Leseempfehlung: Wochendbeilage der Süddeutschen Zeitung

Eine (verspätete) Leseempfehlung: Die Süddeutsche Zeitung hat an diesem Wochenende ihre ganze Wochenendbeilage den eigenen Volontären für das Thema Deutschland und seine Waffen freigeräumt. Absolut lesenswert – nicht zuletzt das Gespräch mit einem Entwickler von Diehl Defence, der sich (wie es im Text heißt) als einziger aus der Rüstungsindustrie dazu bereit erklärt hat.

Leider gilt hier: Print würgt – online scheint davon nichts/nicht mehr/noch nicht verfügbar (ein gestern von der SZ noch selber via Twitter verbreiteter Link führt heute ins Leere). Deshalb empfiehlt es sich, noch nach einem Papierxemplar der Süddeutschen zu suchen.

(Ich fände es recht unsinnig, wenn das Beharren auf Print bei einem schon am morgigen Montag nicht mehr verfügbaren Produkt dazu führen würde, dass diese ganze Arbeit im Wortsinne für den Papierkorb war. Aber das ist nur die Meinung eines online-affinen Einzeljournalisten.)

6 Gedanken zu „Leseempfehlung: Wochendbeilage der Süddeutschen Zeitung

  1. Einfach ein paar Tage warten,

    vor ca. 4-6 Wochen gab es im SZ-Magazin einen Beitrag über deutsche (in)offizielle Verbandsabzeichen in AFG. Den konnte man ca. 1 Woche später online problemlos aufrufen. Dürfte hier auch der Fall sein…

  2. [Link entfernt – wie hier schon mehrfach erwähnt, werden Webseiten deutscher Printmedien nicht verlinkt. T.W.]
    Könnte schonmal ein Anfang sein, wahrscheinlich wird man in Kürze dort auch den Rest abrufen können.

  3. Schusswaffenanwender sehen sich in Deutschland immer noch diskriminierenden Vorurteilen ausgesetzt, die in vielen Fällen bis in die Mitte der Gesellschaft reichen. Vor diesem Hintergrund macht es mich betroffen und auch traurig, dass die Süddeutsche hier eine Chance verpasst hat, für Weltoffenheit und Toleranz gegenüber dieser Minderheit einzutreten. Dies zeigt m.E. nur, dass wirkliche Gleichstellung von Waffenanwendern nur über umfassende Quotenregelungen herstellbar ist.

  4. @Sönke Marahrens
    Es dürfte schwierig werden, deutsche Medien jenseits der Fachpresse zu finden, die zur Waffe als Werkzeug eine nicht-neurotische Position einnehmen. Irrationale Ängste dieser Art sind leider nicht nur bei der Süddeutschen zu finden. Die mit dem Thema meist praktisch nicht vertrauten Journalisten scheinen Waffen für beseelte Objekte zu halten, die von bösen Geistern besessen sind und unabhängig von der Absicht des Benutzers grundsätzlich nur Böses anrichten. So als würde es keinen Unterschied machen, ob eine Waffe z.B. durch einen Kriminellen oder einen Polizisten angewendet wird.

  5. Mittlerweile sind mehrere Berichte der Beilage sehr gut auf den Seiten der SZ zu finden. Lesenswert auch der Artikel über die Walther PPK.

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