Hamburg Calling

Jetzt aber schnell auf die Bahn – es hat zwar mit diesem Blog nicht direkt, aber viel mit meiner journalistischen Arbeit zu tun: Wer mag, darf mir heute abend bei der Verleihung des Henri-Nannen-Preises in Hamburg die Daumen drücken.

Nachtrag: Nun hat es doch nicht geklappt, wie auch schon in den Kommentaren angemerkt. Danke für die netten Worte meiner Leser! Und natürlich mache ich unverdrossen weiter, hier im Blog und auch in anderen Medien. Wie es bei der Preisverleihung ablief und warum es in der Kategorie Investigation (in der ich auch nominiert war) zu einem kleinen Eklat kam, steht im Branchendienst meedia.

17 Kommentare zu „Hamburg Calling“

  • Baruch   |   11. Mai 2012 - 13:19

    Na dann viel Erfolg im Norden.
    Wird schon schief gehen :)

  • StFwdR   |   11. Mai 2012 - 14:10

    *DAUMENDRÜCK*

  • Dee   |   11. Mai 2012 - 14:11

    Ebenfalls :-)

  • Privateer   |   11. Mai 2012 - 14:43

    Toi, toi, toi! :-)

    Etwas OT: am 2. Juli erscheint bei Carlsen Comics „Wave and Smile“ von Arne Jysch, das erste Comic über den Bundeswehreinsatz in Afghanistan.

    Zitat:
    Mit Arne Jysch wendet sich der erste deutsche Zeichner dem Thema Afghanistan zu. Gekonnt erzählt und inszeniert er eine spannende Geschichte in den Wirren des Bundeswehreinsatzes, die von Freundschaft und Verantwortung handelt. Gleichzeitig vermittelt Arne Jysch dem Leser eine wirklichkeitsgetreue Darstellung des Alltags in diesem fremden Land und was es für einen deutschen Soldaten heißt, dort Dienst zu tun. Das alles schafft er, ohne ideologisch oder belehrend zu sein. Es ist einfach nur – spannend.

  • chickenhawk   |   11. Mai 2012 - 14:50

    Na dann mal auf gutes Gelingen und viel Glück!

  • Georg   |   11. Mai 2012 - 15:31

    Herr Wiegold,
    von mir ebenfalls die besten Wünsche für die Preisverleihung.
    Sie haben es verdient !

    Gruß Georg

  • Soenke Marahrens   |   11. Mai 2012 - 16:18

    Lieber Herr Wiegold,

    toi, toi,toi!

  • Uwe Sievert   |   11. Mai 2012 - 16:47

    Beide Daumen fest gedrückt!

    Hamburg? Passt auch gut: Hafengeburtstag!
    (Echtes Highlight: Indische Fregatte INS TEG, am 27.04.2012 in der Ostsee (Yantar Werft) in Dienst gestellt. Erster Neubau mit BrahMos FK System! Sehr sehenswert)

  • eresbe   |   11. Mai 2012 - 18:54

    Herr Wiegold,

    werde die Veranstaltung bei stern.de (ab 19:30 Uhr) live verfolgen und drücke beide Daumen – ganz feste!!

  • Invisible   |   11. Mai 2012 - 20:25

    Viel Glück auch von mir!

  • chickenhawk   |   11. Mai 2012 - 21:54

    Leider hat es mit dem Preis wohl nicht geklappt, wenn ich die aktuelle Meldung einer in Frankfurt erscheinenden überregionalen Tageszeitung mit progressiver Grundausrichtung richtig verstehe.

    In der Sparte „beste investigative Leistung“ kam es zu einem kleinen Eklat, da Hans Leyendecker von der Süddeutschen Zeitung die Annahme des Preises, welcher ihm mit zwei Kollegen zugedacht war, verweigerte.

    Grund dafür: Ebenfalls in dieser Kategorie ausgezeichnet wurden zwei Reporter der Bild-Zeitung, mit denen wollte Leyendecker nicht gleichzeitig geehrt werden.

  • KeLaBe   |   11. Mai 2012 - 23:01

    Wenn das stimmt, was chickenhawk gerade berichtet hat, kann man das nur heftig bedauern.

    Mit seiner Recherche hat T.W. investigativ einen Missstand aufgedeckt und kommentiert, der aus meiner Sicht weit über irgendwelche mehr oder wenigen privaten Entscheidungen eines Bundespräsidenten oder andere medienträchtige Vorfälle hinausreicht. Hier ging und geht es schlicht – auch wenn das übertrieben klingen mag – um die Grundfesten eines Regierungsverständnisses in einer Demokratie.

    Es liegt mir fern, in der Sache die Entscheidung zu bewerten, ob oder ob nicht Leo 2 nach Saudi-Arabien geliefert werden sollen. Es gibt gute Gründe dafür, und gute Gründe dagegen. Das alles hat etwas mit Werten und Interessen zu tun, die man sorgfältig abwägen muss.

    Aber der Skandal war und ist aus meiner Sicht die Geheimniskrämerei um diesen Entscheidungsprozess. Als gingen deutsche sicherheitspolitische und wirtschaftspolitische Interessen die Öffentlichkeit nichts an! Es ist schon merkwürdig: Einerseits beklagt sich die Politik, wenn die Bürger ein Desinteresse (wohlwollend oder nicht) an diesen Dingen zeigen. Und andererseits scheut man sich, offen über die eigenen nationalen Interessen (die reichlich schwammig wirken) zu sprechen und die entsprechenden Entscheidungen zu begründen. Das passt nicht zusammen und bedarf dringend einer eingehenden Nachjustierung – auch wenn dies für den Regierungsapparat unbequem sein mag. Ansonsten ist eine weitere Politikverdrossenheit die unvermeidliche Konsequenz.

    Von daher, T.W:: Nicht lockerlassen! (Und um es nicht zu vergessen: Gratulation dafür, in die engste Auswahl gekommen zu sein!)

  • Invisible   |   11. Mai 2012 - 23:36

    Ja, sehr schade, dass Sie wieder einmal leer ausgegangen sind.
    Ich kann nur hoffen, dass Sie dennoch weiterhin am Ball bleiben und uns, Ihre Blog-Leser, weiterhin mit hochwertigen Beiträgen topaktuell und kompetent ausgewählt und recherchiert unterrichten.
    In diesem Sinne wünsch ich Ihnen frohes Schaffen für eine neue Runde, in der Sie zeigen das in Ihrem Projekt viel Potenzial steckt.

  • chickenhawk   |   11. Mai 2012 - 23:46

    Man sollte doch wohl auf folgendes hinweisen:

    Alleine schon in die shortlist für den Henri-Nannen-Preis zu gelangen belegt, dass man ganz oben in der journalistischen Bundesliga spielt.

  • U   |   12. Mai 2012 - 0:56

    trotzdem: glueckwunsch fuer die nominierung und danke fuer den blog!

  • Georg   |   12. Mai 2012 - 12:47

    Sehr geehrter Herr Wiegold,

    ich bedauere ebenfalls, dass Sie den Preis nicht bekommen haben. Allerdings sehe ich das ebenfalls wie Herr Leyendecker, mit Reportern der BILD-Zeitung auf eine Stufe gestellt zu werden, dass haben Sie nicht verdient !

    Vielleicht gibt es hier eine Analogie zum Soldatenberuf in Deutschland. In den offiziellen Leitbildern wird zwar von Zivilcourage als zu fördernder Charakterzug des Soldaten gesprochen, nur praktisch möchte man dies doch nicht, weil es ja unangenehm ist, wenn man kritische Mitarbeiter hat. :-)
    Also lassen Sie sich nicht entmutigen, gehen Sie auch nicht an die FüAK zum Anpassungstraining (sprich Entfernung des eigenen Rückgrats), sondern bleiben Sie wie Sie sind und berichten Sie auch weiterhin so engagiert über deutsche Sicherheitspolitik und die Bundeswehr ( auch ohne politisch korrekt zu sein !).

  • Jensen   |   22. Mai 2012 - 23:32

    Ein Gutes hat die Nichtauszeichnung ja vielleicht dann doch noch, liefert sie durch das ausgebliebene Salär einen Grund mehr, den Klingelbeutel im Projekt Straßenmusik regelmäßig und üppig zu befüllen….