Sauber gemacht: Story über das ‚Korps Commandotroepen‘ in Mali

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Auch wenn ich Niederländisch nur in Teilen, nur mühsam und nur mit Hilfe vom Google-Übersetzer verstehe: Die Geschichte über den Einsatz der niederländischen Spezialkräfte in Mali, die am (heutigen) Freitag im Web-Magazin des niederländischen Verteidigungsministeriums erschienen ist, ist stark gemacht. Schon allein optisch. Ja, das ist Coporate Publishing. Aber mit allen Tricks. Beeindruckend.

Voet aan de grond in de Tilemsi-vallei – Nederlandse commando’s verzamelen informatie in grimmige noorden Mali

(Standbein im Tilemsi-Tal – Niederländische Kommandos sammeln Informationen in düsteren Norden Malis)

(Foto: defensie.nl)

Deutsche Drohnen in die Ukraine? Da ist noch einiges offen…

Die Bundesregierung hat, abgestimmt mit Frankreich, zwar am (heutigen) Freitag wie schon angekündigt offiziell den Einsatz deutscher Drohnen für die OSZE-Überwachung eines Waffenstillstands in der Ukraine angeboten. Allerdings sind noch eine Menge Fragen offen – in erster Linie der deutsche (wie französische) Wunsch, die Bedienmannschaften der vorgesehenen Luna-Drohnen (Foto oben) mit einer millitärischen Schutzkomponente abzusichern – vorgesehen sind vermutlich Fallschirmjäger aus Seedorf. Denn das geht auf jeden Fall nicht unter dem OSZE-Mandat, sondern müsste mit der Ukraine gesondert verhandelt und auch vom ukrainischen Parlament bestätigt werden.

Das Angebot machte Außenminister Frank-Walter Steinmeier am Vormittag nach einem Gespräch mit seinem ukrainischen Kollegen Pawlo Klimkin öffentlich:

Wir haben der OSZE gestern ein Angebot unterbreitet, unter welchen Voraussetzungen die deutsche Bundeswehr solche Drohnen zur Verfügung stellen kann. Wir warten jetzt auf die Reaktionen nicht nur der OSZE selbst, sondern auch der Mitgliedsstaaten, der Ukraine und Russlands, wie sie zu diesem Angebot stehen.

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Mal was Positives: A310 wieder einsatzbereit

In diesen Tagen der Mängel-Meldungen beim Großgerät der Bundeswehr nimmt man doch jede positive Nachricht gerne auf: Die Truppentransporter, Fracht- und Tankflieger des Typs Airbus A310 sind seit dem gestrigen Donnerstag wieder voll einsatzbereit, teilte die Luftwaffe am heutigen Freitag mit. Die Probleme mit der Not-Sauerstoffversorgung seien durch den Einbau neuer so genannter Generatoren, behoben worden.

Die Probleme bei der Notausrüstung waren im September entdeckt worden. Die sechs A310-Maschinen der Luftwaffe durften deshalb zeitweise nur mit Einschränkungen fliegen: So durften sie eine Flughöhe von 25.000 Fuß (7.500 Meter) nicht überschreiten und hätten im Notfall sofort auf 10.000 Fuß sinken können müssen, weil die Not-Sauerstoffversorgung möglicherweise nicht einwandfrei funktionierte. weiterlesen