9 Gedanken zu „Und wieder….

  1. Wahrscheinlich hat man im BmvG abgelehnt, weil die Verwaltungskosten für solche kleinen Summen den Gewinn überstiegen hätten.

  2. @StFwdR
    Was ist daran lustig???
    Der Soldat hat auch den Wehrdisziplinaranwalt an Hals, wenn ein Strafverfahren eröffnet wird.
    Da es sich bei diesem Kameraden um einen Familienvater und Berufsoldaten handelt und die Möglichkeit besteht, dass der Kamerad vielleicht entlassen wird ist Ihr Smily einfach nur wiederlich!

  3. Weil im Leben auch bei aller Ernsthaftigkeit die Situation an sich lustig ist. Und der hat den Wehrdisziplinaranwalt erst mal gar nicht am Hals.

  4. Das ist gar nicht lustig!!

    „Nachfolgend noch eine rechtliche Beurteilung dieses Falls vom leitendem Oberstaatsanwalt Rainer Vogt, Staatsanwaltschaft Schweinfurt, weiter:

    „Der Sachverhalt lässt sich derzeit noch nicht endgültig strafrechtlich bewerten. Ob sich der Finder einer Fundunterschlagung schuldig gemacht hat oder nicht, hängt davon ab, ob er sich die gefundenen Geldkoffer angeeignet hat; d.h. ob er sie endgültig behalten wollte und das auch nach außen deutlich gemacht hat. Er ist hierzu von der KPI Schweinfurt ausführlich vernommen worden. Sie wird eine Anzeige wegen des Verdachts der Fundunterschlagung vorlegen.

    Die Staatsanwaltschaft Schweinfurt wird dann entscheiden, ob ein hinreichender Tatverdacht einer Unterschlagung gegeben ist oder nicht. Sie wird dann entweder Anklage erheben oder das Verfahren einstellen. Im Falle einer Anklageerhebung würde dem Finder eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe bis max. 3 Jahren drohen. Sicher wäre aber hier nur eine Strafe im unteren Bereich zu erwarten, da der Finder wenn auch spät und vielleicht zu spät auf den Pfad der Tugend zurück gefunden hat.“

    V o g t
    Leitender Oberstaatsanwalt +++“ Quelle: http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1200097

    So, und wenn Anklage erhoben wird steht der Wehrdisziplinaranwalt automatisch in der Tür!!

  5. Wenn Anklage erhoben wird, besteht seitens der Staatsanwaltschaft hinreichender Tatverdacht und dann kommt es in einem gerichtlichen Verfahren durch Richterspruch zu einer Bestätigung oder Verwerfung des Tatverdachts. Ein normaler Vorgang, der täglich so angewandt wird.
    Wenn er schuldig gesprochen wird, ist das sicherlich dramatisch für seine berufliche Laufbahn, von der Situation für ggf. die Familie ganz zu schweigen aber er hat sich strafbar gemacht. Man könnte auch sagen (wenn er nicht pathologisch ‚krank‘ ist), er hatte die Wahl und hat jetzt den Salat.

    Jetzt so moralinsauer hier zu argumentieren wirkt deplaziert. Und Boni, nur weil er Soldat ist, sollte es bei der rechltichen, moralischen Betrachtung (u.a. hier) nun auch nicht geben.

    Abschließend noch der Hinweis, wer spitzfindige Ironie nicht findet, sollte seine Meinung vlt. mal für sich behalten und nicht andere für vermeintliche ‚Taten oder Ideen‘ in Haftung nehmen.

    Liegt das eigentlich am Wetter, dass hier auf allen Kanälen so z.T. emotionsgeladen ‚diskutiert‘ wird?

  6. Bin ich der einzige, der die Widerlichkeit nicht findet? Wenn er die Koffer unterschlagen wollte und sie nur aufgrund des Ermittlungsdrucks zurück gebracht hat, hat er den Oberstaatsanwalt zurecht am Hals. Den Wehrdisziplinaranwalt ebenfalls. Wo ist da jetzt was widerliches dran?

  7. Ich fordere seit Jahren den Straftatbestand der Dummheit. Sollte der Kamerad hier tatsächlich trotz öffentlichen Aufrufen nach Zeugen etc. gehofft haben, daß ihn keiner gesehen hat und möglicherweise erst durch Verbindungsaufnahme der zuständigen Polizei mit den Bewohnern des Lagerbergs mit einer Abgabe seines Fundes geliebäugelt haben ist ihm nicht zu helfen.

    Warten wir´s einfach mal ab.

  8. Wenn er nicht in der Lage ist, für die Zeitverzögerung eine schlüssige Ausrede zu finden, dann ist er sowieso nicht so gut als Soldat (vtml. sogar Vorgesetzter) geeignet.

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