015 - 10:19

    @Memoria

    Na gut…

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   13. Juni 2015 - 10:20

    @politisch inkorrekt
    JFST nutzen: Fennek, Boxer, BV 206 s oder Wiesel 2, je nach TrGtg.
    Luftbewegliche Kr grundsätzlich den Wiesel.
    Spz Marder als GrpKfz der PzGrenTr, auch ZgTrp, KpTrp, hier sicherlich von 371.

  • Memoria   |   13. Juni 2015 - 10:25

    @T.W.:
    Damit jeder sieht wofür nochmal 125.000 Koppeltragegestelle gekauft wurden.

    :)

    @Klaus-Peter Kaikowsky:
    Und die Artillerie nutzt seit Jahren (!) SPz Marder für JFST (mit SEM 80/90 und TZG 90).
    Ist ein „Lückenfüller“ bis irgendwann (???) ausreichend JFST-Fahrzeuge (Fennek, schwere JFST, BV209S, Wiesel) beschafft sind. Also bis sonstwann.

    Willkommen bei der Bw von heute.

    Gem. takt. Zeichen handelt es sich um einen Marder des ArtBtl 295.

    Was ein JFST mit dem SPz Marder mit 30jähriger Sensorik alles leisten kann, mag jeder hier für sich beurteilen. Das Weltklasseheer im hybriden Krieg.

    Man will gar nicht mehr Hinschauen.
    Das wachsende Ausmaß an Ignoranz und Inkompetenz muss leider die Truppe ausbaden.

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   13. Juni 2015 - 10:37

    Ok, @Memoria, dass es das noch gibt. Eigentlich Kriegsgeschichte.
    Fasst meine eigene, war 1969/70 im Truppenversuchszug SPz (neu), Marder als „Jungfuchs-GrpFhr“.

  • Memoria   |   13. Juni 2015 - 10:42

    Das wird es auch noch einige Jahre geben, da im Bereich JFST kurzfristig keine Besserung in Sicht.

    STF ein Leuchtturmprojekt der sog. Transformation.

    Und 10 Jahre später das Ergebnis bei ner NATO-Übung:
    Immer noch Krücken und Lücken.

  • Peter Lustig   |   13. Juni 2015 - 10:49

    Es geht nicht um das Fahrzeug sondern um die Männer.
    Die Waffe befindet sich auf dem Rücken der JF, alles andere ist Schnickschnack und Luxus.

  • Gerd G.   |   13. Juni 2015 - 10:53

    So mal für alle die keine Ahnung von Joint Fire haben, den Joint Fire Wiesel gibt es nicht! Wurde nie ausgeliefert!!! Marder fahren nur die Leute der Artillerie und LL Truppen sind entweder zu Fuß oder auf einem Wolf unterwegs weil kein Geld für mehr da ist, und alles andere was hier steht ist totaler schwachsinn, ich bitte deshalb solche unqualifizierten Kommentare mit Gefährlichem Halbwissen zu unterlassen!!!

  • Raimund   |   13. Juni 2015 - 10:55

    @Memoria: Ja, noch nicht alle JFS-Teams der Artillerie haben Fennek, richtig. Es bessert sich langsam. ArtLehrBtl 345 (NRF-Auftag) hat meines Wissens derzeit sieben oder acht Stück. Dass andere Verbände davon noch träumen ist leider so.
    Wir.Werden.Besser. ;)

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   13. Juni 2015 - 10:56

    Das stimmt @Memoria, da ich aber die Anfänge vor zehn Jahren hautnah begleiten konnte und vor allem das Widerstrebende durch damaligen LwA miterlitt (CAS – FAC – TACP- STF) ist unser Baby, bin ich insgesamt zufrieden.

  • T.Wiegold   |   13. Juni 2015 - 11:08

    @Gerd G.

    Die Formulierung alles andere was hier steht ist totaler Schwachsinn verleiht Ihren Worten besondere Glaubwürdigkeit…

  • es-will-merr-net-in-mei-Kopp-enei   |   13. Juni 2015 - 11:37

    Ich frage mich warum die Drohe ALADIN in diesem strahlenden Weiß in den Eisatz geht, das sticht einem doch auf Kilometer ins Auge. Ein Dienstanzug in Basaltgrau (RAL 7012) würde sowohl in der Luft wie auch am Boden die Wahrnehmung durch den Gegner erschweren und zum einheitlichen Erscheinungsbild der Truppe beitragen.

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   13. Juni 2015 - 12:00

    @Gerd G. Die Diskrepanz zwischen Konzeption und Realität ist EP14-bedingt leider nicht neu in unseren SK. Sofern es also keine neue Konzeption, bzw rüstungstechnische Anpassung der genannten Fahrzeuge geben sollte, werden Wolf und Marder absehbar zu diesem Zweck nicht mehr Verwendung finden. Es sind eben Notnagel, ansonsten ist es Wesen der Inf abgesessen eingesetzt zu werden; folgerichtig entscheidet die Kampfweise der zu unterstützenden Kampftruppe über ‚auf‘ oder ‚ab‘.
    Und wenn wir schon beim Klugsch … sind, es heißt „Joint Fires“. Das Plural-s in FireS ist Kennzeichen von Luft-, Boden-, Seegestützt.
    Hinzuzufügen sei noch, JF läuft auf der operativen Ebene ab, hier bisher mehrheitlich diskutierte Inhalte von STF (JFST etc) sind auf die taktische Ebene zugeschnittene Mittel. Ansonsten bitte etwas Niveau!

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   13. Juni 2015 - 12:06

    @es-will-merr-net-in-mei-Kopp-enei | 13. Juni 2015 – 11:37
    Könnte man meinen. Jedoch, oft genug gemacht/gesehen/mitgewirkt, in der Luft ist das mit LUNA so OK, absolut unauffällig.

  • Memoria   |   13. Juni 2015 - 12:10

    @Klaus-Peter Kaikowsky:
    Papier ist eben geduldig.
    Der Fortschritt in 10 Jahren ist ja durchaus beachtenswert. Aber nun steht man seit 5 Jahren materiell auf der Stelle.

    Als Zwischenlösung bekommen die Verbände nun SpWg Fennek. Jedoch mit erheblichen Unterschieden zum Fennek JFST (Sensorik, FüMittel).

  • Raimund   |   13. Juni 2015 - 12:15

    @Memoria: Das von mir angesprochene Btl hat die JF-Fenneks in der passenden LuBo- bzw. BoBo-Variante. ;)

  • Terek   |   13. Juni 2015 - 13:11

    @ Memoria

    Woher sollen denn die SpW Fennek kommen?
    Die AufklBtl haben doch selbst kaum noch welche, selbst wenn ab diesem Jahr jedes Btl nur noch eine Spähkompanie haben wird. Nachbeschaffungen oder gar einen Nachfolger gibt es ja nicht…

  • klabautermann   |   13. Juni 2015 - 13:11

    Um die Tarnfarbendebatte etwas zu erhellen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/RAL-Farbe
    „Tarnfarben der Bundeswehr (RAL F9)
    Die gesondert geführte Sammlung RAL F9 enthält das 1984 eingeführte Dreifarb-Tarnsystem[5] der Bundeswehr (Bronzegrün, Lederbraun, Teerschwarz). 2003 wurden zusätzlich die Umtarnfarben zur Anpassung an Wüstenregionen eingeführt.“

    Natürlich müßte man noch einmal prüfen, ob nicht evtl. extra für die Wehrmacht eingeführte RAL-Farbtöne irgendwo in der BW verwendet werden und falls ja, ob das mit dem Traditionserlass hinhaut ;-)

  • politisch inkorrekt   |   13. Juni 2015 - 13:13

    Was ist eigentlich der Hintergrund, dass es bei Fallschirmjägern scheinbar seit Jahren einen Versorgungsengpass für Helmbezüge gibt???

    pi

  • T.Wiegold   |   13. Juni 2015 - 13:26

    BTW, ein Fennek mit JFST (nach Angaben der Besatzung selbst) bei Falcon Viking hier.

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   13. Juni 2015 - 13:43

    @Terek, ggf gibt’s ja in den NLD Fennek zu übernehmen. Die hatten einmal 400 geordert, nach Blick auf https://www.defensie.nl/organisatie/landmacht/inhoud/materieel/voertuigen/fennek-bewakings–en-verkenningsvoertuig
    hab ich gerade feststellen können, dass noch 365 in Gebrauch sind.
    Die hätten sogar taktische Vorteile, sind nämlich vor der Frontscheibe mit einem gepanzerten, beweglichen „Sonnen- und Sichtschutz“ ausgerüstet. (Ist jetzt kein Scherz).

  • politisch inkorrekt   |   13. Juni 2015 - 13:49

    @Klaus-Peter Kaikowsky

    Die Idee ist bereits einige Jahre alt und wurde bereits durchgespielt.

    Die Niederländer nutzen die überzähligen Fenneks zur Ersatzteilgewinnung und stehen nicht zum Verkauf.

    Die Frontscheibenpanzerung vergessen wir lieber wieder ganz schnell.

    pi

  • cw78   |   13. Juni 2015 - 13:51

    Hintergund: das Schreibtischhelden sich im Internet wichtig machen könnnen

  • Madmax   |   13. Juni 2015 - 14:13

    @ politisch inkorrekt:

    Versorgungsengpass? Ha! First lesson of being cool, is to look cool…
    Leider stürzen wir Fallschirmjäger regelmäßig über unsere, leider weit verbreitete, semi-Professionalität. Hoher Korpsgeist ist leider schon immer die Grundlage von mangelnder Disziplin gewesen (m.M.n). Außerdem wird dieses Problem in Zukunft nicht besser werden, denn jeder will nur noch aussehen á la „Operator“, koste es was es wolle (und da rede ich nicht nur von Geld)! Wenige TE oder E-Fhr haben den Arsch in der Hose dem einen Riegel vorzuschieben, abgesehen davon, dass dies nicht von jetzt auf gleich passieren kann. (Da schließe ich mich selbst mit ein, so etwas straff durchzusetzen wäre mein Selbstmord als militärischer Führer, der Hass meiner Landser wäre mir sicher). Der goldene Mittelweg wäre wohl ein Ausrüstungspool, ähnlich der Neuseeländer aber woher nehmen, wenn nicht stehlen?

  • Klaus-Peter Kaikowsky   |   13. Juni 2015 - 14:15

    Folgendes veranstalten NLD übrigens mit ihren Fennek:

    365 Fennek, aufgeteilt auf 7 Varianten

    144 verkenningsvoertuigen, – SpWg
    45 voorwaartse waarnemer. – Beob
    8 tactical aircontrol party. – TACP
    63 algemene dienst. – FüFu, Pi u.a
    39 mortier – Mrs
    48 medium range anti-tank. – PzJg, mR
    18 stinger weapon platform. -Fla, Stinger (Gepard auch abgeschafft)
    Flexibel, die Jungs, nicht war?

  • politisch inkorrekt   |   13. Juni 2015 - 14:30

    @cw78

    War doch ne einfache Frage?! Die Helmüberzüge schützen den Helm und dienen dem Materialerhalt. Weiterhin sind sie Teil der Tarnung und bieten die Möglichkeit zur Anbringung weiterer Tarnmaterialien.

    Nun fällt es schlicht auf, dass besonders Fallis keinen Helmbezug nutzen. Deshalb die Frage nach dem Warum?

    pi

  • J-P-W   |   13. Juni 2015 - 14:47

    @pi: Wenn ich es richtig sehe, dann tragen die Herren den MICH Helm, welcher speziell auf den Gebrauch mit Kapselgehörschutz abgestimmt ist. Möglicherweise gibt der Dienstherr für dieses Modell keine Helmbezüge aus.

  • Hans Schommer   |   13. Juni 2015 - 14:49

    @ politisch inkorrekt | 13. Juni 2015 – 14:30 zum Helmüberzug:
    „War doch ne einfache Frage?!“
    Nachdem Madmax ja schon seinen Offenbahrungseid geleistet hat noch meine Ansicht:
    Ursächlich bei den Einzelschützen wäre wohl ein Mix von Dummheit, Gruppenzwang und mangelnder Disziplin. Wenn der Gruppenführer der Initiator wäre, entfiele lediglich das Element Gruppenzwang.
    Es kann sicher aber wirklich gute Gründe geben – z.B. mangelhafte Verfügbarkeit oder Passform des dienstlich vorgesehenen Überzuges.

  • Raimund   |   13. Juni 2015 - 16:04

    Um es noch mal zu sagen, die NRF wird in diesem Jahr artilleristisch durch 345 unterstützt, mit einem Joint Fire Support Coordination Team (mit TPz Fuchs 1A8 Austtattung JFS) sowie drei Joint Fire Support Teams á zweimal SpHWg Fennek (je einmal LuBo und einmal BoBo). Man höre und staune, die Ausstatung entspricht absolut den Anforderungen. Für Noble Jump ging das Cordination Team sowie ein JF-Team von Bergen nach Zagane auf Reisen.

  • Madmax223   |   13. Juni 2015 - 16:29

    @Hans Schommer: Alternativvorschlag? Ich hab keine Wahl ausser Kompromisse einzugehen…

    [So, der daraus entwickelte Debattenstrang gehört ins Bällebad; die nachfolgenden Kommentare dazu sind dorthin gewandert. T.W.]

  • DFAri   |   13. Juni 2015 - 19:57

    Damit dürfte 345 auch so ziemliche alle verfügbaren Fennek JFST im Bestand haben, wenn man die Fennek für Idar und die bei der HIL abzieht.

    Der Marder an sich ist auch keine schlechte Lösung als schweres JFST-Fahrzeug und ein Quantensprung im Vergleich zum M113 Optronik. Zumindest habe ich damit eine der Kampftruppe entsprechende Beweglichkeit, dank BMK ordentliche Bewaffnung und relativ großzügige Platzverhältnise im hinteren Kampfraum. Logisch fehlt mir die Sensorik der Fennek, aber mit TZG kann man schon ordentlich arbeiten. Wirklich schwer wiegt eigentlich nur die fehlende Nachtsichtfähigkeit.

    Die Wiesel kommen übrigens auch von 292.

    Andere Frage: wieso tragen eigentlich nur die Deutschen Splitterschutz, Koppel, und Helm bei der Flagenparade und die anderen Nationen nicht?

  • Memoria   |   13. Juni 2015 - 22:08

    @DFAri (u. Raimund):

    Quantitaiv betrachtet sollte aus meiner Sicht nochmal hervorgehoben werden, dass die vorhandenen JFST (9,5 JFST) für RSM, NRF und lehrgangsgebundende Ausbildung gebunden sind (zudem K-Standsanpassung, Industrieinstandsetzung, Fristen etc.).
    Gerade für die – bei diesem System – so wichtige Inübunghaltung in den Verbänden ist das deutlich zu wenig. Das ging noch in der ISAF-Systematik, aber mit der VJTF-Aufgabe ist das deutlich zu wenig.

    Qualitativ ist die Sensorik des SPz Marder 30 Jahre alt. Heutige Wärmebildgeräte, Tagkameras, Laser, etc sind mind. im Faktor 3-4 besser als die Leistungsfähigkeit des SPz Marder (wie bereits von DF Ari dargestellt).

    Man darf gespannt sein, ob der „JFST, schwer“ wirklich realisiert wird.

    Notwendig wären weitere Fennek JFST und der „JFST, schwer“.

    Das Thema hat erhebliche politische Relevanz (Kollateralschäden), trotzdem fehlt der notwendige Druck hier entsprechend zu priorisieren.

    Mal sehen, ob es in den nächsten Jahren hier Fortschritte gibt.
    Mit den neuen Großvorhaben ist der Korridor jedoch wieder sehr eng.
    Auch wenn die Ministerin und der GI fortlaufend behaupten mit der Erhöhung des EPl. 14 (aktueller FinPlan) werde dies besser. Das ist eher kontrafaktisch.

  • V1nce   |   13. Juni 2015 - 23:13

    https://www.youtube.com/watch?v=JLOP19YSc9Y

    Abrams und dänische Leos bei Saber Strike 15 (ohne Musik und Schnickschnack, einfach nur Comms und das Manöver aus Sicht der Abrams)

  • T.Wiegold   |   14. Juni 2015 - 17:36

    @all

    Oben noch ein paar Fotos nachgetragen, von vorgeschobenen Beobachtern in Litauen.

  • jek   |   14. Juni 2015 - 19:54

    Auf dem YT-Kanal gibt es auch noch ein paar bewegte Bilder mit deutscher Beteiligung:
    https://www.youtube.com/user/USArmyEurope

  • T.Wiegold   |   14. Juni 2015 - 20:23

    @jek und all

    Danke für den Hinweis. Binde ich oben noch ein.

    (Und gleich zu Beginn mit Bauchbinde: Capt. Jochen Haak, Fire Support Platoon Leader, Jager Bataillion 292 – da beissen bestimmt Leute im Kdo Heer in den nicht vorhandenen Teppich, weil Name, Dienstgrad, Funktion genannt werden…)

  • Wiesel   |   17. Juni 2015 - 18:42

    Das sind Wiesel der 5./JgBtl 292 und nicht der Fallschirmjäger.

  • saber strike 15   |   22. Juni 2015 - 16:14

    @ DFAri: Weil dieser Anzug von 295 für die ganze Übung befohlen wurde, nicht nur für die Flaggenparade. Die Polen haben gesagt, sie kennen die Koppel noch von alten Schwarz-Weiß-Aufnahmen, die Amerikaner haben gefragt, ob wir Reenactment machen. Die Jäger und Dänen haben uns einfach ausgelacht.

  • Anubiswaechter   |   23. Juni 2015 - 15:43

    Die Bundeswehr Redaktion hat nun auch ein Video zur Übung veröffentlicht:
    https://www.youtube.com/watch?v=qRiGEiQNn_Y

  • T.Wiegold   |   23. Juni 2015 - 18:01

    Ah, danke. Ich glaube, die Übung ist seit vorgestern oder so beendet ;-)

    Das Fotoalbum der 173 Airborne dazu:

    https://www.flickr.com/photos/skysoldiers/sets/72157652294212634