Jünger und weiblicher: Der neue Beirat Innere Führung

Beirat_Innere_Fuehrung_BMVg_20140509

Seit der vergangenen Woche gibt es einen neuen Beirat für Fragen der Inneren Führung, der Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen unterstützen und beraten soll. Das allein wäre nicht so bemerkenswert, wenn sich nicht mit der neuen Ministerin auch die Zusammensetzung  geändert hätte: Mehr Frauen, mehr Jüngere sind jetzt im Beirat präsent – und vom vorangegangenen Beirat, so höre ich, noch fünf der 21 Mitglieder wieder dabei. Vorsitzender (Sprecher) ist der ehemalige Parlamentarische Staatssekretär Thomas Kossendey, seine Vertreter der Journalist Rolf Clement und Kathrin Jahnel, die Ehefrau eines Offiziers.

Wenn ich mich nicht verzählt habe, sind jetzt unter den 21 ständigen Mitgliedern sechs Frauen, weiblicher ist in diesem Gremium also relativ. Mit Zahlen belegen kann ich leider nicht, dass es nun deutlich mehr sind als zuvor –  weil die Mitgliederlisten früherer Beiräte Innere Führung nie veröffentlicht wurden (auch das ist unter von der Leyen eine Neuerung). Aber so erzählen es mir kundige Vorher-schon-Mitglieder. (Bei Wikipedia gibt es eine Liste für den vorangegangenen Beirat, auf der drei vier Frauen stehen – das wäre also eine Verdoppelung eine Erhöhung um 50 Prozent.)

Die aktuelle Liste hier als Link (und vorsichtshalber hier unten auch noch mal komplett, weil Bundeswehr-URLs sich gerne mal ändern…)

Mitglieder

Ernst-Reinhard Beck (Ehemaliger MdB, ehemaliger Präsident des Verbands der Reservisten der deutschen Bundeswehr)

Klaus Beck (Bundesvorstandssekretär Vorstandsbereich Vorsitzender, Deutscher Gewerkschaftsbund)

Regierungsdirektorin Susanne Bruns (Diplom-Psychologin im Karrierecenter Wilhelmshaven)

Rolf Clement (Mitglied der Chefredaktion, Deutschlandfunk)

Thomas Eigenthaler (stellvertretender Bundesvorsitzender Deutscher Beamtenbund und Tarifunion)

Generalleutnant a.D. Rainer Glatz (Ehemaliger Befehlshaber Einsatzführungskommando)

Katrin Jahnel (Ehefrau eines Offiziers)

Parlamentarischer Staatssekretär a.D. Thomas Kossendey (Ehemaliger MdB und Parlamentarischer Staatssekretär a.D.)

Dr. Franz Kühnel (Ehemaliger Vorstand Vertrieb und Marketing Versicherungskammer Bayern Holding)

Tanja Menz (Vertreterin für Hinterbliebene gefallener Soldaten)

Ulrike Merten (Präsidentin Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V.)

Almut Möller (Alfred Oppenheim-Zentrum für Europäische Zukunftsfragen)

Prof. Dr. Bernhard Muszynski (Geschäftsführer WiB e.V. Potsdam, apl. Professur für Soziologie der Politik an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam)

Dr. Klaus Naumann (Hamburger Institut für Sozialforschung)

Ruprecht Polenz (Ehemaliger MdB, Deutsche Atlantische Gesellschaft)

Thomas Sattelberger (Vizepräsident European Foundation for Management Development, Fellow International Academy of Management)

Staatsministerin a.D. Christa Stewens (Ehemalige CSU-Fraktionsvorsitzende des Bayerischen Landtags)

Franziska von Freymann (Ehepartnerin eines Offiziers, 2. Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für das hochbegabte Kind (Sektion Bonn))

Hans-Christian Witthauer Leiter Führungsakademie BfA

Oberstleutnant André Wüstner (Bundesvorsitzender DBwV)

Oliver Zander (Rechtsanwalt und Hauptgeschäftsführer Arbeitgeberverband Gesamtmetall)

Ständige Gäste

Militärgeneralvikar und Militärdekan Monsignore Reinhold Bartmann (Militärgeneralvikar und Militärdekan, Leiter des Katholischen Militärbischofsamtes)

Daniel Botmann (Geschäftsführer Zentralrat der Juden in Deutschland)

Major Tobias Brösdorf (Sprecher Gesamtvertrauenspersonenausschuss beim Bundesministerium der Verteidigung)

Mililtärgeneraldekan Matthias Heimer (Militärgeneraldekan, Leiter des Evangelischen Kirchenamtes für die Bundeswehr)

Oberstleutnant Rüdiger Spohr (Vorsitzender Hauptpersonalrat beim Bundesministerium der Verteidigung)

Generalmajor Jürgen Weigt (Kommandeur des Zentrum Innere Führung)

N.N. (Vertreter Islam)

 

(Foto: Bundeswehr/Uwe Grauwinkel)

 

84 Gedanken zu „Jünger und weiblicher: Der neue Beirat Innere Führung

  1. P.S.
    Der von Ihnen zitierte Satz ließe sich noch weitergehender interpretieren bzw. auseinandernehmen. Er impliziert z.B., daß es in anderen Armeen Kameradschaft keinen sittlichen Wert haben kann, weil diese dort ja nicht an das Grundgesetz gebunden ist. Ebenso müssten orthodoxe Anhänger der InFü allen Gegnern und allen Soldaten anderer Armeen aus diesem Grund grundsätzlich absprechen, im sittlichen Sinne tapfer sein zu können.
    Mit Verlaub, aber ich tue mich schwer so etwas ernstzunehmen. Besser als mit dem von Ihnen zitierten Satz hätte man die Mängel der ZDv kaum illustrieren können. Daß ihn beim Korrekturlesen niemand alleine schon wegen seiner Absurdität gestrichen hat zeigt, wie weit die Selbstbeweihräucherung der Bw beim Thema InFü mittlerweile geht.

  2. @ Ghost Bear

    Zum Thema Auftragstaktik kann man sicher diskutieren, wie eng sie mit InFü verbunden ist. Ich würde schon sagen, dass die direkte Folge mehr Eigenverantwortung ist, damit mehr Entscheidungen und weniger Befehlsbefolgung und folglich mehr „eigenes Verschulden“ des Ergebnisses (im Guten wie Schlechten) und in der Konsequenz eben auch mehr Bedarf an Fundament für die Entscheidung. Das Konzept „wir sind die überlegene…“ und all die Ideologie sind als Rechtfertigung ist nicht mit unserer Welt vereinbar, die InFü suchte halt ein alternatives Konzept. Wenn nun andere Armeen Auftragstaktik breit unters Volk bringen wollen, werden sie irgendwas vergleichbares brauchen.

    „Allerdings ist das heutige vielfach zu beobachtende Versagen der Auftragstaktik, meiner Einschätzung nach, zumindest mittelbar auf die Innere Führung zurückzuführen. Diese hat Generationen von Stabsoffizieren, Generalstabsoffizieren und Generalen hervorgebracht die eben kein “Rückgrat”* haben.
    *: Oder glauben Sie ernsthaft, das Generale die trotz der mannigfaltigen schwerwiegendsten Problemen der BW öffentlich nicht den Mund aufmachen, obwohl Ihnen maximal die vorzeitige Zurruhesetzung bei etwas geringerer Pension droht, in einer Diktatur den Mut aufbringen würden, trotz drohender Folter, Ermordung und Sippenhaft, Ihrem Gewissen zu folgen?“

    Das ist ein verdammt guter Punkt! Die Konsequenz ist meiner Meinung nach nur eben nicht die Feststellung InFü ist falsch, mehr Kriegerethos ist besser. Ich denke da dieser Trend so breit in der gesamten Wirtschaft, Lehre und so weiter zu finden ist, dass mehr als die InFü als Ursache zu finden sein muss. Die Managerebene in beliebigen Konzernen ist nicht mit Innerer Führung erzogen worden und zeigt genau die gleichen Schwächen. Da würde ich eher sagen: die Innere Führung war nicht in der Lage das Problem signifikant zu verringern.

  3. Die Frage ist doch auch, ob InFü überhaupt in der Form noch wirksam vermittelt werden kann, basiert das Konzept doch auf einem allgemein akzeptierten, vor allem aber (vor-)gelebten Wertekanon. Stellvertretend, aber nicht vollständig, seien an dieser Stelle z.B. Vaterlandsliebe, Ehrgefühl und (moralisches) Verantwortungsbewusstsein genannt.

    Wird dieser Wertekanon in Erziehung oder der Gesellschaft nicht mehr vermittelt, geht der ganze Ansatz vor die Hunde, denn die Idee dahinter wird nicht verstanden. Ich wage zu bezweifeln, dass die heutige Offz/UffzAusbildung der Ich-bezogenen Konsumgesellschaft in dieser Hinsicht tatsächlich wirksam entgegentreten kann, habe aber auch keine Idee, wie man aus Sicht der Bw mit diesem Problem sinnvoll umgehen kann.

  4. Die Leute als Gruppe ein paar Wochen durch den Dreck schleifen, dabei kontinuierlich Grenzen austesten. Danach wissen alle, was Kameradschaft, Ehre und Verantwortung ist.

  5. Die Generalität muß sich ja nicht öffentlich äußern, aber wenn intern wahrheitswidrig gemeldet wird würde ich das als „unwahre dienstliche Meldung“ qualifizieren.

    Der/die IBUK muß sich nur vortragen lassen und die richtigen Fragen stellen. Gesunder Menschenverstand hilft.

  6. @Voodoo
    Zustimmung auf voller Linie!

    @califax
    Soweit klar… aber für das „warum“ und „wie“ ergeben sich da keine belastbaren Konzepte. Das „warum“ ist in dem Falle wahrscheinlich „weil es einer befielt“ oder „für meine Kameraden“ und das „wie“ höchstens durch „Soldatengesetz, Vorschriften, StGB“ geregelt. Das ist nicht die Basis auf der man koherent Moral und Rückrat erzeugt. Erst recht ist es keine Antwort darauf, in welchem Rahmen die Bundeswehr im Einsatz agieren soll. Insofern: Notwendig aber nicht hinreichend.

    @Thomas Melber, Stuttgart
    So gesehen dürfte auch kein konkurrenzfähiges Unternehmen je scheitern… das Problem liegt aber immer darin, dass das alles andere als „einfach“ ist solche Verhaltensmuster wirkungsvoll zu unterbinden. So wie die Lage ausschaut, ist die InFü in der aktuellen Ausprägung auch nicht wirklich geeignet, das zu leisten.

  7. Meiner Erfahrung nach schmückt man sich zwar gerne mit den Begriffen Innere Führung und Staatsbürger in Uniform, aber wenn es drauf an kommt, dann lässt der Maulkorb von oben nicht lange auf sich warten.

  8. @ drd und Ghost Bear – InFü funktioniert vielleicht deshalb nicht(mehr), weil sich die Gesellschaft drum herum geändert hat und die Armee wiederrum nur ein Spiegel der Gesellschaft ist?

    Was meine ich damit:
    Wir leben heute in einer vollkommen ökonomisierten Gesellschaft, in der individuelle Rationalität der verbliebene Garant für soziales Vorankommen/Akzeptanz/Prestige ist. Wer heute als junger Mensch (dazu zähle ich auch mich) in Europa oder den USA aufwächst, wird relativ schnell feststellen müssen, dass soziale Konzepte die vielleicht von den Eltern vermittelt wurden (wie z.B. Integrität, Aufrichtigkeit etc… ) nicht mehr funktionieren. Vielleicht landet man früher oder später auf einer Universität, wo man im wirtschaftlichen Teil etwas über Effizienz, Rationalität, spieltheoretische Konzepte und Gesellschaft etc… lernt. Spätestens jetzt wird einem klar, dass es nur darum geht das persönliche Vorankommen zu sichern und keinen Bereich dabei auszusparen. Um es vielleicht etwas platt auszudrücken: Konnte Mann bei der Herzdame früher noch mit Charme oder Charakter glänzen, muss heute die schicke drei Zimmer-Wohnung in guter Lage und ein entsprechend prestigeträchtiges Auto her. Dabei kann man den Menschen noch nicht einmal einen Vorwurf machen. Das Fernsehen zeigt uns jeden Tag, dass Politiker und große Konzerne auch nur ihren persönlichen Vorteil realisieren. Auf der anderen Seite sieht man sich bei moralischen Bedenken oder charakterstarken Entscheidungen persönlichen Nachteilen ausgesetzt: „Sie wollen keine Versicherung an die Omi verkaufen? – Dann sehen wir keine Chance für Sie hier weiter zu kommen!“. „Sie haben während ihres Studiums ein Urlaubssemester genommen um nach Australien zu reisen? Sie wissen aber schon, dass dies ihre Chancen gegenüber der Konkurrenz reduziert?“ Dabei handelt es sich hier um vergleichsweise harmlose Beispiele, bei der sehr viele Menschen auch schon eine hohe Bereitschaft zum Opportunismus zeigen. Die Gesellschaft belohnt also Menschen ohne Rückgrat oder Integrität und bestraft Menschen, die diese Eigenschaften zeigen. Ich will damit sagen, unsere Gesellschaft ist nicht nur postheroisch, sie ist auch postethisch. In einer Gesellschaft ohne Ethik können jedoch wiederrum keine Werte existieren. Wo keine Werte existieren, kann man einem jungen Menschen nicht mehr vermitteln wofür er/sie kämpfen soll. Das Patch „I fight for Merkel“ bekommt somit eine zynische Bedeutung:“ Wir kämpfen nicht für eine Idee oder für die Gesellschaft die wir hier vertreten, wir kämpfen für Politiker die uns hier hingeschickt haben und eigentlich auch nicht wissen was wir hier tun sollen.“

  9. @drd
    Es ist schön zu lesen das es also doch einige Punkte zum Thema „Innere Führung“ gibt, die in diesem Forum angesprochen werden. Bleibt zu hoffen das manches davon auch im Beirat angesprochen wird.
    Denn ich sehe genau die Punkte die @Voodoo (Danke dafür) aufgeworfen hat als einen der Bereiche der viele mittlerweile beschäftigt. So hatte ich es in meinem letzten Post auch geschrieben, wenn auch nicht so klar wie @Voodoo. Aber dies wollte wohl niemand mehr direkt mit mir diskutieren sondern nur indirekt. Vielleicht ist dies nur eine abendliche Abgespanntheit und ich überbewerte das gerade…
    Also hat mich meine Wahrnehmung über notwendige Themen für den Bereich Innere Führung doch nicht so sehr getäuscht
    Trauen Sie den Vertretern des Beirates zu auf solche Schwerpunkte, die hier genannt worden sind, zu kommen? Ich habe da so meine Zweifel. Auch ein Herr Kossendey war lange Teil des Systems und hatte dabei gerne seine eigenenen Schwerpunkte, die vielfach im Bereich der Wehrtechnik zu finden waren. Ja, ich bleibe kritisch und habe meine Zweifel.

    Edit: @Bang50
    Interessante Erweiterung der Thesen.

  10. Wenn sie an die Ziele der InFü denken:
    Legitimation, Integration, Motivation und Innere Ordnung – wo hakt es? Wenn ich die Kommentare so lese, dann scheinbar an der Inneren Ordnung, oder?

  11. @NMWC

    Ich war vorhin unter Zeitdruck und konnte nur über die Beiträge der Seite 2 huschen, bevor ich meine Gedanken niederschrieb. Habe es eben nachgeholt und vor allem auch Ihre Beiträge gelesen – sorry für mein Plagiat! ;-)

  12. @ viva

    ich würde es eher noch grundsätzlicher formulieren.

    aus dem ganzen InFü konzept zumindest in seiner jetzigen form (nicht wie baudissin es eigentlich mal gedacht hat, btw. war der nicht in der Wehrmacht? oh oh oh)
    spricht doch ein grundsätzliches misstrauen gegen die Institution BW und die in ihr dienenden Soldaten die man eher für ein latentes Sicherheitsrisiko für Staat und Gesellschaft hält.

    eine Philosophie die derart von einem negativen affekt hinsichtlich der eingentlichen hauptaufgabe von streitkräften, der anwendung physischer gewalt, durchdrungen ist und für die eigene Tätigkeit bei ihrer Ausübung keine praktischen Handlungsempfehlungen bereitstellt ist genau das was immer so vehement bestritten wird, eine friedensdoktrin für den kasernenalltag.

    man könnte auch mal franzosen mit kindersoldatenerfahrung aus mali usw. ins gremium einladen, mal sehen was die von den inflationären völkerrechtsnennungen halten. es ginge so vieles was aber eine neutrale bestandsaufnahme erfordern würde und keine sakralisierung der InFü die jeden Kritiker aus der Praxis als gefährlichen abweichler denunziert

  13. @califax – 22:11

    Guter Punkt und „früher“ auch wesentlicher Bestandteil der Führerausbildung im Heer.

    Als ich meine AGA als OA in einem PzBtl anfing, waren wir in der Kompanie nur ein Zug OA (liebevoll auch der Mondschein-Zug genannt, da es schon mal später wurde), zusammen mit den „regulären“ zwei/drei anderen Teileinheiten bestehend aus GWDL. Diese Zeit und die nachfolgenden Verwendungen als Gruppen- und später stellv. Zugführer, in Verbindung mit den stetigen Belastungen, waren tatsächlich eine Triebfeder für das Verständnis von InFü _BEVOR_ ich überhaupt die ersten Sterne bekam.

    Heute wächst man nur kurz unter „seinesgleichen“ auf, bevor man auf die Truppe losgelassen wird (Uffz) oder zum Studium geht (Offz). Wie soll man da in der Verantwortung als mil. Führer jemandem etwas vorleben, dass man selbst nicht kennt?

  14. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitsichen Entwicklungen wäre es angebracht, sich auf den ursprünglichen Gedanken der Inneren Führung zu besinnen: Die Erziehung des freien Staatsbürgers zum einsatzbereiten und zur Verteidigung seiner Wertegemeinschaft fähigen Soldaten. Aber von diesem Erziehungsideal hat sich die stolze Streitmacht in den letzten Jahrzehnten stetig abgewandt. Die Infü-Anhänger verkürzten sie auf ein Qualitätsmerkmal zum Schutz vor Schikane. Und diejenigen, die gerne den kernigen Troupier heraushängen ließen, verdammten sie als Verweichlichung und Hindernis auf dem Weg zur sandhurstkadettenartig geführten Profi-Armee. Schade, daß es so weit gekommen ist. Mal schauen, ob der neu besetzte Beirat eine Wiederentdeckung voranbringen kann. Und ob die vielen ausgeschiedenen hochkarätigen Funktionsträger noch Gehör finden oder – wie leider oft – als „Angehörige des Lodenmantelgeschwaders“ abgestempelt und nicht für voll genommen werden.

  15. @ wacaffe | 12. Mai 2014 – 23:47

    D’accord! Wir haben uns den „Spaß“ Jahre nach RD EUFOR Kongo mal gemacht und aus dem Blauen heraus nach der Meinung der InFü aus Dozentensicht zum Thema Kindersoldaten gefragt. Da kam nicht viel, eher noch viel weniger. Aber der Herr fand es nicht gut, dass wir (Portepees und Offiziere) einhellig der Meinung waren, dass jeder, der eine Waffe auf uns bzw. Kameraden richtet, unabhängig des Alters, sofort aus dem Spiel genommen wird und zwar endgültig.
    Ich zitiere da gerne die älteren OFw/HptFw aus meiner AGA: „Besser seine Mutter heult als meine!“ bzw. „Wer schneller schießt und besser trifft, gewinnt den Feuerkampf!“. Abgedroschen, aber dennoch Teil meines Mindsets in AFG bzw. letzteres warum wir gerade davor voll aufgerödelt im Büro mit dem G36 Trockentraining durchgeführt habe.
    Im Büro übrigens deshalb, weil div. A15 aufwärts es unerhört fanden, dass die jüngeren Soldaten auf der Wiese vor dem Block Waffentraining durchgeführt haben, es war ja schließlich kein Ausbildungstag und Waffen scheinen irgendwie doch bäh.

    Im Endeffekt würde ich für mich behaupten, dass meine Prägung mehr durch Gespräche mit Einsatzrückkehrern aus AFG, ab ca. 2005, erfolgte, denn durch abstrakte Vorträge über InFü, da hat mir auch das Buch über InFü des Walhalla-Verlages nicht wirklich geholfen.

    ####

    Eine allg. Anmerkung zum Spiegelbild der Gesellschaft:
    Seit Jahrzehnten nicht! Sobald ich eine Art Auswahlverfahren vorschalte, kann ich dieses Ziel, des Spiegelbildes, nicht mehr erreichen. Die Verweigerung und Ableistung von Ersatzdienst (Wehrpflichtige) war doch schon ewig sehr einfach und kein großer Aufwand mehr.

  16. @ Someone – bzgl. Waffeneinsatz gegen Kindersoldaten.

    Da fällt mir gerade ein, dass die Amerikaner hier eine eher technokratische Herangehensweise pflegen:
    1. Hat es eine Waffe? -> Ja
    2. Bedroht es mich? -> ja
    –> Es wird ausgeschaltet
    Dieses Vorgehen kann man/muss man aus ethischer Sicht kritisieren. Jedoch stellt diese Sicht der Dinge vielleicht in einer Situation militärischer Sachzwänge die einzige Möglichkeit dar, überhaupt funktionieren zu können. Auf der anderen Seite haben die Amerikaner dann wieder große Probleme mit Soldaten die ihr Gegenüber überhaupt nicht mehr als Mensch sehen können, während wir in einer Situation die militärische Sachzwänge erfordert, eher handlungsunfähig sind.
    Diese Überlegung führt zu der Frage: Ist militärisches Handwerk auf taktischer Ebene überhaupt ethisch zu rechtfertigen?

    P.s Mich würde die Meinung von Kommandosoldaten interessieren, da diese trainiert wurden eine „Zieldiskriminierung“ in einem Bruchteil einer Sekunde vorzunehmen. Was ist das Ziel in den Augen eines Kommandosoldaten? Ein Mensch oder eben ein Ziel welches spezifische eskalationskriterien aufweist?

  17. @ Bang50 | 13. Mai 2014 – 13:58

    Diese Sicht habe ich mir für mich auch überlegt, aberr Gottseidank nie in der Realität ausprobieren müssen.
    Vermutlich liegt die Wahrheit zwischen beiden Extremen, aber wenn ich dadurch sterbe, bringt mir die ethische Überlegenheit auch nichts mehr.

    Das mit den Kommandos wäre wirklich interessant. Kann mir gerade aber auch nur vorstellen, dass der Trigger hier auf Gefährdung gelegt wird und nicht auf Größe.

  18. Tja, fragen wir ‚mal den POTUS, was er beim Abzeichnen der Targetingliste so denkt … „Aber das sind doch (auch) Menschen!“ …

  19. @ bang & someone

    Die.antwort auf die Kindersoldatenfrage ist einfacher als einem Die pseudointellektualisierung die hier.oft betrieben wird suggeriert.

    Eine AK auf zwei Beinen ist eine existenzielle gefahr für mich,meine Kameraden und den Auftrag unabhängig davon ob ihr träger 12 oder 32 Ist.

    Konsequenz muss folglich “Auf erkanntes ziel feuetlr frei“ lauten.

    Tapferkeit bedeutet manchmal eben auch härte gegen sich selbst.

    Nach einem Entsprechenden gefecht sollte die reaktion auch nicht vezweifelte introspektive sondern zielgerichtete Agression gegen die Kommandeure und hintermänner des Feindes sein

    Die sind nämlich für das Symptom das ich neutralisieren muss letztlich verantwortlich.

    Diese Konsequenz muss gerade der Politik klar sein wenn sie Einsätze in Regionen mit diesem Phänomen beschließt

  20. @ wacaffe – Wie die taktischen Sachzwänge aussehen, ist mir durchaus klar. Es geht hier aber um genau diese intellektuelle Auseinandersetzung mit der Frage, ob InFü als BW Ethik überhaupt mit den militärischen Sachzwängen vereinbar ist. Die Frage: „Feuer frei auf Kindersoldaten?“ – eignet deshalb für diese Auseinandersetzung, da sie die InFü Ethik auf den Prüfstand stellt.

    Oder anders formuliert: Wenn die BW Soldaten beibringt durch bestimmte Kriterien getriggert zu werden, wie kann die BW gleichzeitig InFü propagieren – wenn diese ggf. im Widerspruch dazu steht?

  21. @ bang
    Völlig richtig, für much persönlich ist die infü Mittlerweile ungefähr das was der Real Existierende Sozialismus in seinem Spätstadium war.

    Eine Nachweislich gescheiterte Ideologie die sich weigert sich den Realen Bedingungen ihrer Umwelt zu stellen.

    Es gibt durchaus viele Positive Aspekte in der Infü. Diese Haben im Laufe der Zeit aber stetigvan Bedeutung verloren.

    Ein clean slate ansatz wäre m.e. nach vielversprechender als eine reform des Bestehenden.

  22. @ wacaffe | 13. Mai 2014 – 18:00

    Der Vergleich mit dem Sozialismus gefällt mir; wenn Sie erlauben, würde ich den klauen.

    @ wacaffe & Bang50

    Die Problematik InFü/Kindersoldaten ist gar nicht so aus der Luft gegriffen. Sofern ich mich korrekt erinnere, waren die ersten Taschenkarten bzw. deutschen Caveats an das UZwGBw angelehnt und das verbietet in Paragraph 16 (3) den Schusswaffengebrauch gegen Personen, die sich dem äußeren Anschein nach im Kindesalter befinden.

  23. @ someone

    Na das hätte dann ja heiter werden können.

    Eilmeldung!!

    “Elfjähriger vernichtet deutsche Kompanie im Kongo“
    Ein überlebender Berichtet “ leider hat der Gegner die vorschrifstsmäßige handknochenanalyse zwecks altersbestimmung mit feuerstößen quittiert.“
    Die bundesministerin zeigte sich empört und forderte Alle seiten zur deeskalation auf…..

    Und das obwohl es bei uk und fr Doch afrika erfahrungen en masse gibt. Wer nicht lernen will dem ist natürlich nicht zu helfen.

  24. @wacaffe

    Das hat nichts mit nicht lernen wollen zu tun. So traurig es ist, das ist genau das Symptom das schon mehrfach angesprochen wurde:
    Sollte es zu einem Zwischenfall kommen, dann war es doch anders befohlen! Klassisches Abschichten auf die nachgeordnete Ebene… Nicht Führen sichert, dass man nichts verlieren kann! Das Problem macht die InFü so zahnlos wie es eben nur geht.

  25. @ Drd
    Stimmt natürlich .das meinte ich oben mit der Letztverantwortlichkeit der Politisch,militärischen Führung für die Bedingungen in befohlenen Einsätzen.

    “The buck stops with me“ war bob gates’s credo

    Bei uns ist Mittlerweile eher der Spruch mit den Exkrementen und der Schwerkraft einschlägig

  26. Da wäre dann rechtlich zu klären gewesen, was schwerer wiegt: Die dienstliche Einschränkung der Notwehr/Nothilfe oder Notwehr/Nothilfe.
    Der Schutz von gewissen Personenkreisen bzw. Eigenschutz steht selbst auf den TK ja vor den Einsatzmitteln und ihren Einschränkungen.

    Bis zu einem gewissen Punkt lassen sich Exkremente auch wieder nach oben werfen und damit treffen bzw. man kann sie signieren lassen, für den Fall der Fälle. (Anm. bevor es Mecker gibt: Metaphorisch!)

  27. So, und nun?

    Welche Tipps kann man dem „Beirat Innere Führung“ nun für eine realistischere Ausrichtung der BW Ethik geben?

    Das ist jetzt nämlich der Punkt, der meine Fähigkeiten bei weitem übersteigt.
    Tatsächliche Lösungsvorschläge können an dieser Stelle wahrscheinlich nur noch promovierte (Rechts)philosophen, Kriegstheoretiker, einsatzerfahrene Soldaten etc.. liefern. Leute die sicherlich innerhalb der BW zu finden sind und die den Beirat fachlich unterstützen könnten.

    –> Der Ball liegt im Feld der Truppe, will die Truppe etwas daraus machen?

  28. @Bang50
    Umfassend kann man das Thema wahrscheinlich auch als Profi auf einschlägigem Gebiet nicht greifen.
    Ich persönlich sehe keine Alternative Wertegrundlage als unser Grundgesetz mit der Menschenrechts-/Völkerrechtsbasis. Ist nicht einfach, daraus griffiges Material zu schnitzen. Aber kleine Schritte gehen sicher, fangen wir einfach mal mit dem so unbeliebten Slogan an…

    Wir.Dienen.Deutschland.

    Wir, das bedeutet:
    – wir stehen ein für unsere Kameraden.
    (Soldatentugenden)
    – wir tragen die Verantwortung für eigene Entscheidungen und die unserer Untergebenen
    (Individuen im Rechtsstaat, verantwortliche Anführer)
    – wir verstehen uns als Teil der Bundeswehr
    (Dienstverhältnis)

    Dienen, das bedeutet:
    – wir stellen unsere Kraft und Fähigkeiten und unser Leben der Gemeinschaft zur Verfügung
    (Soldatentugenden, Dienstverhältnis)
    – wir streben nach dem Erfolg in der Aufgabe und nicht nur nach dem eigenen Vorankommen
    (Soldatentugenden)
    – wir sind Teil staatlicher Machtausübung mit allen Konsequenzen
    (Rechtsstaat,Dienstverhältnis)

    Deutschland, das bedeutet:
    – das deutsche Grundgesetz und die demokratische Grundordnung unseres Landes sind oberste Leitlinie des Handelns
    (Rechtsstaat)
    – Unsere Entscheidungen sind Entscheidungen in Fortsetzung deutscher Politik und erfordern daher deren klaren Auftrag
    (Dienstverhältnis in voller verfassungsmäßiger Bedeutung)
    – wir sind deutsche Bürger, die von der demokratischen Entscheidung deutscher Bürger beauftragt wurden die Interessen deutscher Bürger durchzusetzen
    (Rechtsstaat, Parlamentsarmee)

    Ein kläglicher Einstieg, aber vielleicht haben ja einige Lust mitzumachen ;) Jeder dieser Punkte hat so viele Implikationen, Forderungen und Voraussetzungen. Da kann man sicher eine Menge zusammentragen.

  29. @ Bang50 | 14. Mai 2014 – 15:46

    Der Ball mag im Feld der Truppe liegen, aber durch die Berufungen ist klar, dass da ein großer Zaum drumherum gezogen wurde, an dem ein Schild mit der Aufschrift „Betreten verboten! Der Dienstherr haftet für relevante Vorschläge!“ hängt.

    @ drd | 14. Mai 2014 – 16:27

    Von wegen kläglich! Anderswo gäbe es da ‚+1‘ oder ‚Like‘.

    Meine Ideensammlung dazu:

    Wir
    – alle Soldaten der Bundeswehr, Aktive, Reservisten, Veteranen
    — stehen füreinander ein
    — gehen mit gutem Beispiel voran
    — werden durch unser Auftreten Vorbild sein
    — werden jedes Risiko eingehen, um anderen zu helfen, unseren Auftrag zu erfüllen

    Dienen
    – stellen unsere eigenen Interessen zum Wohle der Gemeinschaft zurück

    Deutschland
    – legitimiert durch alle deutschen Bürger

  30. @drd

    Das klingt schon mal viel besser als die Bisherige „Lesart“ und Interpretation der Inneren Führung und dem „haltlosen Zeug“ der mir in der Ausbildung vermittelt wurde.

    Und damit könnte man auch super mit werben… also auch mal mit Ansprüchen und nicht Familie und Beruf etc…
    Beispielsweise wie diese
    https://www.youtube.com/watch?v=Tlou8Vdtx3Y
    https://www.youtube.com/watch?v=f1C2MsuIWV0
    und mit der Begründung, warum junge Menschen heute in einer Armee in einem demokratischen Staat dienen sollten und was dies für sie und das Gemeinwesen bedeutet.

  31. Dieser Beirat – so hat er sich auch präsentiert – hat für mich etwas totenkultiges an sich.
    Im Zeitalter von corporate identity und der von TdM begonnenen und von UvdL fortgesetzten
    „KiTa-Konzern BW“ Kampagne wird die BW so langsam auf das image eines nationalen Betriebs-/Werkschutzes getrimmt, der auch mal bei anderen Firmen/Konzernen aushelfen darf ;-)….aber bitte nur unterstützend !
    Dieser Beirat sollte einen Grabstein für den Sitzungssal in Auftrag geben: Hier ruht die Innere Führung

  32. eigentlich wäre es ja auch aufgabe der militärischen Führung und sofern die versagt des offizierscorps insgesamt auf diese misstände hinzuweisen und Lösungen zu erarbeiten.

    das AG stattdessen scheinbar der einzige Ort für solche debatten ist (wer kennt andere?) sprich zwar für T.W. aber mehr noch gegen das Führungsestablishment.

  33. @ drd – Leider konnte ich nicht früher antworten. Ich schreibe einfach mal dazu was mir bei den Punkten in den Sinn kommt.

    Wir, das bedeutet:
    – wir stehen ein für unsere Kameraden.
    (Soldatentugenden)
    • Betonung des gemeinschaftlichen Charakters der BW zur Erreichung von Zielen.
    • Aus Richtung politisch korrekter Berufskritiker kaum zu beanstanden
    • Interessant als Herausstellungsmerkmal für die Werbung: „Die BW ist eine Gemeinschaft/Familie die nicht wie die Industrie nur aus Ellenbogen und Gewinnoptimierung besteht“  Wer Gemeinschaft anstatt Konkurrenzdenken will, kommt zu uns = Die dringend notwendige Produktdifferenzierung auf dem Arbeitsmarkt
    • Erinnerung der Soldaten an die Tatsache, dass eine Armee nur als Kollektiv funktioniert.

    – wir tragen die Verantwortung für eigene Entscheidungen und die unserer Untergebenen
    (Individuen im Rechtsstaat, verantwortliche Anführer)
    • Genau der richtige Umgang mit der unteilbaren Verantwortung
    • Konsistent mit Blick auf die deutsche Rechtsphilosophie, die sehr individualistisch geprägt ist und die Verantwortung für Handlungen beim Individuum sieht – gleichzeitig die Betonung der Verantwortung für die Untergebenen.

    – wir verstehen uns als Teil der Bundeswehr
    (Dienstverhältnis)

    Dienen, das bedeutet:
    – wir stellen unsere Kraft und Fähigkeiten und unser Leben der Gemeinschaft zur Verfügung
    (Soldatentugenden, Dienstverhältnis)
    • Idee: Wir stellen unter Einsatz unseres Lebens, unsere Kraft und unsere Fähigkeiten der Gesellschaft zur Verfügung
    • Ich betone hier den Einsatz des Lebens als Hinweis, dass es etwas zu verlieren gibt. Wenn das Leben wie ein Geschenk angeboten wird, könnte die Gesellschaft auf die Idee kommen, dass es Aufgabe der Soldaten wäre für die Gesellschaft zu sterben. Die amerikanischen Soldaten sagen dazu: Es ist nicht deine Aufgabe für dein Land zu sterben, es ist deine Aufgabe dafür zu sorgen, dass dein Gegner für dein Land stirbt.

    – wir streben nach dem Erfolg in der Aufgabe und nicht nur nach dem eigenen Vorankommen
    (Soldatentugenden)
    • Nochmal konkreter als Punkt 1 – dass es nochmal so deutlich formuliert wird, gefällt mir sehr gut.
    – wir sind Teil staatlicher Machtausübung mit allen Konsequenzen
    (Rechtsstaat, Dienstverhältnis)
    • Eigentlich eine Selbstverständlichkeit und originäre Aufgabe jeder Armee. Hier höre ich jedoch bereits die Alarmglocken in den eher pazifistisch motivierten Kreisen schrillen. Das „mit allen Konsequenzen“ klingt ziemlich brutal und bedrohlich. Vielleicht etwas feiner formulieren bzw. erklären was damit tatsächlich gemeint ist.
    Deutschland, das bedeutet:
    – das deutsche Grundgesetz und die demokratische Grundordnung unseres Landes sind oberste Leitlinie des Handelns
    (Rechtsstaat)
    • Hmm schwierig, das Grundrecht ist ja eher nach innen gerichtet und kann also nicht Leitlinie für Soldaten sein, die sich ja gegen einen äußeren Feind richten, der diese Grundordnung ggf. bedroht. Hier wäre das Gelöbnis vielleicht etwas präziser, da es auffordert, das Recht und die Freiheit zu verteidigen.

    – Unsere Entscheidungen sind Entscheidungen in Fortsetzung deutscher Politik und erfordern daher deren klaren Auftrag (Dienstverhältnis in voller verfassungsmäßiger Bedeutung)
    • Das Gesicht der Politiker möchte ich sehen, wenn die BW fordert endlich klare Aufträge zu bekommen :-) – leider ist eine solcher Satz in der BW Ethik dringend notwendig, damit sich die Soldaten bei schwammigen Auftragslagen auf diesen Punkt beziehen können.

    – wir sind deutsche Bürger, die von der demokratischen Entscheidung deutscher Bürger beauftragt wurden die Interessen deutscher Bürger durchzusetzen
    (Rechtsstaat, Parlamentsarmee)
    • Sehr schöner Satz und in seiner juristischen Bedeutung absolut korrekt, da durch die deutsche Staatsbürgerschaft erst die bürgerlichen Rechte und Pflichten entstehen. Bestimmte Kreise werden sich an der Häufung des Wortes „deutsche“ stören und der BW Deutschtümelei bzw. Ausländerfeindlichkeit vorwerfen.

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