TV am Sonntag: Heimatfront und Veteranen

Der Tatort-Krimi Heimatfront ist noch gar nicht so alt – im Januar 2011 lief das Drama um zurückgekehrte deutsche Afghanistan-Kämpfer zum ersten Mal in der ARD. Am (morgigen) Sonntagabend wird er bereits wiederholt, diesmal aber direkt gefolgt von einer inhaltlich anschließenden Diskussionsrunde bei Günter Jauch. Trauma Afghanistan – Welche Spuren hinterlässt der Krieg? heißt das Thema der Runde, und die ARD hat dazu nicht nur politisch hochkarätig eingeladen (das wäre ja nichts Besonderes), sondern neben Verteidigungsminister Thomas de Maizière auch[…]

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Facebook, Google plus, Slideshare, LinkedIn: Einmal Bundeswehr mit alles

Wer mal so richtig bei der Bundeswehr alle möglichen Social Media nutzen will, kann sich hier austoben: Die Bundeswehr ruft zur Diskussion über eine neue, genau genommen überhaupt erst mal Veteranenpolitik auf. Und geführt werden soll die Debatte auf Facebook, die Infos gibts über Slideshare, und auf Google plus oder LinkedIn kann man sie teilen. Nur Twitter haben die merkwürdigerweise bisher vergessen.    

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Diskussionspapier: Veteranenabzeichen und Veteranenheime

Verteidigungsminister Thomas de Maizière hatte ja schon angekündigt, die Debatte über Veteranen in Deutschland vorantreiben zu wollen – und diese Diskussion fängt (anders als in anderen, auch verbündeten Nationen) hier zu Lande schon beim Begriff an: was ist ein Veteran? Nachdem de Maizière vergangene Woche in einem Interview ein Papier in Aussicht gestellt hatte, um eine breite Debatte anzustoßen, gibt es seit dieser Woche aus dem Ministerium dieses Diskussionspapier: Eine Veteranenpolitik für die Bundeswehr: Eine Veteranenpolitik kann Anstöße dazu geben,[…]

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Veteranen brauchen nicht nur Anerkennung – sondern auch Geld

Noch ist sie nicht so richtig da, die breite politischeDebatte über die deutschen Veteranen, wie sie Verteidigungsminister Thomas de Maizière fordert. Das hat natürlich damit zu tun, dass dieser Begriff für Kriegsheimkehrer den Deutschen – verständlicherweise – nach wie vor seltsam fremd ist, ein Relikt aus den Zeiten der Weltkriege. Aber vielleicht auch damit, dass es bei der Anerkennung der Leistungen dieser Veteranen eben nicht nur um die bloße Anerkennung geht – sondern auch, ein in diesen Zeiten fast noch[…]

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Fürs Archiv: de Maizière und die Veteranen

In der zurückliegenden Woche hat es gewissen Wirbel ausgelöst, dass Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière für die einsatzerfahrenen Soldaten der Bundeswehr erstmals öffentlich den Begriff Veteranen benutzt hat. Die Diskussion wird sicherlich weitergehen; zur Dokumentation deshalb die Passage der Rede des Ministers in der Debatte über den Bericht des Wehrbeauftragten im Bundestag am 22. September: Ich bin dankbar, dass der Wehrbeauftragte in seinem Jahresbericht erneut darauf hingewiesen hat, dass unsere Soldatinnen und Soldaten eine – ich zitiere – „für die Gesellschaft[…]

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Bitte lesen: Die bitteren Erfahrungen eines traumatisierten Afghanistan-Veteranen

Diese Geschichte des Zeit-Online-Kollegen Hauke Friedrichs kann ich nur allen (vor allem den Politikern) zum Lesen empfehlen: Gefangen in der Kriegsfilm-Endlosschleife Besonders unverständlich: Fraktionsübergreifend haben die Bundestagsabgeordneten im vergangenen Jahr verlangt, die Grenze für die Unterstützung von PTBS-Geschädigten von bislang 50 auf 30 Prozent Minderung der Erwerbsfähigkeit herunterzusetzen. Aber die Parlamentarier werden offensichtlich vom Beamtenapparat schlicht ignoriert?

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