Kategorie: (Kriegs)Journalismus

RC N Watch: Warum die Taliban im Freien übernachten

Ein Lesetipp zum langen Wochenende (nicht nur für die, die eins mit Feiertag haben): Der Bericht Nachts harren sie in Gräben aus aus Kundus gehört als Erläuterungen zu den dürren Meldungen über gezielte Tötungen von Taliban-Führern, die ich sonst unter der Rubrik RC N Watch einstelle. Und erklärt vielleicht ein bisschen was. (Und überhaupt hätte ich schon längst auf Afghanistan Today hinweisen sollen…) Zu dem Thema auch lesenswert: Der Guardian: Taliban claim success against Nato’s night raids – das Gegenteil

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Zum Nachlesen: Soldaten-Tagebuch

Anfang der Woche hat die Nachrichtenagentur dapd damit begonnen, das Tagebuch eines aus dem Afghanistan-Einsatz zurückgekehrten Bundeswehrsoldaten zu veröffentlichen. Die Aussagen des Soldaten sind auch auf Kritik gestoßen – wenn ich das richtig sehe, allerdings vor allem wegen der Art, in der die Agentur diese Aussagen aufgemacht hat. Ich selber habe (wie vermutlich die meisten meiner Leser)  keinen direkten Zugang zu den Meldungen von dapd, deshalb verlinke ich hier mal die ersten drei Teile, wie sie Der Westen, der Online-Bereich

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Wenn die NATO Radio macht – Propaganda oder nicht?

In Afghanistan betreibt die Schutztruppe ISAF, also die NATO, eine komplette eigene Medienproduktion. Plakate, eine Zeitung – und einen eigenen landesweiten Radiosender, Radio Sada-e Azadi (auf deutsch: Stimme der Freiheit).  Verantwortlich für diesen Medieneinsatz, der unter dem internationalen Begriff PsyOps (für Psychological Operations) läuft (in der Bundeswehr heißt das Operative Information), ist im ISAF-Hauptquartier in Kabul ein Oberst der Bundeswehr. In Deutschland wird so etwas, auch als Reaktion auf die deutsche Geschichte, mit einer gewissen Zurückhaltung aufgenommen. Auch hier in

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Fotos gucken: Fabrizio Bensch

Die Bilder des deutschen Reuters-Fotografen Fabrizio Bensch von deutschen Soldaten in Afghanistan zeige ich immer wieder gerne hier im Blog (wenn ich die rechtliche Möglichkeit dazu habe). Und bedauere manchmal, dass wie alle Bilder von Agenturfotografen auch seine Fotos oft gar nicht wahrgenommen werden – weil es zu viele sind für die Tageszeitungen. Aber jetzt gibt’s eine Möglichkeit, die besten von Benschs Afghanistan-Fotos zu sehen: In einer Ausstellung in Potsdam, in der Brandenburger Landeszentrale für politische Bildung. Eröffnung ist am

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Die „Welt“ embedded im Süden Afghanistans

Ich finde, es lohnt einen Hinweis, dass die Kollegin Stefanie Bolzen für die Welt derzeit im Süden Afghanistans unterwegs ist, embedded bei den Truppen in der umkämpften Region. Weil es derzeit verdammt wenige deutsche Journalisten gibt, die dort unterwegs sind… http://www.welt.de/politik/ausland/article9736539/In-der-Wueste-des-Todes-planen-die-USA-den-Sieg.html http://www.welt.de/politik/ausland/article9761142/Soldatinnen-sind-die-US-Geheimwaffe-in-Afghanistan.html http://www.welt.de/die-welt/politik/article9895176/Ferner-Tod-ganz-nah.html http://www.welt.de/die-welt/politik/article9920727/Balanceakt-am-Himmel.html

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Fernsehsamstag im Internet – zum Thema Afghanistan

Angesichts des absehbaren miesen Wochenendwetters zwei Empfehlungen für Videos zum Thema Afghanistan-Krieg, für die man ein bisschen Zeit mitbringen sollte: Die ARD-Reportage An vordersten Fronten – Kriegsalltag in Afghanistan, die vor einigen Tagen um Mitternacht lief. Wer das knapp 44 Minuten lange Stück verpasst hat, kann es hier anschauen: http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=5445156 Wer nicht ganz so viel Zeit hat: Der Blogger-Kollege David Axe von War is boring hat für World Politics Review eine vierteilige (kurze) Video-Serie produziert – mit dem provozierenden Titel

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Umgekehrter Rückspiegel: Tornados raus aus Afghanistan

Beim Spiegel gibt’s ganz hinten nicht nur den Hohlspiegel mit netten Zitaten, sondern auch den Rückspiegel, in dem steht, was der Spiegel mal berichtet hat und was daraus geworden ist. Ich mache das jetzt mal umgekehrt: Augen geradeaus! berichtete am 1. September, dass ISAF-Kommandeur David Petraeus die Deutschen aufgefordert hat, ihre Aufklärungstornados aus Afghanistan abzuziehen. Und dass es wohl auf einen Ersatz des für die Jets nötigen Personals durch Infanteristen hinauslaufen dürfte. Heute berichtet der Spiegel, dass Generalinspekteur Volker Wieker

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