Das (alte) Blog ist weg. Und: kreative politische Bildung mit ‚Augen geradeaus!‘

wayback_wiegoldfocus

Mein Blog ist weg. Also, das alte Augen geradeaus!. Vor ein paar Tagen habe ich das mit gewisser Wehmut feststellen müssen: Das Blog, das ich von Januar 2007 bis Januar 2010 unter der Adresse wiegold.focus.de betrieben habe (bis es mir vom FOCUS verboten wurde), ist verschwunden, perdu, nicht mehr existent. Das ist schade, weil es ein recht nettes und praktisches Archiv war, nicht zuletzt zu den Ereignissen in Afghanistan oder den Piraterie-Vorfällen in Somalia.

Nun kann ich die Ex-Kollegen von FOCUS Online verstehen, dass ein paar Jahre nach meinem Ausscheiden beim FOCUS ein solches Nischen-Blog langsam obsolet wurde – zumal es nicht mehr aktualisiert und zudem noch extern gehostet wurde (trotz der URL), und bei einer technischen Umstellung (vielleicht auch wegen der Umstrukturierung bei TypePad)  ist es dann halt weggefallen. Nun soll es ja eine Sicherungskopie geben ;-) , dennoch kann ich leider nicht einfach den Inhalt jener Jahre hier beim neuen Augen geradeaus! hochladen und als Archiv zur Verfügung stellen: Die damaligen Einträge enthielten einiges an Material, sowohl Fotos als auch Text, von Nachrichtenagenturen – das ging, weil FOCUS Online mit denen Nutzungsverträge hat. Ich leider nicht, und es ist einfach kein gangbarer Weg, ein paar Tausend Einträge auf solches Material durchzusehen und zu bearbeiten.

Also, weg ist weg, es hilft nichts.

Und wie läuft’s, um es bei der Gelegenheit zu sagen, aktuell bei Augen geradeaus! ? Nun ja… journalistisch und vom Leserinteresse her alles wunderbar. Auf einer eigenen finanziellen Grundlage steht dieses Blog leider nach wie vor nicht recht: Die Einnahmen belaufen sich weiterhin so um die 600 Euro im Monat. Das ist, auch das kann ich nicht laut genug sagen, für freiwillige Zahlungen in Deutschland ganz schön respektabel – und meinen Lesern dafür ganz herzlichen Dank.

Bis zu einer eigenständigen finanziellen Basis für die journalistische Arbeit hier im Blog ist da allerdings noch ein Stück Weg zurückzulegen. Und natürlich denke ich auch immer wieder drüber nach, wie diese finanzielle Basis breiter werden kann, über die freiwilligen Leserzahlungen hinaus. Werbung ist so ein Thema – sieht aber relativ mager aus. Bislang gibt es nur eine Anfrage eines auf Soldaten spezialisierten Reisebüros, die ich mir gerade aktuell anschaue; große Einnahmen sind da vermutlich nicht zu erwarten.

Auch über einen gesonderten kostenpflichtigen Bereich, auf Neudeutsch, eine PayWall, denke ich nach. Also über einen Bereich vor allem für Leser in Institutionen, Behörden, Unternehmen, den es nur im kostenpflichtigen Abonnement gibt. Technisch ist da schon einiges vorbereitet – die große Frage ist für mich aber die Abgrenzung zwischen dem offenen Augen geradeaus!, mit dem ich möglichst viele Leser erreichen möchte. Und diesem PayWall-Bereich, in dem dann vielleicht mehr Hintergrundstücke und/oder mehr Dokumentation etc. stehen könnte.

Da würde ich mich über Feedback freuen: Wie sehen das meine Leser?

Ein wenig Änderung muss in absehbarer Zeit schon sein. Und meine begründete Vermutung ist, dass die Zahl der freiwilligen Zahler in nächster Zeit nicht ungeahnt anschwellen wird…

Jenseits solcher nüchternen Kaufmanns-Überlegungen: Mit breitem Grinsen habe ich mir angeschaut, wie neulich, nun, eine leicht veränderte Fassung von Augen geradeaus! als Material für die politische Bildung verwendet wurde. Der Ton der Kommentatoren hier scheint mir gar nicht schlecht getroffen…

(Klick macht big.)

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Blogthings · 12:23h ·  

34 Kommentare zu „Das (alte) Blog ist weg. Und: kreative politische Bildung mit ‚Augen geradeaus!‘“

  • Aufklärer   |   30. September 2013 - 12:49

    Als jemand, der viele Jahre in diesem Metier seine monatlichen Verpflichtungen erwirtschaftet hat, halte ich es für richtig, wenn Du Dir einen Paywall-Bereich einrichtest. Das Blog ist sehr spezialisiert und liefert Informationen, die nur in Teilen in anderen Medien durch deren Recherche öffentlich gemacht werden – und wenn, dann erst später … Eurohawk ist ein wunderbares Beispiel dafür. In diesem Zusammenhang ist es ziemlich offensichtlich, dass dieses Blog ab und zu gern als – ich sage es mal britisch zurückhaltend – Steinbruch und Anregung für eigene Projekte, Artikel, Sendungen genutzt (sollte ich sagen: missbraucht?) wird. Wenn es dann kostenpflichtige Bereiche gibt, in denen Quellen, Dokumente und vielleicht auch Mitschnitte zur Verfügung gestellt werden, die anderen die Recherche auch noch wasserdicht macht, halte ich das für mehr als legitim. Mein Abonnement kannst Du schon als gesichert und unterschrieben betrachten.

  • David Ermes   |   30. September 2013 - 12:54

    Bin ja auch schon länger Zahler und halte das für völlig legitim. Werbung finde ich eher anstrengend, bevorzuge eine Paywall, aber man nimmt ja, was man kriegen kann.

  • Jensen   |   30. September 2013 - 13:15

    Ich bin schon seit längerem einer dieser stillen Münzen-in-den-Hut-Werfer.

    Im Grunde ist es völlig egal, wie ich meine Zahlungen loswerde. Ich fand es allerdings praktischer, einfach einen Dauerauftrag einzurichten und ab und an im Freundeskreis etwas Werbung zu machen. Jetzt muß ich mich wohlmöglich mit den digitalen Tücken der Paywall-Software auf meinen diversen Empfangsgeräten herumplagen oder blöde Werbung ansehen. Nervig! Blöd! Vermeidbar!

    Inhalte interessieren – und nicht die aktuellen Angebote eines Reisebüros.
    Deshalb mache ich noch einmal verstärkt Werbung dafür, ebenfalls die simple Variante eines Dauerauftrages zu wählen.

    So oder so, ich bleibe auch bei möglichen neuen Finanzierungstools dabei…

  • Fiete   |   30. September 2013 - 13:27

    Moin Moin,

    Also ich hab so meine Zweifel ob es sich lohnt so ein Abo, für einige Themen lohnt sich das auf jeden Fall, wie oben schon vom Aufklärer beschrieben, aber was ich ehr meine ist ob es genug Leute gibt die, den Abo in Anspruch nehmen werden, nicht das Es dann ne kosten falle wird für Sie!?

  • BjoernK   |   30. September 2013 - 14:20

    Hallo Herr Wiegold,
    die gute Nachricht ist, dass das Internet niemals vergisst.
    Wenn Sie Zeit haben einfach hier mal schauen:
    http://archive.org/web/web.php
    Dort in der The Wayback Machine Maske
    wiegold.focus.de
    eingeben und Sie haben Ihren alten Bloginhalt zurück.
    Immerhin wurden 69 Snapshots gemacht.
    Hoffe das hilft.
    BjoernK

  • Thomas Kuhn   |   30. September 2013 - 14:24

    Ich würde gerne etwas „Quersubventionierung“ betreiben, wenn wir die eine oder andere passende (und natürlich bezahlte) Geschichtenidee für mein Blatt entwickeln könnten. Wär‘ das auch eine Option?
    Gruß
    Thomas

  • iltis   |   30. September 2013 - 14:33

    Die Idee versteh‘ ich schon. Arbeit muß sich lohnen. Für Leute mit beruflichem Interesse an AG dürfte eine Bezahlung auch kein Hindernis sein. Das wäre als Fachpublikation vielleicht sogar steuermindernd wirksam?

    Aber ob sich auch die Gelegenheitsuser damit anfreunden? Ein Blog lebt von der Beteiligung vieler. Geringere Teilnehmerzahl = geringere Bandbreite. Aber vielleicht ist klein aber fein auch ok. Das dann aber unter Ausschluß der Öffentlichkeit. Wie weit das dem Bekanntheitsgrad nutzt oder schadet, kann ich nicht einschätzen, ich tippe aber auf Letzteres.

    Durch den AG Blog haben SiPol und damit auch Sie, Herr Wiegold, einiges an Publizität zugelegt, denn auch die Suchmaschinen registrieren die hohen Zahlen an Aufrufen. Das steigert vermutlich Ihre Attraktivität als Gesprächspartner nicht nur für Amtsträger. Ob eine solche Mischkalkulation Sie über die Mindereinnahmen aus dem Blog hinwegtrösten kann, vermag ich nicht zu beurteilen.

  • FNU SNU   |   30. September 2013 - 15:28

    Hallo Herr Wiegold.

    Seit diesem Monat gehöre ich dann auch zu den Dauerauftragzahlern.

    Nach wie vor denke ich, dass Sie durchaus auch auf die Institutionellen Kunden schauen sollten und hier auch ggf. eine Zahlung fordern.

    Die Bundeswehr dürfte über wenige IP-Adresse zugreifen (durch die Rechenzentren). Hier böte sich dann doch technich die Möglichkeit, zumindest aus dem Einzelplan 14 ein paar Euro herauszukitzeln. Ich vermute nämlich, dass der eine odr andere in seiner Dienstzeit den Blog liest…

    Ebenso halte ich das bei den Unternehmen aus dem Rüstungsbereich für möglich, hier sollte es ja auch festgelegte IP Adressen geben.

    Bzw. denke ich dass das eine oder andere Unternehmen aus dem Rüstungssektor zumindest einen kleinen dreistelligen Betrag in Ihrem PR/Marketing Budget übrig haben müsste. Alleine wenn man sieht, wie EADS & Co in den Bundeswehrzeitschriften Werbung macht und sogar in diversen Landkreisen ja auch Flugblätter und „Wahlwerbung“ mit sponsort…

    Technisch müssten Sie ja durchaus erkennen können, wo denn der eine oder andere Leser herkommt, bzw. wie viel Traffic von den jeweiligen Bereichen generiert wird.

    Und wenns hart auf hart kommt: lieber Paywall als Werbung.

  • K.B.   |   30. September 2013 - 15:37

    @Iltis: Zustimmung.

    Eine Paywall würde dem Blog das Charakteristische nehmen.
    Es gibt genug Leute, die interessante Kommentare beitragen können, aber kein Geld bezahlen können oder wollen.
    Außerdem würden dann weniger neue Leser nachkommen. Wie soll man die Qualität erkennen, wenn man vor einer Paywall steht?

  • Kommentator   |   30. September 2013 - 16:46

    Wie wäre es, das Modell der TAZ mal auszuprobieren? Wenn jetzt nicht dringend Geld her muss, würde ich es mal versuchen. Kurz gesagt: Man weist per pop-ups und Banner etwas aufdringlicher auf die freiwilligen Spenden hin. Falls einem der Beitrag etwas wert ist, möge man bitte spenden.
    Ich weiß nicht, ob das schon reichen würde, aber zumindest verschreckt man damit keine Leser, was bei aufdringlicher Werbung oder einer Pay-Wall passieren kann.

  • Anna Nym   |   30. September 2013 - 17:18

    Aber ob sich auch die Gelegenheitsuser damit anfreunden?

    Gelegenheitsuser hier :-). Da ich beruflich überhaupt nichts mit dem Bereich Militärisches oder Politik zu tun habe, ist ein Besuch auf AG reines Privatinteresse zur Unterfütterung von Sachen, die ich in der Zeitung oder Fernsehen aufgeschnappt habe. Ich habe bisher noch nicht gezahlt *schäm*. Grund: Reine Faulheit :-) (Aufwand: Paypalaccount einrichten oder zur Bank dackeln für die eine Überweisung in 2 Monaten)

    Prinzipiell bin ich jedoch nicht abgeneigt, im Internet zu zahlen für Dinge, die mich interessieren.
    Vielleicht gäbe es sogar eine technische Lösung, die Gelegenheitsusern ermöglicht, in Einzelfällen die Paywall zu durchbrechen (über Paypal?). Sozusagen Zugriff auf einzelne Artikel, je nach persönlichem, tiefergehendem Interesse. Ich habe mir durchaus schon Artikel für 2 € aus dem Printarchiv von Tageszeitungen bestellt , wenn ich mehr als den Teaser auf der Webseite wollte (die machen das allerdings z.B. aufwendig über die Telefonrechnung für so einen Einzelkauf).

    F5: Ah, ich sehe, @Kommentator denkt in eine ähnliche Richtung. Wichtig ist, denke ich, dass die Zahlungsmöglichkeit nicht so aufwendig ist. Um eine Paypal-Anmeldung kommt man dafür aber nicht mehr herum.

  • XBay   |   30. September 2013 - 17:32

    Beobachtung: Angebote die kostenlos sind ( und als solche erfolgreich) mit einer Paywall zu versehen ist aus Psychologischer Sicht äußerst unklug (es kann missverstanden werden; Leute die nur aus allgemeinem Interesse kurz hier vorbei surfen haben selten Lust sich mit dem bezahlen auseinander zu setzen bzw. sie werden andere kostenlose für sie ausreichend informative Quellen lesen; usw….). Dieses Blog würde vielleicht doppelt so viel Geld einbringen, allerdings auch an Reichweite verlieren. Kurz ich denke mit dem Blog alleine werden Sie kaum Betriebswirtschaftlich auf einen grünen Zweig kommen.

    Lösung: Das Blog weiter in etwa so wie es ist betreiben. Es hat eine gute Reichweite und träg so ja nicht unwesentlich zu Ihrer Reputation bei. Um Geld zu verdienen, könnten Sie ein neues zusätzliches und umfangreicheres, dann kostenpflichtiges Angebot aufsetzen. Da können Sie dann alles erst einmal exklusiv für die Abonnenten veröffentlichen. Weil das dann nur ein kleiner Leserkreis ist, können Sie die Texte auch gleichzeitig noch in anderen Medien (Print usw.) veröffentlichen und so zusätzlich Einnahmen generieren. Hier In dem Blog könnte man dann eine abgespeckte Form frei zugänglich machen.
    Weil es Schwer ist allein genügend Inhalte in hoher Qualität für ein solches Angebot zu produzieren ( Die kritische Masse muss erreicht werden) würde ich z.B. anderen Autoren die Möglichkeit geben zu veröffentlichen. Eine weitere Idee z.B.ist ein Wiki in dem kontinuierlich die Fakten zu den aktuellen Themen (die bei der Recherche sowieso anfallen) abgelegt werden (Euro Hawk, Afghanistan usw.). Ein Zugang zu einer Solchen Datenbasis ist für den „normalen“ Leser uninteressant, für andere Journalisten usw. jedoch eine Goldmiene welche echten Mehrwert schafft und sich als solcher auch in ihrer Tasche bemerkbar machen könnte. Soweit ich das überblicken kann gibt es so etwas im Deutschen Raum nicht, ein Marktlücke^^ (bei der Idee dachte ich an Stratfor).

  • politisch inkorrekt   |   30. September 2013 - 18:28

    mir gefällt die Lösung von Welt.de oder foreignpolicy.com. Eine bestimmte Anzahl von Artikeln pro Monat ist frei und dann kommt die paywall.
    pi

  • Werferfehler   |   30. September 2013 - 18:36

    Servus zusammen,
    als ein regelmäßiger Leser von AgA stellen sich für mich folgende Fragen:
    1: Kann ich als nicht „gewerblicher Leser“ weiterhin auf alle Informationen zugreifen? Wohl eher nicht.
    2. Auf welche Informationen muss ich verzichten? Kann man noch nicht sagen.
    3. Für mich ist es nicht in Ordnung den Zugriff zu beschränken, das fände ich nicht richtig.
    Werferfehler

  • Werferfehler   |   30. September 2013 - 18:43

    @politisch inkorrekt
    Hat sich anscheinend überschnitten,
    mit Ihrer Idee könnte ich als Nutzer dieser Seite leben,
    Werferfehler

  • Der Fuchs   |   30. September 2013 - 19:20

    Wer nicht zu zahlen bereit ist, dem ist es auch nicht wirklich etwas wert.

  • T.Wiegold   |   30. September 2013 - 19:34

    Danke für den Input und die verschiedenen Standpunkte.

    Ich bin ja, das habe ich glaube ich deutlich gemacht, noch in der Überlegungs-Phase. Meine Überlegungen gehen schon in die Richtung, die XBay hier skizziert hat: Ein offenes Blog wie bisher, daneben ein kostenpflichtiges Angebot für den professionellen Nutzer mit Hintergrundmaterial etc.

    Das ganze muss nur auch handhabbar sein für ein Ein-Mann-Unternehmen, das es vorerst auch bleiben muss (wenn die Finanzierung für einen nicht reicht, reicht sie auch nicht für mehrere); und ändern könnte sich das erst im Lauf der Zeit.

    Also: Ich plane nicht, hier die PayWall hochzuziehen und alles nur noch gegen Gebühr und auf Rechnung anzubieten, sondern wenn, dann ein Zusatzangebot zu (neudeutsch) launchen. Was aber auch bedeutet, das ich für den offenen Teil nach wie vor auf freiwillige Zahlungen angewiesen bin (und ja, man kann ganz optimistisch hoffen, dass ein kostenpflichtiges Angebot so viel abwirft, dass es den offenen Teil subventioniert. Aber auch das dürfte dauern.)

    Kurz noch zur so genannten Metered Paywall: Hm, ich lösche meine Cookies und den Cache, und schon stehe ich bei den genannten Zeitungen wieder am Anfang meiner zehn kostenlosen Artikel im Monat.. Das können große Medienhäuser machen, nicht so eine Kleinmanufaktur.

    Und aus dem Hinweis auf die taz-Bauchbinde lerne ich: ich könnte durchaus öfter zu freiwilligen Zahlungen aufrufen ;-)

  • Theodin   |   30. September 2013 - 21:09

    Ich melde mich hier nochmal in meiner Funktion als Gelegenheitsleser:

    Bin über verschlungene Wege (vermutlich andere Blogs) hierher gelangt und habe nach 2 Artikeln den RSS-Feed aboniert. Ich war und bin erstaunt und erfreut über die Kenntnis des Autors und der Kommentatoren. Und vieles erfährt man hier, bevor es anderswo hochschwappt, wenn überhaupt.

    Danke (auch für den Informativen Podcast)!

    Als gelegentlicher Leser finde ich die Idee gut, ewinen etwas professionelleren Bereich mit Login einzurichten, vielleicht mit (mehr) Hintergrundberichten im Wiki-stil oder so.

  • Horst   |   30. September 2013 - 21:23

    Als Gelegenheitsleser würde mich eine Paywall abschrecken. Zumal – zumindest für mich – ein sehr wesentlicher Lese-Schwerpunkt des Blogs aus den Kommentaren besteht.

    Einen kostenpflichtigen Premium-Bereich dagegen könnte ich mir gut vorstellen. Z. B. mit den Audio-Mitschnitten (falls sich doch mal ein Journalist davon inspirieren lassen möchte), Vorabveröffentlichungen (vielleicht per Newsletter/Feed 6-12 h vorab?) oder ein kostenpflichtiges Archiv älterer Beiträge.

  • KlausK   |   30. September 2013 - 21:29

    @TW

    Mein schlechtes Gewissen ist erwacht!

    Aber noch eine Frage: haSt Du schon etwas vom“Krisenstab NachwuchsGewinnung“ im BVG gehört ?

  • iltis   |   30. September 2013 - 21:29

    Paypal ist no go für mich. An den paar Kröten, die ich hier und da zu zahlen habe, noch diese Datenkrake mitverdienen zu lassen, das ist nichts für mich. Als jemand, der rein privat am Thema interessiert ist, ziehe ich die gelegentlichen Überweisungen vor. Mal sehen, wie die Diskussion hier voran kommt. EIn bißchen öfters daran erinnern wäre ja schon mal ein Anfang.

  • T.Wiegold   |   30. September 2013 - 22:10

    @KlausK

    a) gut! b) nein, bisher nicht… (meine E-Mail-Adresse steht im Impressum.)

    @iltis

    Ich sag’s immer wieder, vielleicht nicht laut genug: Auf Mail-Anforderung kommt postwendend meine Bankverbindung (ins Internet schreiben mag ich meine Kontonummer dann doch nicht).

  • O. Punkt   |   30. September 2013 - 22:22

    Für mich mal der passende Anlass meinen Beitrag zu erhöhen.
    Werde wohl zum Ausgleich etwas weniger Bahn fahren ;-)

  • iltis   |   30. September 2013 - 22:24

    @TW: Siehe eMail

  • O. Punkt   |   30. September 2013 - 22:27

    @T.W.
    Bin jetzt nicht der Paypal Experte, aber lassen sich per PayPal-Abo nur exakt 5Euro monatlich einstellen? ICh habe keine Option zum Ändern des Betrages gefunden.

  • T.Wiegold   |   30. September 2013 - 22:38

    <@O.Punkt Ups, ich war der Meinung, dass der Beitrag frei wählbar ist... Muss ich noch mal schauen. (Das mit dem PayPal-Abo ist ohnehin so eine Sache; eigentlich bietet PayPal das in Deutschland nicht serienmäßig an, und man muss die schon überreden... Aber deshalb sage ich ja auch immer: Auf Mail folgt Antwort mit Bankverbindung ;-) )

  • SchreckStarr   |   30. September 2013 - 22:57

    @KlausK
    Der „Krisenstab“ ist eine (vor kurzem, wenn ich mich nicht verhört habe) neu eingerichtete Arbeitsgruppe um den GenInspBw herum, die sich um die doch wohl nicht ganz so perfekt laufende Nachwuchsgewinnung kümmern soll.

  • Memoria   |   01. Oktober 2013 - 6:42

    @SchreckStarr:
    Warum ist die AG denn beim GI?
    Ist doch eindeutig OrgBer Personal.
    Klare Verantwortung durch die Neuausrichtung?

    Bald wird man feststellen, dass die Neuausrichtung nicht demografiefest ist, obwohl genau dies eines von drei Zielen war.
    TdM wollte doch ernten…

  • O. Punkt   |   01. Oktober 2013 - 8:54

    Man kann ja so vieles mehr ernten als Lob.

  • FNU SNU   |   01. Oktober 2013 - 9:05

    Tja, das ist halt punktuelles Krisenmanagement, wenn es sich so bewahrheitet.

    Jeder Kommunikationsexperte bestätigt, dass ein „Experte“ im privaten Umfeld die höchste Glaubwürdigkeit hat. Und ein Großteil der aktiven Soldaten würde seinem privaten Umfeld von einem Eintritt in die Bundeswehr abraten, wie doch einige Studien in den letzten Jahren belegt haben. Wenn die Soldaten zufriedener wären (bzw. die Rahmenbedingungen eine bessere Stimmung ermöglichen), wäre auch das Nachwuchsproblem eher zu lösen.

    Zum Topic zurück:

    Die Audiomitschnitte bzw. Transkripe wären ja zumindest bei den Interviews ein Argument für die Paywall, damit Ihre Kollegen die dann 1:1 kopieren können.

    Und die TAZ / Focus Penetranz von Hinweisen zu Facebook bzw. dem Kostenpflichtigen Angeboten ist etwas zu stark. Gleichwohl wäre das gelegentliche Einblenden in den Kommentaren oder in den Artikeln durchaus eine Variante, die nicht zu störend ist, aber doch von den meisten Usern akzeptiert wird.

  • K.B.   |   01. Oktober 2013 - 16:32

    Eine Vorabveröffentlichung per Newsletter ist eine gute Idee – sofern das genügend Interessenten fände.
    Ein zeitverzögertes Freischalten der Beiträge ginge zwar auch, allerdings würde das die Kommentare evtl. durcheinanderbringen.

    David Axe startet seine Spendenaufrufe immer dann, wenn es um die Finanzierung seiner Reisen geht. Vielleicht gibt es ja auch für Sie, Herr Wiegold, Gelegenheiten, die Sie für regelmäßige Spendenkampagnen nutzen können (ohne gleich per Anhalter durch den Ostkongo zu fahren…).

  • Sachlicher   |   01. Oktober 2013 - 19:53

    Ich schließe mich iltis an bzgl. „paypall“. Das ist für mich ein no-go. Die Variante mit der Überweisung, ziehe ich bitte weiterhin vor.

    Also paywall: von mir aus, aber dann fände ich die Beibehaltung der Kontoüberweisung besser, btw: mittels SEPA können sogar Ihre Kollegen aus dem Ausland überweisen, wenn sie sich mal wieder hier bedienen.

    Nachteil der paywall ist natürlich, dass man eine gated community erzeugt.

    Eine Frage Herr Wiegold: Die Kolleginnen und Kollegen, die hier so fleißig recherchieren, zitieren -ganz gleich ob direkt oder indirekt- diese Sie wenigstens vernünftig?

    Gegen Werbung, auch hier wiederhole ich mich gern, habe ich nichts. Auch kann ein Promoartikel erscheinen ( a là „Ich war heute bei Thales und habe das neueste und heißeste Funkgerät betrachten dürfen“), wenn er klar als solcher gekennzeichnet ist.

    Zum Thema Unabhängigkeit möchte ich jedem etwas die Angst nehmen: Sagen wir, Sie, Hr Wiegold, kritisieren das neueste, heißeste Thalesprodukt, weil es sich in Korea nicht bewährte, dann gilt: Thales kann jetzt das werben einstellen oder einen social-media Mtarbeiter beauftragen hier sich der Diskussion zu stellen oder eben das Ding ganz normal weiterlaufen lassen…Sie dürfen selbstbewust genug sein, davon auszugehen,dass ersteres nicht, und wenn dann nicht geräuschlos, passierte.

  • Sachlicher   |   01. Oktober 2013 - 20:16

    Sorry Hr Wiegold, war zunächst der falsche Email-Appendix!

    Ich schließe mich iltis an bzgl. “paypall”. Das ist für mich ein no-go. Die Variante mit der Überweisung, ziehe ich bitte weiterhin vor.

    Also paywall: von mir aus, aber dann fände ich die Beibehaltung der Kontoüberweisung besser, btw: mittels SEPA können sogar Ihre Kollegen aus dem Ausland überweisen, wenn sie sich mal wieder hier bedienen.

    Nachteil der paywall ist natürlich, dass man eine gated community erzeugt.

    Eine Frage Herr Wiegold: Die Kolleginnen und Kollegen, die hier so fleißig recherchieren, zitieren -ganz gleich ob direkt oder indirekt- diese Sie wenigstens vernünftig?

    Gegen Werbung, auch hier wiederhole ich mich gern, habe ich nichts. Auch kann ein Promoartikel erscheinen ( a là “Ich war heute bei Thales und habe das neueste und heißeste Funkgerät betrachten dürfen”), wenn er klar als solcher gekennzeichnet ist.

    Zum Thema Unabhängigkeit möchte ich jedem etwas die Angst nehmen: Sagen wir, Sie, Hr Wiegold, kritisieren das neueste, heißeste Thalesprodukt, weil es sich in Korea nicht bewährte, dann gilt: Thales kann jetzt das werben einstellen oder einen social-media Mtarbeiter beauftragen hier sich der Diskussion zu stellen oder eben das Ding ganz normal weiterlaufen lassen…Sie dürfen selbstbewust genug sein, davon auszugehen,dass ersteres nicht, und wenn dann nicht geräuschlos, passierte.

  • WB   |   01. Oktober 2013 - 21:00

    Ich erinnere in diesem Zusammenhang an M. Forster mit Geopowers (der mich übrigens hierher brachte).
    Die Werbung war präsent und erkennbar aber nicht störend.
    Durchaus ein Modell, das für mich erträglich wäre.