„Es gibt so viel erkannte Mängel seit so langer Zeit….“

Interessant zum Reinschauen: Der Vorsitzende der Bundeswehr-Strukturkommission, Frank-Jürgen Weise (aus dem Fernsehen bekannt als Chef der Bundesagentur für Arbeit) spricht über seine Vorstellungen für die künftige Bundeswehr.

Als mehrteilige Serie auf bundeswehr.de

Und als Kurzfassung auf YouTube (das Intro ist ein bisschen lang…)

7 Kommentare zu „„Es gibt so viel erkannte Mängel seit so langer Zeit….““

  • Niklas   |   06. Oktober 2010 - 21:24

    Wie nennt man das mit den vielen Stäbchen? Mikado?

    Ich bin sehr positiv von Weise überrascht. War zwar nur Grundsätzliches, aber was er sagt, ist sinnvoll.

  • Patrick   |   06. Oktober 2010 - 22:43

    Es gibt so viele Mängel … JA. Endlich sagt es ein weiterer Mensch. So wie der Bundeswehrverband! Doch muss nun endlich etwas gescheneh. Sonst war es das mit einer zukunftsfähigen Bundeswehr. Danke, Herr Dr. Weise

  • Stefan   |   06. Oktober 2010 - 23:18

    Für mich hört sich dies nach einem deutschen Generalstab an, so wie dies bei all unseren Bündnispartnern auch ist.

  • Mitwisser   |   06. Oktober 2010 - 23:20

    Mich überzeugt er. Mit Überblick und ohne den Fehler, klein-klein zu gehen. Besonders gut gefällt mir das bemühte, aber erfolglose Arbeiten des Ministeriums. Verantwortung ist das Wort, und das fordert er – zu Recht.

  • JoHoMe   |   07. Oktober 2010 - 1:36

    Sehr kompakte, aber schlüssige Zusammenfassung der zu erwartenden Ergebnisse der Sturkurkommission mit interessanten neuen Zwischentönen zu Zeithorizonten, Einsparpotenzialen und Personalabbau. Hut ab, Herr Weise. Wenn die Umsetzung nach seiner Einschätzung personell mindestens sieben Jahre dauert, was ich für sehr realistisch halte, scheint mir eine Einsparung von 8,4 Mrd EUR bis 2014 kaum machbar, außer man kürzt und oder streicht äußerst radikal Rüstungsvorhaben. Aber dafür sehe ich keinen politischen Willen.

    Sehr gutes, sehr professionell geführtes Interview. Eine Frage hat Oberst Bücklein allerdings vergessen: Wie Herr Weise den politischen Willen, insbesondere der Haushälter, und damit die Erfolgschance zur Umsetzung der Ergebnisse der Strukturkommission einschätzt. Daran ist schliesslich im Ergebnis auch die Weizsäcker-Kommission gescheitert.

  • DirektHeraus   |   07. Oktober 2010 - 10:25

    Wie heißt es so schön: Sagen alleine reicht nicht. Dem gesprochenen Wort und der Überzeugung müssen nun auch Taten folgen.
    Und ich glaube nicht, dass sich dort etwas tut. Sorry, aber nach der nächsten Wahl werden wieder Stimmen laut, dass man das alles von dieser Tragweite nicht erahnen konnte und nun MÜSSEN wir (wiedereinmal) endlich etwas gegen diesen desolaten Zustand etwas tun!

    Eines hat die Politik mit der Bundeswehr gemeinsam:

    WENN ICH NICHT MEHR WEITER WEISS, BILDE ICH EINEN ARBEITSKREIS…

    und noch einen… und noch einen… —> to be continued <—

  • Niklas   |   07. Oktober 2010 - 17:44

    @ Stefan

    Das wäre natürlich ne gute Sache.