Abzug mit Schnäppchenpreisen

So langsam bereiten sich ja alle auf den Abzug ihrer Truppen aus Afghanistan vor. Da ist es hilfreich, mal zu schauen, welche Erfahrungen bereits abgezogene Nationen gemacht haben. Zum Beispiel die Kanadier, die einen nicht unerheblichen Teil ihres Materials an die afghanische Armee und die USA weitergegeben haben. Oder gleich zum Sonderpreis an zivile Unternehmen verschleudert haben – die dann Ausrüstung im Wert von fast zwei Millionen kanadischen Dollar für 100.000 bekamen: Everything must go: Canada takes huge writedown on[…]

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Abzug, Abzug, Trallalala

Nee, das ist zu ernst, sich darüber lustig zu machen. Gleichwohl: die Frage, ob die Deutschen sich in den nächsten Wochen darauf festlegen, im Jahr 2011 mit dem Abzug ihrer Truppen aus Afghanistan zu beginnen, dürfte bis weit in den Januar ein größeres Thema der innenpolitischen Debatte werden. In einem von der afghanischen Realität entkoppelten Paralleluniversum. SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier sagt in einem heute veröffentlichten Interview: Schon im Afghanistan-Mandat vom Januar 2010 ist der beginnende Rückzug deutscher Soldaten beschrieben. Das muss[…]

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SPD will Beginn des Afghanistan-Abzugs 2011

Die Verlängerung des deutschen Afghanistan-Mandats im Januar kommenden Jahres dürfte wohl nicht mit Zustimmung der Sozialdemokraten geschehen. Drei Tage vor der Afghanistan-Konferenz der SPD am kommenden Dienstag hat die Oppositionspartei klare Bedingungen gestellt: Die so genannte flexible Reserve von 350 Soldaten, die derzeit zusätzlich zur geltenden Bundeswehr-Obergrenze von 5.000 Mann für den ISAF-Einsatz bereitstehen, müsse abgebaut werden. Außerdem müsse bereits 2011 das deutsche Kontingent am Hindukusch reduziert werden. Die Forderungen kommen vom europäischen SPD-Spitzenmann Martin Schulz, der sie der FAZ[…]

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