Kategorie: InfoWar

„Die Amerikaner haben verloren und gehen“

Wenn – vermutlich – zufällig befragte Afghanen meinen, die USA und letztendlich die NATO zögen aus Afghanistan ab, weil sie entweder inzwischen alle Bodenschätze ausgebeutet hätten…. oder aber verloren haben und gehen, hat der Westen am Hindukusch ein massives Problem. In der Kommunikation scheinen die ISAF-Nationen tatsächlich schon verloren zu haben? So jedenfalls muss man das verstehen, wenn man den AFP-Bericht Afghan conspiracy theories as drawdown begins liest. (Sind auch genügend Stimmen aus dem deutschen Verantwortungsbereich im Norden dabei.) Army

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Noch ein Gefechtsfeld für die Amis: Facebook, Twitter & Co.

Während die Bundeswehr jetzt damit anfängt, Expertise auch für den Auftritt in den sozialen Medien wie Facebook, Twitter und ähnlichem einzukaufen, planen die USA schon den InfoWar dort. Social Media in Strategic Communications heisst das – geplante – Programm, das die Kollegen vom Danger Room ausgegraben haben. Der doppelte Zweck: Trends in den social media erkennen, wenn sie US-Truppen im Einsatz gefährlich werden könnten. Und rechtzeitig Gegenmaßnahmen zu starten. Mit anderen Worten: Die ultimative Propagandamaschine. Oder, nicht so böse ausgedrückt:

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De Maizière und die Hitliste der Fragen

Mit einem Tag Verspätung (war unterwegs) der Hinweis auf die Antworten von Verteidigungsminister Thomas de Maizière auf die User-Fragen bei YouTube. Auf die ersten – bzw. letzten, weil die Bundeswehr es spannend macht und von hinten hochzählt – Fragen ging der Minister ein, heute sollen die nächsten drei folgen. Nun ist das in der Tat eine lobenswerte Premiere – ein Minister stellt sich den Fragen, die auf einem sozialen Netzwerk an ihn gerichtet werden. Ob die Antworten befriedigen? Das müssen

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2x Korvette (Update: 3x)

Manchmal muss man einfach zwei drei Videofilmchen hintereinander gucken. Zum Beispiel, wenn es um die neuen Korvetten der Deutschen Marine geht. Das erste ist vom 21. Juni, das zweite vom (heutigen) 30. Juni. Auf die für morgen angekündigte Reportage der Bundeswehr bin ich gespannt. Und jetzt gibt es auch die angekündigte Reportage der Bundeswehr. Und hier die komplette Reportage der Bundeswehr:

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Nicht GEZahlt?

Erst hab‘ ich ja geglaubt, der Hinweis eines Lesers sei als Witz gemeint. Dann habe ich selber versucht, den Youtube-Kanal der Bundeswehr anzusteuern: Bestimmt nur eine vorübergehende technische Panne. Sozusagen der Vorführeffekt wg. der Govermedia. Die einzelnen Videos sind problemlos anzusehen, wenn man die URL kennt… Übrigens, zu dem hier verlinkten Video mit dem Verteidigungsminister gibt’s dann noch den Hinweis: Was ist ein nicht gelistetes Video? Nicht gelistete Videos sind eine andere Art privater Videos. Nicht gelistet bedeutet, dass nur

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Der IBUK in Afghanistan

Verteidigungsminister Thomas de Maizière ist zu seinem zweiten Besuch der deutschen ISAF-Truppen nach Afghanistan gereist. Wie bei Ministerbesuchen üblich (und sinnvoll), unter vorheriger großer Geheimhaltung. Aber, und das ist unüblich: offensichtlich völlig ohne journalistische Begleitung, wie die Kollegin Simone Meyer von der Welt beobachtet hat, die derzeit zufällig zeitgleich in Masar-i-Scharif ist. Sie durfte bei der Minister-Rede vor Soldaten noch nicht mal zuhören. Fast wirkt es, als wolle de Maizière nach den als inszeniert empfundenen Afghanistan-Reisen seines Vorgängers Karl-Theodor zu

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Helmkameras für die Bundeswehr

Der gestrige Bericht des NDR-Medienmagazins Zapp hat bei den Interessierten schon vor der Ausstrahlung für Verblüffung gesorgt: Die Bundeswehr will, ganz offiziell, im Einsatz Helmkameras zulassen und das Material auch veröffentlichen? Hell freezes over? Im Prinzip ja. Der Bericht, den die Bloggerkollegen von Soldatenglück dankenswerterweise auf YouTube gehievt haben:

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Das korrumpierte Gedächtnis der Demokratie

Vielen von uns sind sie vielleicht noch aus dem Geschichtsunterricht in Erinnerung: Die Versuche totalitärer Regime, nachträglich die Geschichte zu bereinigen. Berühmt wurden die Foto-Retuschen, mit denen in Ungnade gefallene Sowjetführer aus den öffentlichen Bildern und den Geschichtsbüchern verschwanden, und auch in der deutschen Geschichte gibt es dafür einige Beispiele. In den Zeiten des Internets und in einem demokratischen System kann so etwas natürlich nicht passieren. Sollte es nicht. Aber die Meldung der Süddeutschen Zeitung von heute schreckt mich auf.

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