‚War is Boring‘: So ’ne Art Paywall

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Die Arbeit der Kollegen von War is Boring aus den USA, vor allem des Initiators David Axe, lese ich schon seit Jahren. Eines der interessantesten Blogs zum Thema Militär und Verteidigungspolitik – auch wenn die inzwischen, seit ihrem Umzug zu der Plattform medium.com, nicht mehr wie früher ein Blog im eigentlichen Sinne sind. Aber gerade deshalb verfolge ich auch mit Interesse deren neue Strategie zur Finanzierung der journalistischen Arbeit: Seit ein paar Tagen gibt es auf der Webseite zwei Artikel pro Tag kostenfrei zu lesen – und den dritten dann nur für zahlende Abonnenten, die mit fünf US-Dollar im Monat dabei sein müssen.

Nun hat sich War is Boring in den vergangenen Jahren ziemlich verändert, was nicht nur in der Veränderung des Claims zum Ausdruck kommt (früher war der Untertitel: We go to War so you don’t have to, jetzt heißt es professionell-langweiliger: From drones to AKs, high technology to low politics, exploring how and why we fight above, on and below an angry world). Mit der Wahl von medium.com als Publikationsplattform ist auch die offene Kommentarmöglichkeit des Blogs entfallen, vor allem aber: Inzwischen schreiben ziemlich viele Leute für War is Boring, wie die Liste unter dem Abonnements-Aufruf belegt.

Allein schon deshalb kann ich Augen geradeaus! nicht mit War is Boring vergleichen; weiterlesen