Ein Bild sagt mehr als… äh….

Bei aller Freude über eine Postkartenaktion der Bundeswehr-Kampagne Wir.Dienen.Deutschland. in Berliner Kneipen: Die Foto-Auswahl für die Präsentation auf der Facebook-Seite sollte vielleicht noch mal überdacht werden. Wenn auf dem Bild direkt unter der Bw-Postkarte der Slogan Jetzt geht alles in die Hose prangt…

(Foto: Wir.Dienen.Deutschland. auf Facebook)

14 Gedanken zu „Ein Bild sagt mehr als… äh….

  1. Da waren dann mal wieder unsere Presseprofis am Werk. Ich sach´ja : eine Firma die sich so darstellt braucht sich über qualifizierten Nachwuchs keine Gedanken zu machen.
    Ist halt noch die alte Mentalität: ein deutscher Stabsoffizier kann alles (frei nach Gert Fröbe „Tollkühne Männer in ihren fliegenden Kisten“) – selbst Pressearbeit.

  2. Gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht. Und die Schwester von „nett“ ist „Sch….“.
    Das mit den Karten hätte aber auch schlimmer ausgehen können.

  3. Bevor hier noch mehr kreative Kommentare kommen: Verantwortlich für die Verteilung der Karten ist City Cards, nicht die Bundeswehr.

  4. @Hanseat

    Das ist schon klar. Geht in diesem Fall aber erst in zweiter Linie um die Verteilung der Karten – und vor allem darum, wie das von der Bundeswehr als Foto präsentiert wird.

  5. Wer das verteilt, interessiert den Empfänger der Botschaft nicht die Bohne …, es passt halt so schön ins Bild, und die sofortige Ausrede/Entschuldigung, dass es nicht die Bw ist, die es verteilt ebenso …

  6. @hans schulz

    echt?

    Um es noch mal klarzustellen: Die Bw hat die Karten nicht verteilt und muss vermutlich damit leben, dass das Verteil-Unternehmen die Werbekarten so anordnet. Aber diese Anordnung zu fotografieren und damit werben zu wollen, ist, hm, nicht ganz so geschickt.

  7. Komische Diskussion.
    Bitte bedenken: Die Damen und Herren Verteidigungskollegen mit Eichenlaub und vergleichbaren zivilen Besoldungen planen immer bis in die Details und für die Ewigkeit und finden jegliche Bedenken, die nur findbar sind. Da sollte doch auch der Gedanke einer nicht wunschgemäßen Platzierung ihrer Werbematerialien Standard sein. Bei großen Marketingkampagnen ist es völlig üblich, etwa die Platzierung auf bestimmten Flächen oder in Ladengeschäften bis ins Detail zu planen und zu regeln. Damit es eben keine unerwünschten Effekte durch „Nachbarn“ gibt. Als Gegenbeispiel, wie schlecht es laufen kann, dienen viele Fotos im Web, wo etwa Wahlplakate für Politiker mit einem wegweisenden Spruch abgebildet sind, die man an einen Wegweiser zum Friedhof geschraubt hat.
    Kurzum: In dem Bedenkenträgerladen kann und sollte man solche Nachbareffekte erkannt haben und sich Gedanken gemacht haben, das zu vermeiden. In allen anderen Kleinigkeiten sind sie ja auch pingelig bis zur Selbstaufgabe. Und vielleicht ist dann eben CityCards der falsche Verteilweg. Oder es ist ihnen eben egal. Dann aber sollen sie sich nicht beklagen. Seltsam wirkt es auf jeden Fall.

  8. Warum fehlt mir hier jetzt der Hinweis von Sun Tzu, dass in Wirklichkeit natürlich wieder dieser Ströbele . . .?

  9. @ Zivi a.D. | 23. August 2012 – 21:45

    Also jetzt muss ich doch mal meinen „Lieblingsgrünen“ Herrn Ströbele in Schutz nehmen. Er kann es nicht gewesen sein, da steht ja schließlich nicht: „Gebt das Hanf frei!“

    Jetzt gibt’s wieder einen auf den Deckel wegen OT … duck und weg…

  10. Ein bischen weniger Aufgeregtheit wäre der Sache angemessen. Wo ist denn das Problem, wenn die Platzierung so bei Facebook präsentiert wird. Ich weiss aus persönlicher Erfahrung, dass der Großteil der Zielgruppe soetwas längst nicht so kritisch bewertet wie all die „Wissenden“ hier.

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