Doku: Die Inspekteure mit alles zur Bundeswehr

DEU, Deutschland, Berlin, Pullman Berlin Schweitzerhof, 03.12.2013: 10. Handelsblatt Jahrestagung "Sicherheitspolitik und Verteidigungsindustrie" 2013 (2. bis 4.12.2013); Vizeadmiral Axel Schimpf, Inspekteur der Marine,   [Foto: Wolfgang Borrs / EUROFORUM Deutschland SE; Mobilfon: +49 (0)171 5332491; www.borrs.de, info@borrs.de]

Zur Dokumentation: Die Kurzvorträge der Inspekteure von (in der Reihenfolge) Luftwaffe, Heer, Marine und Streitkräftebasis am 3. Dezember auf der Handelsblatt-Konferenz Sicherheitspolitik und Verteidigungsindustrie in Berlin. Bei Marineinspekteur Axel Schimpf habe ich noch die anschließende Fragerunde mit reingenommen – ganz am Schluss (ab 30:45) sagt er auch was zum Sea Lion.

Luftwaffeninspekteur Karl Müllner

Muellner_03dec2013.mp3     

Heeresinspekteur Bruno Kasdorf

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Marineinspekteur Axel Schimpf

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Inspekteur Streitkräftebasis Manfred Nielson

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(Foto: Marineinspekteur Axe Schimpf – Euroforum/Wolfgang Borss)

 

 

35 Gedanken zu „Doku: Die Inspekteure mit alles zur Bundeswehr

  1. „Es gibt eine klare Linie in der Marine“

    „dass der eine oder andere noch alten Ideen hinterhertrauert“ -> Meint er damit im Hinblick auf die F125 auch ASW, AAW? Minenabwehr? Alles alte und überholte Ideen? Piratenjagd ahoi.

    „Ich weiß noch nicht was gebaut wird“ -> Applaus

  2. @Karl Müllner
    Ich hab noch nie einen „EURO Fighter“ im EINSATZ gesehen, geschweige denn, dass das „Gerät“ auch nur die Verlegefähigkeit erreicht hätte…..

  3. Zum Heer:
    Ich kann aus den Worten von General Kasdorf nichts neues oder interessantes raushören.
    Für mich ist das nur bla bla,
    oder hört einer der hier Anwesenden was anderes raus?
    Davon ausgehend, dass dieser Vortrag vor einem Publikum gehalten wurde, dass vom Handelsblatt eingeladen wurde und wohl auch davon gesponsert wurde;
    Was will er uns sagen?
    Werferfehler

  4. Ich habe immer wieder das Gefühl, dass der Vizeadmiral Nielson im Vergleich mit seinen Inspekteur Kameraden den Kürzeren zieht.
    Die Operation Redeployment ist das Größte, was die SKB bisher leisten musste – hieran wird sie gemessen – aber er verkauft es schlecht.
    Von seinem Vortrag habe ich mir mehr erhofft. Immerhin hat er angedeutet, dass zukünftig nicht mehr alles und erst recht nicht gleichzeitig geht.

    Herr Wiegold, ist es denn möglich einen Einblick in den morgigen Nachmittag zu erhalten? Möglicherweise erneut mit den Redebeiträgen von Domröse und Nielson zum Thema Rückverlegung.

  5. @Tom
    Wo waren dann die deutschen Eurofighter beim Air Policing im Baltikum? Auf einer internationalen Übung? Einsatz heißt nicht immer Bomben werfen und Luftsiege erringen.

  6. @
    Air Policing Baltikum
    Welche andere Nation ist unseren t€ figtern zur Verstärkung gekommen? :)

  7. Interessant zu hören was der versammelte Vorstand da so von sich gibt. Die sind mal alle genau NULL Streitkräfte gemeinsam unterwegs, sondern jeder für seine TSK. Abgesehen davon, dass sie die jetzigen Realitäten in ihren maroden Bereichen nicht thematisieren, stellt sich mir die Frage, auf welcher vereinenden Leitlinie (oder gar Strategie) dieses philosophische Quartett da musiziert?
    Mag ja sein, dass sich viele zukünftige Konflikte zu Lande abspielen, mag aber auch sein, dass das DEU gar nicht tangiert!? Vielleicht besinnt man sich ja auch auf die Absicherung der Transportwege auf dem Wasser? Sei mal dahingestellt …
    Die Message ist im Prinzip banal. Den deutschen Wohlstand gibt es nicht umsonst und er weckt Begehrlichkeiten – in unterschiedlichster Form. Es gilt demnach sowohl die Voraussetzungen dieses Wohlstandes – im Äußeren – zu gewährleisten, als auch dafür zu sorgen, dass die Situation in heutigen und potenziellen Absatzmärkten stabil bleibt. Der humanitäre Rest ist schmückendes Beiwerk.

  8. @ Heer
    Generalleutnant Kasdorf überrascht Kenner nicht wirklich mit seinem Vortrag, in diesem Punkt gebe ich Werferfehler recht. Dennoch scheinen die aufgeführten Anpassungen notwendig und müssen „alte Hasen“ nahezu revolutionär anmuten. Die Anhebung der Chefbesoldung auf A13 (Major), die Kompaniefeldwebels auf A9Z (OStFw), die Verlängerung der Verpflichtungszeiten auf bis zu 25 Jahren, oder die deutlich verlängerten Stehzeiten auf den Diensposten sollen die Attraktivität erhöhen und einen größere Erfahrungsschatz generieren. Ich bin gespannt, ob das Heer mit diesen Maßnahmen zukunftssicher ist, da sich ja, teilweise klingt es an, an anderer Stelle deutliche „Baustellen“ auftun. Ich habe z.B. meine Zweifel, ob fehlende bzw. nur eingeschränkt verfügbare Ausstattung (Stichwort Verfügbarkeitsmanagement) attraktivitätssteigernd wirkt. Neben der Notwendigkeit der Modernisierung des Gefechtsübungszentrums sind es doch vermeintlich die vielen kleinen Dinge (Handwaffen, Funk) die das Heer und die Bundeswehr insgesamt vor große Herausforderungen stellen dürfte. Ebenso zweifelhaft ist es m.E., ob das Heer genug qualifiziertes Personal gewinnen kann, um denn beschriebenen Herausforderungen begegnen zu können. Natürlich kann bei längerdienenden Soldaten ein bestimmter Erfahrungsschatz vorausgesetzt werden und bestimmte Ausbildungsabschnitte können daher entfallen. Dennoch muss im Sinne der angestrebten Professionalität und „Plug-in Fähigkeit“ ein breites Aufgabenspektrum abgedeckt werden, was einerseits die Soldaten deutlich (über?)fordern dürfte und anderseits hohe Anforderungen, wenn auch andere als in der Grundausbildung, an die Ausbildungsorganisationen/-einrichtungen stellt. Es bleibt also spannend.

  9. Wenn der Insp. M behauptet, dass die Kritik am NH-90 hauptsächlich von der Presse, also von außen, an die Öffentlichkeit gerät, dann ist das schlicht falsch.
    Der absolut überwiegende Großteil der Öffentlichkeit versteht von dem Thema nichts, die meisten interessiert es auch nicht. Hier wird auf die verkürzten, geleakten Details geschaut und diese meist unreflektiert übernommen.

    Die berechtigte Kritik kommt von der Marine, von denen, die davon etwas verstehen, die damit gegebenenfalls über viele Jahre leben müssen.
    Bezeichnend ist doch, mit welchem Elan große Teile der Marine ein Projekt bekämpfen, ohne dass sie einen persönlichen Vorteil davon hätten. Denn wohl niemand von denen steht auf der Gehaltsliste von RUAG, Sikorsky oder den anderen Verdächtigen.
    Trotzdem kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass er ein wenig um den heißen Brei herum eierte.
    Was er nicht sagen kann: Wir kaufen das Ding nicht, das tut die Politik. Und wir müssen damit leben.
    Zum ersten Teil: Die Rede könnte so auch die Kanzlerin geschrieben haben. Mehr als Plattitüden und Allgemeinplätze ist nicht zu vernehmen.

  10. Die Aussagen zum Sea Lion von Schimpf sind schon merkwürdig. Also die „Guten – die die Verantwortung tragen“ sagen nichts Negatives. @ TomTom Zitat: Die berechtigte Kritik kommt von der Marine, von denen, die davon etwas verstehen, die damit gegebenenfalls über viele Jahre leben müssen. Zitatende.
    Heißt im Umkehrschluss die die Verantwortung tragen, verstehen nichts davon oder? Ironie aus. Die DEU Marine wird sich insgesamt schwer tun das Thema NH90 zu durchdringen, fehlt ihr doch gute 4 Jahre Entwicklungsgeschichte (Qualifikation) NFH. Und wie der Sea Lion aussieht weiß man auch nicht. Toll.
    Wo findet man den die Marine Kritik am NH 90? Hier? Im Seefahrerblog?
    Und dann war ja noch das Problem, dass die Marine erst nach dem Essen dran kam. Ach ja. Schön dass wir mal drüber gesprochen haben.

  11. Da war meine Entscheidung, dieses Jahr nicht teilzunehmen, ja goldrichtig. Ich höre seit 2011 bei solchen Veranstaltungen stotternde Offenbarungseide. Während die Facharbeiter in den Hallen vor defekten Maschinen ohne Ersatzteile sitzen und viele das Unternehmen bereits verlassen haben, der Insolvenzverwalter bereits die Masse prüft, redet die Unternehmensleitung noch von der gelungenen Ausrichtung auf die Zukunft.
    2009 nahm es den Anfang und es hat sich kontinuierlich fortgesetzt. Die Bundeswehr hat ihre Zukunft hinter sich.

  12. Schön mal zu hören was der ‚Vorstand‘ so denkt, auch wenns inhaltsleer ist.
    Vielen Dank Herr Wiegold!
    Die internen Kanäle der Bw kriegen es nicht hin einen live-Mitschnitt verfügbar zu machen…

  13. @CRM-Moderator

    Kein AvZ kann ich noch verstehen aber Abrechnung als Übung ist eine Sauerei.
    Das ist ein besonderes Dienstgeschäft oder einfach nur Dienst im Ausland aber keine Übung.

  14. Über AvZ kann man sicherlich verschiedener Meinung sein. Hier unten mal die Stufen 1 und 2 als Referenzpunkte. Die Crews hätten sich gedanklich irgendwo bei Stufe 1,5 einsortiert.
    Aber bei AvZ hätte man keine FvD (Tag 35,79€ brutto) bekommen (das war das Argument der Führung). Also kein AvZ aber dafür FvD und somit auf den ersten Blick ok.
    Dass dann aber von derselben Führung versucht wurde den FvD den man bekommen hat, noch während der 36h Ruhezeit während der „Übung“ im Ausland wieder abzubauen, zeigte, welch Geistes Kind hinter der Idee steckte.

    Immerhin wurde ab 2012 von den 3 Baltischen Staaten eine gemeinsame „NATO Baltic Air Policing Mission Medal“ verliehen. Das war ein positive Form der Anerkennung!

    § 3 Höhe und Festsetzung des Auslandsverwendungszuschlags
    (1) Die Mehraufwendungen und Belastungen der Verwendung werden in sechs Stufen des
    Auslandsverwendungszuschlags wie folgt berücksichtigt:
    1.
    Stufe 1:
    Allgemeine, typischerweise mit der besonderen Verwendung im Rahmen von humanitären und
    unterstützenden Maßnahmen verbundene Mehraufwendungen und Belastungen,
    bis zu 30 Euro;
    2.
    Stufe 2:
    Stärker ausgeprägte Mehraufwendungen und Belastungen, insbesondere durch
    a)
    besondere zeitliche Beanspruchung während der gesamten Dauer der Verwendung, die im Inland einen
    Dienstzeitausgleich oder eine finanzielle Abgeltung zur Folge hätte,
    b)
    Unterbringung in Zelten, Massenunterkünften oder Containern,
    oder
    c)
    hohe Kosten zur Beschaffung von qualitativ angemessenen Gütern des täglichen Bedarfs und für Zwecke
    der Kommunikation mit dem Heimatland, sofern nur eine unzureichende militärische oder vergleichbare
    Infrastruktur vorhanden ist,
    46 Euro;

  15. @Werner, @TomTom, @all: Die Worte zum SEA LION von Admiral Schimpf finde ich schon sehr beachtenswert. Auf die Frage speziell von @Werner, „wieviele Marinehubschrauber kann man sich denn noch leisten“, folgende Antwort: War nicht etwa gemeint, „wieviel Marinehubschrauber darf die Marine sich noch leisten?“

    Gemäß MoU beinhalten die 915 Mio. € für 18 SEA LION zwar zwangsläufig alle anteiligen Entwicklungskosten, jedoch noch nicht die restlichen Systemkosten (z.B. Overhead-Kosten samt aller Beistellungen, welche nochmals knapp 400 Millionen kosten), wie seinerzeit vom BWB in 02/2007 für die NH90-NFH-N4 ermittelt und mittels Inflationsraten aiktuell hochgerechnet! Das wird also noch mehrere neue 25 Mio. € – BMF-Vorlagen kosten. Selbst der Inspekteur der Marine sprach auf der Handelsblatt-Konferenz in Berlin am 03.12.2013 allen Ernstes beim SEA LION von einer „neuen Geschäftsgrundlage“ und von einer bislang der Marine „noch unbekannten Bastellösung“ und erweckte damit Heiterkeit im Saal.

    Etwa Galgenhumor? Denn auch bei den 22 optionierten Fregatten-Bordhubschraubern dürfte erneut Einiges an bösen Überraschungen dazu kommen.

    Was wir uns bzw. sich die Marine tatsächlich „haushaltsrechtlich“ leisten dürfen (sollen? können?), ersieht man bereits aus der Tabelle gemäß http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/hcmoukosteneazyk738cg.jpg. Noch genauer ergab sich dies für das Parlament aus der Anlage des BMVg zur 25 Mio. € BMF-Vorlage vom 12.06.2013 für die „Stückzahlreduzierung / Vertragsanpassung zum „vertraulichen“ Memorandum of Understanding (MQU) vom 15. 05.2013 zwischen dem BMVg und EUROCOPTER“. Als aktueller Finanzbedarf für das Vorhaben des „umgesteuerten“ NH90-Anteils Sea Lion nennt das BMVg mit BMF-Vorlage:

    18 EA Sea Lion gesamt zu 915 Mio. €
    – 2013 = 0 €
    – 2014 = 0 €
    – 2015 = 24 Mio. €
    – 2016 = 53 Mio. €
    – 2017 = 132 Mio. €; Summe 2015 bis 2017 = 209 Mio. € = 2 Maschinen*
    – 2018 = 204 Mio. €; Summe bis 2018 = 413 Mio. € = akkumuliert 6 Maschinen*
    – 2019 = 182 Mio. €; Summe bis 2018 = 595 Mio. € = akkumuliert 10 Maschinen*
    – 2020 = 160 Mio. €; Summe bis 2018 = 755 Mio. € = akkumuliert 14 Maschinen*
    – 2021 = 160 Mio. €; Summe bis 2018 = 915 Mio. € = akkumuliert 18 Maschinen*
    (Preise = Stand 12/2012 inkl. 19% USt.

    (* Vorausgesetzt, es erfolgt rechtzeitige Lieferung und absolut keinerlei Preiserhöhungen bei den 50.833 Mio. € je SEA LION. Beides erscheint jedoch mehr als fraglich. Damit wäre dann insgesamt ein neues MoU fällig, wie dort unter Ziffer 4.5 vereinbart. Auch sind diese SEA LION bislang noch nicht im Haushalt veranschlagt.)

    Dennoch redet das BMVg von einem Gesamtsaldo aus Stückzahlreduzierung der UH TIGER und NH90, welcher eine „Einsparung“ von ca. 224 Mio. € ergibt, statt ehrlicherweise die Mehrkosten des „Gesamtpackets“ i.H.v. mindestens 894 Mio. € klipp und klar zu nennen (vgl. Tabelle „img5.fotos-hochladen.net/uploads/hcmoukosteneazyk738cg.jpg“).

    Der Finanzplan aus Haushalt 2013/46. stellt sich laut BMVg wie folgt dar:
    – 57 EA UH-Tiger gesamt zu 3.401 Mio. €
    – 820 EA NH90 TTH gesamt zu 3.781 €
    – 18 EA Sea Lion gesamt zu 915 €
    Summe Finanzbedarf: 8,097 Milliarden €

    (Also ohne Abgrenzung der Optionen für weitere 22 HC gemäß MoU, wobei diese Optionen bislang auch im MoU ebenfalls völlig unspezifiziert sind; jedoch von weiteren Kosten i.H.v. mindestens 1,118 Milliarden auszugegangen werden muß).

    Beabsichtigt ist, den vom BMVg benannten Finanzbedarf im Regierungsentwurf zum Haushalt 2014/47. Finanzplan bei Kapitel 1416 Titel 554 15 und 554 16 „bedarfsgerecht“ zu berücksichtigen. Hinzukommt daß mit Auslieferung / Übernahme der F125 Fregatten ab 2017 (???) auch für diese Bordhubschrauber zur Verfügung stehen (sollen), sofern die Klarstandraten bei den SEA LYNX noch passen. Bei den Vollkosten pro FlgStd lagen die SEA LYNX gem VMBl. Januar 2012 übrigens bei 25.751,00 €/FlgStd und der „polynomische Trend“ liegt derzeit bei ca. 26.500,00 €/FlgStd. Das lässt Böses ahnen!

    Ferner argumentiert das BMVg, „Es handelt sich bei der getroffenen Grundsatzvereinbarung um ein _G_e_s_a_m_t_p_a_k_e_t_ , welches den Interessen der Industrie, als auch des Bundes, ausgewogen Rechnung trägt“, […] „Eine _i_s_o_l_i_e_r_t_e_ Betrachtung einzelner Aspekte würde deshalb diesem Umstand nicht in gerecht werden“. Deshalb wurde der Haushaltsausschuss um Zustimmung gebeten, „die im MoU getroffenen Vereinbarung und Rahmenbedingungen industrievertraglich verbindlich umzusetzen. Man werde mit Abschluß der Verhandlungen den HA über deren Ergebnisse unterrichten“. Also wieder einmal die berühmte „Sack ist zu Methode“ von TDM und SB.

    Zum Thema „isolierte Betrachtung“ ist deshalb nochmals festzustellen:
    – Die 18 SEA LION wurden im MoU bzw. mit dessen Ausrüstungsliste völlig unzureichend und absolut dillettantisch spezifiziert; dies hat der PrInfoStab des BMVg in seiner Gegendarstellung zum jüngsten Spiegel-Bericht sogar bezüglich ULB, IFF und AIS eingestanden.
    – Die Overheadkosten und Beistellungen (Systemkosten) der 18 Sea LION wurden weder im MoU, noch in der BMF-Vorlage in Art, Mengen und Kosten qualifiziert ausgewiesen.
    – Die 22 Hubschrauber-Optionen wurden in der BMF-Vorlage nicht explizit erwähnt, im MoU sind diese nicht explizit definiert.
    – Von 122 bestellten NH90 TTH wurden 40 „umgesteuert“, nämlich 18 SEA LION und 22 weitere HS-Optionen, was wiederum 122 HS ergibt.
    Ergo, Milchmächenrechnung eines „Schloßgärtners“, welchen die „Büroklammer“ auch noch lobt.

    Daß diese „Mogelpackung“ bzw. „Umsteuerung“ bzw. „neue Geschäftsgrundlage“ bzw. „SEA LION-Bastellösung“ hinten und vorne nicht aufgehen kann, ergibt sich aus der genaueren Auswertung der Tabelle des BWB aus 2/2007, welche dem seinerzeitigen NH90-NFH-N4-Ausstieg letztendlich zugrunde lag (vgl. http://s1.directupload.net/file/d/3461/x7fv3qur_pdf.htm). Denn ein „Multi-Role-Helicopter“ kostet deutlich mehr, als ein „abgespeckter Single-Role-Helicopter“ wie der SEA LION. Dafür hätte man allerdings auch nur 30 GMRTH-HC gebraucht, statt nunmehr 40 SEA LION!

    Ferner erscheinen die 915 Mio. € für die 18 SEA LION zumindest unter dem damaligen BWB-Ansatz um mehr als 100 Mio. € hoffnungslos überteuert! Das werden doch nicht nochmals Entwicklungskostenanteile für die aus dem französichen NH90-NFH N1 abgeleitete „H&L-Version SEA LION“ sein? Und die Overhead- bzw. Systemkosten? Fazit: Man lügt sich nur noch in die eigenen Taschen und zieht „rotzfrech“ das Parlament über den Tisch bzw. verkauft dieses äußerst erfolgreich für dumm.

    Seit Jahrzehnten hat man die Marine mit ihrem zwingenden Bordhubschrauberbedarf vernachlässigt und kaputt gespart und auch am 28.10.2011 die Marinehubschrauber-Aussschreibung aus angeblichem Finanzmangel aufgehoben. Zur Belohnung gab es dann in 2013 als Nachtisch zum UH-Tiger- und NH90-Deal eine teuere „BHS-Light-Lösung“ namens SEA LION und mit dem vom Haushaltsausschuß „durchgewunkenen“ Präsentkorb an EUROCOPTER eine noch tollere Subventionspolitik von TdM. Dieser „Oberlehrer“ wagt es auch noch aktuell zum Thema Subventionen zu belehren?

    Aber hätte Vizeadmiral Schimpf etwa „Nein und Tschüss, das war’s denn“ sagen sollen? Ich glaube, er hat die genau die richtigen Worte gewählt, nur keiner hat diese wirklich richtig verstanden? Mir scheint nämlich die ganze Marine ist von „PTBS“ in Sachen MH90 befallen und zwar spätestens seit Februar 2007 und dies absolut nicht einsatzbedingt!

  16. @ Vtdg. Amtmann, T.Wiegold.

    ich hoffe im o.g. Text sind 82 und nicht 820 NH 90 TTH gemeint…

  17. @CRM-Moderator: Mal ’ne ganz blöde Frage, gibt es auch AVZ-Regulations für politische und beamtete StS. Z.B. bei Besuchen von ausländischen Schlossgärten ohne 4×4, oder bei der Nutzung von heimischen Schreibtischen aus Tropenhölzern sowie assoziierten Träumen von Auslandseinsätzen, bzw. beim Büroschlaf unter erschwerten sitzenden Bedingungen? Ich glaube genau darin liegt unser und der Bw wahres Problem und das ist nicht böse gemeint, sondern würde nur bestens zum etablierten System und dessen akttueller Resonanzen passen? Quo vadis Bundeswehr?

  18. @FNU SNU: Es haben sich zwar 820 x NH90-TTH eingeschlichen, aber die Daten zu 82 x NH-90 und zu den +40 x N90 SEA LION, also den insgesamt 122 NH-90, wie vorher und nachher stimmen! Leider!

  19. @ Vtg-Amtmann 19:15

    Mal ganz kameradschaftlich: Wenn Sie sich in der teilweise völlig überspitzten, pauschalen und unhaltbaren Kritik an konkreten Personen und Verantwortungsträgern etwas mehr zurücknehmen würden, könnten Sie mit Ihren Sachbeiträgen sehr viel mehr Wirkung erzielen. Aber das wirklich nur als (einmaliger) Tip am Rande. Sie brauchen, bitte, auch nicht darauf zu antworten.

  20. @KeLaBe: Ich antworte Ihnen trotzdem darauf. Erkennen Sie nicht etwa die Spitze des Eisberges, auf den unsere Marine „aufgelaufen wurde“? Schauen Sie sich die Zahlen bitte und die involvierten Personen einmal genauer an!

  21. Vtg-Amtmann | 04. Dezember 2013 – 19:15
    Ich Denke es kommt was, für AVZ Zug
    Nur das Geld ist nicht da das wurde erkannt und das deshalb Aufklärer einspringen müssen
    Weil die Fennek haben
    Und keiner weiß bis heute wie die EAGLE V sich splitten
    Aber es ist Gefecht Aufklärer System im Gespräch auf Marder, in Berlin wurde das TdoT vorgestellt das eine ist auf Marder das andere ist auf Wiesel geplant, es soll auch einen Boxer der die 4 Fahrzeuge Leitet geplant sein aber der Marder hat Spike geladen und das kommt erst 2017 zur Bw
    Nur niemand wo ich kenne kann mir das neue Gefechtsaufklärung System erklären

  22. @Alarich: Sorry, die Brücke von AVZ, über Fenenek und Marder sowie Wiesel zur Marine kann ich leider nicht nachvollziehen. Können Sie das bitte mal genauer erklären.

  23. Alarichs Translator hat von

    AVZ (Auslandsverwendungszuschlag) auf AVZ (Aufklärungs- und Verbindungszug) geschlossen…er ist halt mehr für die Hardware konfiguriert…

  24. @CRM-Moderator:

    Die Vergütung für finanzielle Anrechnungsfälle hat sich geändert und liegt momentan bei:

    1/1 FAF = 65,50 € brutto
    1/2 FAF = 32,75 € brutto

  25. Würde doch zu gerne wissen, ob die wichtige Sitzung zum A400M, die Karl Müllner zu Beginn seiner Ausführungen erwähnt, sich auch mit den informellen Anfragen aus der EADS-Welt befasst hat, ob die Bundeswehr auch mit einer späteren Auslieferung eines A400M leben könne, der möglicherweise weniger leistet, als bislang vereinbart-

  26. Bin tatsächlich erschüttert, welch bescheidene Vorträge die Top-Riege der Bundeswehr hier abliefert.
    Insbesondere wass der stv. Insp. Lw fuer einen Vortrag hält, lässt mich doch stark an der selbigen zweifeln.

    Wie schon richtig angemerkt, von TSK gemeinsam war nichts zu hören, eher: mein Blechbüchse ist wichtiger, meine Jolle die einzige, die die Piratenkutter entern könnte und ohne die roten Barone (auch wenn sie wohl nur vereinzelt an den Rändern des Bündnisgebietes zu sehen waren) können wir noch nicht einmal in einem Staat operieren, der über weniger als eine Handvoll Flugzeuge gebietet.

    Denk ich an Deutschland in der Nacht, …

  27. @Schnellmerker: Genau – ist bekannt.

    2012 – Beim bisher letzten Air Policing Baltikum Einsatz (auf den bezogen sich Elahan und MK 20) waren es noch 35,79 € brutto.

    Und da war die Argumentationskette der Führung:
    „Na ihr wollt das hier doch wohl nicht mit einem Auslandseinsatz vergleichen.“

    Daraufhin wurde von den Crews, die natürlich auch schon im Sudan/Afghanistan/Kosovo etc. waren und denen die Stufen 4, 5 und 6 sehr wohl bekannt sind, die Beschreibung des AVZ Stufe 1 zitiert. Wenn es diese Stufe gibt, dann ja nur, um sie irgendwann/irgendwo zur Anwendung zu bringen. Sonst gäbe es sie ja nicht, oder?

    Daraufhin wurde von der Führung die neue Argumentationslinie „FvD“ aufgezogen. Motto: 35,79€ brutto sind quasi „even“ mit AVZ 1. Also don´t worry und keine unnötiges Aufsehen.

    Und damit schliesst sich der Bogen zu MK20. Warum war das eine Übung, wenn die Luftwaffe das Air Policing Baltikum als Einsatz verkauft hat, um beim Sandkastenförmchenspiel mit den anderen TSK´s besser da zu stehen? Wer A sagt (Einsatz im Ausland) muss auch B sagen (AVZ). Ein AVZ-Einsatz kann sehr wohl auch in einem NATO-Staat stattfinden.

    § 56 Auslandsverwendungszuschlag
    (1) Auslandsverwendungszuschlag wird gezahlt bei einer Verwendung im Rahmen einer humanitären und unterstützenden Maßnahme, die auf Grund eines Übereinkommens, eines Vertrages oder einer Vereinbarung mit einer über- oder zwischenstaatlichen Einrichtung oder mit einem auswärtigen Staat auf Beschluss der Bundesregierung im Ausland oder außerhalb des deutschen Hoheitsgebietes auf Schiffen oder in Luftfahrzeugen stattfindet (besondere Verwendung im Ausland)…… usw.usw.

    http://www.gesetze-im-internet.de/bbesg/BJNR011740975.html
    http://de.wikipedia.org/wiki/Air_Policing_Island
    http://de.wikipedia.org/wiki/Air_Policing_Baltikum
    http://www.luftwaffe.de/portal/a/luftwaffe/!ut/p/c4/04_SB8K8xLLM9MSSzPy8xBz9CP3I5EyrpHK9nHK9ktTEXL3UzLxivcTsEjCdl1iQpF-Q7agIABXPChI!/

    An Hand des Jahres (2012) kann man sehr einfach feststellen, welcher mittlerweile aufgelöste Verband mit dem verbliebenen Minimum-Personal QRA in D und ISL und LIT gleichzeitig durchgezogen hat und dass das betroffene Personal noch vor- und nachher die „richtigen“ Auslandseinsätze in Afrika, Südosteuropa und Asien durchgeführt hat. Da kommen die Crews schon auf komische Fragen. Die Angehörigen sowieso. Ob zu Unrecht oder nicht? Darüber kann man gerne verschiedener Meinung sein.

    Ernst gemeinte Frage am Rande: Bekommen unsere Patriot-Soldaten in der Türkei AVZ?

  28. Abseits vom AVZ zum Vortrag des InspH:

    Interessant ist zu Beginn die Konzentration auf hybride Konflikte.
    Richtige Erkenntnis – aber offenbar plappert man schlicht dem internationalen Trend nach.
    Denn in Konzeption, Struktur, Ausbildung und Ausrüstung hat dies bisher keine Auswirkungen.

    Wie so oft ein Bruch zwischen dem Überbau (Konfliktbild) und der Umsetzung.
    Bezeichnenderweise wird im Rest des Vortrages kein Bezug mehr auf hybride Kriege genommen – insbesondere bei der Ausbildung.

    Wie man allein schon so knapp vom Kriegsbild zu OStFw-Dotierung von Spießen kommen kann, zeigt ja den wirklichen gedanklichen Horizont.

    Wenn ein Verteidigungsbeamter vorträgt, dann kommt sowas bei raus.

    Fähigkeitsprofil und Breite vor Tiefe sind auch kein Problem – der glaubt das wohl auch, oder?

    Auch interessant, dass es kein neues Großvorhaben geben soll und dass er weiterhin seinen Traum von mehr Boxern weiterhin träumt.

    Die Infanterielastigkeit zeugt ebenfalls von wenig Weitblick (hybride Kriege?!?).
    Hier hätte man den Bogen zwischen Konfliktbild und Struktur spannen müssen – wenn man es ernst meinen würde. Und eben nicht nur aktuelle Schlagwörter zu übernehmen ohne sie auch nur ansatzweise zu reflektieren.

    „Ende 2017 besser aufgestellt“ – für hybride Kriege?

    Wohl kaum. Nur noch hohle Phrasen und Parolen.

    Armes Deutschland.

  29. Zu den anderen Vorträgen:
    Es wird sehr gut deutlich, dass die Neuausrichtung gar keine Richtung hat.

    Es macht weiterhin jeder seins.
    Leider hat man (auch) bei der Handelsblattkonferenz versäumt dem Bereich Planung (z.B. AC PlgA) den Raum zu geben den Gesamtansatz darzustellen. Aber den Gesamtansatz im Sinne des IPP gibt es aus meiner Sicht eben nicht.

    Ausgangspunkt müssten ja Gesamtlage und Aufträge sein.
    Hybride Kriege werden nur kurz vom Heer angesprochen – ohne Verknüpfung. Die Luftwaffe sieht das Ende der großen StabOp – das Heer bereitet sich SP-mäßig hierauf vor.
    Die SKB ist mit den Kleineinsätzen bereits jetzt an der Belastungsgrenze. Die Wirtschaft ist die letzte Hoffnung des Insp SKB. Die Marine sieht sich weiter als „beinah state oft the art“ bei Minenabwehr. Obwohl der Bereich seit 10 Jahren sträflich vernachlässigt wird. A2/AD ist überhaupt kein Thema.

    Die Luftwaffe denkt bei Lufttransport weiter nur an A400M und C-160. CH-53 als echter Mehrwert einer Anlehungsnation erkennt man gar nicht.

    Ohne bundeswehrgemeinsames Verständnis von Lage und Auftrag ist alles andere zwecklos.
    Daher die Frage: 32 Mrd./Jahr für was?

    Aber das ist wohl zu unkonkret und nicht so „diskussionswürdig“ wie Handschuhe, Hubschrauber usw.

  30. Fast schon erstaunlich, dass niemand im Publikum aufgesprungen ist und lauthals „BULLSHITBINGO“ gerufen hat.

    Habe mir mal aus persönlicher Verbundenheit mit der Lw den Vortrag von Müllner zu Gemüte geführt. Ein paar Punkte möchte ich exemplarisch aufgreifen.

    Folgende Kernfähigkeiten definiert er für die Lw:
    – Luftverteidigung – klassisch UND missile defence
    – Luftangriff mit allen Facetten (inkl. Kampf gegen Seekriegspotential), in allen Größenordnungen (bis hinunter zu 10 kg Kleinbomben) und mit bemannten wie unbemannten Luftfahrzeugen
    – Lufttransport
    – Führung von Luftkriegsoperationen (joint + combined)
    – Betreiben von Feldflugplätzen

    – Missile Defence ist also Kernfähigkeit – sieh an, sieh an. Wie viel Mrd hätte er gern dafür?
    Eine konkrete sicherheitspolitische Begründung bleibt er aber schuldig.
    – Kampf gegen Seekriegspotential – womit? Jetzt hätte man ja vermutet, dass er den Wunsch nach RBS-15 oder NSM für den EF nachschiebt, das kam aber nicht. Wovon redet er dann?
    – Luftangriff auf feindliche Streitkräfte wie in Libyen – was, wenn unsere 50 GBU alle weggeworfen sind? Hier hätte ich darauf gewartet, dass er für eine glaubwürdige Munitionsbevorratung eintritt.
    – Unterstützung der Bodentruppen mit Kleinbomben – kommt jetzt eine Ausrüstung der Heron mit lasergelenkten Mörsergranaten wie Vtg-Amtmann mal vorgeschlagen hat? Aber außer Phrasen kommt nicht viel mehr.

    Nun könnte man argumentieren, dass er durch konkrete Vorschläge zur Bewaffnung von UAV nicht dem Primat der Politik widersprechen möchte. Was verwundert, da sich TdM ja noch gar nicht abschließend geäußert hat.
    Dieses Argument wird aber spätestens dann ad absurdum geführt, wenn man sich seine Aussagen zur nuklearen Teilhabe anhört. Eines seiner wichtigsten Argumente für die Beibehaltung dieser ist, dass die osteuropäischen Staaten auf unsere nukleare Teilhabe zur Abschreckung der Russen setzen! Es ist aus Warschau nicht überliefert, ob man dort die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen oder doch eher laut aufgelacht hat.
    Brisant sind seine Aussagen dazu, weil er sich damit diametral zur Absicht der übergeordneten Führung stellt. Ich zitiere mal den Koalitionsvertrag zur Bildung der amtierenden Regierung (wohl wissend, dass dieses kein offizielles Regierungsdokument ist):
    „In diesem Zusammenhang sowie im Zuge der Ausarbeitung eines strategischen Konzeptes der NATO werden wir uns im Bündnis sowie gegenüber den amerikanischen Verbündeten dafür einsetzen, dass die in Deutschland verbliebenen Atomwaffen abgezogen werden.“

    PS:
    Kann es sein, dass er Aufklärung nicht zu den Kernfähigkeiten der Lw zählt?

  31. @Elahan:

    „Es wird sehr gut deutlich, dass die Neuausrichtung gar keine Richtung hat.“

    „Ohne bundeswehrgemeinsames Verständnis von Lage und Auftrag ist alles andere zwecklos.
    Daher die Frage: 32 Mrd./Jahr für was?“

    Sie haben es immer noch nicht verstanden: Das ist gelebte „Breite vor Tiefe“. ;-)

    Wir bereiten uns auf alles mögliche ein kleines bisschen vor. Sollten wir dann wirklich mal gebraucht werden, hoffen wir, dass entweder die Situation nicht allzu gefährlich wird oder wir genügend Zeit haben, uns ordentlich vorzubereiten.

  32. @K.B.:
    Genau diese naive Vorstellung scheint man in der militärischen Führung zu haben. Dies fördert noch mehr das intellektuelle Vakuum bei der Konzeption.
    Man befasst sich mit nichts ernsthaft – und findet das auch noch gut. Wenn jedoch ein fähiger und willensstarker Gegner in einem Einsatz contra gibt (hybride Konflikte!), dann geht uns ganz schnell die Luft aus. Nur als Beispiel:
    DEU beteiligt sich an einer Art SFOR in Syrien.
    Auftrag: Trennen der Konfliktparteien.

    Es ist an der Zeit zu erkennen wie wenig der Westen mit militärischen Mitteln noch erreichen kann.

    Aber der militärisch-bürokratische Apparat (einschl. NATO und EU) befördert noch die Fiktion vom „militärischen Krisenmanagement“ (GenLt Müllner).
    Dient ja vor allem dem Selbsterhalt.
    Die ganze NRF- und noch mehr EUBG-Planung ist ja Ausdruck der Realitätsferne.

    Wir sind ja schon mit dem Schutz unserer Bürger überfordert:
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/bka-fuerchtet-gezielte-jagd-auf-auslaender-im-jemen-a-937823.html

    Einfach mal kleinere Brötchen backen, aber die dann richtig.
    Mit Blick auf die Demographie wird es ja dlbald die nächste Reformrunde geben.

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