Was die U.S. Marines so vorhaben

Marines_30cot2013

Die Geschichte, die der Kollege Dan Lamothe von Foreign Policy ausgegraben hat, ist leider hinter einer Paywall verborgen. Die Powerpoint-Präsentation, die er von der Expeditionary Warfare Conference der U.S. Marines am 30. Oktober irgendwo besorgt hat, steht dagegen offen zugänglich im Netz (daraus ist auch die obige Grafik).

Vielleicht für die Kenner ganz interessant, was die Marines so für die nächste Zeit als wichtigste Herausforderungen ansehen. Wenn auch nicht so ganz überraschend angesichts der ohnehin großen Bedeutung der Seewege für den internationalen Handel und die Urbanisierung der Weltbevölkerung in küstennahen Städten: At the Geo-Strategic level, it’s all about the littorals.

Übrigens spielt dabei auch etwas eine Rolle, was in den deutschen Betrachtungen zur Bedeutung der See meistens nicht erwähnt wird, obwohl es auf der Hand liegt: 95% of international communications travels via underwater cables.

18 Kommentare zu „Was die U.S. Marines so vorhaben“

  • Voodoo   |   05. November 2013 - 23:24

    Das mit den Unterwasserkabeln haben wir in zwei Weltkriegen auch nicht hinbekommen, wie sollte es also jetzt im tiefsten Frieden klappen? ;-)
    Wobei das ohnehin damals (und heute auch?) ein Kampf gegen Windmühlen war, da diese Kabel fest in britischer Hand waren.
    Aber: Die Geschichte der Telegrafie ist wirklich spannend und sie wird bis heute, wenn auch in veränderter Form, weitergeschrieben.

  • cosmo   |   05. November 2013 - 23:39

    D’accord! Let soldiers rule the world! (und jetzt höre ich schon den Aufschrei….!)

    By the Way: wann waren denn die Marines in den letzten Jahrzehnten erfolgreich? – ausser Grenada (Urgent Fury 25-10-1983), da haben sie wohl durch schiere Masse den ‚Feind‘ erdrückt…!

    Und aktuell, wovon träumt man?: Eine Landung an der Küste bei Tartus in Syrien, vorbei an den Wracks und dann die Datschen-Siedlung der Baaht-Partei erobern (genau da, wo ich selbst einmal einkassiert wurde!)

    Also, jetzt mal Ironie-Modus aus: Die US Marines sind für mich bestimmt nicht das Maß aller Dinge in Bezug auf geopolitisch/strategische Entwicklungen….

  • -MK20-   |   05. November 2013 - 23:50

    Einfach herrlich, wie die „Arc of Instability“ mal eben 1/3 der Welt einschließt. Freude kommt auf.

  • cosmo   |   05. November 2013 - 23:53

    @ -MK20- | 05. November 2013 – 23:50

    “ From the Halls of Montezuma to the shores of Tripoli
    We fight our country’s battles in the air, on land, and sea“

    …ohne Worte…

  • califax   |   06. November 2013 - 1:28

    Da sie schlicht nicht vorhersehen können, wo sie von den zukünftigen Präsidenten hingeschickt werden könnten…

  • Wayres   |   06. November 2013 - 5:57

    Die Marines stellen sich natürlich sehr gut als perfekte Handlungsoption dar und haben zudem auf ihren guten Ruf in den USA bauen.

    Ansonsten sind die Infos auf der ersten Folie zwar bekannt, können aber gerade auch aus dem Blickwinkel der DEU Marine gar nicht oft genug wiederholt werden.

  • Gaius Bruxellus   |   06. November 2013 - 6:50

    Da musste ich automatisch an dies hier denken….
    http://www.youtube.com/watch?v=93n-EmGknEU

  • Memoria   |   06. November 2013 - 8:16

    Sieht natürlich auf der Weltkarte imposant aus – man sollte jedoch Bedenken, dass eine SPMAGTF im Kern eine Infanteriekompanie ist, die ggf. mit OV-22 zum Schutz von Botschaften oder für Evakuierungen eingesetzt werden soll.
    Eine Reaktion auf Benghazi und der derzeit bedeutendste Folgeauftrag des USMC für die post-OEF/ISAF-Zeit.
    Implizite Botschaft der Präsentation ist ja auch:
    Wir sind weiterhin wichtig! (Gebt uns weiterhin genug Geld).

    Man sollte sich übrigens mal eine SPMAGTF-CR bzgl. Auftrag, Kräfte, Mittel (www.wikipedia.org/wiki/Special_Purpose_Marine_Air-Ground_Task_Force_for_Crisis_Response) mit einer EUBG vergleichen.

    Spätestens dann sollte auffallen, dass EUBG nicht funktionieren kann.

  • KeLaBe   |   06. November 2013 - 8:40

    Es fällt verdammt schwer, aus der Graphik wirklich schlau zu werden. (Beispiel: Der aktuelle Interessenbereich.) Da waren echte Künstler mit einem tiefgreifenden globalen Verständnis am Werk. Insgesamt soll das Gemälde wohl vor allem viel Eindruck machen, frei nach dem Motto: Die Welt unter fester Kontrolle der Marines. Na, dann kann ja nichts mehr passieren. Und wir können uns beruhigt wieder wichtigeren Megathemen widmen, z.B. Maut für Ausländer.

  • NMWC   |   06. November 2013 - 8:41

    @Cosmo
    Wer ist denn für Sie das Maß aller Dinge für geopolitische und strategische Entwicklungen?
    Bei „Urgent Fury“ hat aber „ledgilich“ die 22nd Marine Expeditionary Unit teilgenommen. Der Rest war Army, Air Force und Navy (Seal Team 4 und 6).
    Und dort wurde das USMC tatsächlich so eingesetzt, wofür sie in ihren Mission Statetements da sind. Ich bringe jetzt mal eine Zusammenstellung, die ich woanders vor kurzem mit US Kameraden diskutiert hatte:
    „The Marine Corps has been America’s expeditionary force in readiness since 1775. We are forward deployed to respond swiftly and aggressively in times of crisis. We are soldiers of the sea, providing forces and detachments to naval ships and shore operations. We are global leaders, developing expeditionary doctrine and innovations that set the example, and leading other countries‘ forces and agencies in multinational military operations. These unique capabilities make us „First to Fight,“ and our nation’s first line of defense.“
    Keyword: Expeditionary
    Keywords: forward deployed
    Keywords: first line of defence

    Extract from Headquarter USMC
    „[…]The United States Marine Corps (USMC) is a branch of the U.S. military responsible for providing power projection from the sea, utilizing the mobility of the U.S. Navy to rapidly deliver combined-arms task forces to global crises. Alongside the U.S. Navy, the Marine Corps operates under the United States Department of the Navy.[…]“

    Keywords: power projection from the Sea
    Keywords: utilizing the mobility of the U.S. Navy

    In diesem Selbstverständnis ist auch die obige Präsentation zu sehen. Ich sehe hier wieder eine Fokussierung auf die Aufgabe des USMC. Nicht das wofür sie eigentlich seit Vietnam immer gerne missbraucht worden sind. Welches eine Folge der für ihre Mission vorzuhaltenden Fähigkeiten ist.
    Ganz anders da bspw. die Mission Statements US Army:

    Army
    Extract from 2-25 Army Mission
    „[…]Army forces are to be organized, trained, and equipped primarily for prompt and sustained combat incident to operations on land. The Army is responsible for preparing the land forces necessary to effectively prosecute war except as otherwise assigned. It is also responsible, in accordance with integrated joint mobilization plans, for its expansion to meet the needs of war. […]“

    Keywords: sustained combat
    Keywords: operations on land
    Keywords: preparing land forces
    Keywords: the needs of war

    Extract from 2-26 Army Mission
    „[…]Specifically, the Army mission is to provide to combatant commanders the forces and capabilities necessary to execute the National Security, National Defense, and National Military Strategies. Army forces provide the capability-by threat, force, or occupation-to promptly gain, sustain, and exploit comprehensive control over land, resources, and people. This landpower capability compliments the other Services‘ capabilities. Furthermore, the Army is charged to provide logistic and other executive agent functions to enable the other Services to accomplish their missions. The Army is organized to accomplish this mission. […]“

    Keywords: comprehensive control over land

    Key Sentence:
    „Furthermore, the Army is charged to provide logistic and other executive agent functions to enable the other Services to accomplish their missions.“

    @Memoria
    Richtig, es ist auch eine Form der Lobbyarbeit. Und gemessen an den Mission Statements und den Fähigkeiten sogar berechtigt. Die Diskussion bezüglich Zusammenführung keimt ja in den USA immer wieder mal auf. Auch in diesem Zusammenhang sollte diese Präsentation gesehen werden. Deswegen dachte ich, es wäre für die Diskussion ganz förderlich die Extrakte mal zu setzen. Vielleicht entwickelt sich da etwas draus als das blosse „Marine Bashing“ der Beiträge 2-4

  • -MK20-   |   06. November 2013 - 9:08

    Wo Sie in meinem „Arc of Instability“-Kommentar ein Marine-Bashing sehen würde mich brennend interessieren..

  • NMWC   |   06. November 2013 - 9:35

    @-MK20-
    „Einfach herrlich, wie die “Arc of Instability” mal eben 1/3 der Welt einschließt. Freude kommt auf.“
    Vielleicht nicht nur Marine-Bashing, aber irgendwas wollen Sie mit „Freude kommt auf“ in Zusammenhang mit dem „Arc of Instability“ doch aussagen, oder?

  • Alex   |   06. November 2013 - 9:45

    @KeLaBe & cosmo
    Die Erkenntnisse auf der Tafel sind wirklich nicht neu und erschließen sich eigentlich aus den Tagesnachrichten. Was allerdings auffällt, ist dass die overlays (choke points, arc of instability, current basing support usw) allesamt verschoben sind.

    Arc of instability sollte bspw. in Südamerika Peru, Bolivien, Paraguay und Uruguay einschließen und sich nicht in Zentralbrasilien ausbreiten. Die mit Sternen gekennzeichneten Basen sind ebenfalls (nach Nord) verschoben. So kann ich mir bei bestem Willen keine Unterstützung am Südufer des Kaspischen Meers vorstellen.

    Verschiebt man die Grafiken vor dem geistigen Auge mit etwas Verstand hin und her ergibt diese Tafel gar nicht mal so wenig sinn. Die Marines operieren nun mal international. Sie machen nicht die Pollitik sondern werten nur die Lage für sich aus und bereiten sich auf mögliche Einsätze im Rahmen ihres Auftrags vor.

    Normal, oder?

  • KeLaBe   |   06. November 2013 - 10:22

    @ Alex

    Mein Kommentar war (in Teilen) nicht ganz ernst gemeint. Obwohl: Falls die globalen Overlays tatsächlich einfach nur mal so verschoben sind, gibt auch dies zu denken. Oder sollte das ein bewusstes Tarnen und Täuschen sein? Ganz so blöd sind wir aber auch nicht.

  • Gramm   |   06. November 2013 - 10:38

    @KeLaBe

    Es scheint wirklich so dass Alex recht hat. Ich würde eher einen Formatierungs- oder Darstellungsfehler als Ursache vermuten als gezieltes Tarnen und Täuschen. Sowas passiert eben überall.

  • -MK20-   |   06. November 2013 - 17:21

    @NMWC
    „Vielleicht nicht nur Marine-Bashing, aber irgendwas wollen Sie mit “Freude kommt auf” in Zusammenhang mit dem “Arc of Instability” doch aussagen, oder?“

    Oha. Starker Start nach Ihrem gestrigen zurück auf Los/Neutral. „Nicht nur“ impliziert also, dass sich mein „Bashing“ auch noch auf andere Teilstreitkräfte auswirkt? Kann man das so sagen? Ehrlich: Mir ist es schnurz-piepe, wer für diese Folien verantwortlich ist. USA, USAF, USN, USMC, USCG, FBI, CIA, NSA, DEA, whatever.

    Ihnen wird unschwer auffallen, dass laut diesen Folien ein sehr großer Teil der Weltfläche als instabil gilt bzw. angesehen wird. Gerade die oben gezeigte „Future Force Posture“-Folie hat aber einen faulen Beigeschmack, da die Arc of Instability mehr einem großflächigen Kaffeefleck ähnelt, insbesondere wenn man die anderen Folien zum Vergleich herzieht.

    Die orangenen Choke Points wechseln gerne ihre Positionen; die Lage der Favoriten-Sternchen (Alliierte, Koalitionen, Basing) lässt teils sehr zu wünschen übrig; Piraterie herrscht in Süd-Afghanistan als auch zwischen Nepal und Bhtuan, aber scheinbar nicht im Golf von Guinea, und wird vor der Ostküste Südamerikas wohl stillschweigend geduldet; Teile des Mittelatlantiks sind ebenso instabil wie Mittelamerika (doch nicht etwa Kuba?), wo jedoch bewusst das vom Krieg gegen die Kartelle geplagte Mexiko ausgeklammert wird, europäischerseits allerdings Korsika, Italien und Griechenland dazugezählt werden; in Afrika wurde die Linie scheinbar willkürlich gezogen und Staaten wie Angola ausgeklammert, die ein paar Seiten zuvor noch zu den Problemstaaten gezählt wurden.

    Alles in Allem haben wir dann erstmal die Katastrophe in der Afghanisch-Pakistanischen Region; einen aufkeimenden multinationalen Konflikt samt dazugehörigem Wettrüsten erstmal in der Südchinesischen See und weiterhin zwischen China, den Koreas und Japan; das Pulverfass Mittlerer Osten (immer für eine Überraschung gut, wie man sieht), und Nordafrika (insb. Lybien und Mali); Afrika ist stellenweise weiterhin fragil, ebenso wie Teile des Balkans; Teile von Mexiko sind gefährlich für Leib und Leben; Nordkorea/Südkorea ist ein Dauerthema, gleichwohl der Iran; plus diverse Terroraktivitäten, die um den Globus verstreut stattfinden.

    Nur Nordamerika, Europa, Australien und die meisten Seewege werden von der Instabilität verschont. Zumindest auf dem Papier, bzw. auf der Folie.

    Ja, es kommt Freude auf. Insbesondere wenn die potentiellen Konflikte wirklich hochgehen sollten, oder manch ein Politiker abenteuerlich reagiert. Was dann? Wer reagiert wie, insbesondere mit Blick auf ein mögliches Eingreifen der USA. Wie würden sich manche dieser Konflikte auf uns (Deutschland: Politik, Gesellschaft, Militär) und unsere nationalen Interessen auswirken? Wie auf die EU? Wie auf die NATO? Wie auf den globalen Finanz- und Wirtschaftsmarkt?

    Die Folien sprechen es sogar an, zeigen es aber nicht richtig: die Wichtigkeit der Seewege. Wegen der Piraterie um Somalia macht man ein riesiges Fass auf; zugegeben: es kostet uns jährlich Milliarden, die man lieber für etwas anderes ausgeben möchte. „95% of the world’s commerce moves by sea“, „49% of the world’s oil travels through 7 major sea chokepoints“. Das muss man sich mal versuchen vorzustellen, was für Tragweiten gewisse Konflikte auf diese simplen Zahlenwerte haben können.

    Zeitgleich hört man allerdings hier, da und dort: Europa muss mehr Verantwortung in Krisenregionen übernehmen. Bitte? Europa rüstet seit Ende des Kalten Kriegs ab, leidet seit 10 Jahren am gefürchteten afghanischen Nasenbluten und steuert am Ende vielleicht krampfhaft auf das Allheilmittel „expeditionary capable“ zu. Eines ist nämlich sicher: die „Sources of Stress“ werden sich nicht bis Dienstschluss aufgelöst haben. Wenn wir Pech haben ist es eine ganz neue Form der Dominotheorie, die man einbeinig angehen muss (d.h. man darf auf keinen Fall unsere Heimatfront-Probleme außer Acht lassen).

    Damit nun aber das Marine-Bashing nicht zu kurz kommt: „Viel Glück euch Ledernacken!“ Die Türeintreter haben schon ihre ganz eigenen Defizite, die ausgeglichen werden müssen. Die Mannstärke soll reduziert werden, EFV ist tot und begraben, der MPC steht noch ganz weit vorne vom Programmleben, sollte sich die F-35B noch weiter verzögern gibt es möglicherweise noch Probleme mit dem Harrier, und nicht zu vergessen dieses ewige Rumgemeuchel mit den JLTVs. Zudem werden CH-53K und V-22 genug vom Budget abzweigen, mal sehen was dann noch für die einfachen Fußsoldaten übrig bleibt. USMC-übergreifend reihen sich diese Probleme an den ganz eigenen der USAF und USA an. Wäre außerdem doof, wenn es zwischenzeitlich wieder zu Problemen innerhalb der Regierung kommt, weil man Parteienkriege auf dem Rücken des Landes ausfechten muss. Bei Betrachtung der Folien kommt mir folgender Gedanke: halsen sich da Amerikaner damit nicht schon wieder die Stelle des „World Policeman“ (US-Interessen nicht vergessen) auf? Kann sowas gut gehen?

    Freude kommt auf! Wird der Zusammenhang nun klar?

  • NMWC   |   06. November 2013 - 19:32

    Seufz…
    @-MK20-
    Zunächst einmal war das „zurück auf Los/Neutral“ das dringend notwendige Begraben des Kriegsbeils zwischen dem Amtmann und mir. Denn wir sind da etwas zu weit gegangen, was kein Dauerzustand sein kann. Das Sie sich jetzt so von mir angegangen fühlen, verstehe ich nicht. Denn auch in meiner zweiten Frage ging es wirklich um die Inhalte die Sie jetzt angebracht haben. Denn jetzt ist es wirklich klarer. Das war alles.
    Ich habe gestern auch zu meiner direkten Art etwas gesagt, oder?
    Ziehen Sie sich bitte nicht an einem kleinen Nebensatz in dem ganzen Kommentar hoch. Da stand nämlich viel mehr im gesamten Beitrag, was jetzt mit Ihrer Antwort gegenüber gestellt werden kann.

  • Cynic2   |   06. November 2013 - 19:35

    @ -MK20-

    Sie haben Recht, dass die Overlays schon arg verwürfelt sind, aber wenn man da die Anlegekante mal richtigstellt, sind die transportierten Inhalte doch sehr viel deutlicher, als man es hierzulande hört.

    Bei der Sache mit dem „World Policeman“ stehen die USA und das USMC als primäre Expeditionsstreitmacht natürlich in einem Dilemma. Sie haben nationale Interessen an jeder Ecke, sei es wirtschaftlich, politisch oder militärstrategisch und stehen auch erneut in klarer Rivalität mit anderen Mächten, denen Sie nicht das Feld überlassen wollen. Aber außer den USA gibt es keine Macht mehr, die den Job übernehmen will oder kann.
    Kann das gut gehen? Die Kräfte sind weiterhin vorhanden, denn die geplante Reduktion wird ohne die ständige Einsatzgestellung in AFG und Irak deutlich besser zu verkraften sein. Auch der technologische Vorsprung gegenüber allen anderen ist, selbst beim USMC noch klar vorhanden. Der Koordinierungsaufwand wird deutlich steigen, genügend Fähigkeiten zur rechten Zeit vor Ort zu haben, aber damit wären die USA noch in einer deutlich besseren Lage, als die Europäer. Wir werden es erleben.