Endspurt: Blogtreffen Süd am 15. März

So. Jetzt müssten alle, die sich per E-Mail zum Blogtreffen Süd am kommenden Freitag, 15. März in Augsburg angemeldet haben, eine Bestätigungsmail in ihrer Mailbox finden.

Und: es ist noch Platz. Deshalb der Aufruf zum Endspurt: Wer am 15. März dabei sein möchte, mit anderen Lesern und dem Menschen hinter Augen geradeaus! diskutieren und ein Bier (oder sonstiges) trinken will, kann sich noch melden. Am besten per E-Mail an

blogtreffen_sued2013 @ augengeradeaus.net

(die Leerräume vor und nach dem @ bitte entfernen).

Ich freue mich auf die Gespräche nächsten Freitag!

21 Gedanken zu „Endspurt: Blogtreffen Süd am 15. März

  1. Da wünsch ich doch glatt viel Erfolg, gute Gespräche und womöglich daraus einige Konsequenzen für die Kommunikation in „augengerade aus“.

    Wichtig wäre mir dabei, dass Soldatinnen und Soldaten (w/m) bedenken, dass für nichtuniformierte Leserinnen und Leser (m/w) nicht jedes einzelne Detail, welches aus soldatischer Sicht ungemein wichtig sein mag, von großem Interesse sein kann. Das liegt womöglich daran, dass es sich der eigenen Nachvollziehbarkeit nicht erschließen kann.

    Und, das ist mir auch wichtig in Erinnerung zu rufen. Augengeradeaus sollte sich nicht zu einem „Bundeswehr-Blog“ entwickeln.

    Nichtuniformierte Leserinnen und Leser sind eher daran interessiert:

    a) Besoldungsfragen und Laufbahnverordnungen
    b) Anzugsordnung, Rangabzeichen, Orden- und Ehrenspangen
    c) vorherige, gegenwärtige und zukünftige Verwendungen

    wenig lesen zu müssen.

    Leider kann ich aus beruflichen Gründen heraus nun doch nicht teilnehmen. Schade, denn ich habe die beiden Treffen, die bislang veranstaltet worden sind, gut in Erinnerung.

    Vielleicht macht jemand ein summary auch mit Blick auf meine Eingangs genannten Gesichtspunkte ( a – c).

    Damit das Blog eine weiterhin gute Entwicklung nimmt:

    Viel Errfolg und Gruß an den Regierungssitz des Regierungsbezirkes (Bayerisch) Schwaben, der Fuggerstadt und ehemaligen Garnisonsstandort der us-amerikanischen Streikräfte im (damal noch) geteilten Deutschland. Der Stadt, die immer noch einen zusätzlichen Feiertag hat … und last not least, der Traumstadt meiner nun doch arg lang zurückliegenden Jugendzeit. (heul gleich)

    Viel Erfolg und Gruß an die teilnehmenden Bloggerinen und Blogger (m/w)

  2. @J. König
    Ich bedanke mich zunächst als uniformierter Leser (m) für den Hinweis, wie ich meine soldatische Sicht einzuordnen habe. Haben Sie da Erfahrungen aus vergangenen Bloggertreffen?

    „Augengeradeaus sollte sich nicht zu einem “Bundeswehr-Blog” entwickeln.“
    Verstehe ich aus soldatischer Sicht nicht. Ist das ein Hinweis für Herrn Wiegold, nicht so viele Bundeswehr Themen zu bloggen oder der Wunsch nach weniger uniformierten Kommentatoren?

    Leider bin ich ebenfalls – und das auch noch als Wahlaugsburger – verhindert. Ich wünsche allen Teilnehmenden ein gutes Gelingen (beim summary a-c). ;-)

  3. Ich habe J.König schon so verstanden – und stimme ihm da zu – dass Augen geradeaus! mehr ist als ein reines „Soldatenforum“. Und manche Diskussion diejenigen, die nicht in Uniform steck(t)en, durch bisweilen viel inside baseball abschreckt….

  4. Vielleicht war’s auch einfach nur ein Hinweis, dass Sicherheitspolitik mehr ist als Bundeswehr. (Gerade jene Institutionen/Strukturen/Netzwerke, die Deutschland tatsächlich sicherer machen, kommen teils schon etwas zu kurz. Auch als Mittel zur Konfliktbeseitigung ist die Bundeswehr jetzt nicht gerade erste Wahl.)

  5. @ Elahan
    Man muss doch Threads, die einen nicht interessieren auch nicht lesen, oder?
    Falls sich 9 von 10 Posts mit Bundeswehr-Interna befassen, dann sind irgendwann auch 9 von 10 Lesern Leute, die sich für Bundeswehr-Interna interessieren. ;)

    Da ist Augengeradeaus noch lange nicht.

    Aber es gibt recht viele Posts und Leser mit Bundeswehrbezug, und (nur als Beispiel) recht wenige mit Bezug zur Krisenprävention, was ja eher linke Zivilisten interessiert/anzieht (das Social-Network-Frühwarnsystem im Nigerianischen Wahlkämpf hätte da ein Beispiel sein können).

    Diese „Schieflage“ merkt man durchaus in der Kommentarsektion, auch daran welche Vorurteile und Pauschalisierungen zu Aufregung führen, welche wenigstens zu Widerspruch, und welche zu Zustimmung.

  6. @T.W.
    Ich habe J. König natürlich schon verstanden.

    Den Eindruck eines „reines Soldatenforums“ habe ich keineswegs. Das Gegenteil ist der Fall und gerade deshalb gehöre ich ja zu den uniformierten Lesen (m/w).

    „Bisweilen viel inside baseball“ kann – wenn überhaupt – wohl nur der Blogger selbst durch die Themenauswahl, Sprachwahl oder Abschalten der Kommentarfunktion ;-) beeinflussen.

  7. @J.R.

    Ich stimme ihnen zu, dass Krisenprävention sehr wichtig, interessant und zur SiPo gehört!

    Augengeradeaus ist eben wie der Name schon sagt eher Truppenlastig und Krisenprävention ist nicht Aufgabe der Truppe (auch wenn es manche behaupten), ausgenommen Abschreckung!

    Ich finde T.W. wählt die Themen, welche sich mit dem mili. Anteil der DEU SiPo, befassen richtig aus!

    Krisenprävention ist Aufgabe der Politik und Gesellschaft!

  8. Meiner ITler wollen bei meinem internen Blog auch lieber IT Themen,
    aber ich halte es da wie T.W. auch mal was anderes….

    Witzig finde ich aber hier die regelmäßige Wiederkehr von „Wie trägt der den seine Uniform“, „Die SKB ist doof“ wahlweise v. H , Lw oder M Angehörigen usw…

    Spannend finde ich die Informationstiefe!

    Ich freue mich auf die Gespräche in Augsburg! (und am Tag vorher …)

  9. Wie ist denn da eigentlich die Planung wann wo wie?
    So grob der zeitliche Ansatz damit ich mal beim Höchsten Disziplinar Vorgesetzten anfragen kann.

    Gerne auch per mail.

  10. @Sönke Marahens:

    “Wie trägt der den seine Uniform”

    Wobei das sinnbildlich durchaus ein relevanter Punkt ist, da er viel über eine Grundeinstellung aussagen _kann_ und diese Erwartungshaltung in Bezug auf einige der ‚Höheren‘ in der Vergangenheit auch regelmäßig erfüllt hat. So gesehen also weniger etwas, dass ich ins Lächerliche ziehen würde…

  11. @Fred

    Kommenden Freitag ab 14 Uhr. Mail mit Details kommt, wenn Sie mir eine Mail an die oben genannte Adresse schicken.

  12. Kerveros

    Den Schluss vom richtigen Anzug zur richtigen Auftragserfüllung funktioniert auch nur beim Militär….

    Ich würde Ihnen Recht geben, wenn eine ganze Einheit so aussieht….

    Ansonsten halte ich es mit dem Spruch:

    „Richte nicht über jemanden, in dessen Mokassins du nicht mindestens 2 Meilen gelaufen bist….“ bzw mit (Joh. 8,1 -11) „Derjenige unter euch, der nie gesündigt hat, werfe den ersten Stein auf sie.“

  13. Ich kann leider nicht teilnehmen, wenns mal wieder in Berlin ist bin ich dann auch dabei.

    Ich wünsche mir das man auf diese sinnlosen und/oder doppeldeutigen, mitunter beleidigenden Einzeiler verzichtet (sowas wie hier im Thread und in eigentlich allen anderen auch). Das nervt einfach tierisch und reißt die Qualität der Diskussion runter.

    Ich wünsche mir auch eine Ausweitung der Inhalte. SiPol ist nicht nur Bundeswehr. Hier wird deutlich warum umfassende Sicherheit nicht durchsetzbar ist. Die Soldaten verstehen sich als einzig relevante Zielgruppe, ihr(wir) kämpft frei, baut auf und sichert. So ist euer Selbsverständnis hier und da wundert es mich nicht, wenn da nicht viel klappert und man abhaut…ähh zurückverlegt. Zusammenarbeit ist der Schlüssel zum Erfolg – aber das ist bei den Perepketiven und dem Neid nicht möglich. Aber oben hat ja noch nie irgendjemand igrendwas durchdacht…

  14. @Sönke Marahrens:
    „Den Schluss vom richtigen Anzug zur richtigen Auftragserfüllung funktioniert auch nur beim Militär“

    Das ist eben nur Ihre Interpretation des Problems. Richtigerweise wurde an den entsprechenden Stellen der Wasser/Wein-Vergleich ja schon gebracht und damit das eigentliche Problem aufgezeigt.

    Die Philosophie wird ja mit „Führen durch Vorbild“ ausgelobt – wenn sich die Soldaten aber sie aufFühren würden, wie es seitens der Führung vorGeführt wird… da ist ein Anzug dann plötzlich nicht mehr ein Anzug, sondern eine Marginalie mit Symbolcharakter. Ansonsten müsste man sagen: wenn das unser einziges Problem wäre, dann stünden wir sehr gut da.

    Die Vorgesetzten werfen ja regelmäßig die ersten Steine obwohl sie offensichtlich sündigen… und genau da liegt ja eine Ursache der Unzufriedenheit.

    Wir können das aber gerne mal bei einer Tasse Tee, alternativ auch Bier, ausdiskutieren…

  15. @Herr Sipol:

    „Die Soldaten verstehen sich als einzig relevante Zielgruppe“

    Interessante Behauptung, aber wie kommen sie darauf? Wenn einer vor der Formation steht, kann er vorgetreten sein, oder aber eben der ganze Rest geschlossen zurückgetreten sein. Bei den Freiwilligenmeldungen der Polizei was die Abstellung für die Einsätze angeht hatte ich bei den Zahlen immer eher den Eindruck, dass letzteres zuträfe.
    Auch das Weissbuch als SiPo-Absichtserklärung wird ja von den anderen nur mitgezeichnet/abgesegnet. Wirkliche Bestrebungen für ein Gesamtkonzept einer entsprechenden sicherheitspolitischen Willenbekundung, die zu gleichen Teilen von den entsprechenden Ressorts erarbeitet würde sind mir bisher (eventuell nur ob meiner Ignoranz?) noch nicht unter die Augen gekommen.

    Deswegen noch einmal die Frage: sind die Soldaten übermäßig interessiert, oder ist aber der Rest nur unproportional desinteressiert? (ohne die quälende Flskel vom freundlichen Desinteresse bemühen zu müssen…)
    Inwiefern ist denn politische Bildung für die breite Masse Pflichtbestandteil des Tagesgeschehens im AA, BMI und BMZ?

  16. Mir ging es um die Situation des Blogs, nicht der gesamtdeutschen SiPol. Die immer aufkeimende, alles überlagernde und von den selben Namen getragene Sinnlosdebatte um Führungschwächen die jeden Thread kapert. Das nervt, daran beteiligen sich nur die Soldaten (ich war auch einer-bin aber nun was anderes) und es zeigt eben einen ziemlich enges Blickfeld der Soldaten. Wenn man das Input von außen mal aufnehmen würde, aber viel mehr wird es im besten Falle weggelächelt: „Du hast ja eh keine Ahnung…“

  17. @ Herr Sipol

    Die Kommentatoren sind es, die letztlich die Güte und Ausrichtung eines Blogs bestimmen. Von daher kann man allen, die Sicherheitspolitik breiter verstehen als nur die Befassung mit internen Bundeswehrangelegenheiten, nur zur möglichst intensiven Mitdiskussion und eine gewisse Resistenz gegen partielle Anfeindungen (oder „Belächeln“) ermuntern. Die Chance dazu gibt es hier.

  18. Richtig KeLaBe, und wie oft sehe ich wie genervt nicht BW-Angehörige reagieren. Mir drängt sich nur der Eindruck auf, dass einige zu viel Zeit haben und dies hier als ihr Wohnzimmer interpretieren (Stichwort inhaltslose Einzeiler). Das Schreckt mich ab, hat tiefstes Stammtischniveau und früher war sowieso alles besser… Da wünsche ich mir BEsserung, mehr Moderation indess kann das nicht leisten,d as will ich TW gar nicht aufdrücken, also bleibt der Apell an Selbstdisziplin.

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