Weil, „Krieg ist langweilig“

Auf den amerikanischen Kollegen David Axe schaue ich ja immer mit einer gewissen Mischung aus Bewunderung und Irritation. Nicht in erster Linie wegen seines Blog-Titels War is Boring (mit dem Untertitel We go to war so you don’t have to), sondern auch wegen seines Ansatzes als citizen journalist. (Ich habe da einen ganz anderen Ansatz – zum einen bin ich seit Jahrzehnten hautpberuflicher Journalist, zweitens ein paar Jahrzehnte älter als David und drittens nicht so wild drauf, jeden Kriegsschauplatz von innen zu sehen…)

Was der Kollege seit Jahren so treibt und vor allem wo er sich rumgetrieben hat, ist jetzt Thema des Films War Passenger mit ziemlich vielen Videoschnipseln von David selbst. Hier der Trailer dazu:

4 Gedanken zu „Weil, „Krieg ist langweilig“

  1. Liste der „besten“ und „schlechtesten“ Berufe in 2013:

    Platz 200 (schlechtester Platz): Zeitungsreporter
    Platz 198 (drittschlechtester): Soldat

    Was mag da in der David Axe Kombination der beiden Berufsbilder herauskommen?

  2. @ b:
    Im schlechteren Fall eine PTBS-Diagnose. Den allerschlechtesten Fall formuliere ich nicht – we all know about the high fatal risk.

    Im besten Fall ein gut dotierter Medienpreis und in Folge eine solide Karriere. Auf jeden Fall ist David Axe nur das Beste zu wünschen.

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