Ministerium favorisiert Eurofighter-Weiterentwicklung über F-35

Im deutlichen Gegensatz zu Luftwaffeninspekteur Karl Müllner bevorzugt das Verteidigungsministerium für die Ablösung der Tornado-Kampfjets der Luftwaffe eine Weiterentwicklung des ebenfalls von der Bundeswehr geflogenen Typen Eurofighter vor der Beschaffung eines US-Flugzeugmusters. Das berichtet die Kollegin Sabine Siebold von Reuters unter Berufung auf die Antwort des Ministeriums auf eine  Grünen-Anfrage : Das Ministerium prüfe derzeit unterschiedliche Optionen für die Ablösung des Tornados ab 2025, heißt es in einem Schreiben von Verteidigungsstaatssekretär Ralf Brauksiepe an die Grünen-Abgeordnete Franziska Brantner, das Reuters[…]

weiterlesen …

ExerciseWatch: Deutsche Eurofighter in Israel (Nachtrag: Video)

Die Bundeswehr beteiligt sich erstmals an dem israelischen Luftwaffenmanöver Blue Flag, der größten internationalen Luftkampfübung des Landes, bei der extreme Kampf-Szenarien simuliert werden sollen. Die deutsche Luftwaffe hat zu der Übung, die vergangene Woche begann, sechs Eurofighter-Kampfjets und rund 125 Soldatinnen und Soldaten entsandt, wie das Kommando Luftwafffe in Berlin am (heutigen) Montag mitteilte. Es ist die erste deutsche Beteiligung an der seit mehreren Jahren laufenden Blue Flag-Manöverserie der Israelis. Nach Angaben der israelischen Luftwaffe ist Deutschland nicht der einzige[…]

weiterlesen …

Merkposten: Eurofighter als Bomber

Die Luftwaffe ist ihrem Ziel, den Eurofighter (in der deutschen Variante) für die Luft-Boden-Rolle tauglich zu machen, ein Stück näher gekommen. In den vergangenen Tagen wurde in Schweden der Abwurf von GBU-48-Bomben erprobt: Auf der Vidsel Test Range in Schweden hat der Eurofighter die ersten Laser- und GPS-gesteuerten GBU-48-Bomben abgeworfen. Bereits in der ersten Woche konnten erste Tests erfolgreich abgeschlossen werden. berichtet die Luftwaffe ausführlich auf ihrer Webseite*. Die Zeit drängt ein wenig, denn:

weiterlesen …

Alpha-Scramble und Überschall: ‚Renegade‘ vor Stuttgart

Etliche Male im Jahr steigt eine Alarmrotte der Luftwaffe mit zwei Eurofightern auf, um ein verdächtiges Zivilflugzeug im deutschen Luftraum zu überprüfen, und meist bleiben diese Einsätze von der Öffentlichkeit unbemerkt. (Wenn es nicht zufällig ein Video davon gibt.) Meist haben die Airliner den Funkkontakt zur Flugsicherung verloren, weil die Funkfrequenz falsch eingestellt wurde, und die Situation klärt sich relativ schnell. Manchmal aber auch nicht, wie am (gestrigen) Samstagabend: Weil der Funkkontakt zu einer koreanischen Boeing 777 abgebrochen ist, wurde[…]

weiterlesen …

Österreich will Eurofighter aus Kostengründen ausmustern (Zusammenfassung)

Als erste Nutzernation des Kampfjets Eurofighter will Österreich seine Flugzeuge dieses Typs vorzeitig ausmustern. Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil begründete das am (heutigen) Freitag in Wien mit den hohen Kosten der Maschinen für das österreichische Bundesheer, die zudem nicht alle Anforderungen für die Luftüberwachung erfüllten. An die Stelle der 15 Eurofighter und der ebenfalls noch genutzten veralteten Abfangjäger vom Typ Saab 105 OE soll bereits ab 2020 eine neue Flotte mit einem einheitlichen Jagdflugzeug treten. Österreich nutzt den Eurofighter in der[…]

weiterlesen …

Eurofighter im Luft-Boden-Einsatz: Zu spät für NATO-Verpflichtungen

Der – nicht öffentliche – Teil des aktuellen Rüstungsberichts des Verteidigungsministeriums scheint ja so einige Überraschungen zu beinhalten. Nachdem die Kollegin Sabine Siebold von Reuters kürzlich auf die, nun ja, nicht so guten Aussichten für das Transportflugzeug Airbus A400M in diesem Bericht hingewiesen hat, jetzt eine weitere, ebenfalls nicht schöne Einzelheit: Die Luftwaffe bleibt bei ihrer Absicht, das Kampfflugzeug Eurofighter für die Luft-Boden-Rolle fit zu machen, deutlich hinter dem Plan – und möglicherweise auch hinter den deutschen Zusagen an die[…]

weiterlesen …

Eurofighter im Alpha-Scramble: So sieht das von oben aus

Weil man’s ja nicht so oft zu sehen bekommt: So sieht das von oben (!) aus, wenn zwei Eurofighter der Luftwaffe ein verdächtiges Linienflugzeug begleiten. In diesem Fall nördlich von Köln eine Boeing 777 der indischen Fluggesellschaft Jet Airways, deren Piloten den Funkktontakt zur Flugsicherung verloren hatten – vermutlich durch einen Zahlendreher bei der Frequenzangabe, wie der Fachinformationsdienst Aviation Herald berichtete.

weiterlesen …

Halbierung der Lebensdauer-Garantie für Eurofighter wieder aufgehoben

Bald zwei Jahre nach Feststellung eines Fertigungsfehlers am Kampfflugzeug Eurofighter hat die Herstellerfirma Entwarnung gegeben und die Zahl der freigegebenen Flugstunden für den Jet wieder erhöht. Die im September 2014 entdeckten falsch angelegten Bohrlöcher am Rumpf hätten keine Auswirkungen auf die Lebensdauer der Flugzeugzelle, heißt es in einer Information des Berliner Verteidigungsministeriums an die zuständigen Abgeordneten des Bundestages. Die garantierte Lebensdauer sei deshalb von der Industrie wieder auf 3.000 Flugstunden erhöht worden. Am 30. September 2014 hatte die Luftwaffe von[…]

weiterlesen …

Britisches Air Policing über Estland: „Intercept“ russischer Transportflieger

Es ist ein Mentalitäts-, vielleicht auch ein Kulturunterschied: Während die deutsche Luftwaffe ihre Einsätze beim Air Policing, der Luftraumüberwachung über dem NATO-Partner Estland,  eher nicht so plakativ kommuniziert, gehen die Briten da ganz anders vor. Bei ihrem ersten scharfen Einsatz von der estnischen Basis Amari seit der Verlegung Ende April stiegen die Eurofighter Typhoon der Royal Air Force am (heutigen) Donnerstag auf, um drei russische Transportmaschinen näher in Augenschein zu nehmen, die ohne Transponder und ohne Funkkontakt unterwegs waren –[…]

weiterlesen …