10 Gedanken zu „Fernseh gucken: ZDF-Doku zur Bundeswehr

  1. Vorgemerkt. Danke für den Hinweis (ich hab meine Flimmerkiste seit Anfang Juli nicht mehr angeworfen).

  2. Danke für die Info.
    Viel erwarte ich aber nicht. klingt nach der Beschrebung nach einem Stück über die armen Soldaten. Bloß nicht fragen, WARUM deutsche Soldaten am anderen Ende der Welt herumspringen.

  3. Gute Doku!
    Ich würde die Eingangsfrage aber andersrum stellen!
    Warum entfernt sich die Gesellschaft immer mehr von der Bundeswehr?

  4. @Holger Schön | 26. September 2018 – 21:34
    Ich erlaube mir zu ergänzen:
    …die Gesellschaft und ihre Politiker….


    Herr General a.D. Spindler hat den Nagel (mal wieder) auf den Kopf getroffen!

  5. Dem Titel der Reportage nach habe ich eigentlich etwas anderes erwartet. Dennoch ein interessanter, ungeschönter Beitrag, der die Ahnungslosigkeit der Parlamentarier über die Einsatzziele der BW aufzeigt. Dementsprechend für @Holger Schön: Nicht die Gesellschaft hat sich von der BW entfernt, sondern die BW von der Gesellschaft. Grundsätzlich muss eine Armee immer in der Gesellschaft verankert sein! Welchen Sinn hätte denn sonst ihr Kampf – wenn nicht im Interesse der Gesellschaft? Wenn jedoch Parlamentarier die BW in den Einsatz schicken und auf Nachfrage hin nicht beantworten können, worin das Ziel dieses Einsatzes (von den Einsatzbedingungen ganz zu schweigen) besteht – wie soll dann die „Gesellschaft“ derartige Informationen besitzen!? Für die Zivilgesellschaft wird damit die BW zu etwas Fremden, Unbekannten. Und wenn obendrein noch ein Presseoffizier harmlose Fragen des Reporters als „politisch…“ ablehnt – also, was gibt es Politischeres als eine Armee? Hier scheint ein gefährliches Defizit an politischer Bildung und Auftragsmotivation & -Kommunikation zu existieren, was wiederum auf Führungsschwäche bzw. -Desinteresse aus & in der oberen politischen Fachebene hindeutet.
    Schonungslos, dieser Beitrag! Beschämend auch, wie Truppe, Veteranen, Angehörige und Opfer sowie Hinterbliebene politisch einfach „vergessen“ werden. Wenn die Politik hier nicht Zeichen setzt und Infos sowie Anerkennung liefert – woher sollte dies ein unbeteiligter Zivilist dann alles wissen?

  6. @Militärökonom | 27. September 2018 – 7:44
    „Und wenn obendrein noch ein Presseoffizier harmlose Fragen des Reporters als „politisch…“ ablehnt – also, was gibt es Politischeres als eine Armee?“

    Das Soldatengesetz steckt einem gewisse Grenzen inwieweit der Soldat in Uniform sich in der Öffentlichkeit äußern darf.

    Da wird durch Presseoffiziere und Feldwebel schonmal eingegriffen um den Soldaten zu schützen. Sonst müsste unter Umständen wegen Dienstvergehen ermittelt werden.

    Wer Kritik an sowas übt, sollte den Mangel nicht bei den Streitkräften suchen, sondern bei denen die die Gesetzte erlassen.
    Wenn die Gesellschaft freie Meinungsäußerung der Executive, auch zu politischen Themen, möchte, dann soll sie dies von der Legislative auch fordern.

    [Ich bitte um Verständnis, dass ich den OT-Teil des Kommentars mit der erkennbaren politischen Zielsetzung hier entferne. T.W.]

  7. @Militärökonom | 27. September 2018 – 7:44

    Wenn jedoch Parlamentarier die BW in den Einsatz schicken und auf Nachfrage hin nicht beantworten können, worin das Ziel dieses Einsatzes (von den Einsatzbedingungen ganz zu schweigen) besteht

    Das ist des Pudels Kern, aber Ihre Kritik ausschließlich an den Parlamentariern ist zu einseitig. Über mangelnde Zieldefinitionen bei Auslandseinsätzen haben wir hier im Forum schon öfter diskutiert.
    Aber wie wollen Sie ein Ziel definieren, wenn man aus dem Vtgministerium keine klaren Aussagen zur möglichen Zielerreichung bei Ansatz von Kräften, Mitteln und Zeit in Stärke X bekommt?
    Das dann die Politik noch hektisch aufgrund irgendwelche Vorlagen beschließt, damit man außen- und bündnispolitisch gut dasteht, auch wenn es keinen Sinn macht, steht auf einem anderen Blatt.

  8. Hm. Reportage ohne Kompass.

    Ein buntes Potpourri über bekannte Missstände – nur leider, leider hat die Verteidigungsministerin keine Zeit gehabt…

  9. Als Wiederholung, wer letztmals keine Gelegenheit hatte: Phoenix
    Die #Bundeswehr wurde lange vernachlässigt. Mit dem Ergebnis: wenig #Personal, viel Arbeit, schlechte #Ausrüstung – viel Frust. Heute um 17.00 Uhr zeigt #phoenix die Reportage „#Armee ohne Kompass – Wohin marschiert die Bundeswehr?“.

    (link: http://bit.ly/armeeohnekompass) bit.ly/armeeohnekompa…

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