19 Gedanken zu „Afghanistan (fast) jenseits des Krieges

  1. Und immer wieder diese grünen Augen! Ich habe damals nicht geglaubt, das Menschen dort solche grünen, funkelnden Augen haben können.

  2. Jetzt: Grüne Afgahnistan-Konferenz (http://www.gruene-bundestag.de/cms/termine/dok/387/387892.zurueck_am_petersberg_welche_zukunft_fue.html) im Livestream auf http://www.gruene-bundestag.de

    Start-Panel mit:
    Golalei Nur Safi,
    Mitglied im Afghanischen Parlament, Mitglied im Hohen Friedensrat

    Botschafter Mark Sedwill
    Sonderbeauftragter der britischen Regierung für Afghanistan und Pakistan

    Botschafter Michael Steiner
    Sonderbeauftragter der deutschen Bundesregierung für Afghanistan und Pakistan

    Botschafterin Elizabeth Jones
    stellvertretende US-Sonderbeauftragte für Afghanistan und Pakistan

    anschließend parallele Diskussionen

    Diskussionsrunde 1

    Übergabe in Verantwortung
    Generalmajor Hans-Werner Fritz
    Bundeswehr, Regionalkommandeur Nord (RC-N) der ISAF in Afghanistan (Juni 2010 – Februar 2011)
    Dr. Citha Maaß
    Ehem. Mitarbeiterin Stiftung Wissenschaft und Politik
    Winfried Nachtwei
    Ehem. MdB Bündnis 90/Die Grünen

    Diskussionsrunde 2
    Verhandlung, Versöhnung, Reintegration – wie gelingt die politische Lösung des Konflikts?

    Dr. Sima Samar
    Vorsitzende der Unabhängigen Menschenrechtskommission Afghanistans
    Rahimullah Yusufzai
    Redakteur, The News International, Pakistan
    Tom Koenigs MdB
    Vorsitzender im Menschenrechtsausschuss

    Diskussionsrunde 3
    Eine Agenda für Afghanistan post 2014

    Golalei Nur Safi
    Mitglied im Afghanischen Parlament,
    Mitglied im Hohen Friedensrat
    Thomas Gebauer
    Geschäftsführer, Medico International
    Dr. Almut Wieland-Karimi
    Direktorin und Geschäftsführerin des Zentrums für Internationale Friedenseinsätze (ZIF)
    Hans-Christian Ströbele MdB
    Mitglied im Auswärtigen Ausschuss

    Abschlusspanel: Welche Zukunft für Afghanistan?
    Dr. Sima Samar
    Vorsitzende der Unabhängigen Menschenrechtskommission Afghanistans
    Kai Eide
    Ehemaliger Leiter UNAMA (2008- 2010)
    Rahimullah Yusufzai
    Redakteur, The News International, Pakistan
    Dr. Frithjof Schmidt MdB
    Stellv. Fraktionsvorsitzender

  3. nö ;-)

    Ich gehe nämlich, ganz meinem Vorurteil folgend, davon aus, dass der durchschnittliche AG-Blog-Leser eher auf nen Grünen-Link zu Afghanistan klickt, wenn dabei steht, dass dort auch ex-ISAF und Botschafter vorkommen…

  4. Oder das da auch Ströbele steht und ich gerade deswegen diesem Link nicht folgen werde. Naja, die meisten Medallien haben zwei Seiten.

  5. Es wurde doch eh nur das Start-Panel live übertragen. Die wirklich interessanten Ausführungen bleiben uns vorenthalten.

  6. Die restlichen grünen Betroffenheitspolitiker können ja mal schauen, wie sie mit Entwicklung, Friede, Freude und Eierkuchen (gemeint war natürlich Entwicklung, Friede, Frauenrechte und Demokratisierung einer mittelalterlichen Stammesgesellschaft) aus AFG wieder rauskommen, wo sie die Bw vor 10 Jahren hingeschickt haben.

  7. @grün

    Gut war, dass die Grünen sich im Gegensatz zu SPD, CDU und FDP aktiv mit dem Thema auseinandersetzen.
    Gut war, dass sie durchaus einige hochkarätige Gesprächspartner dazu gewinnen konnten.

    Schlecht war, dass sich, bei Betrachtung der Zusammensetzung der Diskussionsgruppe zu Zukunft Afghanistans, wahrscheinlich keine realistische Alternative zum wirklich sehr vagen Regierungsprogramm ergeben wird.
    Schlecht war, dass sie neben wirklich aussagekräftigen Ansprechpartnern Trittin und Ströbele da hin setzen und anderen damit die Rede- und Lebenszeit nehmen. Hätte Herr Ströbele sich nicht schriftlich dazu äußern können? Das wäre witzig gewesen, hätte aber niemanden aufgehalten.
    Und besser als GenMaj Fritz wäre ein Kdr OMLT oder PRT gewesen. Abgesehen davon, dass man Fritz keine klaren Aussagen herausbekommt.

    @ Josef
    Die anderen Diskussionsrunden durften wahrscheinlich nicht übertragen werden, weil Herr Ströbele gegen Kameraüberwachung ist.

  8. @cynik2
    „Und besser als GenMaj Fritz wäre ein Kdr OMLT oder PRT gewesen. Abgesehen davon, dass man Fritz keine klaren Aussagen herausbekommt.“

    So laufen solche Veranstaltungen leider immer ab. Irgendein General soll die „militärische Perspektive“ repräsentieren und gibt doch nur politisch korrekte „Talking Points“ wieder. Jeder Hauptfeldwebel der Infanterie könnte sich vermutlich gewinnbringender äußern, wenn man ihn denn ließe. Aber das ist natürlich nicht gewollt, weder von der Bundeswehr noch von den Grünen oder anderen Parteien. Auf diese Weise hat man sich mehr als zehn Jahre sicherheitspolitische Diskussion vorgemacht, und so wird es weitergehen.
    Und wenn ich mir diese Bemerkung erlauben darf: Leider ist auch Herr Wiegold zunehmend die Furcht davor anzumerken, gegen den großen Konsens zu verstoßen und ausnahmsweise mal wirklich relevante Themen anzusprechen.

    @Georg
    „Wenn Ströbele irgendwo auftritt ist dies für mich als Soldat ein absolutes NoGo“

    Sie sollten gerade dann hingehen. Einer Diskussion mit informierten Gesprächspartnern halten solche Leute keine 30 Sekunden stand und blamieren sich dabei in der Regel gründlich. Würde dies öfter passieren, würde man sie irgendwann auch nicht mehr einladen.

  9. @ Orontes

    Ich würde wegen Ströbele schon aus Prinzip nicht hingehen. In der Anfangszeit meiner militärischen Laufbahn prägte der RAF-Terrorismus die innenpolitische Debatte. Als jemand der dem Staat zu besonderer Treue verpflichtet ist, setze ich mich mit einem rechtskräftig wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung verurteilten Anwalt nicht an einen Tisch – auch wenn der MdB ist.

    Für die Betroffenheitspolitiker der Grünen hätte ich aber einen Beitrag.
    Eine Geschichte die ich von einem deutschen Senior OMLT-Leader gehört habe. Die Chinesen haben in AFG begonnen Infrastrukturobjekte zu bauen. Vermutlich die Eisenbahn, mit der sie die Kupfervorkommen abbauen und heim ins Reich holen wollen. Dazu brachten sie chinesische Zwangsarbeiter (vermutlich Strafgefangene ) mit , um die Arbeiten an der Trasse auszuführen. Die Afghanen hofften auf einen Job bei dem Projekt und dachten wenn sie die chinesischen Arbeiter killen, dann bekommen sie die Jobs. Stattdessen haben die Chinesen wohl neue Zwangsarbeiter aus der Heimat importiert und die Afghanen gingen bei der chinesischen Wirtschaftsförderung in AFG leer aus.
    Darüber liese sich mit Grünen bestimmt gut diskutieren !

  10. @Georg
    „Für die Betroffenheitspolitiker der Grünen hätte ich aber einen Beitrag.“

    Ja, es gäbe laufend einiges mehr aus deutscher Sicherheitsperspektive Interessantes über bestimmte Vorgänge in Afghanistan und anderen Länder zu berichten. Aber Videos mit netten Bildern und melancholischer Musik sind doch auch was schönes.

  11. @Orontes

    Klar dürfen Sie das anmerken, und ich darf darauf erwidern, dass ich das für Blödsinn halte.

    Aber ich hatte ja schon vor längerem darauf hingewiesen, dass niemand Sie zwingt, hier zu lesen. Scheint Sie aber nicht von der Ansicht abzubringen, dass Sie mir in gewissen Abständen so was um die Ohren hauen müssen.

    (Ausnahmsweise mal wirklich relevante Themen – klasse. Sie werden bestimmt andere Webseiten finden, wo Sie glücklicher werden.)

  12. @T. Wiegold
    „Scheint Sie aber nicht von der Ansicht abzubringen, dass Sie mir in gewissen Abständen so was um die Ohren hauen müssen….Sie werden bestimmt andere Webseiten finden, wo Sie glücklicher werden.

    Ich habe schließlich immer noch die Hoffnung, dass Sie für Leserkritik offener werden, verstehe aber auch Ihre Situation. Ansonsten gibt es leider weit und breit keine interessanteren deutschen Seiten als Ihre.

  13. @Orontes Ansonsten gibt es leider weit und breit keine interessanteren deutschen Seiten

    Hindert sie jemand daran eine aufzumachen? Selber machen statt motzen.

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