Kommt nachher: Entscheidungen zu TLVS und MKS180

Mit etwas Verzögerung, weil ich unterwegs war, mache ich mich jetzt an die Rüstungsentscheidungen des Tages: Die Auswahlentscheidungen zu TLVS und MKS180 – insgesamt ein Volumen von rund acht Milliarden Euro.

Während ich daran schreibe, schon mal zum Nachhören Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und Generalinspekteur Volker Wieker dazu, im Audio des Ministeriums:

 

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Blogthings · 17:43h ·  

6 Kommentare zu „Kommt nachher: Entscheidungen zu TLVS und MKS180“

  • ari127mm   |   09. Juni 2015 - 15:22

    ….im Zuge der Neuausrichtung der Bundeswehr wurde mal Oktober 2011 bekannt, dass das Verteidigungsministerium nur noch mit 6 statt 8 Einheiten des MKS 180 plant…jetzt erwartet mich die Neugier, wieviele zum jetzigen Zeitraum übrigbleiben !!!

    die MKS180 sind die eigentlichen Nachfolgerentwicklungen der K131-Korvetten, welche wohl aufgrund der zukünftigen Größe über 5000to. nicht mehr las Korvetten, sondern als Fregatten zu klassifizieren sind und auch wohl dann die F123er Fregatten nach-und nach ablösen werden.

  • Small   |   09. Juni 2015 - 16:03

    Die faz meldet, dass 4 MKS-180 beschafft werden zu einen Preis von ca. 4 Mrd. €!?
    Lieferung ab 2023.

  • P.Rombach   |   09. Juni 2015 - 18:01

    Um klare Aussagen über die tatsächlichen Möglichkeiten und Durchhaltefähigkeit machen zu können, wäre interessant, für welche Variante sich die Marine letztlich entschieden hat.

  • ONA   |   09. Juni 2015 - 18:50

    Bzgl MEADS macht GI Wieker das Entscheidende klar, man wolle „alle Bedrohungsbereiche mit einem einzigen System“ abdecken. Also „eierlegende Wollmilchsau“. Das Argument, dass dies kaum zu leisten ist, findet eine „nette“ prophylaktische Entgegenung: Na ja, wir machen das als Rahmennation und da die Systemachitektur offen ist, kann sich jeder NATO-Partner nach seinen Möglichkeiten einklinken und einbringen. Hmm und wenn das k(aum)einer tut???

  • Alarich   |   09. Juni 2015 - 18:55

    Die Reporter wahren jedoch schnell Fertig

    wenn man sich nicht auskennt kann man auch nicht in die ecken fragen

    Nur die frage ist eine US Firma hat ein Kombi System angeboten man kann das Früher einsetzten und die USA Planen das evtl auch , und kann weiter hin die alten Pat Nutzen warum hackt da keiner nach und es wäre in 3 Jahre eingeführt , und man kann jedoch das auf das weiter Führen war Bw 2021 haben soll
    der Vorteil wäre auch man könnte mit Zuführung und alter Nutzung in der Lage weitere bat aufzustellen falls Notwendig würde

    aber keiner Fragt danach

  • K.B.   |   09. Juni 2015 - 20:13

    @Alarich:
    Die Frage, ob ich mich mehr über die Journalisten oder über vdL ärgern soll, habe ich mir auch gestellt.

    VdL redet ausschweifend von vertiefenden Erkenntnissen, die man gewonnen hat und auf deren Basis nun die Entscheidung getroffen worden ist.
    Wie hier schon stand, wurde aber erst am 30.4. ein Auftrag über 1,6 Mio EUR an die IABG vergeben, um die Weiternutzung der MEADS-Ergebnisse zu untersuchen.
    Siehe http://augengeradeaus.net/2015/05/angeblich-entscheidung-ueber-neues-flugabwehrsystem-gefallen-auf-meads-basis/#comment-196662 und folgende Kommentare (insb. von @Pippi L.).
    Da hätte man die Ministerin in die Ecke drängen können, statt einfach nur Stichworte zu liefern.

    @ONA: +1