Eine App für die Artillerie? Keine gute Idee (mit Nachtrag 3.1.2017)

Afghan National Army soldiers fire a 122mm Howitzer 2A18 (D-30)

Es klingt vielleicht wie eine gute Idee: Um im Einsatz der betagten 122mm-Haubitzen vom Typ D-30 aus sowjetischer Produktion die Nutzungsgeschwindigkeit drastisch zu steigern, griff die ukrainische Armee auf eine App für Android-Smartphones zurück. Die mobilen Telefone mit ihren GPS-Empfängern lieferten umgehend den Standort des Geschützes und ermöglichten damit eine schnellere Einrichtung und Feuergeschwindigkeit. Dumm nur: Die GPS-Daten der gehackten App gingen zeitgleich an den russischen Militärgeheimdienst GRU – und der gab sie an die pro-russischen Rebellen in der Ostukraine weiter. Die dann genau wussten, wo die Geschütze ihrer Gegner stehen.

So schildert es jedenfalls die US-Internet-Sicherheitsfirma CrowdStrike: weiterlesen

Bundeswehr im Netz: Da gibt’s ne App für

Die Bundeswehr hat jetzt auch eine App für den geneigten Smartphone-Leser. Das kündigten die Streitkräfte am (heutigen) Montag, wenn auch etwas versteckt (auf der Startseite steht’s nicht) auf ihrer Webseite an.

Bw_App

Ich hab‘ die App natürlich sofort installiert, allerdings stellen sich mir da ein paar Fragen. weiterlesen