Aber hallo: Mehr als 30.000 Kommentare

Diesen, wie man neudeutsch sagt, milestone hätte ich fast verpasst: Auf diesem Blog sind seit August 2010, also seit noch nicht einmal zwei Jahren, mehr als 30.000 (in Worten: Drei-ßig-tausend!) Kommentare eingegangen. Da bin ich ein wenig sprachlos.

(Und da sind die Tausende gelöschte Spam-Kommentare noch nicht mal mitgezählt…)

Nun sagt mir meine Statistik auch, dass hier an die 10.000 Leser aufschlagen und dieses Blog zwischen 14.000 und 20.000 Seitenaufrufe hat. Pro Tag. Dennoch ist die Kommentar-Zahl einfach verblüffend.

Das ist ein Anlass für ein großes Dankeschön an meine Leser. Ich gestehe, dass ich nicht mit allen Kommentaren immer glücklich war, teilweise gab und gibt es heftige Auseinandersetzungen…. Aber diese Zahl zeigt auch, was sich hier für eine lebendige Community entwickelt hat. Und das ein – journalistisches! – Projekt wie Augen geradeaus! eine, wieder neudeutsch, win-win-Situation für den Autor wie für die Leser ist. Oder, wie mir neulich eine mit Sicherheitspolitik sonst wenig beschäftigte Leserin sagte: Dir kann ich glauben, was Du schreibst – weil Du bloggst und Deine Leser Fehler sofort entdecken und kommentieren.

Das gibt mir dann auch wieder Auftrieb, dieses Projekt trotz der nach wie vor fehlenden wirtschaftlichen Grundlage weiter zu führen. Und deshalb erinnere ich auch gerne wieder an das Prinzip Straßenmusik: Wer die journalistische Arbeit hier für wichtig hält und sie unterstützen möchte, ist gerne aufgerufen, etwas in den Hut zu werfen – so viel oder so wenig wie er mag. Einige tun das schon, dafür ganz herzlichen Dank. Aber es könnten (und müssten) noch ein paar mehr werden. (Rechts in der Leiste gibt’s die PayPal-Buttons, und wer dieses System nicht mag: auf eine Mail an opz@augengeradeaus.net teile ich gerne meine Bankverbindung mit.)

 

Blogthings · 11:50h ·  

9 Kommentare zu „Aber hallo: Mehr als 30.000 Kommentare“

  • ge   |   16. Mai 2012 - 12:32

    Na dann Herzlichen Glückwunsch!

  • Orontes   |   16. Mai 2012 - 12:36

    @T. Wiegold
    „…teilweise gab und gibt es heftige Auseinandersetzungen…. “

    Macht das nicht gerade das Wesen von Diskussion aus? Die Bewertung als „provokativ“ ist nicht umsonst z.B. im angelsächsichen Raum ein Kompliment. Ich freue mich auf jeden Fall darüber, dass Ihr Blog auch wegen der Kommentare eine interessante Insel im Ozean der sicherheitspolitischen Langeweile in Deutschland bildet.

  • Sascha Stoltenow   |   16. Mai 2012 - 13:12

    Stell Dir vor, jeder Kommentar wär ein Euro … ;-)

  • Adalbert   |   16. Mai 2012 - 14:50

    @Sascha Stoltenow: Dann wäre das über zwei Jahre vereilt nicht der Brüller, aber so als halbes Standbein, in der Tat ;)

  • markus   |   16. Mai 2012 - 14:50

    davon könnte man aber auch max aufstocker werden …

  • chickenhawk   |   16. Mai 2012 - 18:37

    Gerade die Verteidigungs- und Sicherheitspolitik bietet mannigfaltige Anknüpfungspunkte für Diskussionen grundsätzlicher und weltanschaulicher Art. Es liegt in der Natur der Sache, dass diese Debatten dazu neigen, aus dem Ruder zu laufen.

    Auf Augen Geradeaus! klappt der Balanceakt zwischen Freiheit des Wortes und der Notwendigkeit, auf eine zivilisierte Debattenkultur hinzuwirken, hervorragend.

    So etwas ist heutzutage eine Rarität. Jeder Forenmoderator kann ein Lied davon singen.

  • Felix   |   16. Mai 2012 - 21:12

    Glückwunsch und weiter so!

  • Henning Krieg   |   17. Mai 2012 - 14:09

    Lieber Thomas,

    Glückwunsch zu diesen Zahlen!

    Ich kann mich erinnern, dass wir beide auf dem Videocamp in Berlin auch über die Monetarisierung von Blogs gesprochen haben. Die Tage ist mir noch ein Artikel von Jochen Mai auf karrierebibel.de untergekommen, der sich ebenfalls mit diesem Thema beschäftigt (siehe http://karrierebibel.de/mit-blogs-geld-verdienen-so-lasst-sich-die-eigene-website-vermarkten/). Interessant finde ich, dass Mai eine sinnvolle Monetarisierung schon ab 1.000 Besuchern am Tag als möglich ansieht, und „spätestens“ bei 10.000 täglichen Lesern wirkliche Optionen sieht. Inzwischen habe er mit Karrierebibel rund 20.000 Leser am Tag und hätte drei bezahlte Schreiber zum Team nehmen können.

    Nur auf die (Besucher-)Zahlen zu schielen ist mit Sicherheit zu kurz gegriffen. Die Themen „Bewerbung und Karriere“ eignen sich sicher besser für eine unmittelbare Monetarisierung als viele, vielleicht sogar die meisten anderen Themen. Ich wünsche Dir aber, dass bei Deinen beeindruckenden Leserzahlen nicht nur die „Straßenmusik“ in Zukunft besser funktionieren wird, sondern dass sich hoffentlich auch noch weitere Möglichkeiten auftun.

  • Markus   |   18. Mai 2012 - 12:16

    Glückwunsch Herr Wiegold!! Ich hoffe das motiviert Sie, weiterhin diese Seite mit interessanten Artikeln und Berichten zu füllen!!

    Anstatt sich pro Kommentar einen Euro vorzustellen, sollte man „Flattrn“, sofern man einen Account besitzt, oder die anderen Möglichkeiten für eine Spende nutzen.
    Wert ist T.W.’s Arbeit es allemal!!

    Grüße