Schlagwort: Baltikum

Exercise Watch: ‚Suwalki Gap‘ und enhanced Forward Presence

Während die verteidigungspolitische Debatte in Deutschland derzeit vor allem von innerer Lage der Truppe und Rüstungsbeschaffungen bestimmt wird, empfiehlt sich ein etwas weiterer Blick, vor allem an die NATO-Nordostflanke. Dort laufen und liefen in diesen Tagen mehrere Übungen, mit denen die NATO ihre Abschreckungsbereitschaft gegenüber Russland vor allem im Baltikum demonstrieren will, und die Bundeswehr ist maßgeblich dabei. Das gilt vor allem für die Übung Iron Wolf in Litauen; wo die Bundeswehr den Kern der NATO-Battlegroup in der so genannten

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Gabriel: Besorgnis über mögliche russische Raketenstationierung in Kaliningrad

Fürs Protokoll: Bevor sich Außenminister Sigmar Gabriel am (heutigen) Donnerstag in Moskau mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow traf, hatte er der russischen Nachrichtenagentur Interfax ein Interview gegeben. Das Auswärtige Amt hat die deutsche Fassung  veröffentlicht; eine entscheidende Passage zur Sicherheitspolitik (die Frage kursiv): Kürzlicher Besuch auf Militärbasis Rukla, wo deutsche Militärtechnik stationiert ist. Moskau ist besorgt über den ersten „deutschen Stiefelabdruck“ nach dem zweiten Weltkrieg nur 100 km von russischen Grenzen entfernt. Wird Russland als direkte Gefahr gesehen und

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Jenseits der Zwei-Prozent-Debatte: Deutsche Zusagen fürs Baltikum

…. Die praktisch zeitgleiche Reise der beiden deutschen Minister Sigmar Gabriel (Außen, SPD) und Ursula von der Leyen (Verteidigung, CDU) durch die drei baltischen Staaten in den vergangenen Tagen wurde in Deutschland wie in diesen Ländern vor allem vor dem Hintergrund des Streits über das Zwei-Prozent-Ziel der NATO gesehen. Das ist einerseits verständlich, andererseits aber auch nur die halbe Geschichte. Vor diesem eher innenpolitsch deutsch motivierten Streit ist nämlich ziemlich untergegangen, dass beide Minister in einem Punkt die gleiche Botschaft

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ExerciseWatch: ‚Iron Sword‘ – Deutsche Panzerhaubitzen in Litauen

In Litauen hat am (gestrigen) Sonntag die multinationale Übung Iron Sword begonnen, und wie in den beiden vorgangegangenen Jahren ist auch die Bundeswehr daran beteiligt (Foto oben). Diesmal mit Panzerhaubitzen des Artilleriebataillons 131 aus Weiden in der Oberpfalz, nicht zuletzt deshalb, weil auch Litauen über diese Artillerie aus deutscher Produktion verfügt und es ohnehin eine enge Zusammenarbeit der beiden Länder auf diesem Gebiet gibt. Der Rahmen der Übung, aus der Mitteilung des litauischen Verteidigungsministeriums: >Multinational Exercise Iron Sword 2016 on

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ExerciseWatch: Mobiler Luftraum-Gefechtsstand im Baltikum

Im Rahmen der Persistent Presence, der ständigen Präsenz zur Unterstützung der NATO-Verbündeten im Nordosten des Bündnisgebiets an der russischen Grenze, ist die Luftwaffe derzeit mit einem mobilen Gefechtstand beteiligt. Das Deployable Control and Reporting Centre (DCRC) war eigentlich für diese Reassurance der baltischen Länder in der Allianz nicht vorgesehen. Aber die ursprünglich eingeplanten Objektschützer der Luftwaffe wurden in Mali gebraucht… Die NATO hat einen Blick in diesen deutschen Gefechtsstand geworfen, der demonstrativ die Kontrolle des Luftraums über dem Baltikum sicherstellen

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NATO-Verteidigungsminister beschließen Bataillone für den Osten

Eine Überraschung ist es nicht, aber jetzt ist es offiziell: Die NATO wird vier ständig rotierende Kampfbataillone in den Osten des Bündnisgebiets schicken, davon eines unter deutscher Führung und mit wesentlichem deutschen Anteil. Diesen Beschluss fassten die Verteidigungsminister des Bündnisses am (heutigen) Dienstag bei einem Treffen in Brüssel, wie NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg mitteilte: “NATO will deploy by rotation four robust multinational battalions to Estonia, Latvia, Lithuania and Poland. And I welcome the commitments made by many Allies today to contribute,”

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NATO (& Bundeswehr): Robust und einsatzbereit ins Baltikum

In diesen Tagen der mitunter etwas gereizten Debatte über das Verhältnis der NATO zu Russland und die Planungen der Allianz für mehr sichtbare Präsenz an der Ostflanke des Bündnisses muss man wohl mit den Begrifflichkeiten etwas vorsichtiger umgehen (nicht zuletzt auch in meiner Branche, dem Journalismus). Deshalb vorbeugend ein Hinweis zu Aussagen des NATO-Generalsekretärs Jens Stoltenberg am (heutigen) Montag, die die Kollegen von AFP schon zu einer Breaking News gebracht haben: #BREAKING NATO to deploy 4 ‚robust‘ battalions in Baltics,

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Lesestoff fürs Wochenende: „Closing NATO’s Baltic Gap“

Ehe wir alle ins lange Pfingstwochenende gehen (und hoffentlich alle ein bisschen low ops machen können), hier noch ein Lesetipp: Closing NATO’s Baltic Gap vom estnischen International Centre for Defence and Security in Tallin. Das fiel mir nicht nur wegen der Thematik auf, sondern auch, weil neben anderen hochrangigen Generalen a.D. der frühere deutsche NATO-General Egon Ramms, zuletzt Befehlshaber Joint Forces Command in Brunssum, einer der Mitautoren ist. (Ich werde es auch mal übers Wochenende lesen – und die Debatte

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Mehr Bundeswehr an die NATO-Ostflanke: Weitere Zusagen aus Berlin (Neufassung)

Die Pläne der Bundesregierung, zur Abschreckung gegen Russland im Rahmen der NATO zusätzliche deutsche Soldaten an die Ostflanke des Bündnisses zu schicken, nehmen offensichtlich Gestalt an. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte am (heutigen) Freitag bei einem Besuch des lettischen Ministerpräsidenten Maris Kucinskis in Berlin zu, eine Verstärkung des deutschen militärischen Engagements im Baltikum zu prüfen – im Gespräch ist ein Bataillon unter deutscher Führung in Litauen: Wir haben heute sehr intensiv über die Vorbereitung des Nato-Gipfels in Warschau gesprochen. Wir sind

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