Der Drehflügler (September 2014)

Das Thema Hubschrauber macht sich hier bisweilen auch in ganz anderen Debatten breit… deshalb ein neuer Eintrag für die Debatte über Drehflügler.

(Vor allem im NATO-Thread ist die Diskussion recht OT-mäßig ausgeufert; die dort angefallenen Kommentare zu Helikopter-Details verschiebe ich hierher.)

31 Gedanken zu „Der Drehflügler (September 2014)

  1. Wir, Deutschand, könnten ganz schnell Etwas für „mehr NATO tun“, nämlich unsere ausgemusterten BO 105 PAH 1A1 und P1M samt allem System-Gerätschaften, Doku und Hard- und Software den drei Baltischen Republiken überlassen, statt diesen Goldstaub (die Maschinen stehen i.d.R alle kurz vor der 3ten oder 4ten PE bzw. vor 3.600 oder 4.800 TTSN) „zerschnippelt“ über die VEBEG zu verschleudern und Gefahr zu laufen, daß weltweit sogen. BOGUS-PARTS in den Schwarzmärkten auftauchen!

    Welcher Depp zahlt denn für ca. 3.000 € bis 5.000 € Metalllwert (abzüglich GFK- und CF-Sondermüll) bis zu 35.000 € bzw. wie viele Museen und Vorgärten gibt es denn für diesen hundertfachen VEBEG-Schrott?

    Gemäß offizieller Quellen befinden sich nach den bereits ca. 30 über die VEBEG „verwerteten“ BO 105 weitere 38 HC derzeit in der „Demilitarisierung“, um der VEBEG zur Versteigerung übergeben zu werden.

    Daß da erst einmal ein Deutscher Pool aus L&R-Unternehmen gebildet werden muß, der aus dem unendlichen Sammelsurium dann wieder „fliegende Vögel“ macht und u.a die nicht mehr technisch, logistisch und lizenzrechtlich versorgungsfähigen sowie zu leistungsschwachen und zu wartungsintensiven MTU-C20B-Engines (welche die Bw ja zwecks Restfugbetrieb kannibalisiert) mittels moderner RR-Engines um- und nachrüstet ist ebenso klar, wie die Etablierung eines „PPP-BUWI-Betreibermodells“ für die Bereitstellung, Unterstützung, Wartung & Instandhaltung, denn die Einzelflotten der drei Baltikumsstaaten wären zu klein, um autark zu sein.

    Natürlich kostet das auch, aber Putin scheint dieses „Notopfer als Portozuschlag“ wert und der dürfte hellwach werden.

    Zu den Kosten: SCHENGENLAND und FRONTEX sowie Anhebung auf NATO-STANDARDS lassen seit jeher grüßen, ebenso die dafür möglichen Fördermittel von EU, EDA und NATO. Damit kommen Gelder an uns zurück, ebenso verteidigungs- und wirtschaftpolitische Synergien wie neue Wertschöpfungsprozesse und Wirtschaftsbeziehungen. Diesen „kleinen Nebeneffekt“ muß das BMVg ja nicht an die „Große Glocke“ mit Bild von UvdL in Fliegerkombi vor PAH 1A1 in den Medien hängen.

    Und wenn jetzt einer denkt, der Amtmann träumt mal wieder oder spinnt gar, der sehe mal in http://www.directupload.net/file/d/3737/9fwepqig_jpg.htm ! Da kosten nämlich „Wasserkopf, Administration, Demilitariserung und gesonderte Teilentsorgung der Waffensysteme samt Peripherie nebst „strahlender“ Cockpit-Instrumente und Vernichtung der Dokumentation, warscheinlich mehr als der ganze VEBEG-Erlös!

    Amtmann hat nämlich die „Pakistan-Schnappsidee“ von de Maizière, Beemelmans, Schmidt und Kossendey – und dies ohne Demilitarisierung der edlen Bo 105 für den Verwundetentransport in den Stammes-, Paschtunen- und Talibangebieten „weitergesponnen“ und das schon zusammen mit anderen Unternehmen der L&R-Branche in 2011, obwohl es die aktuellen Probleme noch nicht gab!

  2. @Daniel: „Wer behauptet denn, dass die BOs verschrottet werden? Selbst die Ersatzteile werden noch auf lange Zeit richtig begehrt sein“.
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    Sorry, Sie liegen da völlig ricthtig, und zwar als BOGUS-PARTS und SUSPECTED PARTS , weltweit auf den Schwarzmärkten, welche international den soliden LTB’s wettbewerbswidrig und kriminell Konkurrenz machen und multinational die „Öffentliche Sicherheit und Ordnung sowie die Sicherheit des Luftverkehrs“ gefährden!

    Sie haben von „Luftfahrttechnik und Tuten und Blasen“ offenbar soviel Ahnung, wie die VEBEG, BAAINBw, BMVg-AIN, die aktuelle BMVg-Führungsspitze und unser Innenminister sowie ehem. IBUK, samt den Rentnern S.B., R.W..und T.K. sowie dem Schirrmeister der Nation D.S. und dem noch verbliebenen H.S. zusammen!

    Man vgl. http://www.bdli.de/suspected-unapproved-parts/images/schulung.pdf und http://www.casa.gov.au/scripts/nc.dll?WCMS:STANDARD:1001:pc=PC_90630, dann wissen Sie, weshalb für ca. 3.500 € Metall-Schrott und für ca.. 1.500 € Sondermüll aus GFK und CFK bis zu 35.000 € bezahlt werden..

    Gut, woher sollen Sie das als „Hänschen-Normalverbraucher und Hubi-Googler“ wissen, aber dieses Wissen verlange ich von den Verantwortlichen!

    Im Übrigen werden hier m.M.n. Staatsgelder veruntreut und horrende Werte zerstört.

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  3. @Daniel: Nachtrag/Edit: Ist absolit nicht persönlich gemeint, aber der Kümmel kann einem da schon kommen!

  4. @Daniel: Der „australische CASA-Link“ ist unzuverlässig.

    Deshalb aus http://www.bzur.de/Radar/Tatort/Tatort.htm (T.W. bitte Entschuldigung der Text ist ellenlang und demgegenüber das Zitat nur relativ kurz). Zitat:

    „TELEFAX eilt…eilt…eilt

    An alle Halter und das Wartungspersonal der BO 105 vom 27. September 2001!

    Von EUROCOPTER DEUTSCHLAND GmbH, Techn. Publikationen D/SL3, Donauwörth

    Die bundeseigene Verwertungsgesellschaft VEBEG hat im Rahmen einer Versteigerung 10 Stück BO 105 M (VBH) an einen deutschen privaten Käufer veräußert. Zur Vermeidung von Schwierigkeiten und eventuellen Rechtsverstößen möchte ECD hiermit auf folgenden Sachverhalt hinweisen:
    Die fraglichen Hubschrauber einschließlich aller Komponenten wurden ursprünglich unter der Aufsicht und nach den Regularien der BWB-ML und nicht gemäß zivilen Lufttüchtigkeitsregeln und unter Verantwortung des LBA hergestellt.

    Die Hubschrauber wurden von der Bundeswehr betrieben, und zwar nach den in den entsprechenden Unterlagen (GAF TO etc.) vorgesehenen Verfahren und Betriebsgrenzen und nicht nach den für zivile BO 105 Hubschrauber zugelassenen Flug- und Wartungshandbüchern.

    Die meisten Komponenten wie Zelle, Rotoren, Getriebe und andere dynamische Komponenten, aber auch Kleingeräte wie Instrumente o.ä. sind von denen der zivilen BO 105 Varianten dadurch zu unterscheiden, daß Teilekennzeichen mit der Nummer 1121- oder 1120- anstelle 105-xxxxx beginnen. Diese Komponenten sind zum größten Teil für zivile BO 105 oder MBB-BK 117 Hubschrauber nicht zugelassen. ECD weist hiermit darauf hin, daß nur die im bebilderten Teilekatalog (BTK) aufgeführten Komponenten bzw. ausdrück¬lich als Ausweichlösungen zugelassene Komponenten Verwendung finden dürfen.

    Nur Komponenten mit entsprechender Lufttüchtigkeitsdokumentation (LBA oder FAA „Forme One“) und vollständig belegter unbedenklicher Historie und Quelle sind für eine Verwendung in zivilen Hubschraubern unbedenklich. ECD möchte daher vor dem Ankauf von Komponenten, die obige Kriterien nicht erfüllen, ausdrücklich warnen. Im Zweifelsfall wird empfohlen, die nächstgelegene Eurocopter Deutsch¬land GmbH unter einer der folgenden Nummern zu kontaktieren:

    Obiger Sachverhalt gilt auch für die Triebwerke: Die in BO 105 M (bzw. P) verwendeten Triebwerke sind MTU und nicht Allison 250-C20B Triebwerke. Sie wurden von MTU unter Lizenz des Triebwerkherstellers Allison (jetzt Rolls Royce Corporation) ausschließlich für die Verwendung in BO 105 Hubschraubern der Bundswehr montiert, wobei eine Anzahl von Komponenten darüber hinaus auch von MTU gefertigt wurde.

    Obwohl diese Triebwerke äußerlich baugleich und in ihrer Funktion normalen Allison 250-C20B Triebwerken entsprechen, sind sie nicht von zivilen Behörden (weder FAA noch LBA) zugelassen. Zudem läßt auch der verantwortliche Hersteller Rolls Royce die Nutzung dieser MTU-Triebwerke in zivilen BO 105 oder andere mit Allison 250-C20B Triebwerken betriebene Hubschrauber nicht zu. ECD empfiehlt hier vor Ankauf von Komponenten oder Modulen, die nicht eindeutig auf Grund ihrer Dokumentation aus Allison/Rolls Royce-Fertigung ohne militärische Verwendung stammen, das Servicenetz der Allison Maintenance Center (AMC) zu kontaktieren.

    .
    Schreiben der Agrarflug Helilift GmbH & Co. KG an das Bundesministerium der Verteidigung vom 05.10.2001

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    unser Unternehmen erwarb im September 01 eine BO 105 M von der VEBEG. Wie Sie aus beigefügter Alert Service Information der BO 105 M ersehen können, warnt Eurocopter ausdrücklich vor dem Gebrauch der Teile aus militärischem Bestand für zivile Luftfahrt.

    Hier drängt sich die Frage auf, ob der Hubschrauberhersteller Eurocopter bei der Produktion der militärischen Versionen geringere Standards zuläßt als bei der Herstellung ziviler Luftfahrzeuge. Sind denn unsere deutschen Soldaten Menschen zweiter Klasse? Sollte nicht gerade die militärische Ausrüstung, die oft unter extremen Bedingungen zum Einsatz kommt, erstklassig sein?

    Unserer Meinung nach sollten Sie vor dem weiteren Zukauf von Luftfahrzeugen des Herstellers Eurocopter diese Frage berücksichtigen und vorab klären.

    Wenn die Fa. Eurocopter vor dem Gebrauch der militärischen Teile für die zivile Luftfahrt warnt, so warnen wir das Verteidigungsministerium vor dem Erwerb militärischer Luftfahrzeuge der Fa. Eurocopter.

    Mit freundlichen Grüßen

    K.B.
    (Zitatende)

    P.S.: Ich war übrigens in 2005 zusammen mit K.B. in Koblenz im Schloß und dort haben wir 21 BO 105M gekauft, also kräftig zugeschlagen und danach ordentlich sowie völlig legal vermarktet.

    P.S.: Ich war übrigens in 2005 zusammen mit meinem Freund K.B.(leider zwischenzeitlcih verstorben nd damit nicht mehr im Konsortium) in Koblenz im Schloß und dort haben wir 21 BO 105M gekauft, also kräftig zugeschlagen und danach ordentlich sowie völlig legal vermarktet, Die Verwerter des BWB haben sich ob der Erlöse weit über VEBEG-Niveau gefreut, wir uns auch, weil deutlich unter Marktniveau.

    Festzuhalten bleibt, das BMVg und die Bw sind offenbar „zu blöd“ aus ihren Aussonderungsbeständen Aktiva für den EP 14 zu erhalten! Und das galt 2005 – wel da schon Maschinen verschrottet wurden – und gilt leider auch auch noch 2014!

  5. Sehr geehrter Herr Amtmann,
    Bevor Sie mit virtuellen Steinen nach anderen werfen und behaupten, da säßen nur „Hubi-Googler und Hänschen-Normalverbraucher“, würde ich meinen eigenen Post auf den Wahrheitsgehalt überprüfen:
    1. Eine 4. PE nach 4800 TTSN? Wenn ich mich recht an meine Ausbildung erinnere wäre das auch eine 3. PE, genauso wie nach 3600 Fh. Bitte überprüfen Sie das Wartungssystem der BO 105 noch einmal.
    2. Das Triebwerk MTU 250C-20B ist nicht wartungsintensiv, da es keine TCI-Teile hat sondern on-conditioning-maintenance betrieben wird. Und dass bei einem Triebwerk, welches schon über 5000 Fh geflogen ist, öfter mal was kaputt geht, sollte auch Ihnen, dem Profi, nicht verborgen bleiben.
    3. Dieses Trw wurde von MTU in Lizenz gebaut. Der ursprüngliche Hersteller Allison ging in RR auf. Hier bezweifele ich Ihre Aussage in Bezug auf die Modernität von RR-Triebwerken im Gegensatz zu MTU-Triebwerken der gleichen Baureihe.
    4. Niemand in der BW „kannibalisiert“ diese Triebwerke um den Restflugbetrieb zu gewährleisten. Dies sind normale betriebsführerische Vorgänge.
    Weiter möchte ich Ihre Aussagen nicht kommentieren.
    Ich bitte Sie auch meinen Post nicht persönlich werden, „aber der Kümmel kann einem da schon hoch kommen“
    MfG

  6. @M.S.
    Sie werden doch nicht unseren allwissenden Vtg.- Amtmann kritisieren, er verteidigt doch nur sein Einkommen und das ist doch legal oder ?
    Schade das es so viele Schwätzer in den aktiven Reihen gibt die ihn mit Informationen die ihn absolut nichts angehen versorgen.

  7. Hm, ich hab‘ diesen Thread nicht aufgemacht, um persönlichen Anwürfen Raum zu geben. Egal gegen wen.

    Danke.

  8. @ Vtg-Amtmann

    Naja, da hätte ich hier im Frankenland auch noch ein Museum an der Hand – für eine optisch gute Bo-105 ;-)))

  9. @M.S.: Keineswegs nehme ich Ihren Kommentar persönlich, deshalb darf ich auch Ihre „virtuellen komplimente“ zurückreichen.:

    Zu 1.: Fakt ist, die zur Sache stehenden BO 105 werden i.d.R. vor der PE aus dem Betrieb genommen. Weiterer Fakt ist die Maschinen haben i.d.R. knapp 3.600 hrs bis knapp 4.800 hrs an TTSN. Das ist gerade einmal gut eingeflogen, denn die weltweit 10 High-Time BO 105 aus ca. noch 900 in Betrieb befindlichen HC liegen zwischen 16.874 hrs und 20.730 hrs (vgl. http://www.directupload.net/file/d/3739/oj9q5und_png.htm). Die wievielte PE also ansteht ist damit ziemlich irrelevant bzw. des „Kaisers oder der Bw Bart“.

    Zu 2.: Das 250C-20B ist mittlerweile ein wartungsintensives Triebwerk im Vergleich zu z.B. RR-C30P oder RR-C40. „On-Condition“ sagt nur etwas über die „Kondition“ (= Durchhaltefähigkeit) aus und da kommt es eben darauf an, wann etwas kurz vor dem „Verrecken“ ist oder auch nicht . Ausserdem gibt es sehr wohl TBO-Teile beim MTU-250C20B (vgl. http://www.directupload.net/file/d/3739/lzv5lyb5_pdf.htm, dort Engines #1 & #2, „TBO“ = Time between Overhaul (soweit für unsere Laien)).

    Zu 3.: RR-C30- und RR-C40-Engines sind auf jeden Fall moderner als die alten ab ca. 1980 produzierten MTU-Engines, da eine neuere Generation, auch mit anderen (längeren) TBO. Von der neuen Generation RR 300 und RR 500 wollen wir gar nicht erst reden.

    Hinzukomt daß z.B. das Power-Emhancement-Kit (div. Turbine-Wheels und Nozzels, wie ehemals für RR-C20R auf dem Markt, mittlerweile in alle RR-C20R-Engines ab Werk verbaut werden. Die MTU-C20B-Engines sind „Schnee von gestern“, ansonsten hätte ECD bei der Konversion der 10 vom BMVg in 2005 an Albanien verschenkten BO 105M zur BO 105 E4 nicht als erstes die MTU-Engines durch RR-Engines ersetzt.

    Sie können mir das alles schon glauben, in 1980 habe ich noch das C18-Triebwerk im JetRanger geflogen, Wasser-Metahanol-Einsprotzung gab es auch noch und bei meinem Brötchengeber sind aktuell durchschnittlich ca. 15 Triebewrke der 250er Serie der eigenen Flotte sowie weitere aus zig Kundenmaschinen vom C20 bis zum C47 in Wartung.

    Zu 4.: Was sind bitte „betriebsführerische Vorgänge“ und in welchem (luftfahrttechnischnen) Betrieb? M.M.n. ist das „hohles Bw-Geschwafel über Kannibalisierung“ bei dem einem „der Kümmel kommen kann“, denn die MTU-Triebwerke sind mangels Ersatzteil-Produktion sowie mangels logistischer Versorgung und auch lizenzrechtlich seit ca. 10 Jahren nicht mehr versorgungsfähig.

    Die Anlage zu „BMVg-AIN V vom August 2014 zum Bericht der Materiallage der strukturrelevanten Hauptwaffensysteme, hier. Zur BO 105“ dürfte Ihnen bekannt sein. Da steht doch glatt (inhaltlich): „Verzögerung von industrieller Materialerhaltung – Keine. Das Nutzungsende der BO 105 PAH 1A1 und P1M ist der 31.12.2016. Der Restflugbetrieb wird bis Ende 2014-2016 _o_h_n_e_ industrielle Materialerhaltung durchgeführt!

    Wo kommen also die Ersatzteile für den „Restflugbetrieb“ der Bo 105 her? Doch durch Kannibalisierung bzw. auf Bw-Deutsch, durch „Hochwertersatzteilgewinnung“! Oder etwa durch Spenden der zivilen LTBs, wo noch viele Ehemalige ihren Job machen und mit den aktiven Kameraden nur noch Mitleid haben?

    .
    @Walter: Vorsicht bitte: Es bedarf keiner „Schwätzer aus den aktiven Reihen, die mich mit Informationen versorgen“, welche mich übrigens absolut etwas angehen. Sie diskreditieren hier offenbar Ihre eigenen Kameraden! Für meine Infos gibt es eine L&R-Branche. Und neben rein beruflichen Interessen und Projekten geht mich all das etwas an, was mich als Steuerzahler unnötig mein gutes Geld kostet! Geht also Sie vielleicht auch etwas an?

    Auch erhebe ich keinen Anspruch auf Allwissendheit, aber hinter meinen Argumenten steht eventuell doch ein bischen mehr Wissen und Erfahrungen samt klarer Urkundsbeweise (und das seit 2004 in Sachen BO 105M sowie PAH 1A1 und P1M), als hinter Ihren vorschnell dahingefetzten Urteilen. Deshalb können Sie sich gerne selber weiter geistig bevormunden, mich aber bitte nicht!

    .
    @all:
    Die VEBEG-Aktion wird insgesamt für 150 Hubschrauber gerade einmal 3 Mio € einbringen und die Systemkosten für eine einzige Maschine lagen bei 9,331 Mio €, zzgl. Afa von 2.130 € und Zinsen von 1.917 € pro Flugstunde bei jährlich 146 Flg Std/HS. Man rechne das mal bitte auf 212 Maschinen und auf 30 Jahre hoch. Das ist Euer Geld als Steuerzahler!

    Demgegenüber könnte jede nicht demilitarisierte Maschine (ohne den MTU-Triebwerksschrott) dem BMVg bis zu ca 150.000 € bringen und die Ersatzteile samt Bodendienstgeräte bis zum letzten BO105-Werkzeugkasten hätten auch noch reelle Ertragswerte. Inkl. Systemkosten würde jeder HC (je nach Um- und Ausrüstung) der Deutschen L&R-Industrie ca. 2,5 bis 3,5 Mio. Umsatz bringen und der würde sogar noch von EDA und EU über die Anschlußnutzer-Länder subventioniert.

    Das sind die klaren Fakten (Punkt).

  10. Zitat K.B. aus dem Beitrag Vtg-Amtmann:

    Hier drängt sich die Frage auf, ob der Hubschrauberhersteller Eurocopter bei der Produktion der militärischen Versionen geringere Standards zuläßt als bei der Herstellung ziviler Luftfahrzeuge. Sind denn unsere deutschen Soldaten Menschen zweiter Klasse?

    Und ich möchte auf den Beitrag Vtg-Amtmann aus dem BÄLLEBAD verweisen :

    Vtg-Amtmann | 06. September 2014 – 15:50

    Mahlzeit zusammen – Murphy (NH90 78+18) kehrt doch noch nicht heim und wenn daheim, müssen erstmal das versengte Fell (Hitzeschaden durch APU im Mazar) und die versengte Engine (Triebwerksausfall in Termez) sowie die Avionik samt Verkabelung gründlichst inspiziert werden. Der 78+18 sollte gestern in Leipzig ankommen, aber die Usbeken blocken wohl immer noch. Interessant sind in diesem Zusammenhang evt. auch folgende Fakten:

    – Aufgrund eines Heckrotor-Defekts (Bruch eines Corbon-Teils) bei einer Aussenlandung in Reinsdorf (ALP der HFlgWaS) traten erhebliche Schwingungen am 78+11 auf. Nach Boroskopierung der Engines sollen asymetrische Einlaufspuren festgestellt worden sein, was zum Triebwerksausfall führen kann.

    – Der Ausfall von 3 MFD sowie das unkontrollierte Fahren der Heckrampe und der Scheibenwischer beim Flugunfall in Termez dürfte erklärbar sein. Aufgrund möglicherweise unterdimensionierter Leitungsquerschnitte im Overhead-Panel könnte es nach Aktivierung der TW-Löschanlage zu Kurzschlüssen gekommen sein. Im Flight-Manual steht nämlich “overheadpanel superseeds all other indications i.e. MFD […]“. Ergo düfte der MASTER unterdimensioniert sein und könnte bei Kurzschlüssen der Crew ernsthafte Probleme bereiten.

    Um beide Fälle sollen das BAAINBw, das KdoUstgVbdeLw, der WasSysMgr NH90 und der LtdIngLfzBw wissen und hüllen sich in Schweigen! Erinnert irgendwie an altbekannte Zustände (vgl. http://www.welt.de/politik/deutschland/article126309150/Ministerin-von-der-Leyens-management-by-terror.html).

    Tja, sind die Soldaten denn nun Menschen der zweiten Klasse ???? Ist die Industrie im Verbund mit der Politik die erste Klasse ????
    Gibt es mal eine Reaktion das die Mängel zunächst mal wahrgenommen werden ???

    … man ist ja schon zufrieden ob einer Wahrnehmung und hofft schon bald gar nicht mehr auf Heilung …

  11. @SER

    „Tja, sind die Soldaten denn nun Menschen der zweiten Klasse ???? Ist die Industrie im Verbund mit der Politik die erste Klasse ????
    Gibt es mal eine Reaktion das die Mängel zunächst mal wahrgenommen werden ???“

    Die Antwort auf Ihre Fragen sind in der HH-Ordnung zu finden, der HH stellt den Behörden und somit auch den Streitkräften nur die Mittel zur Verfügung, die diese für eine „befriedigende“ Aufgabenerfüllung benötigen, will sagen: nur die Statik des 87a ( Der Bund stellt Streitkräfte zur Verteidigung auf. Ihre zahlenmäßige Stärke und die Grundzüge ihrer Organisation müssen sich aus dem Haushaltsplan ergeben.) wird finanziert.
    Selbst der dynamische Bündnisverteidigungsfall außerhalb Deutschlands – von Verteidigung am Hindukusch ganz u schweigen – ist letztendlich haushalterisch nicht abgedeckt. Das führte eben zu einer Erosion der Streitkräfte seit ca. 2001, denn alle Einsätze mußten ja letztendlich aus dem EPl 14 erwirtschaftet werden, es wurden ja nie wirklich Einsatzhaushalte bewilligt, die die Verschleißkosten und die realen Einsatzkosten jenseits der reinen Friedens-Betriebskosten abdecken.

  12. @klabautermann

    Das kann ich in der geschilderten Form verstehen und es ist richtig ! Danke dafür !

    Aber eine Erosion von 13 Jahren muß doch auch mal wahgenommen werden , oder ?
    Diese verhängnisvolle Paarung ihrer Schilderung des EP14 mit den desaströsen Beschaffungsvorhaben geht doch wahrlich in kein auch nur halbwegs funktionierendes Hirn hinein … Jeder Privatmann der etwas beschaffen will denkt über Sinn und Zweck und Nutzwert und Nutzungsdauer nach !
    Wenn es denn dann die Anschaffung wirklich aufgrund Sinnhaftigkeit sein soll, klärt er dann die Frage der Finanzierung … und hat in Wahrheit wenn er basis-intelligent ist noch eine kleine Reserve für „Besonderheiten“ sprich Verteuerung aus welchen Gründen auch immer …
    Ich verstehe wirklich nicht was an diesen Prinzipien auf Seiten einer Staatslenkung so schwer sein soll … Vielleicht bin ich aber auch nur weit unterhalb einer Basisintelligenz …

    Aber dennoch halte ich eine Wette, daß die Damen und Herren Parlamentarier in ihrem privaten Haushalt verfahren wie ich es eben beschrieb … ;-)

  13. @ Schorsch52: „Naja, da hätte ich hier im Frankenland auch noch ein Museum an der Hand – für eine optisch gute Bo-105 ;-)))“

    (Ironiemod an): Adresse bitte an die VEBEG bzw. an BMVg-AIN: Ungeachtet der uns Franken zustehenden guten Optik dieser BO 105 (am besten die 87+92 http://www.flugzeugbilder.de/show.php?id=524577), um wenigstens noch eine Erinnerung an das aufgelöste Kampfhubschrauberegiment 26 in Roth zu haben, sind im Falle der „museealen Verwendungen“ die Demilitarisierungsmaßnahmen (z.B. Ein- und Durchschnitte bei Haupt- und Heckrotorwellen, tragenden Spanten der Zelle für Kräftefluss zum Hauptrotorgetriebe, zu den Waffenträgern sowie an den Blattwurzeln der Haupt- und Heckrotorblätter, analog zu Tragflächen bei Kampflugzeugen sowie analog zu Gebräuchen bei zivilen LTBs im Falle von BOGUS-PARTS, samt Demilitarisierung der Triebwerke) auf Kosten der VEBEG bzw. des BMVg sicherzustellen. Auch um in Franken BOGUS-PARTS und/oder dem privaten Flugbetrieb von „Kampfhubschraubern“ vorzubeugen.

    Ansonsten darf um jeglichen Mißbrauch zuvorzukommen, angeregt werden, ausgenommen eindeutig verifizierter „museealer Zwecke, speziell „fränkischer“, alle bisherigen BO 105-Verkäufe durch die VEBEG rückabzuwickeln, d.h. Ware zurück gegen Erstattung von Kaufpreis und Transportkosten sowie die Ware zu verschrotten, da selbst die reinen Zellen noch unter das KWKG fallen, wie in der Richtlinie des BMWT bzw. BMWI genannt. Man vgl. http://www.ausfuhrkontrolle.info/ausfuhrkontrolle/de/krwaffkontrg/bekanntmachungen/kwkg_air.pdf. Das dürfte übrigens auch das Preisniveau nochmals erheblich senken und die Museen können sich freuen (Ironiemod aus).

  14. Prinzipiell ist es ja nicht zwangsweise ein Problem dass bei Zivil und Militär unterschiedliche Standards angewandt werden, sofern sie anzuwenden sind oder die Sicherheit nicht beeinträchtigen! Hiervon abzuleiten dass Soldaten als zweitklassig angesehen werden finde ich etwas mutig.

    Der Vogel steckt noch voller Probleme und ich hoffe dass sowohl Industrie als auch Kunde ihre fähigsten Köpfe auf deren Lösung ansetzen. Die Vergangenheit hat gezeigt dass Franzosen, Deutsche, Italiener und Briten Hubschrauber bauen können, wieso nur können sie es scheinbar nicht zusammen? Das ist tragisch…

    Und auf der anderen Seite des Atlantiks bahnt sich dir nächste Katastrophe an, sollte der Blackhawk-Nachfolger tatsächlich ein tiltrotor werden.

  15. @all:Hier noch etwas tiefer zum Thema Demilitarisierung wie oben verlinkt und zur BO 105-Verwertung, nachdem diese Woche über den EP 14 im Bundestag debattiert wird, es um die Haushaltsführung durch das BMVg schon ziemlich „rund geht“ und die Masse der verteidigungspolitischen Arbeitsgruppen der Fraktionen auch das Thema Hubschrauber samt MoU bzw. Global Feal auf der internen Agenda haben, um sich auf die kommenden Ausschusssitzungen im VA, HA und RPA vorzubereiten.

    Laut jüngsten Einlassungen des BMWI (Referat VB8) soll in Abweichung zu dessen RICHTLINIE „Unbrauchbarmachung (Demilitarisierung) von Kampfflugzeugen und Kampfhubschrauber“ eine „Einzelfallregelung des BMVg zur Demilitarisierung der BO 105“ bestehen. Diese dürfte bis zur seit März 2012 seitens de Maizière erwogenen Überlassung von 40 BO 105 als „Verwundetentransporter“ in den Stammesgebieten an Pakistan und offenbar auch bis zum sogen. „Ministervorbehalt“ für diese Maschinen bestanden zurückgehen (Man vgl. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundesregierung-will-pakistan-bundeswehr-hubschrauber-liefern-a-896984.html

    Da werden sich Herr Gabriel über die aktuellen „BO105-Exporte“ und Herr Schäuble über deren VEBEG-Erträge ja ganz besonders freuen?

    Man vgl. auch http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/147/1714783.pdf , hier ab Fragen und Antworten Nr. 26 bis 40, da explizit der „Pakistan-Nonsens“ und u.a. der BO 105 als überteuerter „Interims-BSHS“ angesprochen werden (N.B.: Das Invest in die neuen BSHS würde sich übrigens seit 2009 binnen weniger als 7 – 9 Monaten aus Betriebskostenersparnis amortisieren! Das hat auch der BRH schon 2009 gegenüber dem RPA bestätigt. Genau aus der Ecke kam dann Anfang 2010 und kurz vor der scharfen BSHS-Ausschreibung die Forderung nach Ausmusterung der BO 105 und die Truppe ahnte noch nichts von ihrem Glück).

    Insbesondere die Antwort des BMVg zu Frage 38 auf Seite 12 „Für die BO105 liegt keine konkrete Interessenbekundung vor“ ist insofern „erstunken und erlogen“, als daß bereits Ende _2_0_1_0_ urkundausweislich an BWB T4, BMVG Rü II.4 und an den Nutzungsleiter BO 105 im Waffensystemkommando der Luftwaffe ob des Projektes „Modifikation, Aufbereitung und Nutzwertsteigerung der ausgemusterten BO 105 P1M / BO 105 P1A1 und deren zukünftige förderliche Nutzung durch EU- und NATO-Beitrittsstaaten“ durch ein Konsortium herangetreten wurde. Bereits in _2_0_1_1_ und _2_0_1_2_ sind denn auch die Herren UAL-AIN Reifferscheid, StS Wolf, StS Schmidt StS Kossendey und GenMajor Staudacher sowie der BRH und ausgewählte Abgeordnete (parteiübergreifend aus 3 Fraktionen) mit den Sachverhalten befaßt worden. Die teils erschreckenden dilettenatischen und abschmetternden Antworten des BMVg und der Bw – teils auch an die anfragenden Politiker – liegen urkundlich vor, Ausreden gibt es also nicht mehr!

    Wie zudem auf eine Medienanfrage aus März _2_0_1_2_ selber vom BMVg bestätigt, sind (waren) außer Pakistan und Usbekistan, auch Indonesien, Kolumbien, die Philippinen, Uruguay und Chile an den BO 105 der Bw interessiert.

    Warum hier kein einziges „Government to Government Business“ gegriffen hat, müßte das BMVg wohl wissen. Eine der beiden Antworten dürfte lauten „nicht versorgungsfähige Allison 250-MTU-C20B-Triebwerke“. Von dieser Engine wurden laut MTU-Museeum 1977 bis 1983 insgesamt 715 Einheiten exklusiv für ehemals insgesamt 312 BO 105 M, PAH 1A1 und P1M der Bw gefertigt. Das ist also seit Produktionsende deutlich mehr als 30 Jahre her!

    Die Bundeshaushaltsordnung (BHO) § 63 (3) Erwerb und Veräußerung von Vermögensgegenständen lautet: „(3) Vermögensgegenstände dürfen nur zu ihrem vollen Wert veräußert werden. Ausnahmen können im Haushaltsplan zugelassen werden. Ist der Wert gering oder besteht ein dringendes Bundesinteresse, so kann das Bundesministerium der Finanzen Ausnahmen zulassen.“

    Ein „dringendes Bundesinteresse“ an der Verschleuderung der BO 105 samt aller Ersatzteile, Handvorräte, systemgebundenen Gerätschaften und Werkzeugen sowie Hard- und Software ist jedoch m.M.n. nicht erkennbar, ebenso wenig eine entsprechende Ausnahmegenehmigung des BMF!

    Zudem hat nicht die L&R-Branche dem BMVg Lösungen nachzuweisen, wie die BO 105 samt das komlette System-EQMT einer optimalen Verwertung zugeführt werden können, sondern das BMVg hat sich um solche Lösungen ernsthaft selber zu bemühen. Es sind hierbei verteidigungs-, bündnis-, außen- und wirtschaftspolitische Aspekte und Synergien ebenso mit einzubeziehen, wie die Belange der nationalen L&R-Branche. Über dieses Bemühen ist vom BMVg gegenüber dem BMF und von diesem wiederum dem BRH, dem Parlament und dem RPA Rechenschaft zu legen. Auf BHO „§ 114 Entlastung“ sowie auf GG Art. 114 Abs. 1 darf verwiesen werden. Das sind die klaren Procedures!

    Nach h.E. liegt der Durchschnittserlös – nicht Ertrag – bei den bislang durch die VEBEG verhökerten BO 105 bei ca. 16.000 €/EA (netto). Wenn man davon die ganzen Kosten wie z.B. für die Demilitarisierung, das hierfür eingesetzte Personal, die Sachkosten sowie die anteiligen Verwaltungsgemeinkosten von BW, BMVg und VEBEG abzieht, dürfte man ziemlich schnell bei einem „0:0-Geschäft“ sein. Da hätte man die Maschinen gleich zur Verschrottung freigegeben können, wenn das BMVg offenbar schon kein Konzept für eine geregelte Anschlußverwendung und damit eine wirtschaftliche Verwertung im Sinne der BHO verfolgen wollte bzw. will und UvdL hätte ein paar geerbte Probleme weniger!

    @SER: Die technische und fliegende Truppe scheint ja ob des NH90 ziemlich gefrustet zu sein? Ob da @M.S. und @Walter auch etwas Substantielles beitragen können. Oder muß man diese erst mit Informationen aus der Branche konfrontieren, die deren „eigene Reihen“ in diesen „eigener Stromlinienförmigkeit“ nicht wahrhaben wollen?

  16. @Vtg-Amtmann
    „Ein „dringendes Bundesinteresse“ an der Verschleuderung der BO 105 samt aller Ersatzteile, Handvorräte, systemgebundenen Gerätschaften und Werkzeugen sowie Hard- und Software […]“
    Da musste ich so lachen KMW hat alle FlakPz Gepard zurück gekauft, der VK an die BW war damals 3.580.000€ das Stück plus die kosten für die Kampfwertsteigerung (Digitalrechner, neue Vo Messbasis u.s.w.). Verkauft hat KMW die Geparden für 882.000€ das Stück an Brasilien, da kann man sich den Rückkaufpreis von der BW vorstellen. Also alles kein Einzelfall sondern Normalität. (Boh ich geh kalt duschen)

  17. @Loki: Mit Ihrer Kernaussage „oder die Sicherheit nicht beeinträchtigen“ liegen Sie goldrichtig und davon abzuleiten, dass Soldaten als zweitklassig angesehen werden, finde ich sehr mutig und zivil-couragiert (dies als Homage an meinen verstorbenen Freund Klaus B.).

    Ich hatte schon in der Militärfliegerei ein stets hilfreiches Motto, „erforderlicher Mut ist kalkuliertes Risiko“. Und wenn es unkalkulierbar wurde, stand ich sowohl beim Militär, als auch zivil bei meinem Chef auf der Matte. So etwas kann viele Flugunfälle und auch „Frust sowie Menschen zweiter Klasse“ verhindern.

    In der professionellen-zivilen Luftfahrt gilt sei jeher, die schnellste Möglichkeit einen Laden kaputt zu machen ist, bei der Technik und beim Personal zu sparen.

    Übrigens die Briten und Italiener können auch zusammen sehr gute Hubschrauber bauen und das seit mehr als einer Dekade auch unter Einbezug der Polen als Entwicklungs- und Produktionsbetrieb sowie der Türken als Lizenznehmer. Nur das sind keine NH/MH90 und auch keine UH-Tiger. Woran das nur liegen mag???

    Der Blackhawk-Nachfolger wird ganz sicher kein „Tilt-Rotor“, sondern ein „Koax-Pusher“ und auch da stehen die „Sikorsky-Polen“ aus MIelec längst in den Startlöchern. Vorher verdienen die sich aber noch ihre Meriten mit dem S70i, wie deren Chef-Testpilot Leszcek P. berichtete. Und der soll das Autorotieren in 2005 in Deutschland auf S300, B206, B207, B212, B214 und MD500E nochmals gelernt haben, damals noch als 2ter PZL-Testpilot. Man suche mal bei youtube unter „Kathy Agert“ und „Autorotation“

  18. @ Vtg-Amtmann

    Die 87+92 wird’s so ja sicher nicht mehr geben. Aber im Ernst: wo sind denn die ganzen 105er eingelagert / wo hat die VEBEG die verstaut? In Neckarzimmern wird’s wohl nicht sein ;-)

  19. @Vtg-Amtmann
    Ich denke das sich @M.S. oder @Walter eher im Bereich der Stromlinienförmigkeit befinden … wissen tue ich das aber nicht und möchte auch nicht Blogteilnehmern unrecht tun !

    Faktum jedoch ist, daß der Einsatz der NH90 bzw. Tiger ein reinrassiges Politikum von TdM war und es letztlich nur aufgrund „politischen Drucks“ (was auch immer dieser Nonsensbegriff darstellen mag) ihm gegenüber stattfand !!!
    Ohne Blamage mussten die Systeme „Performance“ zeigen, und dies natürlich auch unmittelbar nach dem Einsatz in der Presse wie in dem bereits angebrachten Artikel Cellsche Zeitung vom 19.08.14 wenn ich richtig memoriere …

    Frei nach dem Motto „es darf nicht sein was nicht sein soll“ hat sich eine harte Kruste etabliert, um Schwächen der Systeme zu vertuschen, verwortwursteln oder unter dem Deckel zu halten !!! Es darf niemand Schuld sein, weder Industrie, noch Militär, noch Politik und weitermachen wie bisher und aussitzen …. war ja schließlich sauteuer das Abenteuer …

    Und ja, wie ich von meinen Kontakten hörte ist die Technik als auch Fliegerfraktion im Rahmen des gesamten Fähigkeitstranfers nur noch froh überhaupt einen fliegerisch nahen Arbeitsplatz zu haben, wenn sie denn nicht kündigen können oder sich versetzen lassen auf irgendwelche Dienstposten nur um wieder innere Ruhe zu finden in dem Wahnsinn …

  20. @SER, @Schorsch52, @axel-f & @Interessierte:

    Zum letzten Beitrag von @SER: Was ich nicht kapiere, ist daß so mancher vor lauter Stromlinienförmigkeit nicht einmal mehr objektiv lesen kann, egal ob die Dokumente aus dem eigene Bereich oder aus der Industrie sind. Das ganze technische NH90-Desaster ist doch seit Jahrzehnten ausreichend sowie exakt genug dokumentiert und man muß eigentlich nur noch sein Hirn einschalten sowie fachlich halbwegs Ahnung haben.

    Sind denn die „Schönschwätzer“ alle wie die Beemelman’schen MoU-Berater, angeblich ein Minsteriums-Marinierter und noch ein Blauer, die beim SEA LION in der Ausrüstungsliste (Blatt 7 des MoU) das ULB (Under Water Locator Beacon) strichen, weil Sonar ja was mit U-Jagd zu tun hat und das braucht man beim MH90 MTH nicht!? Spätestens da hätte z.B. der „kleine Mann“ aufwachen und „Klabautermann“ im BMVg spielen müssen, statt seiner Truppe mit einem hoffnungslos abgespeckten Flieger der auf dem Entwicklungs- und Zulassungstandard FAA-FAR Part 29 Amdt 31 (22.10.1990) ist, in den Rücken zu fallen!

    Zu den „VEBEG-BO 105“:
    Und so sieht das Trauerspiel bzw. die hirnlose BO105-Wertevernichtung in Natura aus, man sehe sich mal bitte alle Bilder in https://www.vebeg.de/web/de/verkauf/suchen.htm?DO_SUCHE=1&SUCH_MATGRUPPE=1300&SHOW_AUS=1419280&SHOW_LOS=1 an und dazu muß man nicht Fachmann sein. M.M.n. kauft so etwas nur einer der auf BOGUS-Parts aus ist und das wäre eine „riesen Sauerei“ und gehört schlichtweg vor den Staatsanwalt!

    So brachte z.B. per 20.03.2013 eine Restzelle (komplett inkl. Getriebe und Rotorblätter, demilitarisiert durch Zerschneiden der Kabelbäume, Abflexen der Hartpoints für die Aussenlastträger, Einschneiden des Spant 9 und Abflexen des Heckauslegers) des Hubschraubers MBB Typ Bo 105 P noch einen VEBEG-Erlös von 10.600,50 € ! (it’s stuff that makes you throw up)

    In http://workupload.com/file/JqYysLJW deshalb einiges aus dem beruflichen Nähkästchen samt Bilder und Hintergründe zu:

    – „BO105- bzw. ECD-Marketingveranstaltungen an der TSLw Fassberg für Usbekistan, Lesoto und Uruqay (nur Usbekistan fliegt bis heute keine BO 105, wozu also einen BO105-TO?), aus Heidekurier

    – de Maiziere am 14.03.2012 „auf der Haben-Seite“ in Taschkent und Rawalpindi, u.a. in Sachen Bo 105, aus FAZ

    – „BO 105: Alte Hubschrauber sind weltweit begehrt“, aus HNA

    – zur „BO 105 EVOLUTION“ (aus dem eigenen Fundus samt BO105 PAH 1A1- und -P1M-Historie sowie Grafik).

    Man könnte also mit den BO 105 PAH 1A1 und P1M durch sinnvolle Um- und Aufrüstung sowie Ausrüstung (im Gegensatz zu BMVg und VEBEG) nicht nur immense Werte erhalten, sondern durchaus neue Werte, höhere Nutzen und beachtlichen Synergien in einer ganzen Reihe von Einsatzprofilen schaffen, welche die BW-BO105 in der Bundeswehr nie gesehen haben. Es ist eine Schande, was mit den Maschinen geschieht und das sind unserer aller Gelder! Hoffentlich haut bei diesen „de Maizière-& AIN-Altlasten“ da die Politik (das Parlament) schleunigst erneut dazwischen und diesmal bitte um Einiges energischer!

  21. @Vtg-Amtmann

    Der „kleine Mann“ und der „Klabautermann“ kennen sich seit mehr als 40 Jahren sehr gut und wir haben eine klare Rollenverteilung ;-) Er würde also niemals in meine Rolle schlüpfen und umgekehrt. Der fachliche Einfluß der TSK auf Rüstungsentscheidungen ist mittlerweile bei Null, Nada, Niente, Nunca…..man kann es sich also sparen auf „kleine Männer“ einzuprügeln in der Spätphase eines Rüstungsvorhabens, das schon vor Jahrzehnten in falsche Bahnen getrudelt ist. Wenn man als Inspekteur vor die Wahl gestellt wird „take this or get nothing !“, dann habe ich keine echte Wahl mehr, denn für andere Projekte (z.Bsp F125 oder JSS) brauche ich eine Fixgröße in der Konstruktion der Plattform………

  22. @Klabautermann: Vom Ansatz her und den ausgeprägten Rollenverteilungen sowie den Hierachie strukturen haben Sie zu 100% recht, mit dem „take tis or get nothing“ ebenso. Deswegen „prügelt“ auch keiner auf den Inspekteur ein.

    Wo aber der Spass aufhört sind z.B. die völlig betagte Entwicklungs- und Zulassungsbasis und damit die Flugleistungen, oder eben das gestrichene ULB, oder eben die vagen bzw. ungelösten Fragen zu den Eigenrettungsmitteln, etc. etc. und da wird es spätestens im Offshore-Flugbetrieb, bei Luftarbeit (z.B. Windenbetrieb & Aussenlast) absolut sicherheitsrelevant. und geht es um Leib und Leben! Vom ICAO-SAR-Dienst und vom Havariekommando wolen wir erst gar nicht reden, da gelten knallharte Qualitäts-, Leistungs- und Sicherheitstandards.

    Der SEA LION ist bislang für so gut wie nichts zugelassen, FAM könnte er mit Ausnahmegenehmigung in beiden Einsatzrollen wie der NH90TTH fliegen, aber das war es ja wohl nicht für einen Marinehubschrauber? Aks „fixgröße für andere Projekt kann man auch eine HS-Klasse statt einer HS-Nacktschnecke (SEA ANGEL) nehmen, das Argument zieht also nicht, All das weiß man längst in von Rostock bis Donauwörth und damit wußte es auch der Inspekteur!

    Und wenn der Inspekteur nicht den Mut hat, dem GI und/oder dem BMVg bzw. (dem) der IBUK klar zu machen, daß es so eben nicht geht, dann ist der Mann fehl am Platz (gewesen). Da kann „Frau und Mann“ dann nur noch hoffen, daß Bessere nachkommen und dieses tun..

    Wie heißt es doch so schön: „Ich habe Sie zum Stabsoffizier gemacht, damit Sie wissen, wann Sie nicht gehorchen sollen.“ (Friedrich II. (Preußen))

  23. @Vtg-Amtmann

    „Und wenn der Inspekteur nicht den Mut hat, dem GI und/oder dem BMVg bzw. (dem) der IBUK klar zu machen, daß es so eben nicht geht, dann ist der Mann fehl am Platz “

    Na ja, er geht ja auch ein Jahr früher als er gehen müßte, wenn er denn noch wollte ;-)

  24. Da? er nicht mehr will, erscheint verständlich. Da könnte er ja als Abschiedsgeschenk an seine Frauen und Männer ja seinen Nachfolger noch ein bischen ermutigen „tabula rasa“ zu machen. Der politische Nährboden bzw. eine „parlamentarische Rückendeckung auf breiter Front“ scheint mittlerweile hervorragend ausgeprägt.

    Das Strickmuster des ganzen MoU ist m.M.n.ohnehin viel zu primitiv und unausgegoren um dieses nicht als „Fördermittelzusage“ an AIRBUS-Helicopters zu entlarven. Und ein paar „Logische Maschen“ haben de Maizière und S.B. auch noch fallen lassen, das haben VA, HA und RPA mittlerweile auf ganzer Linie erkannt. Daß es speziell bei „Schwarz“ bestimmte „Stromlinienförmige“ gibt ist auch klar, jedoch dürften diese in Anbetracht der klaren Minderheitsrechte im VA immer stiller werden.

    Und wenn das MoU „platzt“, implodiert auch der SEA LION als MTH und unsere Marine zusätzlich vom Damoklesschwert der 22 optionierten MH90 FTH – wie in der BMF-Vorlage verschwiegen – erlöst. Also schaffe man wie gehabt bzw. wie urspünglich geplant 30 MRTH an, nehem alle 122 NH90 TTH und alle 80 UH-TIGER ab und freue sich, daß man dann unterm Strich wirklich noch Geld spart. „Pacta sunt servanda“ sollte dann UvdL den Herren Enders und Schoder sagen und das wäre dann wirklich mal ein echte Selbst-Profilierungnummer von UvdL, ein exezellenter Einstieg für StSin Dr. Suder und für Admiral Krause ein hervorragender Anfang. Wir brauchen ja irgendwann auch einen neuen GI.
    :-)

  25. Mal was zur seinerzeitigen VEBEG-BO105M_Kundschaft: Man suche unter „MBB BO 105M, Namibia, VEEBEG und Rechtsextremist“ http://www.trend.infopartisan.net/trd1103/t251103.html . Dito suche man unter “MBB BO 105M, Namibia, VEEBEG, Klägerin Herrn R.“ in http://openjur.de/u/296316.html

    Man lese dort ferner „Sie [die Klägerin Herr R.] gab an, dass die Fa. A die Maschinen vermieten, verleasen oder verchartern oder zur _E_r_s_a_t_z_t_e_i_l_g_e_w_i_n_n_u_n_g_ ausschlachten, aber nicht veräußern werde. Sie würden als _R_e_t_t_u_n_g_s_h_u_b_s_c_h_r_a_u_b_e_r_ und zum _F_e_u_e_r_l_ö_s_c_h_e_n_ eingesetzt. Nachträglich legte sie ein „End-Use-Certificate“ der Fa. A vor, das vom 10.09.2002 datiert und von Herrn R. unterschrieben ist (BA 303).
    [……….] Nach den politischen Grundsätzen der Bundesregierung für den Export von Kriegswaffen und sonstigen Rüstungsgütern könne eine Ausfuhrgenehmigung nur erteilt werden, wenn der Endverbleib im Empfängerland sichergestellt sei. Das setze eine amtliche Endverbleibserklärung voraus, die ein Reexportverbot mit Erlaubnisvorbehalt enthalte.
    [……….] Die Klägerin habe unterschiedliche Angaben zum Endzweck gemacht. Dass es der Klägerin nicht gelingen könne, solche amtlichen Nachweise vorzulegen, sei auch deshalb unplausibel, weil sie ihrem Vortrag im Widerspruchsverfahren nach die Hubschrauber auch an das namibische Militär und die Polizei vErleasen wolle und deshalb ein staatliches Interesse Namibias vorliegen müsse. Eine angeblich genehmigte Ausfuhr von B-Hubschraubern nach Namibia stehe dem nicht entgegen, weil eine entsprechende Voranfrage oder ein Genehmigungsantrag von der Beklagten nicht beschieden worden sei. Es sei im vorliegenden Fall nicht hinreichend sichergestellt, dass die Hubschrauber nicht in eines der Krisen- und Kriegsgebiete Afrikas exportiert werden.“

    Von den 9 Maschinen sind übrigens 8 in Deutschland weiterverkauft bzw. aufgekauft worden, denn so ganz solide soll die „Geschäftsidee von Herrn R.“ doch nicht gewesen und irgendwann auch das Geld knapp geworden sein.

    Des Einen bzw. des Klägers Pech, des Anderen Glück, und das Urteil des letztendlich u.a. mit dem Thema „BOGUS-PARTS“ ebenfalls überforderten Verwaltungsgerichts paßte dazu auch sehr gut. Man kaufte dann die weiteren 20 Maschinen direkt beim BWB T4 des BWB und da war ich wie gesagt mit dabei. :-)))

  26. @ Vtg-Amtmann

    Irgendwann kommt für jeden in dem Militär-Geschäft sein 8. Mai. Jetzt halt für die 105er.

    Vor einigen Wochen hatten wir uns hier im Blog über das ausbleibende Medienecho zum Thema Einsatzbereitschaft der fliegenden Verbände unterhalten. Da gab’s Hoffnung auf das NATO-Treffen, auf die Debatte im Bundestag. Aber im Rückblick: nix Schlagzeilen in der Presse oder in den Agenturen. Zumindest interessiert es z.Zt. „draußen“ kaum jemanden. Bundeswehr.Haben.Fertig. Bundesrepublik?

  27. Die Ministerin hat in ihrer Haushaltsrede übrigens als eines von 5 kritischen Vorhaben die Hubschrauber genannt. Als erstes neben Service A400M, TLVS, SPz Puma, MKS 180.

    Mal sehen was die Schlussfolgerung daraus ist.

  28. @memoria: Was nützt die Rede, wenn die an die Ministerin und ihre StSin-AIN herangetragende Kritik eher völlig weichgespühlt und expertiselos ist.

    Das BMVg sollte sich mal eines öffentlich bestellten, vereidigten und damit neutralen Lauftfahrtsachverständigen und Experten bedienen. Der kostet erstens weniger als KPMG, liefert zweitens selbst gerichtsbeständige Fakten und drittens erübrigt sich dann jegliche Diskussion über das Zustandekommen der Untersuchungsergebnisse, weil ein derartiger Experte „lege artis“ arbeitet.

    Sehr wohl kann man dann aber über die Untersuchungsergebniss an sich diskutieren und über die Argumente all Derjenigen, die diese anzweifeln bzw. bislang knallharte Negativfaktoren schön redeten. Da würden mir zum Thema NH90 und auch Marinehubschrauber glatt noch ein paar Namen einfallen, die noch nicht dem Peterprinzip zum Opfer gefallen und noch im „Amt“ sind.

    Was die aktuelle Bo 105-Verwertung anbetrifft, so glaube ich, daß die Führungsspitze des BMVg sich in Anbetracht des viel gravierenderen Hubschrauber -MoU nicht mit diesen „Peanuts“ befassen wird und man froh ist, daß der „Pakistan-BO 105-Wegezoll-Deal“ relativ still vom Tisch gefallen ist. Man wird erst aufwachen, wenn die „Peanut BO 105-Verwertung“ sich als Kokosnuss erweist, die dem BMVg dann auch noch auf den Kopf fallen wird. Soweit meine Schlussfolgerung zum Thema.

    Übrigens zwitschern die Vögelein, daß BMVg-AIN schon immer klar gewesen sein soll, daß die BO 105 aufgrund der „MTU-TW-Problematik und ihres Performance-Envelope“ nie für Pakistan geeignet war.

  29. Was lese ich hier in der „WELT“ für einen Artikel das die IBUK Eckpunkte festgelegt haben will für eine Steigerung der Attraktivität ?!?
    Ab 2016 soll es eine 41Std-Woche geben und mehr noch ….

    „Zudem sollen für Soldaten und Beamte die sogenannten Erschwerniszulagen um 20 bis 40 Prozent erhöht werden. Auch Stellenzulagen sollen angehoben werden, um 25 bis 40 Prozent. Weiterhin will die Ministerin die Leistungen für jene Soldaten ausweiten, die bei Auslandseinsätzen körperliche oder starke psychische Schädigungen erlitten haben.“

    Haben wir es hier auch u.U. mit Auswirkungen aus dem Bestreben der IGTH zu tun ????

  30. @SER: Die IGTH hat auch längst verstanden, daß das Kippen des HC-MoU und die Abnahme aller 80 UH-TIGER und aller 122 NH90 samt Beschaffung von 30 Multi Role-Marinehubschrauber nicht nur höhere Nutzwerte und höhere Klarstandsraten bei geringeren Kosten ermöglicht, sondern auch eine Soforthilfe für das Personal wäre.

    Leider ist dies aber noch nicht von der Politik vollständig verinnerlicht worden. Da sollten mal UvdL und deren StSin-AIN ihren künftigen Wehrbeauftragten und noch Vorsitzenden des VA interviewen oder auch Dr. Tobias Lindner, welcher im VA, HA und RPA Mitglied ist und im Vergleich zu manchem Berater der BMVg-Führungsspitze nicht „grün hinter den Ohren“ ist. Die beiden haben es nämlich m.M.n. verstanden und denken auch über die Ortsende-Schilder z.B. der Wahlkreise Ingolstadt, Augsburg, München-Mitte und München-Land hinaus.

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