Glückwunsch! Blog ausgezeichnet

sicherheitvernetzt

Das ist doch mal eine Nachricht, die ich als Blogger richtig gut finde: Die Bundeswehr zeichnet ein Blog aus. Ein Blog zur Sicherheitspolitik wird ausgezeichnet. So was sieht man auch nicht oft.

Konkret geht es um das Blog Sicherheit vernetzt (siehe Screenshot oben)  – dazu meldet das Deutsche Heer von der Bundeswehr-Universtität Hamburg:

Traditionell werden bei der Immatrikulationsfeier in Hamburg auch zahlreiche Preise verliehen. (…) Darüber hinaus erhielt der Leutnant zur See Kai Peter Schönfeld den Preis „Mars & Merkur“ für seine sehr gute Abschlussarbeit im Fach Geschichtswissenschaften und den von ihm betriebenen Blog „Sicherheit vernetzt“.

Na denn: Augen geradeaus! gratuliert! (Und nicht zuletzt weiß ich mich mit Schönfeld in einem einig: Es heißt das Blog!)

Nachtrag: Aus den Kommentaren entnehme ich, dass es nicht die Bundeswehr war, die dieses Blog ausgezeichnet hat. Habe das deshalb oben geändert.

8 Gedanken zu „Glückwunsch! Blog ausgezeichnet

  1. Vollste Zustimmung Herr Wiegold! Es heißt wirklich „das Blog“. Ich bekomm jedes mal fast Augenkrebs, wenn ich „der Blog“ lese. ;)
    Schönen Abend noch!

  2. Glückwunsch an Kai. Er hat es mehr als verdient. Was allerdings ja so nicht stimmt ist, dass die Bundeswehr das Blog ausgezeichnet hätte. Vielmehr vergibt den Preis der Kreis Mars und Merkur. Ein kameradschaftlicher Zusammenschluss ehemaliger Soldaten.

  3. Da ich bei der Immatrikulationsfeier dabei war: Der Preis wurde vom „Kreis Mars und Merkur“ verliehen. Der Preis an Kamerad Schönfeld wurde, so wie ich das verstanden habe, in erster Linie wegen seiner herausragenden Master-Arbeit verliehen, und nicht direkt wegen des Blogs.
    Teil des Preises ist übrigens ein mehrwöchiges Praktikum in der Unternehmensführung eines großen deutschen Unternehmens.

  4. Ja wegen des Blogs bestimmt nicht. Und auch sonst nicht wegen der Masterarbeit, die muss der Kamerad nämlich noch schreiben, sondern wegen seiner Bachelorarbeit. Aber egal, das ist letztendlich Erbsenzählerei. Aber den Titel dieses Posts sollte man vielleicht doch ändern, entspricht einfach nicht der Wahrheit.

    Positiv: So bekam vielleicht das Blog, und mit diesen auch jenes hier, etwas mehr Aufmerksamkeit auch unter den jungen Kameraden, die jetzt vier Jahre Zeit haben, sich mal etwas intensiver, wenn auch nur auf der theoretischen Ebene, mit ihrem Beruf und dem Dienst und all den sicherheitspolitischen Themen auseinanderzusetzen.

  5. Ich danke recht herzlich für die Aufmerksamkeit und für die Glückwünsche. Nichtsdestoweniger muss ich wohl oder übel kurz einige Aspekte klarstellen, die in der Zwischenzeit ein wenig verzerrt aus 2. und 3. Hand dargestellt wurden.

    Der Mars Merkur Preis bezieht sich, wie es auf der Urkunde heißt, auf den besten Bachelorabschluss eines Studentenjahrgangs an der Helmut Schmidt Universität. Insofern wurde meine Studienleistung der letzten 3 Jahre ausgezeichnet, nicht aber die Abschlussarbeit als solche oder gar meine gelegentlichen Schreibertätigkeiten auf dem Blog oder sonstwo. In der Laudatio fand das Blog neben anderen Aspekten Erwähnung, um zu betonen, dass ich die letzten 3 Jahre nicht nur in historische Bücher vertieft verbracht habe, sondern aus Sicht des militärischen Bereichs und des Kreises Mars Merkur auch noch außerdienstlich Engagement gezeigt habe.

    Was genau der Kreis Mars Merkur ist, lässt sich hier (http://igesetze.de/index.html) nachlesen.

    Weitere Informationen zur Immatrikulationsfeier, ergänzend zum Bericht des Heeres, kann man der offiziellen Pressemitteilung entnehmen (http://www.hsu-hh.de/hsu/index.php?brick_id=ci7eHbR3TSxztkCs&action=showitem&item=d5189620a3bdd356953c67b0da70f140) und auf der Facebookseite der HSU finden. (https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151910144311259.1073741836.167071046258&type=1)

  6. Danke für die Klarstellung, Kai. Aber heißt das, Frau Hansen hat sich das nur ausgedacht? Oder die Zentralredaktion? Professionelle Pressearbeit geht irgendwie anders.

  7. Ich würde sagen, dass es in der Mitteilung etwas ungenau formuliert wurde. In der Laudatio wurden der Titel meiner Abschlussarbeit und das Blog ja erwähnt. Allerdings hätte man genauso gut über mein Auslandstudium, meine Praktika während der vorlersungsfreien Zeiten oder anderes schreiben können, die ebenso genannt wurden.

    Mich persönlich freut die Nennung des Blogs natürlich (im übrigen auch auf dieser Seite – vielen Dank, Herr Wiegold), da die Seitenzugriffe gestiegen sind und letztlich vielleicht der ein oder andere Soldat zusätzlich auf meine Seite aufmerksam gemacht wurde. Jetzt stehe ich allerdings auch wieder in einer gewissen Bringschuld, da die Aktivität von Sicherheit vernetzt aus Zeitmangel in den letzten Monaten doch sehr stark zurückgehen musste.

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