5 Gedanken zu „DroneWatch – der Sammler, März 2016/II

  1. Beinahezusammenstoß Lufthansa A 380 mit Drohne beim Landeanflug auf LA in 1500m(!), Höhe lt n-tv.
    Zivile Drohne auf 1500m, geht das?

  2. Letze Woche gab es auf FAZ.net einen Testbericht der neusten DJI Phantom Drohne (selber Hersteller mit der die Lufthansa im Drohnen-Service-Geschäft zusammen arbeitet). Dort wird geschrieben, dass die Drohne durch eine Software und Sensoren auf eine Flughöhe von etwa 100m über Grund beschränkt wird. Das bedeutet, dass man so z.B. über dem Feldberg im Schwarzwald mit 1100m Höhe seine Drohne in 1200m Höhe über N.N. fliegen kann.
    In den Kommentaren auf Tagesschau.de zu dem Artikel http://www.tagesschau.de/ausland/lufthansa-drohne-101.html wird genannt die DJI Phantom hätte eine technisch mögliche Flughöhe von 6000m über N.N. – andere Hersteller dürften ähnliche Werte erreichen. Software-Beschränkungen lassen sich bekanntlich recht leicht umgehen und die Reichweite der Fernsteuerung lässt sich sicher auch höher tunen.
    Also Alles nicht verwunderlich – weil was technisch möglich ist, wird auch irgendwann ausprobiert. Der letzte ähnliche Fall in der Nähe von Paris war ja erst am 04. März.
    Zumal rechtliche Folgen wegen der schwierigen Überwachbarkeit von Drohnen kaum zu befürchten sind.

  3. Hm. Aus praktischer Erfahrung glaube ich nicht so recht an die 100 Meter (auch wenn das vom Boden aus schwer einzuschätzen ist).

  4. Nachtrag – DJI Phantom 4: Reichweite Fernsteuerung 5000m, Flughöhe 6000m, Flugdauer 28 min, Geschwindigkeit 20 m/s (72 km/h).
    https://en.wikipedia.org/wiki/Phantom_(UAV)

    @ T.W. Die erlaubte Flughöhe von 100 Meter über Grund ergibt sich aus denn hier gültigen Bestimmungen. In den USA dürfen es 122 Meter (400 feet) sein. Eine in den USA gekaufte Drohne fliegt dann in Deutschland auch bis zu dieser Höhe – Software gesteuert natürlich.

  5. Handelsblatt vom 23.3. (Print) berichtet über „Die Unterwasserjäger“.

    Aronnax Maritime Technologies, eine Fraunhofer-Ausgründung, will den „Markt für tiefseetaugliche Roboter revolutionieren“.

    Kernprinzip: „Um dem hohen Druck von 600 bar in 6000 m Tiefe standzuhalten, flutet Dedave [Name des AUV] seinen Innenraum mit Wasser. […] Die empfindlichen Messgeräte stecken in Behältern aus Titan oder sind in Kunstharz eingegossen.“

    Ziel: „[Der Preis] wird aber deutlich unter den fünf bis sechs Millionen Dollar liegen, die ein Produkt der Konkurrenz aus Norwegen [Kongsberg] oder den USA [Boeing] kostet.“

    (Zitatlänge ist hoffentlich ok.)

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