Zusammenbruch von Soldaten bei Marsch: Angeblich Aufputschmittel im Spiel

Beim Zusammenbruch von vier Offizieranwärtern während eines Marschs in Munster am 19. Juli, als dessen Folge ein Soldat starb und drei im Krankenhaus behandelt werden mussten, sollen Aufputschmittel eine Rolle gespielt haben. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ; Link aus bekannten Gründen nicht) am (heutigen) Sonntag unter Berufung auf einen internen Bundeswehrbericht:

Einer der Soldaten, die am 19. Juli bei einer Übung in Munster kollabiert waren, sagte nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in einer internen Untersuchung aus, er habe gemeinsam mit einigen Kameraden vor dem Marsch Aufputschmittel genommen.

Eine Bestätigung gab es dafür zunächst nicht.

Der Offizieranwärter, der später im Krankenhaus starb, war nach Bundeswehrangaben nach einer Marschleistung von drei Kilometern unvermutet zusammengebrochen. Im Laufe des Tages kollabierten drei weitere Soldaten. Zwei von ihnen wurden am 2. August aus dem Krankenhaus entlassen; ein Soldat muss immer noch behandelt werden.

Die Bundeswehr hatte zur Untersuchung der Vorfälle eine Gruppe unter Leitung von Generalmajor Carsten Breuer eingesetzt, der für die Ausbildung im Heer zuständig ist. Am 19. Juli war es nach Angaben der Streitkräfte zwar warm, die Soldaten seien aber nur mit leichter Ausrüstung unterwegs gewesen und hätten ausreichend Pausen gemacht.

(Archivbild 2010: Rekruten in der Grundausbildung beim Marsch in Torgelow – Thomas Köhler/photothek.net )

22 Kommentare zu „Zusammenbruch von Soldaten bei Marsch: Angeblich Aufputschmittel im Spiel“

  • politisch inkorrekt   |   13. August 2017 - 20:07

    Ist in meiner Grundausbildung auch mal vorgekommen. Da dachten sich einige helle Köpfe mittels Aufputscher den abschließenden 20Km Gefechtsmarsch bewältigen zu müssen. Blöd, wenn man die Tage zuvor im Biwak kaum Schlaf hatte und dann noch so eine Belastung. Das führte zu 8 km Halluzinationen aber sie hatten es durchgestanden. Kann mich nur wundern über so viel Leichtsinn im Umgang mit der eigenen Gesundheit.

    pi

  • ThoDan   |   13. August 2017 - 20:31

    Warum sollten bzw. haben Sie sowas getan?

    [Ich habe keine Aufputschmittel genommen, wieso fragen Sie mich das? T.W.]

  • ThoDan   |   13. August 2017 - 20:53

    @T. Wiegold

    Entschuldigung

    Das war ein Ausdruck meines Unverständnisses kombiniert mit einer Frage an die Community, ob (wenn es stimmt) es dafür irgend einen verständlichen Grund geben könnte?

  • Alarich   |   13. August 2017 - 21:10

    politisch inkorrekt | 13. August 2017 – 20:07

    Manche wollen leider in eine Bessere Einheit ( Elite Truppe ) kommen
    Andere weil Sie die Leistung glauben nicht Schaffen , den Jäger und so Erfodert beim Sportlichen auch mehr

    Ich möchte nicht wissen wie viel da lauft und nicht um nur zu der Truppe zu gehören

    Sind wir mal Ehrlich was alles beim Sport lauft
    ( Reginal sport ) wo keine Test gemacht werden

  • Idefix   |   13. August 2017 - 21:27

    Koffein Tabletten habe ich damals in meiner AGA auch genommen, allerdings um im Unterricht nicht einzuschlafen.
    Mich würde ja interessieren um was für eine Art Aufputschmittel es genau geht.

  • Thomas Melber   |   13. August 2017 - 21:35

    Vielleicht aus Gewohnheit (Schule, Abitur)? Aber das hätte bei der Einstellungsuntersuchung auffallen müssen, oder?

  • es-will-merr-net-in-mei-Kopp-enei   |   13. August 2017 - 21:50

    Vielleicht wurden die Aufputschmittel ja auch aufgrund einer Traditionslinie zurück zur Wehrmacht eingenommen. Da wurde ja Pervertin als Panzerschokolade oder Stuka-Tabletten an die Soldaten ausgegeben, neben anderen schlimmeren Mitteln. Es wird wohl so mancher Opa seinen Enkeln begeistert über die Wirkung vorgeschwärmt haben.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Methamphetamin#Verwendung_im_Zweiten_Weltkrieg

  • T.Wiegold   |   13. August 2017 - 22:02

    So, und mit den weiteren Spekulationen über die Auswirkungen der Wehrrmacht auf den heutigen Gebrauch von Aufputschmitteln warten wir, bis wir ne belastbare Aussage haben…

  • Koffer   |   13. August 2017 - 22:06

    @Thomas Melber | 13. August 2017 – 21:35
    „Vielleicht aus Gewohnheit (Schule, Abitur)? Aber das hätte bei der Einstellungsuntersuchung auffallen müssen, oder?“

    Wie soll so etwas denn bei der Einstellungsuntersuchung der Bundeswehr auffallen?

    Wenn keine Drogenabhängigkeit schweren Grades mit degenerativem Erscheinungsbild vorhanden ist, dann fällt das ohne intensives Drogen-/Medikamentenscreening (was es bei der Bw normalerweise nicht gibt) nicht auf.

    Und eine leichte bis mittlere Unsportlichkeit kann zwar bei der Einstellungsuntersuchung auffallen, ist aber heutzutage kein grundsätzlicher Hinderungsgrund für eine Einstellung mehr (angeblich kann man ja alles trainieren… was ich übrigens auch so sehe, was die Bw aber nicht macht).

    @es-will-merr-net-in-mei-Kopp-enei | 13. August 2017 – 21:50
    „Vielleicht wurden die Aufputschmittel ja auch aufgrund einer Traditionslinie zurück zur Wehrmacht eingenommen.“

    Das ist geschmacklos und deplatziert.

  • Yeoman   |   13. August 2017 - 22:18

    Wenn man die zitierte Formulierung – „sagte (…) in einer internen Untersuchung aus“ – auf die Goldwaage legt, offenbart sich:
    1. Die untersuchenden „internen“ Stellen scheinen nicht mal die Idee eines Anfangsverdachts des Btm-Missbrauchs und somit Veranlassung zu einschlägigen Blut-/Urintests gehabt zu haben, denn sonst hätte es nicht erst der Aussage, mithin Selbstbezichtigung eines Betroffenen bedurft,
    2. Nicht anders als strukturell zu nennende Realitätsverweigerung gegenüber der „Stoff“-Problematik in der Truppe – ob es die Substanzen aus dem Pumper-Milieu sind (wäre im vorliegenden Fall meine erste Vermutung), Partybedarf für Fortgeschrittene („was ich am Wochenende schmeiße, geht den Dienstherrn nichts an“ O-Ton, so selbst erlebt) oder Reichweitenverlängerer für überlastetes Mangelverwendungs-Personal: gute Zeiten für Substanzler in der Truppe. Was waren das für schöne Zeiten, als es nur „saufende Rekruten“ gab (damals, als die DB noch Bundesbahn hieß).

    Frage am Rande: Ist Reservistenverbandspostillen-CR Marco Seliger eigentlich im Nebenjob bei der FAZ oder FAZ-Redakteur Marco Seliger im Nebenjob Reservistenverbandspostillen-CR?

    [Zur Randfrage: Seliger ist loyal-Chefredakteur (ich finde übrigens, eines der besten deutschen Medien zum Thema Sicherheitspolitik) und schreibt nebenberuflich für die FAZ. T.W.]

  • Insider   |   13. August 2017 - 22:49

    Trauriger Sachverhalt, aber Dummköpfe sterben nicht aus. Das so etwas der Hintergrund ist, bestätigt meinen ersten Tip aus dem Bauch heraus.
    Ich hoffe nur das die Bundeswehr nicht ab morgen, neben dem Haltungs- auch noch ein Drogenproblem hat.

  • Alarich   |   13. August 2017 - 22:54

    Koffer | 13. August 2017 – 22:06

    Was regen Sie sich so auf
    REED Bull wird getrunken einfach so
    das ist aber ein Aufputschmittel das Erlaubt ist
    und manche Kaufen es im Ausland weil es besser sein soll ( Nein das ist nur Stärker aber nicht besser )

    Es gibt jedoch genügend Mittel wie im Internet um Muskelaufbau
    die verboten sind

    und es kann auch Tabak mit Kräuter sein das kann man auch nur 6 Wochen Messen

  • markus d.Ä.   |   13. August 2017 - 23:35

    nunja, egal was man da eingeworfen hat (zugriff auf die entsprechenden substanzen hat seit den 90ern sicherlich jeder schüler ab stufe 8 oder9 … ) nahezu allen stoffen aus der Reihe der stimulanzien ist gemein, dass Sie den Kreislauf deutlich antreiben. das gilt scho für legale stoffe wie Koffein.
    wenn man meint sowas in situationen nehmen zu müssen, in denen der körper eh schon auf „180“ ist, treibt man sich ggfls in leistungsberiche jenseits des Gesunden.
    die ein oder andere Substanz verringert auch die sensibilität für dehydrierungssymptome.

    die meisten „regelmäßigen“ nutzer solcher substanzen sind ja keine süchtigen im engeren Sinne. mal ein paar Wochen Pause machen für den Einstellungstest ist da kein Problem.
    auch in der aktiven Zeit werden einem die entsprechenden Kandidaten nicht auffallen, so man kein besonderes näschen für „szenetypische Begriffe“ hat. Unter der Woche hält man die Füsse still, am Wochenende gibt man 1-2 Abende Gas und steht Montags ohne besondere physiologische Auffälligkeiten vorm Block…
    Sollte es mal ein flächiges Screening und entsprechende disziplinarische würdigung geben könnt ihr den Laden dicht machen, zumindest im Altersband bis 25.

  • lies.das   |   13. August 2017 - 23:48

    Bei zivilen Marathon-Läufen mit ‚zigtausend Teilnehmern nehmen 20 – 50 Prozent aller Teilnehmer vorher Schmerzmittel geschluckt, um den Lauf durchzuhalten. Das ergaben eine anonym durchgeführte Umfragen. Man wird zwar nicht per Doping schneller, aber man hält die Laufschmerzen leichter aus und wird zumindest nicht schmerzbedingt langsamer. Bei vielen Soldaten ist der (Ab-)Usus sicherlich ähnlich.

    Die meisten Marathon-Läufer schlucken hoch dosierte, rezeptfreie Mittel wie Paracetamol, Ibuprofen 800 – oder mehrere Tabletten blutverdünnendes Aspirin.

    Dazu schreibt Runnners World:
    http://www.runnersworld.de/gesundheit/schmerzmittel-beim-laufen.137860.htm
    :
    „Die Organe stehen durch die ständigen Erschütterungen beim Laufen und den mit zunehmender Belastungsdauer wachsenden Flüssigkeits- und Salzverlust ohnehin schon unter Stress. So können Mikroblutungen entstehen, die sich durch einen bräunlich-roten Urin bemerkbar machen.
    Bei S. stellten die Ärzte zudem eine Rhabdomyolyse fest. Symptome: Überlastete Muskeln zerfallen, Muskel-Eiweiß gelangt ins Blut und verstopft schließlich die Nierenkanälchen. Davor schützen normalerweise Prostaglandine – Hormone, die den Blutfluss in der Niere erhöhen und zur besseren Ausscheidung der Schadstoffe führen. Genau diese Hormone werden allerdings durch nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen gehemmt.“

    Ähnlich warnt auch:: http://www.achim-achilles.de/gesundheit/laufen-a-gesundheit/30675-marathon-lieber-mit-schmerzen-ins-ziel.html.

    Die Bundeswehr sollte schleunigst bei stressigen Märschen breitgefächert stichprobenartige Dopingtests durchführen – auch auf legal erhältliche Schmerzmittel. Die Sanitätsdienst-Mediziner müssen in den Bw-Medien sofort eine warnende Aufklärungskampagne starten.

    Ein doping-betroffener Offiziersanwärter ist bereits tot, der Zweite ist weiterhin im kritischen Zustand. Andere hatten Glück und überlebten. De Bw-Ärzte stehen unter Schweigepflicht, daher wird über diese Fälle und über das Dopingthema mit Schmerzmitteln viel zu wenig diskutiert.

    Verantwortlich für eine solche Aufklärungskampagne wäre der Inspekteur im Sanitätsdienst, Generaloberstabsarzt Dr. Michael Tempel.

  • Koffer   |   14. August 2017 - 0:57

    @Alarich | 13. August 2017 – 22:54
    „Koffer | 13. August 2017 – 22:06

    Was regen Sie sich so auf“

    Normalerweise ignoriere ich ja Ihre Kommentare, aber da Sie mich direkt fragen.

    Ich rege mich darüber auf, dass jemand glaubte einen billigen Spruch über die Traditionspflege bringen zu müssen und das pietätlos mit einem Todesfall verknüpft hat, der GAR NICHTS mit der aktuellen Diskussion über die Traditionspflege zu tun hat.

    „REED Bull wird getrunken einfach so
    das ist aber ein Aufputschmittel das Erlaubt ist“

    Stimmt, ich habe mich über Red Bull auch nicht aufgeregt. Bitte lesen Sie nochmals, was ich geschrieben habe.

    Und nebenbei, von Red Bull kommt man normalerweise auch nicht ins Krankenhaus oder bricht bei einem 6km-Marsch zusammen.

    @markus d.Ä. | 13. August 2017 – 23:35
    „Sollte es mal ein flächiges Screening und entsprechende disziplinarische würdigung geben könnt ihr den Laden dicht machen, zumindest im Altersband bis 25.“

    Das bliebe abzuwarten.

    Und selbst wenn… wenn eine neue, härte Gangart in dieser Frage von der Bw angegangen werden würde, dann würde es am Anfang halt mehrere Wochen lang scheppern und dann würde man Ergebnisse sehen.

    Die Frage ist allerdings ob ein solches Vorgehen rechtmäßig wäre. Ich persönlich hätte dafür zwar gewisse Sympathien, aber ich sehe auch gleichzeitig erhebliche verfassungsrechtliche Probleme.

  • klabautermann   |   14. August 2017 - 7:58

    „…………………………Die Afghanen, die ihre Angst vor der Schlacht mit Opium betäubten, nannten die Droge den „Honig der Krieger“ und im 13. Jahrhundert gehörten bis zu 4,5 Kilo Rohopium pro Jahr zum ganz normalen Sold eines indischen Soldaten und auch die Türken, welche im 16. Jahrhundert Opium mit Kampfer zu „Heldenwasser“ aufkochten, machte diese Mixtur unerschrocken und wach……Bereits im Ersten Weltkrieg konsumierten deutschen Soldaten und Piloten unwissentlich chemische Drogen, die in ihr Essen gemischt wurden, um sie wach und kampfeslustig zu halten. Die Amphetamin- und MDMA-haltigen Substanzen wurden von der deutschen Chemiefirma MERCK entwickelt und produziert, aber auch andere Staaten verabreichten ihren Soldaten bereits leistungssteigernde Drogen……….“
    https://www.thcene.com/2012/08/soldaten-auf-droge/
    Drogen, Soldaten und Krieg – ein wohl sehr altes Thema.

    Ein weiteres gesellschaftspolitisches Tabu-Thema im BW-Kontext wird durch diesen traurigen Vorfall an die öffentliche Wahrnehmungsoberfläche gespühlt.
    Letztendlich wird man das Thema Drogen genau wie Extremismus im Bereich Rekrutierung/Ausbildung strukturell aufgreifen müssen in der BW. Das Lamentieren über die durchschnittlich geringere (im Vergleich zu was bitte) Leistungsfähigkeit der Rekruten und das Herabsenken von Einstellungskriterien hat ja Tradition in der BW – (war schon zu „meiner“ Zeit so, als man Hyppie-Rekruten mit Haarnetz und ’ner Tüte schwarzer Afghane im Brotbeutel freiwillig zu den Fallschirmjägern ziehen ließ – Klassenkamerad von mir) – hilft aber wenig, auch hier muß man den sozio-demographischen Realitäten einfach ins Auge blicken und damit auch die dunkle Seite der heutigen Diversity in den Blickwinkel von Ausbildung und Erziehung in der BW nehmen.
    Ausbilder-Aussagen wie „…sie würden gar nicht so genau wissen wollen, was sich ihre Untergebenen „einwerfen“….“ (SPON) sind da in der Tat die falsche „Haltung“ m.A.n.
    Gerade junge, unerfahrene Soldaten muß man heutzutage zunächst einmal vor sich selber schützen damit sie dann lernen können wie sie andere schützen können.

  • Sgt. Thrash   |   14. August 2017 - 8:03

    @Yeoman
    „1. Die untersuchenden „internen“ Stellen scheinen nicht mal die Idee eines Anfangsverdachts des Btm-Missbrauchs und somit Veranlassung zu einschlägigen Blut-/Urintests gehabt zu haben“

    reine Spekulation!

  • Blackbox   |   14. August 2017 - 8:10

    Man google „Drogen Soldaten“ und findet reichlich zum Thema, sowohl deutsch als auch fremde Heere.

    Kleine Leiche im Traditions-Keller? Augsburger Allg. „Wenn Soldaten unter Drogen kämpfen“: ….Die Bundeswehr hat Pervitin übrigens schon in den siebziger Jahren aus dem Verkehr gezogen. …Zitat Ende

    Ach, schon in den 70ern …

    Mags sein, daß das Hormonkalb-Problem eine typische Nebenwirkung der Freiwilligenarmee ist? (Leistungsdruck phy/psy, Bewertungssystem usw)

    Oder war es schon immer so, nur diesmal wirds nicht mehr weggemeckert?

  • 2ct.   |   14. August 2017 - 8:32

    Es wird mittlerweile, in den U.S. Streitkräften, regelmässig vorm übermäßigen Konsum von Energy Drinks gewarnt. Zuletzt durch das Walter Reed Army Institute of Research. Die Studie umfasste 1.000 Soldaten und U.S. Marines, welche 2010 in Afghanistan stationiert waren. Die Symptome können bei übermäßigen Konsum oder bei hochkonzentrierten Produkten von Schlafproblemen oder Übermüdung im Dienst, Herzrasen, bis zu Panikattacken oder Herzstillstand gehen.

    http://www.cnn.com/2016/12/30/politics/army-energy-drinks/index.html
    [„Army warns of new threat: Energy drinks“; CNN; 30. Dez 2016]

    cdc.gov/mmwr/preview/mmwrhtml/mm6144a3.htm
    [„Energy Drink Consumption and Its Association with Sleep Problems Among U.S. Service Members on a Combat Deployment — Afghanistan, 2010“; Centers for Disease Control and Prevention; 9. Nov 2012]

    http://edition.cnn.com/2017/04/26/health/energy-drinks-health-concerns-explainer/index.html
    [„What that energy drink can do to your body“; CNN; 26. Apr 2017]

    Hier eine kleine Übersicht der Koffeinträger.

    http://www.bavariannews.com/energy-drinks-know-what-youre-really-drinking/
    [„Energy drinks: Know what you’re really drinking“; U.S. Army Garrison Bavaria; 2. Feb 2016]

    In einem älteren Stripes Artikel wird vor der Kombination mit anderen „Leistungssteigeren“ aus dem Fitnessbereich gewarnt.

    https://www.stripes.com/keep-unsafe-energy-drinks-off-bases-1.210473#.WZE6IJ-bHqB
    [„Keep unsafe energy drinks off bases“; Stares and Stripes; 4. Mar 2013]

  • Ungedienter   |   14. August 2017 - 8:59

    Es wäre nützlich zu wissen wie der Dienst zuvor aussah. Denn die geforderte Marschleistung + Gewicht schafft selbst ein Untrainierter.
    Ich bin 46 und treibe nicht regelmäßig Sport, aber 18,5 Km an einem glühenden Junitag dieses Jahres im Markgräfler Land (also reichlich Höhenmeter durch rauf und runter) haben wir (4x meine Art) dieses Jahr in 4 Stunden bewältigt. Die Rucksäcke lagen so bei 10.-15 kg. Ich verstehe daher nicht wieso die OA zu Substanzen gegriffen haben!

  • C.H.   |   14. August 2017 - 9:36

    Lernfrage: Gibt es Informationen/Zahlen über die gemeldeten BTM (Betäubungsmittel)-Vorfälle in der Bundeswehr für die vergangen Jahre bzw. gibt es dazu Seitens BMVg Veröffentlichungen? Darauf aufbauend von Interesse: Verhältnis Vorfälle /Anzahl der Soldaten und Drogenmissbrauch in den Streitkräften im Verhältnis zur Gesellschaft.

  • T.Wiegold   |   14. August 2017 - 9:58

    Hm. Es gibt einen neuen Thread: Hitzschlag als Kollaps/Todesursache. Das schließt natürlich die vorangegangene Einnahme von Aufputschmitteln nicht aus – aber langsam wird es bzgl. Medikamente/Aufputschmittel/Drogen hier doch seehr spekulativ.

    Die weitere Debatte bitte im neuen Thread.