Kästchenkunde: Das BMVg ab 1. April

Das freut den kundigen Leser: Die ab dem 1. April gültige neue Organisationsstruktur des Bundesministeriums der Verteidigung. (Was auf den ersten Blick auffällt: alle Staatssekretäre, parlamentarisch wie beamtet, haben ihren Sitz in Berlin…)

Damit sich keiner die Augen ruiniert, hier das pdf zum Herunterladen: Neustruktur BMVg zum 01_04_2012_Übersichtsblatt

Nachtrag: Da war ich doch wieder zu schnell. Auf diesem Organigramm steht zwar das Datum 1. April, aber die dann wirksamen Beförderungen wurden noch gar nicht eingearbeitet. Der eine Generalleutnant oder andere Konteradmiral möge mir das verzeihen. Das BMVg hat jetzt übrigens selbst das Organigramm mit den korrekten Dienstgraden veröffentlicht…

32 Kommentare zu „Kästchenkunde: Das BMVg ab 1. April“

  • Sascha Stoltenow   |   29. März 2012 - 14:29

    Aus Sicht des Kommunikationsmanagements interessant:
    – Der ehemalige Arbeitsbereich 3 – Medien ist gestrichen.
    – Der ehemalige Arbeitsbereich 2 – Öffentlichkeitsarbeit umfasst jetzt auch das Ressort Internet.
    – Das bislang selbständige Referat Personalmarketing wird mit Führung, Bildung und Qualifizierung zu einer Abteilung zusammmengelegt. Abteilungsleiter ist MinDir Christian Nachtwey, bisher Unterabteilungsleiter II in der Abteilung Wehrverwaltung, Infrastruktur und Umweltschutz.
    – Der Stab Stab strategische Kommunikation (zu Guttenbergs Prätorianer sind ohnehin schon längst in alle Winde zerstreut) existiert schon seit dem Antritt des neuen Ministers nicht mehr.

    Insbesondere mit Blick auf das Personalmarketing darf man gespannt sein, ob mit der Neuorganisation auch eine engere Führung einhergeht, die dem herrschenden Dilettantismus entgegenwirkt.

  • Bendler-Blog » Blog Archive » Neuorganisation BMVg   |   29. März 2012 - 14:36

    […] Wiegold betreibt mal wieder – interessante – Kästchenkunde. Heute auf der Agenda: Die Neuordnung des Verteidigungsministeriums. Aus Sicht des Kommunikationsmanagements ist interessant, wie sich das Ministerium hier aufstellt: […]

  • chickenhawk   |   29. März 2012 - 14:36

    Was ich mich als interessierter Laie immer schon gefragt habe:

    Was macht eigentlich so ein parlamentarischer Staatssekretär, wenn er Montag morgen sein Büro aufschließt?

    In der der Grafik fällt auf, dass die parlamentarischen Staatssekretäre ein wenig losgelöst vom Rest des ganzen Apparates erscheinen.

  • der_mike   |   29. März 2012 - 15:12

    „Was macht eigentlich so ein parlamentarischer Staatssekretär, wenn er Montag morgen sein Büro aufschließt?“

    Sich wundern, wo sein Stab ist und warum er das selber machen muss…

  • Sascha Stoltenow   |   29. März 2012 - 15:14

    @chickenhawk: Er fragt sich, was mache ich eigentlich hier?

  • Ron   |   29. März 2012 - 15:41

    Diese Frage drängte sich mir auch auf. Wikipedia half weiter:

    „Die ursprüngliche Vorstellung, dass sich talentierte Bundestagsabgeordnete als Parlamentarische Staatssekretäre für ein künftiges Ministeramt profilieren könnten, erfüllt sich in der Praxis zumeist nicht. Das Amt ist stark in die Kritik geraten, da es oft missbraucht wird, um Parteimitglieder ruhigzustellen, die bei der Besetzung von Ministerposten zu kurz gekommen sind. Oft nehmen sie nur unbedeutende Aufgaben wahr.“

  • TomTom   |   29. März 2012 - 15:47

    @Ron: Das möchte ich ergänzen:

    „Zusätzlich entstehen trotz der eigentlich unbedeutenden Aufgaben immense Schäden durch Dilettantismus und Ignoranz gepaart mit mangelndem Sachverstand“.

  • T.Wiegold   |   29. März 2012 - 15:58

    Hm. Neige ja auch bisweilen zur Häme, aber ihr geht nicht sehr nett mit den PStS um (und aus Erfahrung würde ich sagen, dass es so nicht unbedingt stimmt…)

  • Vtg-Amtmann   |   29. März 2012 - 16:15

    @TomTom: Ergänzt werden darf, die PStS des BMVg erscheinen mir von weniger verhärteten Strukturen und geringere Systemimmanenzen sowie durch höhere Entscheidungsfreude und größere Aufgeschlossenheit gekennzeichnet, als so manch einer ihrer beamteten Kollegen samt „Nachhut“. So bislang meine Erfahrungen.

  • Mitwisser   |   29. März 2012 - 16:47

    Da ist sie also, die neue Struktur. Toll, dass so was hier nachlesbar ist. Draußen gibt es nämlich „Consultants“ und Adressverkäufer, die sowas liebend gerne für harte Euro an Interessierte (also Industrie und Medien) verkaufen würden. So ist es mir lieber. Danke!
    Die Details sind wohl nur der Anfang. Und wie ich hörte, fliegen die alten Inspekteure gar nicht sofort aus den warmen Hallen des hardthüfels, sondern haben noch ein paar Monate in der Komfortzone maximaler Truppenferne. Jetzt kommen viele Zurruhesetungen und hoffentlich kommen auch ein paar anständige Charaktere in wichtige Positionen – die brauchen wir am Dringensten. Bedenkenträger, Allesnichtmitzeichner und Verteididungsfachangestellte ohne Außendienst haben wir in Massen.

  • der_ralf   |   29. März 2012 - 18:42

    Habe ich das richtig gelesen, dass General Markus Kneip, Kommandeur
    1. Panzerdivision, in das BMVg wechselt? Und das in die Abteilung Strategie und Einsatz!
    Respekt!! Oder verwechsele ich da etwas? Aber ich glaube es gibt nur einen Bundeswehrgeneral mit dem Nachnahmen Kneip.

  • tom_weinreich   |   29. März 2012 - 18:47

    Mein Lieblingskästchen: MDg Moritz Unterbringung BMVg

    So viel Selbstironie habe ich dem BMVg gar nicht zugetraut.

  • Someone   |   29. März 2012 - 20:27

    Wie behebe ich den Ärztemangel:
    Den FLArzt aus dem Bereich Revision herauslösen, wäre evtl. mal ein Anfang..

    Controlling und Rechnungswesen geführt durch einen BrigGen…

    Aber Hauptsache in der Truppe werden die Posten bei den Portepees und Mannschaften gestrichen, damit wir uns den Wasserkopf weiter leisten können…

  • T.Wiegold   |   29. März 2012 - 21:32

    Yep, das ist eben dieser Kneip.

  • Georg   |   29. März 2012 - 21:49

    Zitat:
    „Was macht eigentlich so ein parlamentarischer Staatssekretär, wenn er Montag morgen sein Büro aufschließt?
    In der der Grafik fällt auf, dass die parlamentarischen Staatssekretäre ein wenig losgelöst vom Rest des ganzen Apparates erscheinen.“

    Nun, er nimmt Einfluss auf die Strukturentscheidungen der Bundeswehr, damit sein Heimatwahlkreis nicht zu schlecht davon kommt.
    Die OSLw soll von FFB nach Roth verlagert werden. Wer hat den Heimatwahlkreis Fürth ? Richtig, der parlamentarische StS Christian Schmidt.

    Wie schaut es in Oldenburg aus ? Wenn ich mich richtig erinnere, soll die Luftlande- und Lufttransportschule aus Altenstadt nach Oldenburg verlegt werden. Man kann aber auch auf die Homepage des MdB Kossendey schauen und sieht dann:
    Zitat:

    Für das Ammerland und Oldenburg …
    konnte Thomas Kossendey seit Erlangen seines Bundestagsmandates im Jahr 1987 viel bewegen. So gelang es ihm in den letzten Jahren unter anderem, die negativen Auswirkungen der Strukturreform der Bundeswehr auf seinen Wahlkreis durch die damalige Rot-Grüne Bundesregierung abzumildern. Seinem hartnäckigen Einsatz ist es zu verdanken, dass das Bundeswehrkrankenhaus Rostrup erhalten und mit der Ammerland-Klinik in Westerstede in Kooperation arbeitet, damit das etablierte Krankenhaus mit seinen qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bevölkerung dauerhaft erhalten bleibt.

    Außerdem konnte er erreichen, dass eine Einheit des Bundesgrenzschutzes in Oldenburg stationiert wurde und der Bahnhof Westerstede-Ocholt, wie von vielen Bürgerinnen und Bürgern seit langem gefordert, grundlegend saniert wird. Seit langem stark macht sich Thomas Kossendey auch für die Verbesserung der Infrastruktur, beispielsweise den Bau der Küstenautobahn A22, den Ausbau von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien, die Familienpolitik und soziale Einrichtungen, wie z.B. der Bahnhofsmission.

    Ihm ist es ebenfalls zu verdanken, dass verschiedene Ämter und Einrichtungen in Oldenburg und im Ammerland erhalten und somit für die Bürgerinnen und Bürger einfach erreichbar bleiben. Beispielsweise verhinderte er durch intensive Gespräche mit den Vorstandsmitgliedern der Deutschen Bundesbank die Schließung der Oldenburger Filiale. Die Bargeldversorgung im gesamten Nordwesten ist also auch künftig gesichert.

    Leider geht solche Lobbyarbeit in Ämterfunktionen immer auf Kosten von anderen Regionen, hier Altenstadt in Bayrisch-Schwaben.

  • Memoria   |   29. März 2012 - 22:25

    Zur Verteidigung der PSts: Ohne sie müsste der Minister geklont werden, um die Aufgaben im Parlament (Ausschusssitzungen, Fragestunden, Gespräche mit Abgeordneten, etc.) und in der Öffentlichkeit (Verbände, Presse, etc.) wahrzunehmen.
    Wenn ich mir das neue BMVg und die Bw anschaue, dann gibt es sicher noch weitaus Fragwürdigeres von Belang (Breite vor Tiefe, neuer Ämter-Wildwuchs, Null-Fehler-Kultur, etc).

  • Historiker   |   30. März 2012 - 9:59

    @ Georg

    Das ist aber nicht neu. Vergessen Sie bitte nicht, dass Franz-Josef Strauss (ja, der nach dem die Kaserne in Altenstadt benannt ist) mal Landrat genau dort war….

  • Politikverdruss   |   30. März 2012 - 10:20

    Stellt man einmal zivil und militärisch besetzte Dienstposten gegenüber, wird eine völlig unausgewogene Besetzung deutlich. Von den 55 Führungsdienstposten (ohne Stellvertreter) sind 33 von Zivilisten und nur 22 von Soldaten besetzt.

    Es ist also nicht nur die unsinnige Unterstellung des GI unter einen beamteten StS. Auch darüber hinaus dominiert die zivile Führung im BMVg. Insgesamt eine sehr unausgewogene Struktur.

  • TomTom   |   30. März 2012 - 10:41

    @Politikverdruss: Das hat der Minister aber schon vor längerem angekündigt.
    Primat der Politik usw.

  • Günter von der Bundeswehr   |   30. März 2012 - 11:04

    Horizontaler Balken:

    BMVg

    Ziviles (mind. zivil dominiertes) Bundesministerium

    Ministerialzulage (für Soldaten) = „Schweigegeld“

    Vertikale Balken darunter:

    1.) gem. Art. 87a GG

    Streitkräfte (= Bundeswehr) = Soldaten

    2.) gem. Art. 87b GG

    Bundeswehrverwaltung = Zivilisten

    Hinweis: Dies spiegelt nur ein subjektives Empfinden wieder.

  • Berufssoldat   |   30. März 2012 - 11:19

    Ich übernehme die Meinung von Politikerverdruss und stelle fest, dass unser höchster militärischer Vorgesetzte jetzt kein direktes Vorsprachrecht beim Minister hat und sich erst mal schön beim Staatssekretär anmelden muss und dieser dann das Anliegen bestimmt erstmal prüfen wird (Wir kennen das ja alle). Schlimm an dieser Tatsache ist m.M. nach, dass sich UNSERE militärische Führung dieses einfach so gefallen lässt!! Das ist das fatale an der Situation, denn wenn man dagegen ist, ist es aus mit der Karriere. Da haben wir aber ja auch wieder das Beispiel hier in den Kommentaren. Siehe Tomtom. Ist ja alles so ok. Weitermachen, weil der Minister es so sagt! Ich fühle mich von meinen militärischen Vorgesetzten jeden Tag ein wenig mehr verraten und alleine gelassen. Und bitte jetzt keine Argumente wieder, dann kündige doch! Das kann ich nicht, ich bin schon über 50 :)))

  • Heiko Kamann   |   30. März 2012 - 12:23

    @Günter von der Bundeswehr | 30. März 2012 – 11:04

    „Ziviles (mind. zivil dominiertes) Bundesministerium“
    Ja richtig, wie jedes andere Ministerium in Deutschland auch

    „Ministerialzulage (für Soldaten) = “Schweigegeld”“
    Sie unterstellen hier, das Soldaten der Bundeswehr sich korrumpieren lassen … das ist in seiner Pauschalität eine furchtbare Beleidigung, für die Sie sich entschuldigen sollten. Wissen Sie überhaupt um welche Summen es dabei geht?

    Was haben Sie für ein Problem mit Art 87 GG ???

    „Hinweis: Dies spiegelt nur ein subjektives Empfinden wieder.“

    Und was wollen Sie uns damit vermitteln?

  • KeLaBe   |   30. März 2012 - 12:46

    @ Berufssoldat
    Ihre Verwunderung über die Stellung des GenInspBw im Organigramm kann man durchaus teilen. Auf der anderen Seite sollte man die formale Kästchenkunde auch nicht überbewerten. Der Einfluss des Generalinspekteurs beim Minister steht und fällt in erster Linie mit seiner fachlichen wie personalen Kompetenz und Autorität. Ein in dieser Hinsicht starker Generalinspekteur hat (vor allem in seiner Eigenschaft als oberster Soldat der Bundeswehr) in Wirklichkeit sehr viel mehr Macht als jeder Staatssekretär- nach innen wie nach außen.

    Noch eine Randbemerkung zu Ihrem letzten Kommentar: Die pauschale Klage, sich von seinen militärischen Vorgesetzten allein gelassen zu fühlen, hört man immer häufiger . Komischerweise kommt sie aber meist von Soldaten, die schließlich selbst Vorgesetzte sind. Irgendwas stimmt da also nicht.

  • Berufssoldat   |   30. März 2012 - 13:33

    Ich habe seit 2002 keinen Befehl mehr gegeben, da ich keine Untergebene habe. Untergebene sind für mich nur Unteroffiziere o.P. und Mannschaften. Selbst als OvWa habe ich nur zivile Wachleute denen ich nur Weisungsbefugt bin. Und die sind alt, krank, gebrechlich und übergewichtigt. Nur 20% der Wachmänner erfüllen die Schießausbildung. Ich wette, von denen kann nur einer 500mtr leichtes joggen ohne vorher Tod umzufallen ;) Aber das ist jetzt ein anderes Thema :)

  • TomTom   |   30. März 2012 - 14:07

    @Berufssoldat: Ich habe mehr als nur einmal die mangelnde Führung und den fehlenden Willen zur Übernahme von Verantwortung der militärischen Führung beklagt.
    Im Großen und im Kleinen.
    Aber es ist nunmal der momentane politische Wille, das BMVg zu entmisten (nicht beleidigend gemeint) und sich auf eine schlankere Struktur zu verlassen, die zukünftig stärker zivil geprägt ist.
    Dies muss uns allen nicht gefallen, ich persönlich halte den eingeschlagenen Weg auch nicht für richtig.
    Aber der Minister ist derjenige, der die Richtung vorgibt. Dafür ist er Minister.

    Sonst stimme ich mit @KeLaBe überein, dass es für den GI sicherlich kein Problem darstellt, im tagtäglichen Betrieb auch ohne eine tagelange Voranmeldung dem Minister seine Meinung zu erklären und „vorgelassen“ zu werden.
    Hier ist das persönliche Auftreten und die Autorität maßgebend.

    Wer sich mit der aktuellen Aufstellung des Ministeriums nicht abfinden mag, kann einfach 5 Jahre warten und sich dann die nächste Reform der Reform der Reform ansehen.
    Dann wird alles wieder ganz anders aussehen.

  • Heiko Kamann   |   30. März 2012 - 14:17

    TomTom | 30. März 2012 – 14:07

    „Wer sich mit der aktuellen Aufstellung des Ministeriums nicht abfinden mag, kann einfach 5 Jahre warten und sich dann die nächste Reform der Reform der Reform ansehen.“

    5 Jahre? Sie sind optimistisch … nächstes Jahr ist Bundestagswahl und dann wird neu reformiert oder transformiert oder was auch immer …

  • Vtg-Amtmann   |   30. März 2012 - 14:34

    @keLaBe & ´@TomTom: Absolut richtig! Mit Amtsauthorität ist von militärischer Seite „Zivilisten“ seit jeher schlecht beizukommen, da hilft nur Personalauthorität, fachliche und persönlich Kompetenz sowie Zivilcourage und Durchsetzungsvermögen. Das hilft bei StS und beim Minister. Sicherlich hat sich der Minister bei seiner Kästchenkunde zur schlankeren stärker zivil geprägten Strukturen auch was gedacht, wenn nicht sogar fast pfiffig dabei „zwei Fliegen mit einer Klappe“ erschlagen. Es soll ja auch GI gegeben haben, welche allzusehr auf ihre Amtsauthorität vertrauten, ebenso wie StS denen „Druck“ von oben und von unten durchaus wohltut.

  • Memoria   |   30. März 2012 - 17:32

    Die These der verstärkten Zivilisierung des BMVg kann ich nicht ganz nachvollziehen.

    Ja die TSK/ OrgBer verlassen das BMVg.
    Aber bisherige Unterabteilungen des Fü S werden nun zu Abteilungen aufgewertet (z.B. Fü S VI zu Abt Planung – mit 3 Unterabteilungen). Auch in den zivilen Abteilungen gibt es nunmehr militärische Führungskräfte (z.B. UAL II bei HC, RefLtr bei R (!!)).
    Bei PSZ bzw. Personal, Planungsstab bzw. Politik und Rü bzw. AIN gab es schon länger eine Vermischung. Es gibt keine rein zivile Abteilung mehr und der „Einbruch“ der Zivilisten in die Abteilungen des Gi vermag ich jetzt auch nicht erkennen, stattdessen ganz viele militärische B3-Dienstposten.

    Wo ist denn da jetzt – im Vergleich zum aktuellen Stand – die Zivilisierung?
    Man könnte zudem auch im Gegenteil fragen warum macht ein General Controlling???

  • Sascha Stoltenow   |   31. März 2012 - 10:34

    In der neuen Fassung ist Kollege Moritz nun „befördert“ worden. Außerdem hat er nicht wirklich die Häme verdient. Wenn überhaupt wäre zu Guttenberg ein berechtigtes Ziel.

  • der_ralf   |   02. April 2012 - 19:40

    @tomtom Warum fünf Jahre warten? Ich glaube, dass spätestens nach den nächsten Bundestagswahlen wieder einmal an der Reformschraube gedreht wird. Fragt sich nur in welche Richtung.

    @georg Das ist vielleicht auch der Grund dafür, dass der Stab 1. PzDiv nach Oldenburg umzieht?

  • Memoria   |   03. April 2012 - 17:19

    Das BMVg hat eine Broschüre zur Neuausrichtung herausgegeben:
    http://www.bmvg.de/resource/resource/MzEzNTM4MmUzMzMyMmUzMTM1MzMyZTM2MzIzMDMwMzAzMDMwMzAzMDY4MzA2YTYyNzY2NTczMzYyMDIwMjAyMDIw/Die%20Neuausrichtung%20der%20Bundeswehr.pdf

    Auf den ersten Blick eine nützliche Darstellung – auch mit vielen Kästchen…

  • Steiger   |   04. April 2012 - 13:37

    @ Memoria 30.03.12 17:32
    Warum macht ein General Controlling?
    Ganz einfach, weil Juristen bekanntermaßen nicht rechnen können.