Bitteres Wochenende für ISAF – Interview mit dem ISAF-Sprecher

Es war ein bitteres Wochenende für ISAF: Sechs Soldaten der internationalen Truppen wurden von – echten oder vermeintlichen – afghanischen Sicherheitskräften getötet; bereits am Freitagabend war es Aufständischen gelungen, in die schwer bewachte Basis Camp Bastion in der südafghanischen Provinz Helmand einzudringen, zwei ISAF-Soldaten zu töten und sechs Kampfjets zu zerstören.

Dazu habe ich den Sprecher von ISAF, den deutschen Brigadegeneral Günter Katz, in einem Videointerview via Skype befragt (übrigens in seinem einzigen deutschsprachigen Interview heute). Das Thema der erneuten zivilen Opfer durch einen ISAF-Angriff an diesem Wochenende haben wir zurückgestellt, da dieser Vorfall noch geprüft wird und das ISAF-Kommando dazu erst später ausführlicher Stellung nehmen will.

(Bild/Tonprobleme bitte ich zu entschuldigen.)

17 Gedanken zu „Bitteres Wochenende für ISAF – Interview mit dem ISAF-Sprecher

  1. Ich liebe Aussagen, die mit der Einleitung beginnen:“ Bitte verstehen Sie mich jetzt nicht falsch!“ Sie sind so entlarvend.

  2. Gratulation an Thomas Wiegold und Brigadegeneral Jürgen Katz für das erste Interviewvideo über Skype in einem deutschen sicherheitspolitischen Blog!

  3. Herr Wiegold,

    ich schliesse mich den Glückwünschen des Laienstrategen an und moechte Ihnen für Ihre Arbeit hier ganz herzlich danken. Für mich ist augengeradeaus die unangefochtene Quelle Nr. 1 in sicherheitspolitischen Fragen.

    Weiterhin alles Gute und noch einmal vielen Dank!

  4. @Arne

    Bei mir läuft’s auch auf dem iPad (2). Wenn’s ein Problem gibt, ist es Youtube, nicht Augen geradeaus!…

  5. Meine Hochachtung für Thomas Wiegold und Brigadegeneral Jürgen Katz für das Video! Weiter so und alle die sich dem anschließen bitte ich sich an das Projekt Straßenmusik zu erinnern :-)

  6. @Irgendwer:
    Ich empfehle diesbezüglich auch die Hörfunkbeiträge von NDR Info „Streitkräfte und Strategien“ :-)

  7. In dem vorhergehen Thread zu den Ereignissen dieses Wochendes schrieb ich:

    Diese Verzweifelungstaten der in den letzten Zügen liegenden Aufständischen fanden alle im Süden statt.

    Die Sarkasmus-Kennzeichnung hatte ich mir gespart.

    Die war aber wohl notwendig denn diese Analyse des Zustandes der Aufständischen wird von Herr Panetta , Verteidigungsminister der USA, geteilt:

    U.S. Defense Secretary Leon Panetta said Monday that while he is very concerned about rogue Afghan troops and police turning their guns on U.S. and allied forces, he sees the insider attacks as the “last gasp” of a Taliban insurgency that has not been able to regain lost ground.

  8. @TW, Tonaufnahme ihrerseits mittels Kondensatormikrofon an dediziertem Verstärker?
    Das Raumecho läßt mich das vermuten.
    Das müßte sich mittels Ploppschhutz etwas dämpfen lassen.

    @Elahan
    Nach verschiedenen Quellen kamen unmittelbar neben den Zivilisten auch eine grosse Zahl Aufständischer ums Leben. Allerdings widersprechen sich hier die Quellen sehr stark.

  9. Handelt es sich bei „Jürgen“ statt „Günter“ um eine Verwechlsung, einen Insider oder gar beides?

  10. @O.Punkt

    Verstehe ich jetzt nicht – oben steht Günter, oder? (Und erschreckt habe ich noch mal in den Ton reingehört – da habe ich auch Günter gesagt…)

  11. ich bezog mich auf die Kommentare, nicht auf ihren Beitrag. da stand zweimal Jürgen anstatt Günther.

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