Kein Rüstungsgigant aus Europa: Fusion von EADS und BAe abgesagt

Den Rüstungsgiganten aus Europa wird es nicht geben. Die Luft- und Raumfahrt- und nicht zuletzt Rüstungsunternehmen EADS und British Aerospace Systems (BAe) haben ihre Fusion abgesagt. Die Gründe liegen, so heißt es bislang nicht offiziell, am Widerstand der beteiligten Regierungen – und da wird in erster Linie Deutschland genannt:

Rather than being a commercial decision, the deal collapsed on the back of a lack of political will, predominantly from the German government. France owns 15% of EADS and the UK has a “golden share” in BAE – Angela Merkel’s administration were reportedly concerned about German influence being marginalised were the merger to go ahead.
While Britain and France made tangible “red lines” for the deal, the German government set its conditions in stone and appears to not have budged during the negotiations. A late demand for the merged company headquarters to be in Munich rather than Toulouse, which is where EADS chief executive Tom Enders recently moved the company HQ from its dual bases in Paris and Munich, put even more pressure on the deal.

Die BBC meldet sogar knallhart: Deal blocked by German Government

Jetzt wäre eine deutsche Regierungs-Stellungnahme doch interessant. (Nachtrag: siehe unten)

Die Erklärung von EADS im Wortlaut:

Termination of talks regarding the possible merger of BAE Systems and EADS
Leiden, NL / London, UK, 10 October 2012
Following the announcements made by BAE Systems plc (“BAE Systems”) and EADS N.V. (“EADS”) on 12 September 2012 in relation to a possible combination of their businesses through a dual listed company structure, BAE Systems and EADS announce that they have decided to terminate their discussions.
BAE Systems and EADS believe that the merger was based on a sound industrial logic and represented an opportunity to create a combination from two strong and successful companies greater than the sum of the parts. The merger would have produced a combined business that would have been a greater force for competition and growth across both the commercial aerospace and defence sectors and which would have delivered tangible benefits to all stakeholders. Discussions with the relevant governments had not reached a point where both companies could fully disclose the benefits and detailed business case for this merger. BAE Systems and EADS are, however, confident that these would have provided a strong case to take to their shareholders.
As between themselves, BAE Systems and EADS had agreed the principal terms of the merger, subject to the approval of their respective Boards, including:
• The commercial terms of the merger;
• The legal structure of the merger;
• Governance arrangements which would enable the combined business to operate in a normal commercial manner;
• A unified management and Board structure;
• The strategy for the combined business;
• Near-term dividend policy;
• The cost saving and revenue benefits of the combination and associated implementation plan.
From the outset of discussions between the parties, both BAE Systems and EADS were clear that they would proceed with a merger of their businesses only if a transaction structure could be created that aligned the interests of the parties’ stakeholders and received their strong support. BAE Systems and EADS worked constructively to deliver such a structure.
Notwithstanding a great deal of constructive and professional engagement with the respective governments over recent weeks, it has become clear that the interests of the parties’ government stakeholders cannot be adequately reconciled with each other or with the objectives that BAE Systems and EADS established for the merger. BAE Systems and EADS have therefore decided it is in the best interests of their companies and shareholders to terminate the discussions to focus on delivering their respective strategies.
Ian King, Chief Executive of BAE Systems, today said:
„We are obviously disappointed that we were unable to reach an acceptable agreement with our various government stakeholders. We believe the merger presented a unique opportunity for BAE Systems and EADS to combine two world class and complementary businesses to create a world leading aerospace, defence and security group.
However, our business remains strong and financially robust. We continue to see opportunities across our platforms and services offerings and in the various international markets in which we operate. We remain committed to delivering total shareholder value, including a progressive dividend policy, and look to the future with confidence.“
Tom Enders, Chief Executive of EADS, today said:
“I’d like to thank everybody who supported us, in particular all the colleagues at BAE Systems and EADS for all their hard work and dedication to this project in recent months. A special thank-you goes to Ian King for his trust and partnership. It is, of course, a pity we didn’t succeed but I’m glad we tried. I’m sure there will be other challenges we’ll tackle together in the future. EADS will continue on its international growth path and our shareholders can continue to expect profitable growth, excellent liquidity and programme execution based on a strong order book.”

Nachtrag: Von der Bundesregierung habe ich noch nichts gesehen Die Bundesregierung reagierte recht knapp:

Der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, zu der Erklärung von EADS und BAE Systems:
Die Bundesregierung nimmt die Entscheidung der Unternehmen zur Kenntnis.
Die Bundesregierung unterstützt die bereits heute vorhandene Zusammenarbeit beider Unternehmen und hat volles Vertrauen in die unternehmerische Führung von EADS.
Für die Bundesregierung steht nunmehr im Vordergrund, dass sich die EADS in allen Geschäftsfeldern weiter positiv entwickeln kann.
Dafür wird die Bundesregierung unter anderem auch die Verhandlungen zur Übernahme von Anteilen von Daimler durch die KfW fortsetzen.

Interessant ist die Stellungnahme vom CDU-Bundestagsabgeordneten (und Verteidigungsauschuss-Mitglied) Bernd Siebert – und ich frage mich, wem nun seine Kritik gilt? Doch nicht etwa einer CDU-geführten Bundesregierung?

Das Scheitern der Fusionsgespräche zwischen EADS und BAE Systems macht deutlich, wie weit wir in Fragen von Sicherheit und Verteidigung von gemeinsamen europäischen Interessen entfernt sind. Statt Weitsicht und strategischer Überlegungen haben kleinliche Bedenken die Verhandlungen dominiert. Es wurde damit die große Chance vertan, Europa in industrieller Sicht wettbewerbsfähiger aufzustellen. Die zukünftigen Risiken bleiben aber bestehen: kleinteilige, national geprägte wehrtechnische Märkte werden bei weiter rückläufigen Budgets viele Unternehmen in existentielle Nöte bringen.
Fehlendes strategisches Denken hat einmal mehr Europas Position auf den Weltmärkten geschwächt, das ist sehr zu bedauern. Es bleibt nur zu hoffen, dass dieser Rückschritt nicht dazu führt, dass andere wehrtechnische Unternehmen, die sich mit ähnlichen Gedanken tragen, abgeschreckt werden.

22 Gedanken zu „Kein Rüstungsgigant aus Europa: Fusion von EADS und BAe abgesagt

  1. Unglaublich, die Bundesregierung hat sich einmal nicht vom Herrn Enders über den Tisch zihen lassen! Der Tag muss in die Geschichte eingehen!

    @ Sascha Stoltenow
    Merkel hat zu Recht den Anker geworfen. Enders har Sie zu oft eingeseift (Führungsverlagerung nach Frankreich, Nachzahlung 3 Mrd für A400M, etc.)
    Der Deal hätte nur für die Herren Enders und King Gold bedeutet.
    Die (Privaten) Anteilseigner haben berechtigt nach Sinn und Mehrwert für die Unternehmen gefragt.

  2. @ Sascha Stoltenow

    Bitte beachten Sie: Nach dem Merger wären die Konzernzentralen in Frankreich und UK gewesen. Aus ganz wesentlichem Eigeninteresse der Bundesrepublik (Arbeitsplätze, Technologie) wurde eine Ablehnung erteilt.

  3. Das Positive: Konkurrenz belebt das Geschäft, auch inner halb Europas.
    Eine einzige Rüstungsschmiede bei der man realistisch gesehen einkaufen kann (Die amerikanischen Firmen lasse ich außen vor) hätte die Preise wieder alleine festgesetzt und die Staaten Europas, allen voran DEU, wieder abgezogen.
    Hier denke ich auch an den EGV, der doppelt so viel kostet wie die beiden anderen (ist Wartung so teuer?).
    Nur als ein Beispiel… Und die bisherigen Projekte sind wohl am wenigsten der Kooperation zw EADS und BAe anzulasten, wenn sie scheitern oder teurer werden…
    Von daher ist es kein Nachteil, inkl. der bereits beschriebenen Konzernzentralen und Arbeitsplätze…

  4. Naja nach dem Faktbericht irgend wie nachvollzieh bar , da gegen EADS ermiettelt
    das würde gerade BAE die auf US rüstungaufträge wichtig ist ein schlechtes geschäft
    wenn die US streikräfte dann nicht Kaufen dürfen

  5. Eine gute Entscheidung der Regierung. Deutschland sollte mal wieder von EADS verarscht werden.
    Wenn die EADS und BAE an Projekten zusammen arbeiten wollen können sie gerne Joint Ventures gründen.

  6. Glaubt Herr Seibert eigentlich selbst, was er da sagt?

    „Die Bundesregierung […] hat volles Vertrauen in die unternehmerische Führung von EADS.“

    Und deswegen verweigert die Bundesregierung die Zustimmung zu den Plänen der unternehmerischen Führung von EADS. Hm.

    Warum das ganze nun endgültig gescheitert ist?
    Sicherlich nicht allein an der Haltung Deutschlands. So gab es genug Stimmen, auch aus dem Investorenlager von BAE Systems, die sehr „vorsichtig“ klangen.

    Recht lesenswert meiner Meinung nach ist ein Kommentar von Richard Aboulafia, Teal Group, vom 20. September: http://www.richardaboulafia.com/shownote.asp?id=365

  7. Das muss eine Falschmeldung sein. Denn schließlich würde die ausfallende Fusion bedeuten, dass:
    – Deutschland weiterhin einen gewissen Einfluss bei EADS behält und England und Frankreich zukünftig nicht alles untereinander ausmachen.
    – die Preise für Produkte von EADS (Einfach Alles Deutlich Schlechter …) nicht vollkommen durch die Decke schießen, mangels Alternative
    – EADS nicht endgültig „too big to fail“ wird. Man hätte den Laden schon beim A400 M Debakel pleite gehen lassen sollen.

    Hat sich unsere Bundesregierung etwa ausnahmsweise einmal nicht über den Tisch ziehen lassen? Das sind bestimmt „faschistische Antieuropäer“, die da einfach nationale Interessen verfolgen. Das muss aber ein Nachspiel haben. Jetzt müssen aber dringend ein paar EADS-Mitarbeiter aus der Zentrale ein paar Merkel- Nazi Plakate hochhalten, dann gibt’s bestimmt ein paar Milliarden.

    Bewahrheitet sich da etwa, dass sich der aktuelle Verteidigungsminister nicht mehr ganz so leicht über den Tisch ziehen lässt, wie sein Vorgänger?

  8. @ k.b.
    zum besseren Verständnis:
    sobald Miss M. jemandem das „volle Vertrauen“ ausspricht ist bereits das killerkommando unterwegs. eine schärfere drohung ist aus dem kanzleramt noch nicht zu hören gewesen…

  9. Enders hat mit der Fusionsbemühung alles oder nichts gespielt. Denke eher früher wie später bekommt der auch einen Goldenen Handschlag. EADS möchte sicher ungern auf die Bw Kohle verzichten. Bei den Kompensationsverhandlungen hat Enders bisher auch immer auf Zeit gespielt. Die Zeit dürfte inzwischen immer schneller gegen EADS ticken.

    Bei Airbus läuft das ja auch nicht mehr so rund.

  10. @ markus: BrVo, der ist gut. Fehlt noch „vorbehaltslose Unterstützung“

    MdB Sieberts Aussage ist im Grunde völlig korrekt. Sie verkennt aber die Schmerzen und Narben det Vergangenheit. Wobei es wirklich unendlich dumm gewesen ist, explizit die Zentrale umd dann München zu fordern. Da wären andere sehr gut vermittelbare Möglichkeiten gewesen. Aber in Bayern will ja jemand endlich wieder alleine regieren…

    Die Universitätsübung „deutsche Industriestratgie“ hat von denen nie jemand besucht. Die Franzosen sind da einfsch ausgeschlafener.
    Leoder wird sich nun nichts bessern. EADS wird noch viel mehr akquirieren und dann weiter nicht liefern. Sie sind nicht too big to fail. Aber auch nicht too dumb…

  11. Im Grunde ist eigentlich nur das Signal verwirrend, welches mit der ganzen Geschichte ausgesand wird.
    Auf der einen Seite wird ständig von der Notwendigkeit von europäischer Zusammenarbeit im Rüstungsbereich geschwafelt und wenns dann konkret zu werden droht, versucht jeder nur die eigenen Schäfchen ins Trockene zu bekommen.
    Das Argument, dass durch den geplatzen Deal die Konkurrenz auf dem Markt in Europa gewahrt bleibt halte ich für vorgeschoben. Da jedes Land primär beim eigenen Haus und Hofliferanten kauft und Rüstungsgüter ausländischer Firmen nur bezieht, wenn es wirklich gar nicht anders geht, zementiert u.a. Deutschland mit seiner Ablehnung nur den status quo. Und ob sich der Staat nun von EADS oder EADS-BAE „über den Tisch ziehen lässt“ macht dann im Endeffekt auch kaum einen Unterschied.
    Mein Eindruck ist, dass persönliche Animositäten, gepaart mit Stolz und Geltungsdrang von Beginn an eine realistische Bewertung des Deals unmöglich gemacht haben. Dazu auch ganz interessant der Artikel auf der website des Guardian mit dem Titel „Merkel ‚killed BAE-EADS deal'“.

  12. @Kusa
    Enders konnte niemanden von seiner „Erfolgsstory“ überzeugen weil es schlichtweg keine gibt. Niemand (ausgenommen Enders und King, die beide persönlich Millionen gemacht hätten) ist für den Zusammenschluss gewesen. Alle (privatwirtschaftlich) rechnenden Anteilseigner haben keinen Mehrwert erkennen können. Die Börse hat eindeutig (mit den Geldscheinen) abgestimmt. Merkels „kill“ war also die richtige Entscheidung.

    Für Deutschland ist der Ausgang „gut“ das der Status nicht weiter verschlechtert wird.

    @ K.B.
    Seibert hat seine Worte wohl gewählt – Botschaft: Enders soll sich um das EADS (Tages-)Geschäft kümmern und keine Industriepolitischen Spielplätze aufmachen. Stimme Sun zu.;)

    TEAL liegt daneben – siehe Börsenreaktion.

  13. @ kusa …

    bei der geforderten zusammenarbeit geht es eher um die beschaffungs denn die produktionsseite. letztere ist zumindest theoretisch (technologie, prod.kapazität) dazu in der lage alle denkbaren aufträge abzuwickeln. für die ganz großen fische gäbe es immer noch joint ventures.

    auf der beschaffungsseite ists doch gegenwärtig leider so, dass sich jede nation noch ihre eigenen bschaffungsämter leistet und die meisten länder auch noch armeen mit voll-portfolio. = mit dem vorhandenen geld könnte man viel mehr machen, wenn die zahl der Entwicklungen reduziert würde und man sich auf gemeinsame muster eignigen könnte …

    aber wie es so schön irgendwo hieß: die Welt der Verteidigungsindustrie gehorcht keinen marktwirtschaftlichen regeln…

  14. Enders hat im Vorfeld ja seine Komplette Glaubwürdigkeit gegenüber der Bundesregierung durch sein Handeln ruiniert. Die Verhandlungen, wie es mit den EADS DE Rüstungsgeschäft nach den DE Kürzungen weiter gehen soll, hat EADS auch so verzögert, dass diese erst das Fusionierte Unternehmen zuende gebracht hätten. Statt seine Hausaufgaben zu machen, hat Enders vorgezogen, den EADS Aktionären die Heile Welt vorzugaugeln. Jetzt rennt hier auch die Zeit gegen EADS und insbesondere gegen Enders. Die Probleme in Deutschland kann EADS nur gemeinsam mit der Bundesregierung lösen. Einen Hauptgrund des Scheitern dürfte in der Person Enders liegen.

  15. OMG. Der Kopierling hat sich in der FTD über die BReg beschwert, weil sie den Deal hat platzen lassen. „Man habe eine historische Chance vertan“, so der ehemalige, größte aller Verteidungsreformkommandokopierer (sry, der musste sein).

    Na wenn der das so feststellt, dann hat die Kanzlerin alles richtig gemacht. Mich wundert es nur, dass die Welt und Weltonline seit Tagen gegen die Entscheidung der Regierung wettert.

  16. Das Nachtreten der EADS Lohnschreiber und Mietmäuler dürfte nicht lange andauern. Schließlich könnten dadurch die Geschäfte weiter leiden. Jetzt muss auch EADS wohl entgültig die Kürzungen akzeptieren, und sich die Kompensationsgeschäfte sichern.

    Statt das Rüstungsgeschäft an BAE abzutreten, dürfte EADS jetzt das Rüstungsgeschäft an Rheinmetall, Diehl und andere verkaufen, In die Weiterentwicklung des DE Rüstungsgeschäft dürfte EADS kein eigenes Geld mehr stecken. Ohne Investitionen veralten die Technik, und EADS bekommt später keinen Cent mehr dafür. Viel Bw Geld kann EADS auch nicht mehr erwarten.

  17. Ach,
    Schuldige gibt es be EADS höchstens in Berlin. Und dafür kede Berechtigung, sich in preudostrategischen Weiterfusionsphamtasien zu ergehen. Finmeccanica, Thales, Nexter. Warum nicht gleich Rheinmetall, Renault und Rosoboronexport? Orr China?
    Da hat man einigen abgedrehten Managern nun ihr Spielzeug kaputt gemacht und nun weichen sie aus in neuePhantasieprodukte.
    Wer zum Henker hat eigentlich je bewiesen, dass solche Konsolidierungsorgien (das Wort an sich ist schon ein unzulässiger Positivaspekt ans Fiktion) überhaupt gut und richtig sind?
    Da Deutschland zumindest für meine Restlebenszeit nicht zu einer eigenen Industriestrategie bei Sicherheit und Verteidigung finden wird und ein paar Deppen dann einfach immer „München“ reinrufen, wird unserLand immer nur mehr verlieren. Schade.

  18. Als Plan B will EADS wohl jetzt das Cassidian Geschäft abstoßen. Die EADS Führung hat das als Nicht Kerngeschäft definiert. Cassidian dürfte, statt der Paketlösung nach BAE schieben, jetzt in Einzelteilen an Nationale Konkurrenten abgestoßen werden. Nach der Fusion gäbe es EADS und BAE mit einer Dachgesellschaft darüber ja weiter. EADS hätte Cassidian an die Schwester BAE verkauft. Habe mal kurz im EADS Finanzbericht 2011 geschaut. Cassidian hat da ein echtes Vermögen von etwa 10,1 Mrd, davon 2,55 Mrd Firmenwert, also bleiben wohl 7,55 Mrd an echten Vermögen übrig. Die Segmentschulden betragen schon 10,5 Mrd. Ist die gute Frage, wie viel die Konkurrenz für Cassidian bezahlen will. Da könnte EADS viel Geld verlieren.

Kommentare sind geschlossen.