Blogtreffen in Berlin. Am Freitag!

Jetzt rückt der Termin auf einmal ganz schnell heran: Am kommenden Freitag, 25. April, findet das Blogtreffen der Leser/innen von Augen geradeaus! statt. Um 14 Uhr, wie angekündigt, im Gästehaus des Katholischen Militärbischofs in Berlin.

Da die Frage nach der Bestätigung der Anmeldungen wiederholt kam: Relax. Alle, die sich bis jetzt (22. April 10.00 Uhr) per E-Mail an die Adresse blogtreffen2014@augengeradeaus.net angemeldet haben, können und sollen dabei sein – und ein paar Restplätze sind auch noch frei. Für Kurzentschlossene.

(Damit verbunden auch wieder die Bitte an diejenigen, die trotz Anmeldung kurzfristig absagen müssen: Bitte tut auch das per E-Mail an die genannte Adresse – das erleichtert die Planung.)

Und in den vergangenen Tagen ist mir aufgefallen, dass wir am Freitag mal über eines reden müssten: Über die Kommentar-Kultur hier im Blog. Gerade die Ukraine-Krise hat zu einigen sehr unschönen Äußerungen geführt und die Kontroverse auch unter den Lesern emotional aufgeheizt. Wie gehe ich als Admin, wie gehen meine Leser damit um? Das Gespräch darüber wäre mir ein Anliegen.

Ansonsten freue ich mich auf alle am Freitag.

Blogthings · 10:00h ·  

63 Kommentare zu „Blogtreffen in Berlin. Am Freitag!“

  • Vtg-Amtmann   |   23. April 2014 - 17:16

    @KeLaBe: Den Amtmann braucht man nicht einzufangen. Er ist nur ein bischen allergisch dagegen, wenn KMU’ler pauschal in die Ecke der Unfähigkeiten und der Abzocke gestellt werden. Da soll es Größere geben, die schon längst diese Ecke besetzt haben. Und Gut ist es, weil ich da nichts hinzuzufügen habe.

    @T.W.: Mal als erste Anregung für einen AGA-Kodex, den man spätestens dann nicht mehr braucht, wenn man „Brainstorming“ begriffen hat (vgl. http://www.innovationsmanagement.de/kreativitaetstechnik/brainstorming.html).

  • KeLaBe   |   23. April 2014 - 17:31

    @ Vtg-Amtmann
    Schon gut. Das mit dem Einfangen war nicht so ernst gemeint. Aber unter uns ganz kameradschaftlich gesagt: Sie leisten sich nun mal gern eine ganze Reihe offener Flanken mit Ihren (sehr langen) Beiträgen. Warum wundern Sie sich da, wenn das den einen oder anderen schmerzhaften Gegenstoß provoziert? Aber richtig ist auch: Das ist Ihre eigene Sache. Damit Schluss für mich. Das eigentliche Thema hier ist wichtiger.

  • Vtg-Amtmann   |   23. April 2014 - 17:59

    @KeLaBe: Das mit dem „Einfangen“ habe ich schon als Humor verstanden. Und „das [die] eigentliche [n] Thema[en] ist [sind] wichtiger“, stimmt auch. Bezüglich Beitragslänge wird Besserung versprochen, sofern die Komplexität des jeweiligen Stoffs dies zuläßt. Konstruktive und speziell kameradschaftliche Kritik ist also immer willkommen. Danke.

  • NMWC   |   23. April 2014 - 18:07

    Sorry, aber dieser OT muss jetzt nochmal kurz sein.
    @Amtmann
    Ihre Aussage mit der gemeinsamen Basis ist mir doch etwas zu allgemein/hinterlässt ein falsches Bild bei mitlesenden.
    Die Kunst des Schiffbaus ist nun doch etwas älter und ist lange Zeit auch ohne Maschinenbau gut klar gekommen. Eher ist der Maschinenbau ein beitragendes Element im Schiffbau, hat sich aber den Anforderungen des Schiffbau anzupassen. Der Aufwand der hier hintersteckt ist immens und äußerst komplex. Nicht umsonst kommt zuerst Grobentwurf, Schiffstheorie, Linien und Spantenriss und dann die anderen Bereiche im Detail dazu. Grob gesagt.
    Und das Ihr Gesprächspartner ach so viele Verbesserungspotentiale/Einsparmöglichkeiten gesehen haben will, ist ja durchaus interessant aber erweckt auch hier ein falsches Bild. So manche Verbesserung auf dem ersten Blick, scheitert ganz fix an den Anforderungen an die Schiffstruktur, Magnetik, Akustik, Schock und Standkraft. Hier sind nach Forderungslage STANAG und BV maßgeblich und die Umsetzung kostet Geld. Daher wird ja auch von vollwertigen Kriegsschiffen gesprochen, die Treffer aushalten können und die im Schadensfall Redundanzen bzw eine Überlebensfähigkeit für Schiff und Besatzung ermöglichen Das hat mit Handelsschiffstandard oder Kreuzfahrschiffen absolut nichts zu tun.
    Und das solls dann auch schon wieder gewesen sein.

  • Matthias Köhler   |   23. April 2014 - 18:43

    @drd

    Sehr geehrter Herr (wahrscheinlich) drd,

    ich kann Ihre Argumentation gut nachvollziehen. Meines Erachtens ist es aber nicht gut, in einer Gesellschaft zu leben, in der man offenbar nicht mit seinem Namen für seine Meinung stehen kann.

    By the way: Die russische Botschaft in Berlin hat auch schon mal versucht, mich anzuwerben…

    Anfänger.

    Ihr Matthias Köhler

  • Matthias Köhler   |   23. April 2014 - 18:56

    Entschuldigung, das war jetzt missverständlich. das „Anfänger“ bezieht sich natürlich auf diesen angeblichen Kulturattaché der Botschaft.

  • Vtg-Amtmann   |   23. April 2014 - 19:10

    @NMWC: Antwort siehe OT-Halde.

  • drd   |   23. April 2014 - 19:10

    @Matthias Köhler
    Da haben Sie mich offensichtlich missverstanden. Das hat mit der Gesellschaft wirklich nicht viel zu tun. Befürchtungen, dass mir der MAD an der Tür klingelt habe ich eher weniger, denn das passiert nur bei Geheimnisverrat, den hier sicher niemand vor hat.
    Viel interessanter sind da schon Situationen, wo Zitate aus dem Zusammenhang gerissen in den Medien auftauchen, Industrievertreter mit diesen hausieren gehen etc…

    Folgendes (nicht eben unrealistische) Szenario als Beispiel:
    Eine Person mit Projektverantwortung äußert sich hier im Blog kritisch zu einem anderen Beschaffungsvorhaben und der erbrachten Industrieleistung in diesem. Die gleiche Person übernimmt ein wenig später ein neues Projekt und leitet eine Ausschreibung. Aus fachlichen Gründen wird das Angebot der gleiche Firma, die hier im Blog von der Person kritisiert wurde, abgelehnt. Die Firma tritt an die Presse, ein Bundestagsmitglied oder dergleichen heran, klagt ihr Leid und wie unsachlich die Entscheidung sei, zitiert die Meinungsäußerung im Blog und los geht der Tanz.
    Egal wie haltlos das dann alles sein mag, es wird (a) den Steuerzahler viel Geld kosten (b) dem Ansehen des Amtes in Truppe und Öffentlichkeit Schaden zufügen (c) dem Projektleiter massiv in Probleme bringen.

    (c) ist etwas das jeder mit sich selbst ausmachen muss, aber (a) und (b) sind Punkte, die man mit Verantwortungsgefühl nicht riskieren darf.

    Sorry, war jetzt sehr OT, ist aber etwas was den allerwenigsten Menschen wirklich bewußt ist.

  • Z25   |   23. April 2014 - 19:19

    Das ist überhaupt nicht OT! Es gibt hier doch genügend interessierte Vertreter der Industrie die namentlich auf Beschaffern rumhacken!
    Wenn das nicht zu denken gibt, weiss ich ja auch nicht…………

  • T.Wiegold   |   23. April 2014 - 19:30

    @z25

    Es gibt hier doch genügend interessierte Vertreter der Industrie die namentlich auf Beschaffern rumhacken!

    Ganz reizend. Jetzt werden, schreiben Sie, die Beschaffer in diesem Blog von Industrievertretern gehauen. Namentlich. Hm. Wen außer den ohnehin in den Medien präsenten Namen haben Sie hier gefunden, die von Industrievertretern namentlich angegriffen wurden?

    Pardon, aber das läuft jetzt wieder darauf hinaus, dass hier im Blog die Kommentare verstanden werden als Missbrauch der möglichen Diskussion. Verstehe ich Sie so richtig?

    Und, übrigens: Es hängt zwar alles mit allem zusammen. Aber dennoch ist nicht jede Meta-Diskussion über die Diskussion auch ein Beitrag zum Thema Blogtreffen am Freitag…

  • Daniel Lücking   |   23. April 2014 - 19:31

    Sag mal, Thomas:

    kommst du bei der Qual-ih!-tät an Kommentaren momentan überhaupt noch zu irgendetwas anderem?

    Freue mich auf Freitag!

  • T.Wiegold   |   23. April 2014 - 19:34

    Ach Leute, wisst ihr was: Ihr wollt in diesem Thread ohnehin nicht (mehr) übers Blogtreffen am Freitag reden. Dann kann ich die Kommentare für diesen Eintrag auch zumachen.

    Wir sehen uns ja am Freitag.

  • Von Trollen, Moderation und begrenzten Ressourcen | Konfliktreich   |   24. April 2014 - 0:53

    […] es vor, dass auf einer Online-Diskussionsplattform moderiert wird. Und nicht selten wird daraufhin “Zensur!” gerufen. Das wesentliche wurde dazu schon gesagt, etwa von Florian Freistetter in ‘Gelöschte […]