Bundeswehreinsatz in Liberia geht zu Ende

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Der derzeit kleinste Auslandseinsatz der Bundeswehr geht zu Ende – und hätte die Bundeswehr nicht heute ausdrücklich drauf hingewiesen, hätte ich es glatt übersehen. Die drei deutschen Soldaten, die bei der UN-Mission in Liberia (UNMIL) im Einsatz sind, beenden in den nächsten Tagen ihren Auftrag:

Nach dem Beschluss des Deutschen Bundestages vom 21. Mai 2015 übernahm Deutschland erstmals einen Führungsdienstposten im Hauptquartier einer VN-Friedensmission. Brigadegeneral Dirk Faust war seit dem 26. Mai 2015 als Deputy Force Commander and Chief Military Observer der United Nations Mission in Liberia (UNMIL) eingesetzt. Mit der bevorstehenden Übergabe der Sicherheitsverantwortung an die Regierung endet heute die deutsche Beteiligung an der Mission.

berichtet bundeswehr.de (und ist damit schneller als die offizielle Webseite der Mission, auf der von der Übergabe so nicht die Rede ist).

Der Posten des stellvertretenden Kommandeurs war im vergangenen Jahr wohl mit ausschlaggebend für das deutsche Engagement. Ein Interview mit Brigadegeneral Faust findet sich ebenfalls auf der Bundeswehr-Webseite.

Während die Beteiligung der Bundeswehr an dieser UN-Mission vergleichsweise kurz war, ist interessant zu sehen, wer schon ganz lange dabei ist: Nicht nur andere afrikanische Länder. Sondern auch die Chinesen, deren 18 (!) Kontingent im UNMIL-Einsatz kürzlich geehrt wurde:


(Direktlink: https://youtu.be/jRMBONdfaEY)

(Archivbild Oktober 2012: Ein Blauhelm-Soldat aus Ghana bei der UN-Mission in Liberia – UN Photo/Staton Winter)

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