Heute: unterwegs.

Heute ist hier nicht so viel zu erwarten: Bin beim Maritimen Sicherheitskolloqium in Rostock (Foto oben) und deswegen entweder beschäftigt oder, dank Deutscher Bahn, hinreichend offline…

Blogthings · 15:41h ·  

40 Kommentare zu „Heute: unterwegs.“

  • BausC   |   07. August 2013 - 15:50

    Und die Admiralsmützen sind richtig teuer ;-)
    209,99€ für das Gestell und nochmal 16,99€ für einen Bezug, bei der LHD.

  • Jas   |   07. August 2013 - 16:00

    Einmal durchmischen bitte ;)

  • Werferfehler   |   07. August 2013 - 17:47

    @ Jas
    Durchmischen, also wirklich, was für ein Vorschlag, das ist ja kindisch.
    Einfach nach Mützengröße sortieren und einen Zettel hinhängen mit dem Text: „Wegen der besseren Ansicht wurden Ihre Mützen nach Größen sortiert wie Sie es auch von Ihren Soldaten verlangen, mit freundlichen Grüßen Ihre 3/2“

  • Freiherr von Schill   |   07. August 2013 - 18:22

    …da hängen ja mehr Mützen als wir noch Fregatten haben
    …aber wird schon mit der „expeditionary navy“

    Gruß
    :-)

  • J. H.   |   07. August 2013 - 19:07

    @ Freiherr von Schill

    Nicht ganz so schnell ;-)
    Noch haben wir 6 Bremen Klasse, 4 Brandenburg Klasse und 3 Sachsen Klasse aktiv.
    Als nächstes soll am 30. November die „Emden“ außer Dienst gestellt werden.

  • iltis   |   07. August 2013 - 19:18

    @J.H.: Nur keine Sorge, am Ende wird der Freiherr schon recht behalten

  • Jas   |   07. August 2013 - 19:28

    Könnte aber auch je 1 Mütze pro Jahr in denen wir schon die Schnellboote außer Dienststellen wollten sein ;)

    Im Gegensatz zu den Fregatten werden da die Mützen erstmal nicht reichen :D

  • Ölfuß   |   07. August 2013 - 21:08

    Die Nr. 125 wollte keiner haben ;-)
    Was einem so alles auffällt …

  • Les Großmann   |   08. August 2013 - 7:33

    Schön finde ich T.W. selbst mit:“heute ist nicht viel zu erwarten“
    Stimmt.
    Labertag in einem Kolloqium und gleichzeitig ist man nicht in der Lage, mal einfache Übungen mit anderen in den DEU Hoheitsgewässern Verantwortlichen zu unterstützen oder mit einem eigenen SAR Hubschrauber Segler abzubergen die in der Förde umgefallen sind.

  • J. H.   |   08. August 2013 - 8:07

    @ Les Großmann

    Wenn Sie den Vorfall in der Flensburger Förde / Holnis am Dienstag meinen sei dazu angemerkt das der Hubschrauber aus Warnemünde mit Alarmierung knapp eine Stunde braucht bis er vor Ort ist. Wenn ein dänischer Hubschrauber schneller ist dann wird der genommen. Genauso wie deutsche Hubschrauber auch in dänischen TTW unterwegs ist.

  • Zivilist   |   08. August 2013 - 8:54

    @ J.H.

    Wobei der Warnemünder Hubschrauber nicht alarmiert wurde.

  • klabautermann   |   08. August 2013 - 11:55

    hm, wahrscheinlich denkt man in der Admiralität darüber nach wie man einen Sponsor für
    einen Film über „Tretbootfahren in der Kadetrinne“ gewinnen kann ;-)

  • Voodoo   |   08. August 2013 - 12:04

    Oder ob Becks nicht doch die GF übernehmen sollte^^

  • Sebastian B.   |   08. August 2013 - 13:27

    Bemerkenswertestes Zitat des gestrigen Tages: „Die Marine braucht das JSS nicht; die Bundeswehr schon!“ (Heinz S.)

  • Jas   |   08. August 2013 - 13:47

    Was für ein hohler Satz!

    Die Marine braucht so auch die ganze Marine nicht… Ist ja nicht zum Selbstzweck da.

    Mei mei mei….

  • Vtg-Amtmann   |   08. August 2013 - 13:52

    Wurde eigentlich was zum Thema Marinehubschrauber bzw. „SEA LION“ gesagt? Die ganze letzte Woche war ja eine große Marine-Delegation deswegen in Donauwörth und am Mittwoch soll ja auch der Inspekteur dort gewesen sein.

  • klabautermann   |   08. August 2013 - 14:01

    Das JSS ist – wie auch F125 – der Versuch der Spezialschiffbauer die Masse der EPl14 Schiffbau-Investitionsmittel wieder in die Werftkassen zu schleusen und nicht in die Waffensystembauerkassen. In der Luftfahrtindustrie ist das der gleiche Trend seit Jahren (EADS) und so bekommen wir immer tollere Plattformen mit immer weniger „Biss“.
    Und das weiß Herr Schulte ganz genau…..;-) Hier sollen wieder mal die Streitkräfte einen militärischen Bedarf anmelden, um industriepolitische nationale Wertschöpfung aus dem EPl14 zu betreiben. Das JSS sollte aber besser keinen Dampfantrieb bekommen – auch wenn das die Bonner Kohle-Lobby freuen würde – denn die BW ist wie weiland der Dampfer SIRIUS bereits heute am Ende der Kohle angelangt !! Und der Hafen ist nicht in Sicht.

  • NMWC   |   08. August 2013 - 14:37

    @klabautermann
    Herr Schulte und seine Damen und Herren drehen sich zunehmend viel zu viel um den Mikrokosmos „Unter den Linden“. In letzter Zeit habe ich da wirklich nicht viel qualitativ hochwertiges gesehen. Für ständiges wiederkauen und duplizieren von frei verfügbaren Inhalten lassen die sich ihren Brief aber weiterhin gut bezahlen. Der letzte Spezial 02/13 hat mich gestern dazu veranlasst eine etwas stärkere Unmutsbekundung, ob der Aussagen zum Satz über die „Kaufleute der Hanse“ an meinen Geschäftsführer zu schicken. Weniger Schnittchen abgreifen und etwas mehr intellektueller Inhalt wäre doch durchaus von Nöten war da mein Tenor.

    Da Sie ja von den Plattformen mit immer weniger Biss reden: Wer ist denn dafür verantwortlich? Was ist denn mit den Spezialisten aus der M3 und M5 Flottenkommando passiert? Ein Trauerspiel. Gerade die Kameraden M5. Ich weiss nur von einem (mit dem ich immer gerne zusammen gearbeitet habe), der mit seiner Expertise wenigstens weitermachen kann. Auch wenn es räumlich und familiär gesehen für ihn den Supergau darstellt. Von M533 fang ich jetzt gar nicht erst an.
    Das ist nun aber ein hausgemachtes Problem und nicht Schuld der Spezialschiffbauer, die Sie hier so in den Topf schmeissen. Wer ist denn der Hauptakteur bei JSS? Nennen wir es doch beim Namen: TKMS. (War bei F125 auch nicht anders. Aber da gab es noch Flotte. aber das haben wir vor längere Zeit ja an einigen anderen Beispielen schon diskutiert gehabt.) Und da reden wir nur noch von einem Konstruktionsbüro ohne eigene Werft. Was in Hamburg die letzten zwei Jahre passiert ist haben Sie mitbekommen?
    Also, wie war das nochmal mit den Schiffbau-Investitionsmittel? Steht halt nur ThyssenKrupp dahinter. Was den Schiffbau angeht sieht es da eher mau aus. Und Blohm&Voss Shipyards gehört mittlerweile StarCapitals….

    Welche nationalen Waffensystembauer haben wir denn in DEU noch? ATLAS ELEKTRONIK, RHEINMETALL (für einige Systeme), CASSIDIAN musste sich bei allem was sie so versucht haben auf ATLAS abstützen wenn es in den Bereich Führungssystem geht (TRS-3D mal aussen vor gelassen). ATLAS ist auch nicht einfach. Denn was steht im Namen? A joint company of ThyssenKrupp and EADS. THALES ist ein mix, weil FRA und NDL dort zu betrachten sind. Aber das was aus Hengelo kommt ist vernünftig. Wenn man es denn schafft sein Vertragswerk mit den holländischen Kaufleuten VOR Unterschrift vernünftig durchzuarbeiten. Dann hat man mit denen absolut keine Probleme. In DEU macht man nur immer gerne den Fehler, mit lustigen Nachforderungen zu kommen und die bedeuten dann halt: Variation to Contract, Einwurf kleiner Münzen. Und dann gibt es da noch SAAB und KONGSBERG. Beide haben auch ihre Vor- und Nachteile. Hauptvorteil ist der Pragmatismus der Skandinavier.
    Dies mal so am Rande in den Raum geworfen…

  • klabautermann   |   08. August 2013 - 18:33

    @NMWC

    kann Ihnen nur zustimmen…..die TSK hatten mal eine eigene und eigenständige Waffensystemkompetenz zusammen mit dem BWB und den WTD’en….
    Das ist systematisch zertrümmert worden….und der „Abwracker“ heißt Stützle

  • Memoria   |   08. August 2013 - 18:46

    @klabautermann:
    Das Problem beginnt doch nicht erst bei der Waffensystemkompetenz (auch wenn die Probleme dort zweifellos seit der Ära Stützle zerstört sind, siehe F124), sondern – wie NMWC schreibt – schon bei den Operateuren. Dies gilt für alle TSK: Denn sie wissen nicht was sie tun. Aber das mit viel Aufwand.
    Ebenfalls ein schönes Beispiel:
    http://tinyurl.com/mbfop6y

    Oder der Besuch des Ministers in Torgelow, wo man die PzGrenBrig 41 gegen Kampf- und Jagdpanzer antreten läßt, das PzBtl der Brig aber zum JägerBtl macht.
    Man könnte jetzt noch lange weiter machen.

    Denn sie wissen nicht was sie tun.

    Aber das ist viel zu OT…

  • klabautermann   |   08. August 2013 - 19:08

    @Memoria

    na ja, Ei oder Henne ??? ;-)
    Ohne Schneiderhan hätte man vielleicht auch Stützle bremsen können……..ich habe ja in den verschiedensten Fäden meine Kommentare zu dieser Entwicklung seit 1998 gemacht.
    Nun, die Inspekteure sind aus dem BMVg raus….mal sehen ob sie die Eier für eine „Revolte“ haben…..ich fürchte eher nicht, dann warum hat wohl eine so kleine BW so viele Admirale und Generale…?
    Das System hat System ;-)

  • Signal75   |   08. August 2013 - 23:22

    @klabautermann
    Welcher B-besoldete macht denn vor seiner Pensionierung wirklich den Mund auf?

  • Memoria   |   08. August 2013 - 23:34

    @klabautermann | 08. August 2013 – 19:08:
    Revolte?
    Selten so gelacht.
    Gerade B3 aufwärts sollte mal aufhören laufend auf andere zeigen, sondern sein Job machen, anstatt andauernd rumzulakeiteln oder aufhören 20. Juli-Reden zu halten.
    Soldatendarsteller.

  • Memoria   |   09. August 2013 - 0:07

    TdM unterwegs:
    „Wenn die Organisationsgrundlagen erst einmal gelegt sind und Klarheit über die personelle Perspektive gegeben ist“, prophezeite der Minister, „dann kehrt auch Zufriedenheit ein“.

    Siehe welt.de (Minister diagnostiziert „Burnout durch Unterforderung“).

    Der Minister als oberster Bürosachbearbeiter.

    Nur noch absurd.

  • CRM-Moderator   |   09. August 2013 - 2:39

    TdM: „Manchmal ist ein Burnout auch das Ergebnis einer Unterforderung“, sagte de Maizière.

    Ich dachte immer, das hätte was mit Überforderung zu tun. Ich zitiere mal aus Wiki weil es so schön zu der Gesamtlage passt:

    Burnout
    Es kann als Endzustand einer Entwicklungslinie bezeichnet werden, die mit idealistischer Begeisterung beginnt und über frustrierende Erlebnisse zu Desillusionierung und Apathie, psychosomatischen Erkrankungen und Depression oder Aggressivität und einer erhöhten Suchtgefährdung führt.

    Wahrscheinlich meinte aber TdM das Gegenteil, den:

    Boreout
    Er besteht aus den Elementen Unterforderung, Desinteresse und Langeweile. Hinzu kommen Verhaltensstrategien, die helfen sollen, bei der Arbeit beschäftigt zu wirken, obwohl dies gar nicht der Fall ist. Personen, die einen Boreout haben, sind mit ihrer Situation am Arbeitsplatz unzufrieden……. Wer einen Boreout hat, der möchte arbeiten, sucht Herausforderung und Anerkennung.

    Guck an, da ist sie ja versteckt, die Gier nach Anerkennung.

    Für mich hat TdM fertig. Der Mann braucht Ruhe. Viel Ruhe.

  • Vtg-Amtmann   |   09. August 2013 - 5:25

    Rumms, die „Büroklammer“ ist prompt ins nächste Fettnäpfchen bzw. wieder einmal in den elften Eimer getreten, statt besser zu Schweigen und sich auf seine „noch“ verbliebene Personalauthorität zu besinnen (vgl. > Karikatur – Preußischer Adler – Cicero Online – cicero.de <).

  • klabautermann   |   09. August 2013 - 6:49

    E. Coué : „Jede Vorstellung, die sich genügend stark eingeprägt hat, strebt danach, sich zu verwirklichen und verwirklicht sich, soweit ihr keine Naturgesetze entgegenstehen.“

    Autosuggestion ist schon was feines ;-)

  • klabautermann   |   09. August 2013 - 7:11

    „Was Manager im Himmel lernen“ auf handelsblatt.de sollte ein mutiger Ministerbüroler mal in eine Vorlage zur Unterrichtung TdM verarbeiten ;-)

  • Jas   |   09. August 2013 - 10:17

    @Memoria

    „TdM unterwegs:
    “Wenn die Organisationsgrundlagen erst einmal gelegt sind und Klarheit über die personelle Perspektive gegeben ist”, prophezeite der Minister, “dann kehrt auch Zufriedenheit ein”.“

    Da platzt mir ja der Kragen!!! Das ist ein Satz den ich nach fast 2 Jahren in der „Neuausrichtung“ nichtmal mehr als Kompaniechef traue zu äußern ohne unseriös zu wirken. Die Organisationsgrundlagen sind schon seit über einem Jahr gelegt und die personelle Unterlegung dieser liegt übergreifend seit nem Jahr zur Unterschrift vor. Der Minister tut ja so als ob er die Reform als außenstehender Soziologe/Psychologe betreut. Soll er doch mal ehrlich sein und sagen was im Ministerium gerade abgeht: Nix wird gemacht. Alle halbwegs schwierigen Entscheidungen werden ausgesessen bis zur Wahl – is ja auch easy nachdem man die 2 obersten Ebenen des Apparats im Eilverfahren reformiert und umstrukturiert hat, kann man sich da bequem zurücklegen und den „Pöbel“ unten ruhig schimpfen lassen.

    Boreout ist im übrigen tatsächlich ein Problem derzeit in der Bw. Nicht weil keine Arbeit da wäre, jedoch weil keiner die Erlaubnis bekommt Aufträge dafür zu verteilen.

  • klabautermann   |   09. August 2013 - 10:41

    @Jas

    …..bzw. weil die neuen Verfahren noch nicht „ausgerollt“ sind in den 3 obersten Ämtern und den Kdo-Behörden und natürlich klemmts auch bei den horizontalen, vertikalen und lateralen Schnittstellendefinitionen…….klingt wie der olle Witz über die „Hölle Ost“: mal fehlen die Nägel, mal das Benzin, mal die Streichhölzer……lacht bloß keiner ;-(

  • Memoria   |   09. August 2013 - 10:58

    @Jas:
    Genau so sehe ich es auch. Das ist der absolute Gipfel.
    Irgendwas versprechen, aber für die Umsetzung gab es halt keine Vorlage, oder wie?
    Wo ist da der #aufschrei des DBwV?

    Auch bezeichnend, dass die Sommerreise des BM vorallem bei Oberbehörden und Kommandos stattfindet. Wirklich umfassende Besuche der Verbandsebene gibt es nicht (Intensive Aussprache mit Soldaten in einer Stunde?).

    Zuviel Realität. Dann lieber dog-and-pony wie bei der PzGrenBrig 41 – und der BM glaubt noch er sei „richtig bei der Truppe“ (O-Ton).

    @Klabautermann
    Nicht einmal hier machen die Inspekteure Druck.
    Leben auch in der Technokratenwelt einer Realisierungsplanung – ohne Bezug zur Basis und vorallem echtem Willen die Bürokratie zu hinterfragen.
    Technokraten und Apparatschiks vom BM bis zu den RefLtr.
    Revolte der Inspekteure? Lol

    Aber gleichzeitig von Attraktivität faseln.

    Die Abstimmung mit den Füßen ist ja in vollem Gange.

  • klabautermann   |   09. August 2013 - 11:10

    @Memoria

    Sie haben ja Recht……aber in den ersten Tagen als Versorgungsempfänger hat man ja die Hoffnung noch nicht so ganz aufgegeben ;-)

  • Memoria   |   09. August 2013 - 11:34

    @Klabautermann:
    Nächsten Mittwoch ist der BM beim MarKdo.

    Zitat marine.de:

    „Unter Leitung des Inspekteurs der Marine, Vizeadmiral Axel Schimpf, werden die Abteilungsleiter des Marinekommandos den Minister im Detail über den aktuellen Sachstand der Neuausrichtung und den zukünftigen Herausforderungen der Marine informieren.“

    Also meine Herren: Butter bei die Fische.

    Gerade bei der Marine sollte man bei den gravierenden Personalproblemen auf schnelle Planungssicherheit drängen (und die eigenen Hausaufgaben beim BM-Besuch gemacht haben). Aber bei „unter der Leitung“ dieses Inspekteurs hab ich meine Zweifel, dass auf Klartext-Modus umgestellt wird.

    Gibt halt keine Probleme, sondern „zukünftige Herausforderungen“.
    Die aber selbstverständlich lösbar sind.

    Und sonst redet man sich auf Kolloquien die Welt gegenseitig schön.

    Der Mensch steht im Mittelpunkt – und daher meistens im Weg.

    Schönen (Un)ruhestand – vielleicht hören sie ja was vom BM-Besuch.
    Würde Jas sicher auch interessieren…

  • Memoria   |   09. August 2013 - 11:46

    @T.W.:
    TdM hat sich auch beim Besuch in Gatow zur Personalplanung geäußert:
    „„Bei der Neuausrichtung gibt es naturgemäß Standorte mit positiver, ja sogar einer Aufbruchsstimmung. Bei anderen führen schwierige Umstände auch zu Härten. Das A und O ist es nunmehr, Klarheit für jeden einzelnen Betroffenen zu schaffen““
    http://tinyurl.com/kehk7n3

    Wann kommt denn diese Klarheit?
    Das versprach er zwar für Ende 2012, aber wann wird es so sein?
    Dazu sagt er nichts? Ist aber das A und O?

    Der Mann führt weder bei Einsatz, noch Material, noch Personal.
    Und kommt damit durch. Unglaublich.

    Vielleicht ein Thema für nen gesonderten Faden?

    Teil 2 von
    http://augengeradeaus.net/2013/06/die-planungssicherheit-nimmt-jetzt-monat-fur-monat-zu/

    Es wird sicher noch mehrteiliger…

  • klabautermann   |   09. August 2013 - 11:49

    @Memoria

    Danke ;-)……….und eigentlich will ich gar nix vom TdM Besuch beim InspM hören, mein Hausarzt meint, dass fremdschämen bei akutem bore-out kontratherapeutisch ist ;-)

  • iltis   |   09. August 2013 - 11:58

    Gibts denn einen Präzedenzfall, wo einer, der TdM ein paar ungeschminkte Tatsachen geflüstert hat und der das politisch/ dienstpostentechnisch überlebt hat? Nach allem, was man hier so hört /liest, kann man nur eine dicke und fette Lähmschicht zwischen oben und unten vermuten.

  • Georg   |   09. August 2013 - 13:19

    @ iltis

    Ich kenne keinen, der eine Kritik an TdM dienstpostentechnisch oder karieretechnisch unbeschadet überlebt hat. Nachdem dies alle wissen, wird immer nur herumlaviert aber niemals Klartext gesprochen, oder der Klartext wird auf dem Weg nach oben weich gefiltert.
    An meinem Standort war nach dem Schließungsbeschluss, die ganze hohe Generalität da, um die Stimmung zu besänftigen. Also nicht unbedingt in richtiger Reihenfolge, der Generalinspekteur, der InspLw, der GenLt Naskrent, Bauftragter für Veränderungsmanagement. Allen wurden die Probleme der Verlagerung einer technischen Schule ausführlich geschildert. Alle haben abgewiegelt. Am schlimmsten und kaltschnäuzigsten waren die Kommissionsmitglieder des General Naskrent. OTL i.G. und Oberste i.G. , die wirklich keine Probleme sondern nur Herausforderungen sahen. Umzugskosten 60 – 100 Millionen Euro ? Kein Problem, Geld steht zur Verfügung. Planungen werden ohne die Kostenfrage gemacht. Geld steht im EP 14 zeitgerecht zur Verfügung.
    Ich bin mir noch nicht sicher, ob man so ignorant geboren wird oder als i.G. ler im Laufe seines Werdeganges so erzogen wird. Ich hoffe, dass die Herren niemals versuchen privat ein Haus zu bauen, die Pleite wäre bei dieser Einstellung vorhersehbar.
    Es ist meiner Meinung nach auch keine Lä(e)hmschicht zwischen oben und unten. TdM hat bei dieser Reform seinen eigenen Führungsstil im Ministerium zur Cooperate Identity erhoben. Maul halten, Weisungen ausführen, Kritik ist nicht erwünscht, wer plaudert (Kapuzenträger im BMVg) fliegt raus.
    Das Problem ist nur, bei diesem Führungsstil wird er niemals Früchte ernten, sondern nur unerledigte „Herausforderungen“ am Abend seiner Legislaturperiode auf dem Tablett vorfinden.

  • Memoria   |   09. August 2013 - 13:28

    @Georg:
    Aber im Parlament großspurig von der Notwendigkeit einer Fehlerkultur reden.

    Unglaublich wen die Union, als angebliche Soldatenpartei, die letzten 8 Jahre ins BMVg gesetzt hat.
    Während man in AFG einen Krieg führt.

    Freude an der Verantwortung…

  • iltis   |   09. August 2013 - 13:41

    @Georg: Danke, ich hatte es ja insgeheim befürchtet, wie die Quelle des üblen Geruches beim Fisch ja auch zumeist der Kopf ist…

  • Vtg-Amtmann   |   09. August 2013 - 13:44

    Ui, da sind ja einige Herren fürchterlich stinkig! Ein paar andere und ich übrigens auch, aber im Bereich Hubschrauber.