Da.ist.Musik.drin – Die Bundeswehr als Klingelton fürs Handy

Den Bundeswehr-Slogan Wir.Dienen.Deutschland gibt’s jetzt auch akustisch. Als Musikstück, als Audio-Signet, sogar

als Klingelton fürs Handy     
. Audio-Branding heißt so etwas; alles ausführlich hier erklärt und zum Anhören:

(Mehr Details dazu hier.)

42 Gedanken zu „Da.ist.Musik.drin – Die Bundeswehr als Klingelton fürs Handy

  1. Gefällt mir / +1. Weil typisch für die BW. Netter Einstieg, dann belanglos, dann immer das gleiche, ohne Höhepunkte, am Ende fragt man sich, ob man was verpasst hat.

    Klingelton ist, äh, bescheiden.

  2. Sehr gut!

    Wieder ein Qäntchen mehr Bundeswehr (in der Öffentlichkeit).

    All diese Dinge wie z.B. „Wir.Dienen.Deutschland.“ Bundeswehr in den neunen Medien (YouTube, Flickr, etc.) und nun eine eigene Erkennungsmeldodie hilft der Bundeswehr und damit deren Soldaten(Familien).

    Und dass es von „Etlichen“ jetzt erstmal wieder viel Kritik geben wird, was man hätte besser machen sollen u.s.w. ist natürliches Rauschen, das die neue Melodie herrlich überdeckt.

    Weiter so Bundeswehr!

  3. Ich hätte ja auf bewährtes zurückgegriffen und den Marsch des Yorck’schen Korps genommen. Da wären zudem keine Tantiemen für den Komponisten angefallen, weil Beethoven schon lange tot ist.

  4. Super Idee – mir gefällt es!

    Ich hoffe, dass das beim Militärmusikfest des DBwV gespielt wird. Mit Video-Untermalung auf TV-Würfeln kann ich mir das gut vorstellen.

  5. Ist hörbar. :)

    Wobei ich auch den alten Soundtrack nicht schlecht fand.

    Allerdings sind beide in der Tat … unauffällig. Beim LastFM-Hören ist mir der alte Spot oft erst bei der Schlussansage „Wir.Dienen.Deutschland“ bewußt geworden. Beim Neuen dürfte es ähnlich sein.
    (Das war nur als Hinweis gedacht. Insgesamt bin ich über nicht-penetrante Werbung sehr froh. ;) )

    @ Marsch des Yorck’schen Korps
    Bloß nicht. Vielleicht kann man ja im bayrischen Bierzelt mit sowas punkten kann, aber ansonsten ist das Musik vom Rande der Gesellschaft, den sich ein nicht geringer Teil der Bevölkerung lieber nicht anhören würde.

  6. @K.B.

    Zum einen tut der Link nicht, zum anderen wäre ich dankbar, wenn hier nicht einfach unter der Bezeichnung OT irgendwelche Terminhinweise von regionaler Bedeutung gepostet würden. Hier ist nicht das schwarze Brett für alles.

  7. Wenn eine „starke Truppe“ immer schwächer wird, muss man natürlich in die Trickkiste greifen, um Lockstoffe zu senden.

    Welche Lieder der Komponist wohl im Kopf hätte, wenn er die gepatzten Rüstungsprojekte inszenieren sollte.

    Fazit: Ganz nett, aber die Professionalität auf der Ebene der Werbung würde ich mir in anderen elementar wichtigen Bereichen wünschen.

  8. Eijeh – jetzt haben wir wieder eine Fanfare… naja sie ist nicht von Franz Liszt, aber da werden einige schon Schnappatmung bekommen und die Aufersteheung der Militaristen ersehen. :-)

    Abseits davon – wird es irgendjemanden weiter interessieren? Vor allem in den Zielgruppen? Ich denke nicht.

  9. J.R. | 03. März 2013 – 12:04

    […]

    @ Marsch des Yorck’schen Korps
    Bloß nicht. Vielleicht kann man ja im bayrischen Bierzelt mit sowas punkten kann, aber ansonsten ist das Musik vom Rande der Gesellschaft, den sich ein nicht geringer Teil der Bevölkerung lieber nicht anhören würde.

    Der Yorck’sche Marsch ist der Traditionsmarsch des Wachbataillons der Bundeswehr und bildet traditionsgemäß den Auftakt für den großen Zapfenstreich.

    In Bayern hingegen dürften preussische Militärmärsche eher nicht so gut ankommen.

  10. Gefällt mir jetzt nicht so.

    Selbstverständlich ist das alles 100% subjektiv und vielen Leuten wird es gefallen, aber für mich klingt es immer wieder wie eine Kopie eines besseren Liedes bei dem hin und wieder ein paar schiefe Töne eingebaut wurden damit man nicht verklagt wird.

    Immer wenn ich gedacht habe „Oh, jetzt wird’s gut“ kam plötzlich wieder einer dieser schiefen Töne. Hoffen wir mal dass es nur an mir liegt, denn die grundsätzliche Idee ist super. Die Finnen haben bezüglich „Audio-Branding“ vor ein paar Jahren ja auch ein super Lied abgeliefert:
    http://youtu.be/lRn_Mkxbz3U

  11. Gefällt mir jetzt nicht so.

    Immer wenn ich gedacht habe „Oh, jetzt wird’s gut“ kam plötzlich wieder einer dieser schiefen Töne. Hoffen wir mal dass es nur an mir liegt, denn die grundsätzliche Idee ist super. Die Finnen haben bezüglich „Audio-Branding“ vor ein paar Jahren ja auch ein super Lied abgeliefert:
    http://youtu.be/lRn_Mkxbz3U

  12. Ich finds echt gut.

    //Jetzt brauchts noch fleißige Freiwillige die damit gute Videos für Youtube mit ihren Aufnahmen und Aufnahmen der Truppe machen und schwupps flutscht das mit dem viralen Pathos ;-)//

  13. @Jas

    Ich bin sehr gespannt, wie sich die Bundeswehr/das BMVg zum Thema Urherberrecht verhalten, wenn tatsächlich Soldaten ihre selbst gedrehten Videos mit dieser Musik unterlegen (und die GEMA).

  14. @ Jas
    //Jetzt brauchts noch fleißige Freiwillige die damit gute Videos für Youtube mit ihren Aufnahmen und Aufnahmen der Truppe machen und schwupps flutscht das mit dem viralen Pathos ;-)//

    Ich hab ja den Eindruck, die werden auch weiterhin bei Sabaton und Two Steps From Hell bleiben.

    Die vorgestellte Kompositionist da ja durchaus ein Schritt in Richtung Hollywood-Soundtrack (und das ist gut so). Aber es fehlt einfach der bedingungslose, episch-heroische Wumms, wie er für Kriegsspiel-Videos gerne verwendet wird.
    (Was nichtmal schlecht ist – etwas mehr Realitätssinn ist ja auch mal was gutes. Und die Wir.Dienen.Deutschland-Komposition ist ja vielseitig einsetzbar und dürfte kaum anecken. Und nein, das war kein Sarkasmus.)

    Vieles was ordentlich rockt ist halt nicht Großer Zapfenstreich-kompatibel. ;)

  15. Große Klasse. Schiefe Töne habe ich nicht gehört. Wer mal schief hören möchte, kann ja mal Arnold Schönberg hören. Falls er es aushält. Nur was für Spezialisten.

    Das ganze Stück ist gut durchdacht mit einem immer wieder variierenden Motiv das sich gut auskoppeln läßt für die verschiedensten Zwecke und Stimmungen. Das Motiv ist wirklich neu und daher hat es sehr großen Wiedererkennungswert.

    Der Komponist wird schon was gekostet haben, aber es war gut angelegtes Geld.

  16. Schnarch. Genauso wie die ganze Wir.Dienen.Deutschland. Kampagne. Passende Märsche gibts in Deutschland reichlich, wie zum Beispiel von Herrn Piefke.

    Da machen Privatpersonen auf youtube bessere Bundeswehr-Werbefilmchen als die Bürokraten im BmVg: http://www.youtube.com/watch?v=UzUp0QKyIZ4&list=UU8gW3GXDN7tuoyzywTxkElA&index=8

    Wobei der vermutlich gemäß seinem Nick die Bundeswehr nicht von innen kennt, sonst würde er sich nicht GermanMilitaryPower nennen. Ist vielleicht Sarkasmus ;P

  17. Der Klingelton ist einfach nur peinlich, auch wenn Musik, wie so vieles im Leben, Geschmacksache ist.

    von meinem hotmail-accunt :-)

  18. Na ja, als (immer noch) Motörhead Hörer werde ich mit einer Bewertung dieser Komposition mal zurückhalten. Da fehlt mir so etwas wie ein Top Gun Gefühl beim Zuhören.

    Nur soviel: Als sogenannte Auslauflieder hatten die Kommandanten und Besatzungen damals (wie heute) meist einen etwas anderen Geschmack. Bei mir lief zuletzt nach den Manöverabpfiffen TNT von AC/DC über den Schiffslautsprecher. Da kam aber Stimmung auf meine Herren …

  19. Man sollte Sabaton mal anstiften ein Lied über RC(N) zu machen ;)
    Da sind schließlich auch Schweden dabei.

  20. …solang wir dafür Geld haben…. Wäre für andere Aktionen besser gewesen! “ Der rote Freitag “ zB

  21. Einerseits beschwert man sich immer die Bundeswehr macht nichts für ihr Image und für das öffentliche Auftreten. Macht sie aber etwas dann wird wieder gemeckert…

    Die Videos von Wir. Dienen. Deutschland. haben eine hohe Qualität und kommen auch gut an, bei der Zielgruppe. Ebenso hat die Melodie eine gute Wirkung auf die Leute der Zielgruppe gezeigt.

    Aber es ist natürlich klar, dass einige alles immer besser können… komischerweise machen sie es dann aber nie besser…

  22. Mir hat’s gefallen, aber bin ich Zielgruppe?

    Andererseits hatte ich die Woche Klaus Pokatzky als Vortragenden…

    Und neben „Ihr habt alle geschworen, das Recht und die Pressefreiheit des deutschen Volkes zu verteidigen“ ist mir der Satz „Ihr braucht zukünftig jede gute Publicity, die ihr bekommen könnt….. denn die Wehrpflicht ist vorbei, ihr seid raus aus den Wohnungen“

    Und vor dem Hintergrund, ist es fuer mich ein kleines aber wesentliches Puzzleteil!

  23. Ja. Toll. Hauptsache wir haben jetzt eine Erkennungsmelodie und ein Jingle. Zielgruppe: der Nachwuchs. Wenn irgendwann mal für den „Altbestand“ was getan wird, klatsch ich sogar …

  24. Als Nicht-mehr-Zielgruppe finde ich das mal ne echt gute Sache, lässt sich anhören.
    An den Videos sind einzig die vorschriftskonformen Haarfarben von mind. zwei Kameradinnen zu kritisieren.

    @ J.R. | 03. März 2013 – 14:05
    Sabaton ist ja nun auch live echt genial/lustig/wahnsinnig! ;-)

    Übrigens bin ich immer noch ein Fan von Welcome on board! ;-)

  25. @ Voodoo
    ob die Fanfare aus „Les Preludes“(übrigens m.E. sehr hörenswerte knappe halbe Stund) von Liszt ( Ungar) nach ihrem Missbrauch als Siegermeldungsfanfare im 2.WK so geeignet wäre…
    Zum Klingelton BW, weiss auch nicht, wer die Zielgruppe sein soll, die Masse traut sich nicht mehr in Unform nach draussen (meine subjektive Meinung und kein Aufregerthema) lädt sich aber den BWKT herunter?
    Interessant finde ich, das man versucht mit den neuen? Medien mitzugehen, wird sicher alles noch besser.

  26. Die neue Melodie hat durchaus was, könnte lediglich ein kleines bisschen mehr Bumms haben, so wie das akustisch recht ähnliche „Army Strong“ (http://www.youtube.com/watch?v=5xBgKTvfQx8). Aber es gefällt mir und ist ein weiterer Schritt zu einer erwachsenen Außenkommunikation der Bundeswehr.

    Man darf auch nie vergessen, dass es „die Marketingmaßnahme“ nicht gibt, eine vernünftige Unternehmenskommunikation besteht aus einer Vielzahl von Facetten. Ein Audiobranding stellt dabei einen wichtigen Aspekt dar, das für einen entsprechenden Wiedererkennungswert bei z. B. Radiospots erzeugt, ohne dass man den Spot selbst gehört haben muss. Nicht umsonst arbeiten auch z. B. BMW oder Audi (jeder Besucher der Allianz Arena wird das „Audi-Herzklopfen“ kennen) auch mit derartigen Brands. Daher ist ein eigenes Audiosignet sehr sinnvoll, aber nicht die eierlegende Wollmilchsau, sondern eher ein Puzzleteil, das ein Gesamtbild ergibt.

  27. @Franz S.: Ich habe Army Strong gerade auf den Ohren. Im zweiten oder dritten Takt spätestens war klar, wo der Komponist der Bw- Melodie sich orientiert hat. Macht aber nichts. Das Grundthema ist gut geeignet für die verschiedensten Einsätze angepasst zu werden. Es läßt sich auch weiter aufbohren, damit es zackiger oder strammer rüber kommt. Der Trick ist, daß es alle Möglichkeiten offen läßt. Die oben vorgestellte Fasung ist ohnehin nicht das letzte Wort. Eine solche melodie entwickelt sich je nach Orchester neu. Es ließe sich auch von einer BigBand in einen ganz anderen Zusammenhang stellen.

    Also nicht in Grund und Boden rammen, das ist die erste öffentliche Aufführung gewesen. Ich sehe jedenfalls das Potential, daß das Thema lange genutzt werden könnte und daß es mit der Zeit unverwechselbar zur Bw gehört. Den eingeschlagenen Weg muß man aber stringent durchziehen…

  28. @iltis

    Volle Zustimmung. Man darf nicht vergessen, dass sich eine Audiomarke nicht von heute auf morgen festigt, sondern konsquent eingesetzt werden muss, bis ein gewisser Bekanntheitsgrad erreicht ist.

  29. Tja, wer ist eigentlich die Zielgruppe?

    Schön wäre es, wenn alle oder die meisten Angehörigen der Bundeswehr sich mit einer Melodie identifizieren würden. Denn ich glaube immer noch, dass neben einer effektiven Werbung in der zivilen Öffentlichkeit, der Weiterempfehlungsaspekt von Angehörigen der Bw besonders wichtig ist.

    Zur Melodie:

    Das ist nicht Braveheart oder Der kleine Hobbit! Eher Mittelmaß, und der Klingelton klingt wie der verunglückte Versuch die Melodie der Telekom auf die Bundeswehr zu übertragen und wird damit unbrauchbar.

    1. Wieviele Kapellmeister hat die Bundeswehr eigentlich und warum wurde dafür ein externer Komponist beauftragt?
    2. Warum wurde die Truppe nicht beteiligt? Dieses Thema ist doch für viele interressant!

    Für mich eine verpasste Chance!

  30. @Sascha Stoltenow:

    Richtig, ich meinte nicht die Beteiligung des Personalrates!

    Aus der Hüfte:
    Wettbewerb der (noch) vorhandenen Musikkorps der Bundeswehr. Anschließendes Webvoting. Wem das zu basisdemokratisch ist, wäre auch eine Jury (Mitglieder noch festzulegen) denkbar.

    Das ganze öffentlich, um auch die Medien darauf aufmerksam zu machen, dass da was passiert in der Bundeswehr.

  31. Bei allen Defiziten der Bundeswehr-Kommunikation – manches muss man von Oben führen und der Hitparaden-Logik entziehen.

  32. @Montclair: Im Idealfall hat ein Kapellmeister auch das Schreiben von Musik gelernt. Trotzdem ist er normalerweise ein guter Interpret und wenn`’s hochkommt auch Arrangeur. Schön ist es wenn auch Komponieren kann, das geht aber nur nach Feierabend, mit reichlich Zeit für gute Ideen. Da kann man nicht einfach einen Befehl erteilen und der Mann wird kreativ…

    Außerdem ist das hier die ERSTE VERÖFFENTLICHTE FASSUNG! Es geht um das Motiv das drin steckt und das sich gut für die Übertragung in alle möglichen Genres eignen muß und das hat dieses Teil ohne Zweifel. Gut wäre es, wenn man mal hören könnte, was die Toten Hosen daraus machen würden. Musikalisch bekämen die das sicher hin und es würde allen den Wind aus den Segeln nehmen, die das hier Vorgestellte für zu weich oder schnarchnasig halten. Einfach abwarten, was die Leute draus machen. Potential steckt genug drin.

  33. @Franz S.:

    Für mich klingt das nicht nur akustisch recht ähnlich… geringfügig anderes Thema, aber selbst selbst die die entsprechenden Höhepunkte und leiseren sind quasi 1:1 übertragen… insofern klingt es für mich eher wie eine schwächere Kopie des „army strong“.

  34. Der Army Strong gefällt mir gut, aber der ist für eine politisch korrekte Armee wie die Bundeswehr einfach zu militaristisch und pathetisch.

  35. na ja, H/Lw/ M können ja nun ihre spezifischen Arrangements in Auftrag geben und dann spielen wir die als Mix ab und erhalten die übliche Kommunikations-Kakaphonie der Bundeswehrführung ;-)…in H Moll

  36. Die US Army Spots find ich mit am Besten:
    http://www.youtube.com/watch?v=HFpJuh9jF8Q

    „Und Maggus: Nicht im Ernst, einen Zusammenschnitt von Versatzstücken aus profesionell produzierten Filmen als Alternative zu betrachten.“

    Zumindest besser als das was die Herren im BmVg so produzieren. Aber macht nichts, bisher wurde das BmVg immer von der Realität eingeholt, das wird bei der Werbung und Nachwuchsgewinnung nicht anders sein.

    Schön reden, weiter schön reden und nochmal schön reden und kurz bevor der Laden auseinander fällt wird gehandelt.

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