200 Gedanken zu „Bällebad Juni 2014

  1. @Memoria
    Doch doch, das Thema ist m.E. äusserst griffig und wie Sie sagen überfällig.
    Wir haben es hier ja ab und zu manchmal probiert angemessen zu diskutieren.
    Wer braucht was wofür, welche Intensität, was ist TSK übergeifend an Ausbildungsschritten und wo hören die Gemeinsamkeiten aufbauend auf der weiteren Verwendung (als Beispiel See, Luft, Land) auf. An welcher Stelle muss das gemeinsame Verständnis verbessert werden. Wo müssen alte Zöpfe endlich mal geopfert werden und wo gehört dringend neuer Wind rein (wieder das Beispiel TSK-übergreifender Ausbildungsinhalte. Das Verständnis dafür bekommt man allerdings nur, wenn man seinen Tellerrand verlässt und sich auf die notwendigen Grundlagen und Herausforderungen der anderen TSK einlassen möchte).

    Es ist wie bei manchen anderen Diskussionen der letzten Zeit. Von „aktuellen“ Themen, Lagethreads und Hubschrauber und Drohnen häufig überrollt, das man mitunter den Faden nicht mehr am Leben erhalten kann.

    @Soenke
    Auf die Gefahr das ich mich wiederhole, für so ein Seminar bitte ich um Berücksichtigung…

  2. http://www.fkhev.de/fileadmin/user_upload/daten/infobriefheer/InfoBriefHeer_3-2014.pdf

    Dort GL Kammerer zu „Neue Einsatz- und Ausbildungssystematik im Heer“. Dort bereitet er auch auf eine ziemliche Umgestaltung vor:

    Der zweite Paradigmenwechsel ist die mittelfristige Trennung der Truppenteile und der Besatzungen von „ihrem“ Großgerät. An die Stelle einer festen Vollausstattung mit Material wird eine gezielte, zeitlich begrenzte Zuweisung von Material an die Verbände treten, die sich an den jeweiligen Ausbildungsaufträgen orientiert.

    „Deutschland, Deutschland, über alles.
    Über alles wächst mal Gras.
    Ist das Gras so’n Stück gewachsen,
    kommt ein Schaf und sagt: Das war’s.“ (Der Bote vom Bundestag)

  3. Zitat Hr. Kammerer: „Unser erfolgreiches Wirken in allen Einsätzen sowie das unverändert
    hohe Ansehen bei unseren internationalen Partnern ist Bestätigung dafür, dass wir bisher gute Arbeit geleistet haben…“

    na dann, worüber schreiben sich denn hier manche die Finger wund? Oder gibt es mehrere Bundeswehren? Eine, die „gut aufgestellt ist“ , über eine „qualitativ insgesamt sehr gute Ausrüstung“ verfügt und mit der passenden „Unternehmensphilosophie“ auch noch „demografiefest“ ist.

    Und eine andere, die – naja, eben die, mit der sich dieses Blog befaßt? Und deren Tralls die Uno nicht mehr haben wollte.

    (Ich kenne diese Propaganda-Texte der Führungsebenen aus zivilen Unternehmen. Von den Leistungsträgern gerne zur Aufheiterung des Büro-Alltages genutzt – gleichrangig etwa mit Dllbert)

  4. Genialer Artikel über modernes Management/Führung:
    http://www.wollmilchsau.de/darf-ich-vorstellen-unser-feelbad-manager/
    „Langfristiger und die Organisation als Ganzes betrachtet, hilft natürlich Personalentwicklung am besten. Nicht nur Management Trainings sind besonders am Beginn der Führungskarrieren wichtig, sondern auch Performance Management. Bevor ein Unternehmen versucht, unter seinen Hunderten Mitarbeitern die “Spreu vom Weizen” zu trennen, empfehle ich Performance Management auf den Ebenen ab Teamleiter aufwärts. Denn hier wird der größte Schaden angerichtet. Wenn jemand Sales vermasselt oder schlecht programmiert, kann man das meist rasch reparieren. Wenn aber aus der Führungsriege heraus die Unternehmenskultur versaut wird, ist das ein nachhaltiger Schaden für alle: Mitarbeiter werden demotiviert, kooperieren nicht, reden schlecht über die Firma und ehe man sich’s versieht ist auch draußen der Ruf versaut und man bekommt keine guten Mitarbeiter und fähige Führungskräfte mehr ran.

    Ich freu mich über jeden Feelgood Manager, aber vielleicht bräuchten wir die gar nicht, wenn wir uns bei der Auswahl und Entwicklung von richtigen Managern mehr Mühe geben würden. Das Ziel sollte sein: Jeder Manager im Unternehmen ist ein Feelgood Manager.“

    Die feel-bad manager mit feel good outfit……;-)

  5. weder noch – die BW ist eine Organisation, die (in Ermangelung besserer Einfälle) versucht, die Rezepte von Alpha-Unternehmen zu kopieren, die gerne ein Beta-Unternehmen wären.

  6. @f28

    Auf dem Zugführer-Lehrgang an der MarineUnteroffiziersSchule in Plöhn wurde 1972 das Fach Menschenführung eingeführt. Die Marine hatte damals eine MDv „Methodik der Ausbildung“ erlassen, die an der MSM und an der MUS natürlich (eine der) Grundlagen in der Führerausbildung wurde. Die Unterrichtungen erfolgten anfangs durch zivile Lehrkräfte.
    Nach der 1. Unterrichtseinheit (2 Lehstunden), und nachdem der Dozent den Lehrsaal verlassen hatte, stand der InspektionsChef (ergrauter Korvettenkapitän/Nautiker) auf, trat vor die OAs und sprach folgende Worte: „Vergessen sie umgehend diesen ganzen akademischen Quatsch. Das Einzige, was an Bord zählt, ist das hier !“ und klopfte mit seiner Hand auf seine goldenen Kolbenringe am Ärmel seiner marineblauen Geige ;-)

  7. @klabautermann
    hätte er wenigstens auf seinen Stern auf der rechten Seite gezeigt, hätte man das als humorvolle Bemerkung verstehen können. (erinnert mich gerade ganz stark an einen ExecDir den ich mal noch geniessen durfte…Sie wissen bestimmt wer gemeint ist…)
    So war es wieder mal ein Beispiel dafür warum sich gewisse Dinge/Dummheiten wohl nie ändern werden. Auch nicht auf biologische Art. Denn an vielen Stellen wird dieser Mist weiterhin erzählt…

  8. @NMWC

    Ach, ich vertraue da ganz dem „Markt“. Meine Crew-Kameraden und ich haben im Rahmen unserer Ausbildung (OL1/2/Sch-, Flotten-Praktka/A-Lehrgänge) ca. 90 Beschwerden gegen Ausbilder- Beton-Köppe geschrieben, allen (!) wurde stattgegeben. Das war 71-75.
    Der heutige Nachwuchs geht einfach weg (physisch oder mental) und läßt die Beton-Köppe in ihrem Selbstgefälligkeits-Nebel stehen, irgendwann werden die das merken ;-)

  9. @klabautermann
    Einerseits hätte er ehrlicherweise auch sagen können:“Ich habe nicht die Absicht meinen Führungsstil der Führungssituation anzupassen und ich kann das auch gar nicht!“

    Andererseits muss man leider feststellen, dass es vermutlich auch damals, garantiert aber heute genügend Vortragende mit und ohne Uniform gibt, die Innere Führung derart verklausuliert, weltfremd und unpräzise umschreiben, dass man sich teilweise wünscht, die Soldaten hätten den Vortrag gar nicht gehört, weil er eher verwirrend und abschreckend wirkt. Aber die Sache mit der Kommunikation der inneren Führung durch die Ebenen hatten wir ja schon…

  10. Schick! :))
    Ob die das merken?
    Ich weiss es nicht. Ich hatte an anderer Stelle mal erwähnt. Klingelt es bei der Zahl derer die bei LGAN das Kreuz auf NEIN setzen? Trotzdem es wirklich gute Leute sind (oder gerade weil…)? Klingelt die Zahl derer die physisch gehen (kein BS einreichen, BS ablehnen, zurückgeben etc.)?
    Ich könnte Ihnen jetzt was zum OL3 an einer gewissen Schule (nein, nicht Marine) erzählen. Und zwar was die Ausbilder und Hörsaalleiter dort zu kämpfen haben mit dem jahrelang entwickelten Habitus der meissten. Da sitzen die Beton-Köppe auf der Seite der zu unterrichtenden… Die Umstellung auf „Frühstudierer für alle“ hat eine ganz schöne Streuverminung hinterlassen.
    Was mich wieder zu meinem Kommentar von heute morgen bringt. Denn auch das gehört in den Bereich Ausbildung.

  11. @NMWC

    Solange „Einsatzerfahrung“ als „quasi-religiöses“ Haupt-Auswahlkriterium für unser gesamtes militärisches Führungspersonal, insbesodere für Spitzenverwendungen B3+, wie eine Heilige Kuh in unserem Personal-Planungs-und – Wirtschafts-System gehandelt wird, andererseits wir keinerlei Führer-/Ausbilder- performance-rating im Rahmen der Einsatz-/Ausbildungs-Auswertung betreiben, wird sich so bald nix ändern. Wir waren vor 10 Jahren weiter als heute, das muß man sich mal vorstellen. Ausbildungs-Controlling losgelöst von Ausbilder-Controlling !

  12. @NMWC

    Einen hab ich noch:

    Systematische Politikasterei führt zur systemischen Politikastration ;-)

  13. @Les Grossmann
    Nee nee, deswegen schrieb ich ja „(nein, nicht Marine)“. Unser „Flensburger Experiment“ hätte ich schon beim Namen genannt. ;)

  14. @klabautermann
    Führer performance rating im Rahmen der Einsatzauswertung?
    Abgesehen davon, dass wir da zunächst eine Einsatzauswertung bräuchten, die den Namen verdient und über 10 DINA4 „alles war super, aber hier und da könnten wir vielleicht…“ hinaus geht, wer will denn das?
    Gemäß EinsFüKdoBw ist doch alles super. Die PersFü hat auch nur zu allem bereite Helden und kein Kdr möchte in seiner 360° Evaluation (das müsste man sich mal vorstellen!) lesen: „…war trotz fachlicher Anleitung seines Stabes und trotz großer Anstrengungen alliierter Einheiten in der Lage jegliche taktische Aktivität seines Verbandes zu verhindern und unter großem persönlichem Einsatz zielführende Initiative ihm unterstellter Einheitsführer größtenteils zu unterbinden. Mit großem Engagement, Einfallsreichtum und unter Aufbietung erheblicher Erfahrung und konzeptioneller Kompetenz war er außerdem in der Lage positive Entwicklungen der Lage als Resultat seines Nichthandelns zu erklären und die Realität vor politischen und militärischen Besuchern, wie der eigenen Führung zu verschleiern…“

  15. @cynic2

    Wie bereits gesagt:
    „Systematische Politikasterei führt zur systemischen Politikastration“

    Q.E.D.

    Für ein performance rating darf man eben keine politischen rating criteria nehmen, wenn man es denn wirklich will als Grundlage für Personalauswahl und -förderung. Insofern ist ihre Frage „Wer will das denn“ sehr zutreffend. Vielleicht will es ja irgendwann mal ein GI ?? Also weiter warten auf Godot ;-)

  16. Mich würde interessieren, welche Faktoren für jeden einzelnen entscheidend sind, motiviert zum Dienst zu gehen. Personalplanung, Flatscreens u.Ä. sind ja wohl nicht geeignet, die intrinsische Motivation zu steigern. Werbeslogans scheinen ja auch keinen Erfolg zu versprechen. Oder ist der „handelsübliche“ Verteidigungsmitarbeiter lediglich extrinsisch motiviert?

    Nochmal deutlich: mich interessiert es nicht was das System/der Verein Bundeswehr falsch macht!

    Wenn hier erfahrenes Führungspersonal mitliest/-spielt sehe ich eine gewisse Wahrscheinlichkeit 1-2 gute Vorschläge aufgezeigt zu bekommen.

    Zum Hintergrund der Frage: ich sehe hier einen (vieler) Schlüssel zur Attraktivität der Bundeswehr, aber auch zum Erfolg einzelner Projekte (insbesondere bei der Beschaffung). Die aktuell herrschende Kultur führt die Organisation nicht zu dem was sie sein sollte… (Was sollte sie denn sein? die Antwort ist ggf. philosophisch aber meiner Meinung nach „Short and stupid“ und doch entscheidend. Und DAS hat UvdL meiner persönlichen Meinung nach gut getroffen)

  17. @Chris Topf

    schnelle Antwort: Dass er sich als Mensch von der Organisation ernst genommen und eingebunden fühlt.

  18. @Chris Topf:
    „Personalplanung, Flatscreens u.Ä. sind ja wohl nicht geeignet, die intrinsische Motivation zu steigern“

    bitte um ein ‚meiner Meinung nach‘ ergänzen.

    Personalplanung und damit einhergehend fehlende Perspektiven, Planungssicherheit und sogar ‚Förderung wider Willen‘ sind durchaus K.O.-Krieterien für so manchen eigentlich intrinsisch motivierten.

    @NMWC:

    Die Leute an gewissen Institutionen sind grundlegend Lernresistent – allerdings auch kein Wunder wenn man sich das Stammpersonal an gewissen Dienststellen so anschaut. Es gibt da Leute, die in Köln Einsatzerfahrung und Mobilität predigen und seit Jahrzehnten den Dienstort nicht wirklich verändert haben. Was LGAN und SOL angeht – tja, FüAk… ohne Worte ;) – wer schon mit den Worten ‚Wir wissen, dass das, was wir hier unterrichten, nicht der Realität entspricht, aber: Don’t fight the settings‘ einleitet…

  19. @Chris Topf

    Dass er sich selbst als Teil einer Organisation begreift, auf die er stolz sein kann.
    ansonsten Demotivation weil Teil eines Eierladens
    Dass er den ihm gestellten Auftrag in der Organisation erfüllen und Erfolg haben kann.
    ansonsten systemische Demotivation, da er trotz Anstrengungen nie ein Erfolgserlebnis hat und seinen Auftrag nicht erfüllen kann
    Dass seine Leistung innerhalb der Organisation Wertschätzung erfährt.
    ansonsten Demotivation durch fehlende Wertschätzung
    Dass er Vetrauen in die Organisation und seine Führung haben kann.
    ansonsten Demotivation durch mangelndes Vertrauen und Entfremdung
    Dass die Organisation und ihre Führung klare Ziele und Werte kommuniziert, die mit seinen übereinstimmen und ein klares Bild der Realität, notwendiger Maßnahmen und Prioritäten hat, die mit seiner Wahrnehmung übereinstimmt.
    ansonsten Demotivation durch Entfremdung und fehlendes Vertrauen in die Fähigkeiten und Absichten der Führung und /oder Organisation

  20. @Kerveros
    Danke.
    Muss ich hier nicht wieder als Buhmann auftreten, weil ich sowas schlimmes sage…
    And again: No principle disagreement..

    Edit:
    @cynic
    +100

  21. #Chris Topf

    zum Thema intr Motivation

    ich erlebe im Dienst

    Tolle selbstbewusste und gut ausgebildete und qualifizierte Mitarbeiter, Gestaltungswillen und -moeglichkeiten
    ein Wir statt einem Ich
    Ich.diene.Deutschland
    Fuer mich nach 27 Jahren immer noch der richtige Beruf

  22. da die Ukraine Lage-Threads mWn nach abgelaufen sind:

    Laut dpa ist das erste der beiden noch verschleppten OSZE-Beobachterteams im Rahmen der Waffenstillstands-Verhandlungen freigekommen.

    Für das zweite werden optimistische Andeutungen gemacht. Im zweiten Team ist auch eine deutsche Zivilistin, um die nie auch nur annähernd soviel mediale Aufregung produziert wurde, wie um die Soldaten – kann sein, dass das Taktik war, um die Verhandlungen nicht zu gefährden. Kann aber auch sein, dass das Schicksal ziviler Mitarbeiter schlicht noch weniger beachtet wird, als das von Soldaten – so von wegen „mangelnde Anerkennung für Auslandseinsätze“

  23. Diese beiden Tweets von Ronja von Wurmb-Seibel (‏@vonWurmbSeibel) machen mich sprachlos:

    „Soldaten der #Bundeswehr dürfen Ortskräften nicht helfen beim Antrag stellen helfen, Anweisung auf Taschenkarte. #Anwaltstag #DidntKnow“

    „Ein Soldat half trotzdem + ist jetzt 5 Jahre für Auslandseinsätze gesperrt. #Bundeswehr, sometimes I really don’t get you. @bundeswehrInfo“

  24. Ein Konzern – zum Töten?
    von Roland Tichy
    Die Bundeswehr ist kein normaler Konzern.

    [Sorry, auch WiWo-Links gibt’s hier nicht. Aber der Text ist ja auffindbar. T.W.]

  25. Nachdem jetzt immer mehr Belege auftauchen, dass nicht nur die Grad sondern auch die Kampfpanzer der ukrainischen Separatisten aus Russland stammen (Seriennummern sichergestellter Panzer, oder Bildevergleiche mit Konvois in Russland):

    Gibt es eine Stellungnahme von Bundesregierung oder Bundeswehr dazu?

  26. Hier weiß nicht zufällig jemand wie es um die aktuelle Beschaffenheit von Marco Seligers „Morgenlage“-Blog beschaffen ist? Letzter Eintrag von Mitte Mai 2013.. Hat sich das damit erledigt und der Blog wurde (offiziell) aufgegeben?

  27. @Mk20: Marco Seliger hat m.M.n offenbar das gleiche Problem wie die Bw, „Breite vor Tiefe“. Er scheint aber als gestandener Soldat und Reserveoffizier zur Tiefe – egal ob EuroHawk, NH90 TTH, MH90 SEA LION, A400M, PUMA, MEADS und G36 – zurückzufinden und da bleibt bei der Breite zwangsläufig so Einiges auf der Strecke.

  28. @MK20: Vorsicht, bitte. Sie sollten mal zwischen den Zeilen lesen oder auch mal nach den Artikeln zu Drohnen und Hubschraubern von M.S. aus 2013 googeln.

  29. @Vtg-Amtmann
    Was haben Seligers Zeitungs-Artikel aus 2013 mit dem derzeitigen Stand seines Blogs zu tun? Außer natürlich, Seliger kündigt in der FAZ seinen Rückzug aus der Blogwelt an, was ich allerdings für unrealistisch halte, da Morgenlage.de laut Impressum und Willkommenspost vom 18.09.2012 ein rein privater Blog Seligers ist, der ein durchaus ehrenwertes Ziel vor Augen hat bzw. hatte.

    Wenn Sie konkrete Informationen haben, raus damit. Wenn nicht ist das hier Zeitverschwendung, denn die „zwischen den Zeilen lesen“-Spielchen sind ermüdend und der Beantwortung meiner Frage wenig hilfreich. Ein „Ja, Aufgabe des Blogs machte beim AG-Treffen Ende 2013 nebenbei die Runde“ hätte mir schon völlig ausgereicht, denn auf Morgenlage selbst gibt es keinen Abschiedsgruß.

    Mittlerweile bereue ich die Frage hier überhaupt gestellt zu haben. Lessons shall be learned.

  30. @Elitegaertner3:

    Das liefert vor allem wieder Deniabilty. Der gesamte Donbas ist im Bereich russischer Luftabwehr, und Rußland hatte bereits mehrfach eine NFZ ins Gespräch gebracht.

  31. „Jetzt sind die Russen mit Ausbildern und Kampfflugzeugen im Irak aufgeschlagen.“

    Macht doch für die Russen sehr viel Sinn. Die Unterstützen ja aktiv Syrien. Wenn sich ISIS im Irak etabliert und sich Ruheräume schafft, sickern von da aus ständig Probleme nach Syrien ein.

  32. Geschickter Schachzug, die Frage ist nur gegen wen.
    Einerseits sind die Russen wieder die Guten (?), weil sie gegen die bösen Islamisten kämpfen. Gut für die eigene und europäische Propaganda.
    Andererseits werden sie evtl von der UKR abgelenkt oder verzetteln sich an weiteren Spielplätzen. Was ist wichtiger für sie, Novorossija oder Tartus und Hinterland?

  33. @Hans

    Die Russen stoßen einfach in das geo-politische Vakuum hinein, dass die USA in den letzten 5 Jahren geschaffen haben.

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