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@califax
Wahnsinn! Echt? Moment, da hab‘ ich neulich neulich was gelesen, ging auch irgendwie um diese Anträge…
(Muss nicht sein, oder?)
@BlueLagoon: Unter anderem auf der Website der „DNR“.
http://dnr-news.com/video/6848-doneck-video-ot-ochevidcev-samaya-bolshaya-kolonna-tehniki-kotoruyu-ya-kogda-libo-videl.html
https://www.youtube.com/watch?v=NHt9iqZWkdw
https://www.youtube.com/watch?v=UT5Gr8alEIw
Dazu kommen jetzt Meldungen von Journalisten, Politiker und russischen Kämpfern rein:
https://twitter.com/RolandOliphant/status/528503128925409280
https://twitter.com/carlbildt/status/528580800170950656
https://twitter.com/ChristopherJM/status/528509883550007297
https://twitter.com/shelomovskiy/status/528521108556091392
https://twitter.com/NatVasilyevaAP/status/528517034238541825
@T.W.: Sorry, Leo III hatte ich da überlesen.
Noch ein paar „WK-geile Paranoiker“ ?!
Oder geruht man(n) endlich aufzuwachen ?
@califax:
Über ein zukünftiges „Main Ground Combat System“ denkt man schon eine Weile nach. Da hatte der Sts S.B. bereits einen Auftrag zu formuliert. Jedoch weit weg von „Entwicklungsvorhaben“. Das was da einige Politiker Fordern fängt man nicht mal spontan im nächsten Jahr an.
Von der großen Kolonne im Donbass scheinen 1-2 Fahrzeuge gezogen werden, und auf 1-2 sind Geschütze montiert. Die könnten nur aus den Donbass zusammen gezogen worden sein. Bei der Parade in Luhansk klappte das Marschieren bei manchen eher nicht so. Der Aufmarsch in Donetsk nach der ersten Waffenruhe war bedeutend größer. Nach den Twitter Kommentierungen hat die Show gewirkt. Soll wohl für die Ukr Demotivierend wirken, und im besten Fall noch Überläufer produzieren.
Auch wenn ich kein Insider im MEADS Projekt bin, einfach mal ein paar lose Gedanken zu MEADS und der Einfuhrumsatzsteuersteuerproblematik.
MEADS begann als viernationales Vorhaben. Frankreich stieg zeitig aus, blieben drei. Wenn man den öffentlichen Quellen trauen kann betrugen die bisherigen Programmkosten 3,8 Mrd. Euro. Der deutsche Anteil daran 855 Mio. Euro.
Das im Spiegel genannt Steuerrisiko entspricht, falls 19% Umsatzsteuer angesetzt werden, einem Einfuhrwert ohne VAT von ca. 3,1 Mrd. Euro.
Die Annahme ist also, dass Deutschland einen Material/Wissens/…/-Wert von 3,1 Mrd. Euro importiert. Ebenso, das auf die durch die Industrie erbrachten Leistungen bisher keine Umsatzsteuer gezahlt wurde(wovon nicht auszugehen ist). In den Gesamtkosten sind auch die durch DEU-IT-USA getragenen Managementkosten des Programmbüros enthalten. Das sind Kosten, die in dem Falle konkret ausgewiesen werden können, weil ein gemeinsames Programmbüro eingerichtet wurde. Das sind wenn man es so will eigentlich die „Eh da“-Kosten der Verwaltung, auf die z.B. die Bundeswehr bei nationalen Projekten keine Umsatzsteuer zahlen würde. Es ist zu einem Teil eine „Eigenleistung“. Deutsches Austauschpersonal sind in dem Programmbüro wirklichen „Eh-da“-Kosten. Wie sieht es mit weiteren Beiträgen aus?
Wenn wir davon ausgehen, dass auf die durch das Programmbüro geschlossenen Verträge Umsatzsteuer enthielten müsste diese im Falle eines „Exportes“ des kompletten Wissens und Materials in die BRD zuerst die bereits gezahlte Umsatzsteuer (DEU/ITA/USA/FRA) erstattet werden, dann müsste der Nettobeitrag beim Import mit der deutschen Mehrwertsteuer beaufschlagt werden.
Würde man sich jetzt überlegen, dass die anderen Nationen den von ihnen geleisteten Anteil erstatten müssen. Damit würde man jedoch gegen die internationale Vereinbarung (MoU – Memorandum of Understanding) verstoßen, auf denen die Zusammenarbeit fußte. Man könnte sich damit behelfen, dass die Nationen die Zu erstattenden Umsatzsteuerbeiträge der Bundeswehr geben, damit die die Mehrkosten zahlen. Genau das ist aber sehr unwahrscheinlich. Möglicherweise auch nicht in jedem der beteiligten Staaten zulässig.
Sollte jetzt im Nachgang doch wieder einer der Partner einsteigen, ja dann wirds richtig kompliziert.
Nächster Punkt: Welcher Gegenwert wird nach DEU importiert? Aktuell läuft noch die Ergebnissicherung. Es wird meinem Stand nach zumindest von fast allen davon Ausgegangen, dass aufgrund des Projektstops auch eine Menge an Know-How verloren gegangen ist. Was der wirkliche Wert des Importierten Materials und Wissens ist lässt sich bestenfalls nur noch ungenau schätzen.
Zum Abschluss noch ein kurzer Hinweis, die Staaten arbeiten im Rahmen der Nato, oder auch bilateral zusammen. Dabei werden z.B. im Rahmen der Mitarbeit in Arbeits-/Expertengruppen Informationen ausgetauscht. Das gleiche erfolgt auch im Rahmen von Data Exchange Agreements. Dabei erfolgt ebenfalls keine Verrechnung von Umsatzsteueranteilen. Jeder hat seine Umsatzsteueranteile in seinem Land bereits bezahlt. Ob dann das gewonnene Wissen z.B. in beiden Nationen auch tatsächlich verwendet wird ist nebensächlich. Teilweise wurden die „Leistungen“ auch staatlicherseits erbracht (z.B. contribution in kind) und sind nicht Einfuhrumsatzsteuerpflichtig.
Wenn man länger damit auseinandersetzt würde das Thema noch komplexer.
Wenn man sich das übliche Vorgehen bei internationalen Kooperationen anschaut würde man eher davon ausgehen müssen, dass keine zusätzliche Steuerpflicht besteht.
Für die Realisten hier(mögen wir auch als WK-geile Paranoiker tituliert werden) möchte ich vorsorglich auf zwei interessante Artikel in die Welt verweisen.
Den Artikel von heute von Berthold Seewald: Hürtgenwald 1944 “ Die am schlechtesten geführte Schlacht der US Army“ und den Artikel vom 20.08.2014 von Andreas Fasel „Nicht geeignet um für Frieden zu werben?“.
Die Schlacht vom Hürtgenwald hat 1944 überwiesen, daß auch eine waffenmäßig weit überlegene Armee, hier die US Armee, ein Desaster erleben kann wenn man in einem ungeeigneten Gelände, hier dem Hürtgenwald eine Offensive startet. 12.000 US Soldaten und 28.000 Deutsche Soldaten sollen in der dreimonatigen Schlacht gefallen sein.
„Zu Allerseelen 1944 versuchten amerikanische Truppen, südlich von Aachen zum Rhein durchzubrechen. Im Hürtgenwald kam es zu apokalyptischen Kämpfen, die größte Verluste forderten.“
70 Jahre ist diese Schlacht jetzt her und seit langem gibt es ein privates Hürtgenwaldmusem und Gedenktafeln der 116. Panzerdivision der Wehrmacht „Windhund“, wo die Veteranen – und Bundeswehrsoldaten – jährlich den Gefallenen in der Schlacht gedenken.
Nach interessanter als die Schlacht sind aber die Versuche eines Aachener Historikers dieses Hürtgenwaldmusem und die Gedenktafeln für die 116. Windhunddivision zu Fall zu bringen.
Die Ausstellung soll angeblich eine Waffenschau sei, den Krieg als Abenteuerspielplatz darstellen und nicht geeignet sein für den Frieden zu werben, laut diesem fragwürdigen Historiker Quadflieg, der seit langem einen Privatkrieg gegen das Hürtgenwaldmuseum und den früheren Kommandeur der 116. Panzerdivison General Gerhard Graf von Schwerin führt, der nicht nur Widerständler war, sondern auch einer der Ur-Väter der Bundeswehr ist, als erster Sicherheitsberater von Adenauer und Chef der Zentrale für Heimatdienst, dem Vorläufer des Amtes Blank und damit der BW.
Das Soldatendenkmal und das Museum sollen Entmystifiziert werden, was nichts anderes heißt, als die Ehrung der Toten soll verhindert werden, Waffen verpönt werden und auch die saubere 116. Division soll in den Dreck gezogen werden, um den Wehrwillen in Deutschland weiter zu zerstören!
Dieser Historiker hat es schon geschafft, das eine Straße die nach Graf Schwerin benannt war in Aachen umbenannt wurde.
Die FAZ hat einen guten Artikel über die Kämpfe am Flughafen Donezk.
„Der schreckliche Kampf um nichts und alles“ von KONRAD SCHULLER
„saubere 116. Division“? Naja, seit Gründung März ’44 hatte sie nicht viel Zeit, Dreck am Stecken zu sammeln. Die in ihr gesammelten versprengten Elemente haben selbstredend vorher auch alle ritterlichst z.B. den Häuserkampf in Semiluki geführt, Schwerin selbst? Mal abgesehen davon, daß Adenauer auch einen Globke wieder in Ehren aufnahm: http://www.golf-dornseif.de/uploads/Warum_ermordete_die_Wehrmacht_3.000_Kolonialsoldaten.pdf
(nicht von Quadflieg. Der ist übrigens auch als postdoc noch an der in meinen Kreisen einen guten Ruf genießenden RWTH und unter den anderen Mittelbauern allem Anschein nach nicht völlig unbeliebt, sonst würde er nicht in so viele Gremien gewählt.) http://www.aachener-zeitung.de/lokales/region/historiker-peter-quadflieg-raeumt-mit-dem-mythos-graf-schwerin-auf-1.936919
Man google mal nach „ Handelsblatt Risiken bei neuem Luftabwehrsystem der Bundeswehr“. Hat sich da dpa beim Bild einen Scherz erlaubt? Subtile Anspielung auf die Siegesgöttin mit Pferdegespann? Vgl. http://www.app-in-die-geschichte.de/document/11972
@Vtg-Amtman:
Bild ist von der Bundeswehrtagung, keine Subtile Anspielung. Im vollen Bildhintergrund ist das komplette Gespann zu sehen.
@Woody: Na dann war es eine massive Anspielung. Ironiemod aus.
Bericht bei Bild.de („Bundespolizei sauer auf de Maizière“).
Der GdP-Vize: „Kein Innenminister hat sich so wenig für die Bundespolizei eingesetzt wie Thomas de Maizière.“
Tja…
@Vtg-Amtmann u. Woody:
Völlig unabhängig vom Bild wird aber mit dem Bericht klar,
dass TLVS der Bundeswehrplanung endgültig das Genick brechen kann. Entweder kurz- oder mittelfristig.
Die Separatisten haben den Donezker Flughafen schon längst erobert. Jetzt halten die das Alte Terminal und alles was Östlich davon ist. Ab dem Tower hält die Ukraine den Flughafen. Die letzte Eroberung soll den Seps etwa 80 Mann gekostet haben und insgesamt über 250. Der Artilleriebeschuss durch die Ukrainer soll auch merklich nachgelassen haben. Also anders wie Herr Schuller beschreibt kein Hotspot mehr. Den Eisenbahnknotenpunkt Debalzewe braucht die Schwerindustrie des Donbasses, wenn die wieder ans laufen gebracht wird. Die Ukrainer haben den Sicherheitszonen Teil des Minsker abkommen nicht unterschrieben. Daher brauchen beide Seiten ihre Waffen von der Frontlinie nicht abziehen. Poro und Jaz erzählen ihren Rechten Sektor, dass im Donbass für die Ukraine noch etwas geht, obwohl dort schon der Zug abgefahren ist. Irgendwann wird Poroschenko auch liefern müssen, oder der Rechte Sektor wird noch mehr Probleme machen.
@festus: Das Pamphlet zu den ermordeten Kolonialsoldaten überzeugt gar nicht. Denn Graf Schwerin war nie ordentlicher Kommandeur des Regiments Großdeutschland, sondern Kommandeur des 1. Bataillons und nur stellvertretend Regimentskommandeur des Regiments Großdeutschland von Februar bis Mai 1940. Als die Taten durch Soldaten des Regiments Großdeutschland begangen worden sein sollen im Juni 1940 war er nicht mehr mit der Stellvertretung beauftragter Kommandeur des Regiments Großdeutschland weil noch im Mai der neue Kommandeur kam.! Es fehlt also schon die historische Korrektheit in diesem Pamphlet.
Alle böse Pressartikel gegen schwarze Soldaten erklären keine angeblichen Massaker. Bezeichnend ist in dem Artikel, daß die US-Armee keine schwarzen Soldaten zur Befreiung von Paris marschieren lies, weil Soldaten der weißen Herrenrasse Paris befreit hätten.
Und der Hetzartikel gegen Schwerin und das Hürtgenwaldmuseum von Quadflieg beweist gar nicht. Ich habe das Museum selbst noch nicht gesehen allerdings spricht alles was darüber zu Lesen ist für ein ganz normales Museum was lediglich von Laien gestaltet worden ist, aber ich habe das Gutachten von Quadflieg gegen Graf Schwerin gelesen und dieses hat mich in keiner Weise überzeugt, zumal sich selbst daraus ergibt, das Graf Schwerin einen Brief an die Amerikaner zurück gelassen hat und um Milde für die Bevölkerung von Aachen gebeten hat, leider wurde der Brief abgefangen und gemeldet und es gab ein Kriegsgerichtsverfahren gegen Schwerin, was verschleppt worden ist und Graf Schwerin den Kopf gerettet hat. Und er wurde wegen diesem Brief als Kommandeur von Aachen abgelöst, so daß er gar nicht mehr in der Lage gewesen wäre, weiteres für die Stadt Aachen zu tun.
Weil Herr Quadflieg ein privat geschaffenes Hürtgenwaldmuseum als militaristisch verleumdet ist dies keine Wahrheit, sondern zeigt, daß dieser Herr nur ein Gesinnungshistoriker ist, der seine fragwürdigen Thesen durchsetzen will und die Windhunddivision und alles militärische Gedenken in Deutschland treffen will.
Auch wenn das ein OT-Thread ist… es entgleitet doch ein wenig. Insbesondere die Aussage ´, dass – was ich an dieser Stelle nicht bewerten werde – ein Historiker alles militärische Gedenken in Deutschland treffen will und damit angeblich den Wehrwillen in Deutschland weiter zerstören will.
Diese Art von Auseinandersetzung mag bitte in den entsprechenden Foren geführt werden. Der Ton wundert mich schon ein bisschen und passt hier nicht hin. Danke.