Jetzt: Cyber fürs Weißbuch

Heute wird’s von mir nicht so viel Aktuelles geben (können), weil ich den ganzen Tag bei der Weißbuch-Veranstaltung Perspektiven der Cybersicherheit sitze. Aber von Teilen der Workshops soll es einen Livestream beim Mitveranstalter BITKOM geben – allerdings Flash-basiert und damit für viele Endgeräte im Bundeswehrnetz ebenso unzugänglich wie für iPhones, iPads oder diejenigen, die wie ich aus Sicherheitsgründen Flash auf ihrem Computer nicht zulassen. Sozusagen ein Live-Experiment Cybersicherheit.

(Kleine Korrektur: auf iPhone und wohl auch iPad geht es, auf dem MacBook nur mit Flash. Merkwürdig. Werden da unterschiedliche Seiten ausgeliefert?)

Für alle, die den Livestream nicht sehen können, zum Trost ein wenig Musik.


(Direktlink: https://youtu.be/MpMBETNC-44)

13 Gedanken zu „Jetzt: Cyber fürs Weißbuch

  1. Sehr Schöner Video. Bleibt zu hoffen das das unten erwähnte CIRK nicht auch zum Euro-Grab wird.

  2. Es wäre ja wünschenswert, wenn bei dem Livestream nicht nur der Vortragende und das Publikum gezeigt wird, sondern auch die Folien des Vortrags…

  3. Ich gehe aber auf das diese ganzen Livestreams ja sowieso gespeichert werden und langfristig öffentlich zugänglich sind. Transparenz und Debatte sind ja kohärenter Bestandteil des Weißbuchprozesses.

  4. Für mich als junger Unwissender ist es im Moment schwer nachvollziehbar, warum man mit aller Macht die IT – Spezialisten durch das Herkules Projekt zum First Level Support degradiert und nun plötzlich im Jahr 2015 plötzlich eine eigene TSK dafür gründen möchte.

    Ich bin sehr gespannt mit welchen Mitteln man diese hochspezialisierten Menschen für die Bundeswehr gewinnen und vor allem halten möchte, wenn auch alle anderen Firmen genau dieses Personal händeringend sucht. Der Frustfaktor ist meiner Meinung nach relativ hoch und viele die auf IT-Manager Ebene ausgebildet wurden, haben dankend eine Weiterverpflichtung abgelehnt und sind dann z.B. zu BMW gewechselt.

  5. Ironie? Es wird ueber IT-Sicherheit geredet, und als Uebertragungstechnik wird der Sicherheitsalptraum schlechthin gewaehlt?

  6. @Alarich: Im Bereich EDV denkt jeder der „Word kann“ das er genug Ahnung hat um sich um komplexe Szenarien zu kümmern. Im ersten Schritt müssen also zuerst die guten von den schlechten getrennt werden, im zweiten Schritt müssen die schlechten die man nicht los bekam, auf wohlklingende Posten ohne echte Bedeutung gesetzt werden, im dritten Schritt kann man nun anfangen Ziele zu definieren. Im vierten Schritt werden nun die Ziele der schlechten die man nicht los bekam herausgefiltert und erst jetzt beginnt die die Phase der Konzeption. Hier wird der SOLL mit dem IST verglichen und ein Grobkonzept erstellt. Ich rechne nicht damit das wir vor ende 2016 einen halbwegs realistischen Fahrplan zu sehen bekommen.

  7. @Martin | 17. September 2015 – 15:56
    Ja, was die eigene IT-Kompetenz der Bw angeht, war HERKULES „volle Kraft zurück“. Nun ist „volle Kraft voraus“ gewünscht. Die Maschine ist nur vom letzten Kommando (und einigen davor) längst nachhaltig beschädigt.
    Solche Entscheidungen werden aber eben nicht getroffen, weil sie in der Sache nützlich sind (wobei ich beim CIRK durchaus positive Aspekte sehe), sondern weil sie gerade politisch sexy sind.
    Um 2000 herum war das Outsourcen sexy und Scharping wollte Modernisierer sein. Die heutige Ministerin will das auch, vielleicht sich sogar noch kompomissloser profilieren, aber bitte schön unblutig und weit um bittere Fragen drumherum, und da kommt Cyber gerade recht.
    In der IT-Welt der Bw hinterlassen solche politischen Präferenzen eine Spur der Verwüsterung. Aber „who cares?“, jedenfalls in Deutschland.

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