Die Bundeswehr-Personalwerbung: junge&naive Sicht

Eigentlich erstaunlich, dass es eine Weile gedauert hat, bis der Kollege Tilo Jung (Jung&Naiv) und seine Ultras  die jüngste Bundeswehr-Personalwerbung durch den Wolf gedreht haben… (Wenn ihr mich fragt: die Gegenüberstellung von Anspruch & Wirklichkeit kann ich nachvollziehen; das generelle Einsatzbashing eher weniger. Aber da sind Tilo und ich ohnehin nicht gleicher Meinung.)

Bitte sehr:


(Direktlink: https://youtu.be/pivhDJ6KNR8)

37 Gedanken zu „Die Bundeswehr-Personalwerbung: junge&naive Sicht

  1. Welche Werbung ist schon ehrlich dem Kunden gegenüber ?
    Meiner Meinung nach lernt man schon als Schulkind, dass die Werbung einem meist die Unwahrheit über eine Sache erzählt.

  2. Ich habe diesen Blog immer als seriöses journalistisches Format gesehen, wo man eben von genau solch grenzdebilem Schwachsinn verschont bleibt ….

    Wenn ich inkompetente und aufmerksamkeitsheischende Beiträge zum Thema Verteidigungspolitik sehen möchte, könnte ich ja auch SpOn oder sowas lesen.

  3. re emdeema: Haben Sie eigentlich den Header von Thomas Wiegold gelesen, bevor Sie hier lospoltern? Offenbar nicht?

  4. Natürlich habe ich den Text gelesen und das Video gesehen. Ich wollte nur mein Bedauern und Unverständnis zum Ausdruck bringen, dass T.W. als seriöser Journalist sich hier auf das Niveau von diesem Youtube-Clown herablässt.

  5. @emdeema:
    Was kritisieren Sie? Klick-Journalismus? Ist hier nicht nötig oder sehen Sie hier irgendwo Werbung?

    Herr Wiegold stellt immer mal wieder auch Beiträge zum Schmunzeln ein (siehe weihnachtsmann-tracking). Der Anteil solcher Beiträge ist wohl an einer Hand im Jahr abzuzählen. Insofern einfach ignorieren, wenn Sie dieser Beitrag hier stört.

  6. Das der Kampf gegen ISIS für „junge und naive“ nicht zählt ist doch eigentlich logisch oder ?

    Die Seite heisst ja auch nicht „Verantwortungsvoll und Erfahren“.

  7. Es ist doch nicht verwerflich, dass so ein Video auf dieser Seite gepostet hat. Und dass der Inhalt nur teilweise mit der Meinung des Hausherrn übereinstimmt, steht doch klar und deutlich geschrieben.
    Was ich allerdings schade finde ist die Entwicklung, die jung&naiv in den vergangenen Monaten eingeschlagen hat. Früher kamen da immer sehr interessante und sehenswerte Clips heraus, mittlerweile teile ich die Ausrichtung der neuesten Produkte immer weniger.

  8. re Stephan L.: Richtig, T:J. reiht sich nahtlos in die „Sequenz der Vdeo.Clowns“ ein, nur unter konträrem Vorzeichen. T..J. ist mir relativ Wurst, die anderen „Clowns“ aber nicht!

  9. Ich kann Stephan L. da nur zustimmen. Herr Jung hat mit jung&naiv und seinem ungewohnten Stil anfangs frischen Wind in die Politikberichterstattung gebracht in dem er Fragen gestellt hat, die so sonst niemand gestellt hat. Waren diese Anfangs noch einigermaßen objektiv, so wandelt sich jung&naiv immer mehr zu einer Plattform für plumpe Meinungsmache gegen „die da oben“. Diesen Trend kann man leider immer mehr beobachten. Damit will ich keinesfalls sagen, dass Kritik nicht angebracht ist, denn das ist sie sehr wohl, aber doch bitte sachlich und fundiert. Es gibt schon genug Wagenknechte und Petrys, die auf diese Weise punkten wollen, sowohl bei uns als auch auf der anderen Seite des Atlantiks.

  10. Ich finde das Video minderlustig. Es ist aber bemerkenswert, wer deshalb hier anfängt, rumzukübeln.

    @emdeema: Wie oft haben Sie bislang hier kommentiert? Etwas Qualifiziertes ist mir auf jeden Fall nicht in Erinnerung.

    @oldmanka: Was graust Ihnen daran, dass die Bundeswehr ihre Seiten auch so übersetzt, dass Menschen mit Behinderung sie verstehen können? Zum Einen ist sie per Gesetz dazu verpflichtet. Zum Anderen ist es eine Haltungssache.

  11. Möchte mich nicht zur Qualität des Videos äussern – muss es mir erstmal ansehen.

    Bzgl. Nachwuchs(werbung).

    War die Tage mal unterwegs und konnte einem Briefing eines Obristen/Kapitän z.S. beiwohnen (keine genauen Angaben von mir). Im Laufe des Briefings ging er natürlich auch auf die Nachwuchslage ein. Es brannte ihm unter den Nägeln.

    – Der Nachwuchs hat querschnittlich ein erheblich größeres BMI Problem als manch Altgedienter
    -Nachwuchs besteht die Grundi nicht und soll trotzdem dabeibleiben, um mal Feldwebel zu werden.
    -Es wird alles genommen, was Interesse bekundet.

    Aus seiner Sicht handelt es sich nicht um Einzelfälle, sondern um einen Flächenbrand.

    So. Jetzt schau ich mir das Video an. ;o)

  12. @CRM-Moderator
    Hat der Herr A16/B3mil dieses Gefühl den auch mit Fakten belegt?
    Zumindest der letzte Anstrich widerspricht dem sehr guten Verhältnis von Bewerberzahlen zu Stellen vom letztem Jahr. Mit Ausnahme IT und San konnte die Nachwuchsorganisation sehr gut auswählen.
    BMI bei Bewerbern ist tatsächlich bekannt, ist heutzutage halt so, muss man ran, wenn man die verpflichtet hat. Aber hört sich sehr nach der alten Litanei von „früher war alles besser“ an; war es aber nicht.

    Der Clip vom Jung ist doch ganz witzig ;-) da habe ich schon wesentlich geschmackloseres gesehen. Die Aussagen nebeneinander zu stellen ist legitim – und für mich ist der Kampf gegen Daesh/IS auch etwas „was wirklich zählt“.

  13. Diese Satire wäre bei jedem professionellen Polit- oder Satire-Magazin als „nicht sendefähig“ durchgefallen. Maximal drei Gegenüberstellungs-Witzchen am Anfang hätten genügt. Doch dann fehlt als Plot einfach eine glaubwürdige Message, der Knaller, mit der die offiziellen Ankündigungen vergackeiert werden. Das Problem des Autors war: Es gibt offenbar nicht wirklich so viel an Widersprüchen zu bashen bei der Bundewehr. Sonst hätte er es gezeigt.

    Weil der Autor seine schlichte Anfangsidee mangels krasser Fakten durch Wiederholungen und unfaire Stakkato-Schnitte (Sprecher in der BPK) verlängert, bleibt der Satire-Versuch leider wirklich „jung und naiv“.

    Der Autor sollte bei seinem alten Stil bleiben: Auf der BPK scheinbar naive Fragen stellen – und zeigen, wie verlegen sich da halb abgetauchte Regierungssprecher mit gesenktem Kopf wieder rauslavieren müssen. Das ist großartig, burlesk, unique – das war seine Marktlücke.

  14. Ich finde das Video recht… inhaltslos. Also weder intelligent, noch groß kritisch. Unspektakulär in jeder Hinsicht.
    Man spricht ein paar Werbesprüche nach und blendet dann Aussagen ein, die damit wenig bis nichts zu tun haben. Moderne Ausrüstung widerspricht sich nicht mit Mängeln an dieser Ausrüstung, die man immer und mit jedem Stück moderner Technologie hat. Auch im zivilen Bereich; das merkt jeder, der sich über seinen Computer oder sein Auto ärgert.
    Und dann lässt man UvdL von Landesverteidigung reden und geht dann zum Krieg gegen den Terror über. Auch da sehe ich keinen Widerspruch. Haben wir nicht noch gefühlt gestern in Frankreich erlebt, wie groß die Bedrohung durch den Terror auch in Europa ist?

    Also wenn es darum ging, Widersprüche in der Sicherheitspolitik aufzuzeigen, hat man hier klar versagt, so wie ich das sehe. Da hätte man sicher bessere Punkte rausgreifen können. Aber das ist nur meine Meinung.

    Und weil das weiter oben zur Sprache kam: Ich für meinen Teil finde es völlig i.O., dass Herr Wiegold das hier postet.

  15. Das Video ist was für jüngere und für diese Zielgruppe auch nicht schlecht. Daß es schon bessere gab von jung & naiv wissen wir, aber das Video kann nicht viel besser sein, als die Aussagen auf der BPK und diese sind nun mal unterirdisch schlecht und eher humorlos in Sachen Sicherheitspolitik.

    Ich finde es gut, daß Herr Wiegold hier auch Beiträge einstellt, die nicht ganz seiner Meinung entsprechen. Hier kann sich jeder selbst sein Bild machen.

    Für die Kritik an Herrn Wiegold, daß er solche Videos einstellt habe ich kein Verständnis. Auch ein Blog zur Sicherheitspolitik muss nicht nur bierernst sein….., zumal die Realität iS BW oft kaum zu ertragen ist(Besenstiel, fehlende Nachtsichtfähigkeit der Tornados, U-Boote oder Tender die möglicherweise nicht Tropentauglich sind, Hubschrauber die nicht fliegen usw., Stilllegen von Fregatten oder Schnellboten, obwohl es an Schiffen mangelt, zu wenig Raketen für den EF…usw..).

  16. Die eher minderlustige Qualität dieses Videos muss man denke ich nicht weiter kommentieren.

    Richtig daran ist aber: Es wird der Finger in eine Wunde gelegt, die mindestens in der öffentlichen Wahrnehmung besteht. Regierung und Politik müssen zur Kenntnis nehmen, dass in der öffentlichen Reputation die Bundeswehr eine Trümmertruppe ist und man sich Äußerungen zu außen- und sicherheitspolitischen Themen gar nicht mehr anhört, da man davon ausgeht, verarscht und belogen zu werden. Die fachliche Präzision der regierungsamtlichen Pressesprecher ist so dermaßen unterirdisch, dass das allein mit Inkompetenz nicht mehr zu erklären ist.

    Es wäre Aufgabe der Politik, die Bundeswehr wieder mit ausreichend finanziellen Mitteln auszustatten. Dazu käme die Herkulesaufgabe, die öffentliche Reputation, die gesellschaftliche Abstützung sowie die Reputation des Soldatenberufes wieder auf ein akzeptables Niveau zu hieven.
    Hierbei sind auch Politiker und „gesellschaftliche Gruppen“ gefordert, die sich bei diesen Themen immer so gern in die Büsche schlagen, wenn es drauf ankommt.
    Wenn hierbei Leute wie Herr Jung die eher begrenzte Kompetenz und Konsistenz unseres aktuellen Spitzenpersonals offenlegen, so ist das gut in einer Demokratie. Wenn Missstände nicht mehr verleugnet werden können, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass man sie behebt.

    Die sicherheitspolitischen Herausforderungen der nächsten Jahre werden happig. Das dafür benötigte militärische Personal sollte aus der gesellschaftlichen Mitte stammen und auch hier eher die klügeren Köpfe der Jahrgänge erschließen.

    Zusätzlich wird es eine Herausforderung, Multiplikatoren wie Herrn Jung davon zu überzeugen, dass es durchaus Sinn macht, Unsicherheit und gesellschaftliche Destabilisierung durch das Vorhalten von leistungsfähigen nationalen Sicherheitskräften zu verhindern und es etwas zu simpel ist, sich aus einem selbsternannt hippen Milieu heraus einen Schlanken Fuß zu machen, wenn Wunsch und Realität in Einklang gebracht werden müssen.

  17. @Sascha Stoltenow
    Hier muss ich „oldmanka“ unterstützen. Wenn die Seite der Bundeswehr zur Nachwuchsgewinnung in „leichte Sprache“ übersetzt wird, könnte der Eindruck entstehen, als suche die Bundeswehr in Kreisen Nachwuchs, die nicht dazu in der Lage sind, normale Sprache zu verstehen. Natürlich ist entsprechend behinderten Menschen kein Vorwurf für ihre Behinderung zu machen, aber Soldaten sollte man auch aufgrund der besonderen Verantwortung dieser Aufgabe aus den Reihen jener Menschen gewinnen, die in der Lage sind, einen in üblichem Deutsch erteilten Befehl zu verstehen. Man rekrutiert ja schließlich auch keine Fallschirmjäger in Sanatorien für Menschen, die an Höhenangst leiden.

  18. P.S. Davon abgesehen macht das Video von „Jung & Naiv“ seinem Namen alle Ehre. Davon, dass die Bundeswehr ernsthaft an der Bekämpfung des IS beteiligt ist, kann angesichts des ausschliesslich im nichtkinetischen Spektrum liegenden Beitrags der Bundeswehr kaum die Rede sein.
    Eine kritische Perspektive, die den Namen verdient, hätte die dazu zitierten Politikerworte einmal der militärischen Realität gegenübergestellt und es nicht beim bei oberflächlicher Militärkritik belassen, die 1982 vielleicht in den Augen einer Grünen Hochschulgruppe noch irgendwie angesagt gewesen sein mag. Nichts ist jedoch peinlicher als das Habitus des Kritikers, der sich ach so unangepasst wähnt, dabei jedoch auf seit Jahrzehnten ausgetretenen Pfaden wandelt und die Veränderungen der Welt um ihn heraum nicht mehr wahrnehmen will.

  19. @G. Fecht

    und wenn sie es nicht tut, könnte wieder mal der Eindruck entstehen, das die BW sich nicht an geltendes Recht gebunden fühlt.

    Irgendwie frage ich mich ob dieser scheinbar so Stumpfe Film nicht so scharf und gut getroffen hat, das sei den Schmerz nicht spüren.

  20. @G. Fecht | 05. Februar 2016 – 20:49
    „Man rekrutiert ja schließlich auch keine Fallschirmjäger in Sanatorien für Menschen, die an Höhenangst leiden.“

    Allerdings wirbt die Seite nicht nur für Soldaten, sondern auch für Zivilbedienstete und hierfür sind gesetzlich besondere Anstrengungen vorgeschrieben um auch Behinderte als Nachwuchs zu gewinnen.

  21. Dass das „das Ding“ gefloppt hat, war ja schon im letzten Jahr klar!- Paßt zu dem Üblichen, „wieder paar Millionen durch das BMVg (sinnlos) in den Sand gesetzt„!

    Macht ja nichts,- zahlt alles der Staat ….

  22. @audio001 | 06. Februar 2016 – 6:29
    „Dass das „das Ding“ gefloppt hat, war ja schon im letzten Jahr klar!“

    WANN war klar, dass WAS „gefloppt“ ist? Wo sind Ihre diesbezüglichen Kennzahlen?

    @Closius | 06. Februar 2016 – 9:51
    „Selbst die Österreicher scheinen bessere Personalwerbung zu machen. Jedenfalls so wie auf diesem Foto vom Bundesheer stelle ich mir Personalanwerbung vor:“

    Wie bitte? Die Österreicher werben da in der Überschrift mit „3 Jahre. Für gutes Geld.“ und im Text kommt nochmals der monetäre Aspekt vor. Und der Rest des Textes ist über BFD (bzw. das vergleichbare Österreichische Äquivalent) SO sollen wir also werben?

    Nein, danke! Da bin ich doch froh, dass sich die Bw seit einiger Zeit da deutlich inhaltlich und qualitativ weiter entwickelt hat. Es spricht ja nichts dagegen, dass man Vorteile in der Werbung aufführt. Aber so ausschließliche Positionierung? Das hat die Bw bis vor zwei Jahren auch gemacht und sich glücklicherweise seit dem weiter entwickelt!

    Und fachlich? Sowohl Bildkomposition als auch Sprache sind weder klassisch-hochwertig noch ungewöhnlich-witzig.

    Alles zusammen: eine äußerst schlechte Werbung

  23. @Koffer: Es geht hier nicht um den Text, sondern um das Bild dazu! Und das Bild ist anständig martialisch und tut nicht so, als sei das Militär so eine Art THW oder ein ganz normaler Job, wie die BW-Werbung so gerne suggerieren will.

  24. @Closius | 06. Februar 2016 – 12:13
    „Es geht hier nicht um den Text, sondern um das Bild dazu!“
    Aha, weil der Text ja auch keine Bedeutung hat…

    „Und das Bild ist anständig martialisch und tut nicht so, als sei das Militär so eine Art THW oder ein ganz normaler Job, wie die BW-Werbung so gerne suggerieren will.“

    Haben Sie sich die neue Werbelinie der Bw in den letzten Monaten überhaupt mal angeschaut?!

    Sowohl von den Sprüchen her, als auch von den Bildern, hat das offensichtlich NICHTS mehr die THW-Werbung zu tun.

    Aber Sie können ja gerne ein Bw-„Bashing“ auf der Basis alter Werbelinien durchführen und dabei im Kontrast eine Werbung loben, die sowohl inhaltlich, als auch fachlich im Vergleich schlecht ist…

    Nee, is klar :(

  25. @Closius | 06. Februar 2016 – 12:13
    1. Natürlich geht es bei einer Werbung auch um den Text.
    2. Haben Sie die Bilder und Anzeigen der aktuellen Werbelinie der Bw, über die Sie hier so „qualifiziert“ herziehen, überhaupt gesehen? Das ist nix mehr mit THW-Werbung…

  26. @Kartesh: Diese österreichische Werbung kann man ernst nehmen, dann ist diese schlecht oder als Satire, dann ist diese lustig!

    @Koffer: Da fehlt Patriotismus, da wird nur ein „Beruf“ verkauft, keine Bestimmung, kein dienen dem Vaterland. Ein paar flotte Sprüche, aber bekommt man nicht viele Bewerber und dies liegt auch an der schwachen Kampagne.

    Frankreich hatte auch jahrelang Beweberproleme, aber seit den Anschlägen und dem in Frankreich erklärten Krieg gegen den Terror, haben die Franzen plötzlich viele Freiwillige!

    Würde die Bundesregierung sich also um die deutschen Opfer scheren(und nicht nur um die französischen) und einen echten Krieg gegen den Terror ausrufen und die deutschen zu den Fahnen rufen dafür, und sei es nur wie Kennedy(Frage nicht was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst), bin ich sicher, daß auch die BW plötzlich genug Bewerber hätte!

  27. @Closius | 07. Februar 2016 – 13:44
    „Da fehlt Patriotismus, da wird nur ein „Beruf“ verkauft, keine Bestimmung, kein dienen dem Vaterland. Ein paar flotte Sprüche, aber bekommt man nicht viele Bewerber und dies liegt auch an der schwachen Kampagne.“

    Nochmals: Haben Sie die Werbung der letzten Monate überhaupt wahrgenommen? Sie sprechen offensichtlich immer noch von der Werbung prä 2015.

    Bw-„Bashing“ auf der Basis nicht mehr aktueller Werbelinien ist nicht besonders zielführend…

    Und außerdem: wenn es Ihnen um Berufung geht, wie können Sie da eine Werbelinie der Österreicher anführen, die offensichtlich nur pekuniär motivieren soll?

    Um das mal klar zu stellen: Auch ich bin der Meinung, dass die Bw Werbung besser werden muss, aber 1. ist die aktuelle Werbelinie glaube ich um Meilen besser als alles vorher und 2. ist das angeführte Beispiel der Österreicher glaube ich ein Negativbeispiel, an dem man sich weder werbefachlich noch inhaltlich orientieren sollte.

  28. Mal zur Überschrift Personalgewinnung…interessanter Ansatz:

    http://offiziere.ch/?p=26403
    „Wird geprüft: Bundeswehr-Rekrutierung auf alle EU-Bürger ausdehnen“

    Fände ich gut. Es müssten eigentlich nicht mal EU-Bürger sein. Von mir aus kann es auch eine vollstständige Fremdenlegion mit aus Aussicht auf Staatsbürgerschaft sein.

    pi

  29. Die Diskussion mit den EU-Bürgern/Ausländern für die BW hatten wir hier schon mal vor ein paar Jahren(„Keine deutsche Fremdenlegion“), wobei ich nicht verstehe, warum damals nichts daraus geworden ist.

    Und wenn der Bericht stimmt, wäre dieser sicher hier einen neuen Thread wert. Die Lücken in der BW könnten wir damit sicherlich füllen, aber einige EU-Staaten könnten natürlich verschnupft darauf reagieren bzw. es könnte sein, daß auch andere Staaten dann ihre Streitkräfte für alle EU-Bürger öffnen. Da aber vermutlich nur wenige EU-Staaten ihre Soldaten besser bezahlen als die BW, wäre die BW durch eine Abwerbung von deutschen Soldaten vermutlich nicht sehr bedroht.

    Eine Besoldungsreihenfolge der EU-Streitkräfte zu kennen wäre deshalb sichern nicht schlecht, wenn es so was geben sollte.

    Wenn die BW nur für EU-Bürger geöffnet würde, bliebe allerdings noch die Frage, warum nicht auch für Bürger von Nato-Staaten und was ist mit der Schweiz, die vor ein paar Jahren gleich behandelt werden sollte mit EU-Staaten.

    Warum soll nur der Papst eine Schweizer Garde haben;)!

  30. @Closius

    Ich glaube die Beschränkung auf EU-Bürger kommt aus den Regelungen zur Freizügigkeit für Arbeitnehmer innerhalb der EU. Da steht sinngemäß, dass EU-Bürger wie Inländer zu betrachten sind.

    Arbeitsrecht hat nix mit Bündnissen á la NATO zu tun, deshalb werden in den Karrierecentern demnächst auch keine Kanadier antreten.

    pi

  31. @L4rs:“Hat der Herr A16/B3mil dieses Gefühl den auch mit Fakten belegt?
    Zumindest der letzte Anstrich widerspricht dem sehr guten Verhältnis von Bewerberzahlen zu Stellen vom letztem Jahr. Mit Ausnahme IT und San konnte die Nachwuchsorganisation sehr gut auswählen“

    Ja. Das hat er. Der hat andere Probleme als 20 Stabsoffizieren/Offizieren/UffzmP aus verschiedensten Verwendungen/Einheiten einen Bären aufzubinden.

    Und es widerspricht auch in keinster Form, den von Ihnen angeführten Punkten.
    Lesen sie mal ganz genau (Wort für Wort), was sie da geschrieben haben.

    P.S.: Wer soll denn eigentlich die Einsätze stemmen? Die Generation BMI25+ im Alter von 25 Jahre?

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