Zwei deutsche Soldaten bei Hubschrauber-Absturz in Mali getötet (Neufassung)

Beim Absturz eines Tiger-Kampfhubschraubers der Bundeswehr in Mali ist die Besatzung ums Leben gekommen. Die Maschine stürzte am (heutigen) Mittwochnachmittag nördlich von Gao im Norden des westafrikanischen Landes ab. Sowohl die Bundeswehr als auch die UN-Mission in Mali, MINUSMA, bestätigten am Abend den Tod der beiden Soldaten an Bord. Während laut MINUSMA nach den ersten Erkenntnissen  der Absturz bei einem Aufklärungsflug auf einen technischen Fehler zurückzuführen ist, ließ die Bundeswehr die Absturzursache vorerst offen.

Nach Angaben des stellvertretenden Generalinspekteurs, Vizeadmiral Joachim Rühle, setzte die Besatzung der abgestürzten Maschine keinen Notruf ab. Hinweise auf Fremdeinwirkung, also: einen Abschuss, gebe es bislang aber nicht. Der Flugbetrieb der Tiger-Flotte wird zunächst ausgesetzt, ausgenommen davon sind nur Flüge, bei denen eine sonst zu erwartende Gefahr für Leib und Leben das rechtfertige. Das heißt wohl konkret: nur zur Luftunterstützung von Truppen unter Beschuss.

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