Indonesien bestellt 156 Panzer bei Rheinmetall

Das Militär des Inselstaates Indonesien hat ein Beschaffungsproblem  gelöst: Der Vertrag mit der deutschen Firma Rheinmetall über die Lieferung von insgesamt 156 Panzerfahrzeugen, vor allem Kampfpanzer Leopard 2A4 und Marder-Schützenpanzer, ist jetzt in Kraft getreten, wie Rheinmetall mitteilte:

Der Düsseldorfer Rheinmetall-Konzern ist vom Verteidigungsministerium der Republik Indonesien mit der Lieferung von militärischen Kettenfahrzeugen sowie Logistik und Munition im Gesamtwert von rund 216 MioEUR beauftragt worden.
Der Vertrag, der bereits im Dezember 2012 unterzeichnet wurde, ist jetzt nach Erfüllung aller formalen Voraussetzungen rechtswirksam geworden.
Neben 103 instandgesetzten und modernisierten Kampfpanzern des Typs Leopard 2 werden 42 ebenfalls instandgesetzte Marder 1A3 Schützenpanzer, 11 Berge- und Pionierfahrzeuge sowie zugehörige Dokumentation, Ausbildungsgeräte und andere Logistikumfänge geliefert. weiterlesen

100 Leos, 50 Marder für Indonesien

Der Wunsch Indonesiens, moderne Kampfpanzer und zusätzliche Schützenpanzer für seine Armee zu bekommen, scheint sich zu erfüllen. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hat die Bundesregierung den Export von 100 Leopard-Kampfpanzern und 50 Marder-Schützenpanzern an den Inselstaat genehmigt:

Die Bundesregierung hat Rüstungskreisen zufolge den Export gebrauchter Kampfpanzer nach Indonesien genehmigt. Es sei die Lieferung von rund 100 Leopard-2-Kampfpanzern sowie 50 Schützenpanzern des Typs Marder gebilligt worden, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Freitag von einem Insider. Die Rüstungsschmiede Rheinmetall solle die Panzer vor dem Export aufbereiten.

Vorerst allerdings ist nicht ganz klar, wo die gebrauchten Leoparden herkommen, die Rheinmetall auf den neuesten Stand bringen soll. Zwischenzeitlich hatten sich indonesische Militärs die Bestände der niederländischen Armee angesehen. Darüber hinaus ist Indonesien auch an einer Zusammenarbeit mit Spanien interessiert, wo Leopard-Kampfpanzer in Lizenz von der General-Dynamics-Tochter Santa Barbara produziert werden. weiterlesen

Eagle V gegen AMPV: Die deutsche Rüstungsindustrie hat erneut das Nachsehen

Für den Minister hatten die Soldaten ihr neuestes Gerät bereitgestellt. Im Camp Marmal in Nordafghanistan wartete die modernste Version des gepanzerten Truppentransporters „Boxer“, Stolz der deutschen Panzerschmieden Krauss-Maffei Wegmann und Rheinmetall, auf Thomas de Maizière . Vor der „Boxer“-Probefahrt übers hügelige Testgelände im Feldlager nahm sich der Verteidigungsminister im vergangenen Juli aber noch die Zeit, ein anderes Panzer-Auto anzusehen: Ein Feldwebel der Militärpolizei führte stolz ihren mobilen Arbeitsplatz vor, den geschützten Kleintransporter „Eagle IV“. Mit dem Wagen, sagte die junge Frau, sei sie sehr zufrieden.

Der „Eagle“ ist so etwas wie der Stachel im Fleisch der deutschen Rüstungsindustrie, die vor allem auf ihre Panzerfahrzeuge stolz ist. weiterlesen

Heron bis 2014 verlängert

Quasi urlaubsbedingt – aber weil ich weiß, dass es hier etliche interessiert – kommentarlos zur Info: Das Heron-1-Leasing ist bis Oktober 2014 verlängert worden.

Die heutige Mitteilung dazu von Rheinmetall:

Die Rheinmetall Airborne Systems GmbH, ein Unternehmen von Cassidian und Rheinmetall, wird die Bundeswehr in Afghanistan auch weiterhin als Dienstleister mit unbemannter luftgestützter Aufklärung unterstützen. Das Unternehmen wurde vom Koblenzer Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB) in der Verlängerung eines bestehenden Vertrags damit beauftragt, der Bundeswehr hochmoderne unbemannte Aufklärungsflugzeuge des Typs Heron 1 für zwei weitere Jahre zur Verfügung zu stellen. Das Volumen des neuerlichen Auftrags umfasst rund 75 Millionen Euro, bezogen auf den Zeitraum vom Oktober 2012 bis Oktober 2014.
Neben der Fortführung des Flugbetriebs beinhaltet die Beauftragung unter anderem auch die Ausbildung zusätzlichen Einsatzpersonals der Luftwaffe sowie die Einrüstung neuer, leistungsfähigerer Sensornutzlasten.

(Abbildung: Rheinmetall)

Im Rahmen der sogenannten SAATEG-Zwischenlösung nutzt die Luftwaffe am afghanischen Standort Mazar-e-Sharif zwei UAS-Systeme weiterlesen

Ach, Hubschrauber: Kanada ärgert sich über den CH-148

Irgendwie scheint die Beschaffung von Hubschraubern fürs Militär immer ein Problem zu sein. Jetzt ärgert sich Kanadas Verteidigungsminister Peter MacKay über die Bestellung von CH-148 Cyclone der Firma Sikorsky:

Defence Minister Peter MacKay says the much-delayed deal to buy a fleet of new helicopters for the air force represents the “worst procurement” in Canada’s history.
Last month, Sikorsky International Operations missed another deadline to begin delivering the first batch of 28 CH-148 Cyclones.

Hm. In Zusammenarbeit mit Rheinmetall möchte Sikorsky gerne den Cyclone für die Deutsche Marine liefern. Weil die mit dem MH90 von Eurocopter auch nicht glücklich sind. Aber eine Entscheidung steht im Moment nicht an. Vielleicht besser so, diese Hubschrauberbeschaffungen sind … siehe oben.

(Pressefoto von Rheinmetall)

 

« zurückweiter »